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Diesel oder Benzin? Neu oder gebraucht? Finanzieren oder Leasing?

Themenstarteram 30. Juli 2016 um 10:32

Moin zusammen,

ich muss wohl doch nochmal einen zweiten Thread aufmachen..

Eigentlich war ich mir relativ sicher, dass es ein Leon FR TDI werden soll. Finanzierung über 5 Jahre mit Rückgaberecht, 25.000 km/Jahr, ohne Anzahlung knapp 320€ im Monat. Nach den 5 Jahren wollten wir dann gucken, ob wir den Wagen übernehmen oder zurückgeben oder ob wir etwas ganz anderes brauchen.

Das liegt maßgeblich unserer momentanen Situation geschuldet:

Wir wohnen in Düsseldorf und ziehen in 4-5 Jahren wieder gen Hamburg. Durch die viele Fahrerei von DD-HH und meinen Arbeitsweg DD-Köln sind wir im letzten Jahr über 30.000 KM gefahren. Da habe ich aber nur als Werkstudent gearbeitet.

Jetzt trete ich eine Vollzeitstelle in Köln an (50km eine Strecke). Keine Probezeit aber befristet auf 9 Monate und im Anschluss daran werde ich nach Düsseldorf wechseln. Es könnte aber auch sein, dass ich dann in Duisburg, Krefeld oder sonst wo arbeiten werde (mehr als die aktuellen 50km werde ich aber garantiert nicht machen, es sei denn ohne A3 ;) ).

Wenn aber in Düsseldorf um die Ecke eine Stelle finde, relativiert sich der Nutzen von Diesel schon beachtlich. Die 15.000-20.000 werden wir wohl trotzdem fahren (alleine durch die Fahrerei nach HH) aber etwas verunsichert bin ich trotzdem, ob der Diesel dann komplett sinnlos ist.

 

Die zweite Baustelle ist die Entscheidung des Autos. Der Leon sagt mir schon sehr zu aber ursprünglich sollte es ein 1er,2er,3er Cabrio (23d, 25d, 30d) werden. Die Preise für Gebrauchte schrecken mich aber enorm ab - dafür kriege ich ja fast einen neuen Leon und habe erst einmal 2 Jahre Garantie (verlängerte Garantie) und auch danach weniger Risiko bei einem Neuen als bei Gebrauchten "Turbodieslen", bei denen man nie weiß, wie der Besitzer damit umgegangen ist.

Alternativ finde ich den hier oft empfohlenen Megane RS sehr schick und sportlich - leider nur als Benziner..

 

Die letzte Alternative besteht darin, für 12-18 Monate zu leasen um sich die Flexibilität zu wahren und ggf. das Fahrzeug nochmal tauschen zu können. Das ist in meinen Augen aber irgendwie noch mehr Geld verbrennen als einen Neuwagen zu nehmen.

 

Also:

1) Diesel oder Benzin? 1 Jahr garantierte Laufleistung >30.000km, danach werde ich versuchen diese so weit wie möglich zu reduzieren (täglicher Weg zur Arbeit).

2) Leon neu? Leon gebraucht? BMW gebraucht? Megane gebraucht?

3) Oder doch "Kurzzeit-Leasing"?

 

Zum Budget:

Mehr als 650€ möchte ich für das Auto im Monat nicht ausgeben. Beim Leon wären das bspw. 330€ Finanzierung, 320€ Unterhalt. Wenn es einen guten BMW gibt packe ich gerne nochmal 50€ oben drauf ;)

 

Gruß

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15 Antworten

Wenn du kurzentschlossen bist, bekommst du vllt. noch eines der beiden letzten Exemplare der Infiniti Aktion von Sixt: https://www.sixt-neuwagen.de/aktion/infiniti?lvkd=P

Infiniti ist die Nobelmarke von Nissan und arbeitet eng mit Mercedes zusammen, der Q50 ist vergleichbar mit der C-Klasse und hat als Diesel den Antriebsstrang komplett von Mercedes. Wohl um die Bekannheit der Marke zu erhöhen, haben die zusammen mit Sixt diese Sonderaktion mit unglaublichen Preisen gemacht.

Zitat:

@Stratos Zero schrieb am 30. Juli 2016 um 11:27:29 Uhr:

Wenn du kurzentschlossen bist, bekommst du vllt. noch eines der beiden letzten Exemplare der Infiniti Aktion von Sixt: https://www.sixt-neuwagen.de/aktion/infiniti?lvkd=P

Maximale Jahresfahrleistung bei diesem Angebot sind 20000 km. Wenn das reicht, warum nicht.

Ansonsten verstehe ich die Herangehensweise nicht. Der Kauf eines teuren Neuwagens oder eines teuren sehr jungen Gebrauchten bei unsicherer Nutzungsweise und begrenztem Budget ist nie sinnvoll.

Wenn Du es Dir gönnen willst, gerne. Aber sinnvoll ist das nicht.

Themenstarteram 30. Juli 2016 um 15:35

Bin ja dankbar für jeden Rat aber was bringt mir nun die Information, dass der Kauf, egal welcher, nicht sinnvoll ist?

Fest steht, dass ich ab Oktober ein Auto brauche und die Laufleistung im ersten Jahr >30.000 km sein wird. Danach kann, wenn der neue Job näher dran ist, sich diese verringern aber alleine durch 10x im Jahr DD-HH kommen 10.000 auf den Tacho. Selbst wenn ab nächstes Jahr dann nur täglich 30-40km fahren muss, kommen dank Wochenenden etc. nochmal insgesamt 10.000 oben drauf.

Ist es nicht so, dass man Pi mal Daumen sagen kann, dass sich Diesel >15.000 (und langen Fahrten für den Filter) lohnt?

Die Sixt Leasing Variante habe ich gedanklich auch schon durchgespielt..die 20.000 sind aber gerade für dieses Jahr viel zu wenig. Da kommen nochmal locker 10-15.000 drauf :(

Schade das der Preis auf 240€ hochgegangen ist. Lag ja mal bei 190€ für den Q50.

 

Nach der heutigen Probefahrt eines Leon und Kalkulation mit 0% Finanzierung tendiere ich wohl doch eher zum gebrauchten..

Finanzierung lag bei 330€ (Schalter) und am Ende 9500€ Schlussrate 350€ (DSG) und am Ende 10.500€.

Gebraucht 19.000 sind knapp 335€ im Monat (60 Monate) und am Ende kann ich auch noch entscheiden, ob ich ihn dann verkaufe oder wir ihn behalten. Eventuell wird es dann der Zweitwagen für die Freundin.

Bin bei Gebrauchtwagen leider aber echt skeptisch..werde mich mal umschauen und auch gucken, ob es n schickes 1er, 2er, 3er Coupé/Cabrio gibt.

Ich bin mich nur anschließen, bis die Fahrerei für die Zukunft nicht wirklich klar ist, nicht auf etwas Teures setzten, also erstmal einen zuverlässigen Gebrauchten ohne großen Wertverlust suchen, sowas wie jahrealte Focus oder Astras oder sonstwas.

Kein aktueller Wagen vorhanden? - wenn ja, weiterfahren, bis die Situation geklärt ist.

Mein Ratschlag: Kauf Dir für das Jahr mit den vielen Kilometern einen gebrauchten Diesel. Sagen wir 5 Jahre alt und für 8000 Euro. Und leg das gesparte Geld beiseite.

Danach schau dann, wie Deine Situation ist. Als Wenigfahrer kannst enen Benziner nehmen (günstiger, auch in der Versicherung) oder immer noch nen Diesel, und das Gesparte nimmst als Anzahlung.

So ein 5 Jahre altes Auto verliert in nem Jahr villeicht 2000 Euro an Wert, aber sicher keine 350 Euro im Monat.

Themenstarteram 30. Juli 2016 um 20:29

Wenn wir jetzt aber mal annehmen, dass ich auch ab dem nächsten Jahr mindestens 17.000km im Schnitt fahren werde (10.000 davon Autobahn >300km pro Strecke) und die Entscheidung, dass es ein Diesel werden soll steht, was würdet ihr dann empfehlen?

Die 350€ monatliche Tilgung, sprich 19.000€ (bei 60 Monaten) in Summe, dürfen es für diesen Fall schon sein.

Eher ein Leon mit weniger KM und weniger PS oder lieber einen 125d oder 330d mit mehr Kilometern und mehr Fahrspaß? Gibt es noch andere Autos die in das Profil passen?

Ich bin noch über einen Renault Laguna, 240 PS, Allrad, V6 gestolpert. Sagt mir jetzt vom Inneren nicht so richtig zu aber taugt der ansonsten was?

Düsseldorf - Hamburg mit dem IC. Dann brauchst du auch nicht über die ständig verstopfte A1 (oder fährst du über A2 und A7?)

Und für den Rest einen älteren Astra oder Focus Benziner, wie bereits von @Emsland666 empfohlen. Und nach endgültiger Klärung deiner beruflichen Situation neu entscheiden.

Themenstarteram 30. Juli 2016 um 20:58

i.d.R. über A1, wenn wir nach Lüneburg müssen aber A2+A7. Den Rest (insbesondere den Teil mit dem IC) habe ich mal überlesen :) Lieber nehme ich eine Mitfahrgelegenheit als der DB auch nur einen € in den Hals zu werfen. Hinzu kommt dann noch die mangelnde Mobilität in HH. Soll ich dann für jede Unternehmung, jeden Besuch dann 'n Tagesticket ziehen?

Und auf eine alte Möhre bei der ich mir im Winter ständig sorgen machen darf, ob ich auf der A3 in der Baustelle liegen bleibe kann ich auch verzichten.

Wie gesagt: Realistisch reduziert sich die Laufleistung nächstes Jahr vielleicht auf 17.000-20.000. Wenn ich dann den Diesel an der Backe habe, schadet das doch nicht? Insbesondere für die langen Fahrten dann ein Segen und es lässt sich auch mit moderatem Verbrauch Fahrspaß (für mich in erster Linie Beschleunigung, Kurvenverhalten) erzeugen. Die Endgeschwindigkeit und, dass ein Benziner bei 6000 Umdrehungen davon zieht sind mir egal. An der nächsten Tankstelle wird abgerechnet :)

Nicht falsch verstehen: Ich hätte am liebsten einen 290er Cupra aber der Benzinverbrauch wird mir bei 17.-20.000 Laufleistung die Haare vom Kopf fressen. Nein danke.

Der Diesel wäre nicht sinnlos, wenn es ein Euro 6 ist.

Ich würde mir zunächst einmal auf mobile.de filtern, was es an EURO-6 Diesel als Jungwagen mit max. einem Alter von 18 Monaten für das gesetzte Budget so gibt. Bei diesen Fahrzeugen kann man ggf. noch einen herstellerabgedeckte Garantieverlängerung machen und wäre dann ein paar Jahre fast sorgenfrei. Einer Finanzierung steht das ja nicht im Weg, oder es gibt auch GW-Leasing. Heute würde ich keinen Diesel mehr schlechter als Euro 6 kaufen, da ja diese blöde blaue Plakette jedem im Kopf umherschwirrt und die E5 dann vielleicht kurzfristig nicht mehr verkäuflich sind oder nur mit viel Verlust zum theoretischen Marktwert.

5 Jahre / 350 EUR pro Monat = 21000 Budget, abgerundet 20000,-. Wenn Du kaufst mit Finanzierung, dann schaffst Du wenigstens einen Wert, der am Ende Dir gehört. Beim Leasing stehst Du mit den gleichen Kosten ohne eigenes Auto da. Das ist der Unterschied.

Da gibt es neben dem Leon oder einem Golf auch andere tolle Autos:

Mazda 3

Ford Mondeo

BMW 118d

Citroen DS4

Peugeot 308

Unabhängig davon, was für Dich die beste Entscheidung ist und ob man noch E4-/E5-Diesel kaufen soll, frage ich mich, weshalb Du bei BMW gleich auf die Spitzenmotorisierungen optierst, die Du dann für Dein Budget natürlich nur mit 6-stelligem km-Stand finden wirst. Anstatt dem 330d kann man auch 325d anschauen, für sich betrachtet eine Topmotorisierung. Selbst mit dem "Brot-und-Butter" R4-Diesel im 320d sind viele glücklich und zufrieden, sparsam und immer noch sehr leistungsfähig. Von letzteren finden sich in Deinem Budget auch am ehesten relativ junge Gebrauchte, zudem kannst Du dann dafür bei der Ausstattung etwas mehr auslegen. Vorteil bei gebrauchten BMWs gegenüber neuen Seats: der größte Abschreiber ist durch, ergo kleinerer Wertverlust.

Mir scheint, du willst auf jeden Fall was Teures mit recht viel PS und wir bringen dich davon nicht ab:-)

Biste den Leon und die BMW schon mal zur Probe gefahren? Die Geschmäcker sind ja sehr unterschiedlich, ich bin nun schon Anfang 40 und die Probefahrt letztes Jahr mit einem Leon FR (glaube 184 PS Diesel) war schnell vorbei, mit 19 Zöllern und DSG war das eine richtiger Flummi auf der Straße, alles andere als souverän...

Also Probefahrt gemacht?

Hast du nach den 9 Monaten überhaupt schon einen Job? Wenn nein, ist auch ein Dreirad zu teuer in Finanzierung bzw im Unterhalt.

Ich würde mir dringend überlegen, ob das wirklich Sinn macht was du da vor hast ...

Themenstarteram 31. Juli 2016 um 11:11

Keksemann, danke für den Tipp mit der EURO-Norm. Die jungen Leon haben die E6, ältere BMW leider nur E5. Die Entscheidung einen Gebrauchten zu finanzieren ist mittlerweile eigentlich so sicher wie der Sand am Meer. Nach den 5 Jahren gucken wir dann, ob die Freundin ihn behält und ich mir mal ein Cabrio gönnen kann oder, ob wir ihn erkaufen.

Railey, vielleicht kommt das alles etwas zu drastisch formuliert rüber. Ich formuliere es mal um: Ich fände einen 330D, 125D oder vergleichbare Motorisierung toll. Andererseits soll es auch ein Kompromiss aus Fahrspaß und günstigem Unterhalt sein. Der Leon bietet mir mit einem vernünftigen Drehmoment, 184 PS und trotzdem nur 6 Liter durchschnittlich eben das.

Wenn ich für die 19.000 einen nackten 330D ohne Navi, mit Stoffsitzen und auch sonst keiner weiteren Ausstattung finde, würde ich immer einen 320/25D mit guter Ausstattung bevorzugen. Der Motor ist halt nicht alles.

Ich habe auf Mobile und AS24 einen Suchauftrag eingerichtet, der 120d sowie 320d mit einbezieht.

Den Vorteil, dass der größte Wertverlust beim BWM "abgeschrieben" ist muss man, finde ich, im Vergleich zum höheren Risiko, dass bei einer Laufleistung von >100.000km wohl mal eine teurere Reparatur anfallen kann, sehen. Das kann ich aber nur schlecht einschätzen. Wird man mit einem solchen 1er oder 3er zum besten Kumpel des Werkstattbesitzers nebenan oder lässt sich das Risiko eher als nebensächlich einstufen?

Emsland, einmal in den Kopf gesetzt .. naja du weißt schon :) Wie muss ich das "Souverän" verstehen? Wir haben gestern eine Probefahrt mit einem Leon Fr (mit dem gewünschten Motor, 184 PS, 2.0 TDI) gemacht und waren eigentlich zufrieden. Abrollgeräusche auf der Autobahn waren etwas nervig aber das lag eher daran, dass noch Winterreifen aufgezogen waren. Eigentlich ein Unding für eine Probefahrt ..

Meine Freundin empfand die Federung zu hart aber die ließe sich mithilfe des Dynamik-Paketes noch ein wenig "komfortabler" einstellen. Für meinen Geschmack kann die gar nicht hart genug sein (Langstrecke ist natürlich etwas anderes).

BMWs bin ich in den paar Jahren als Aushilfe bei Sixt zu Genüge gefahren. Von 116i (grausam) über 335d Coupe mit Wippen (ein Traum und bis dato die beste Beschleunigung die ich bis jetzt erlebt habe) bis 750LI (Schlachtschiff). Ist nur leider ein paar Jahre her (2008-2012) und insbesondere die >118d (120d, 123d) habe ich als Schalter wegen der Kupplung und dem Schaltverhalten nicht gut in Erinnerung. Sehr holprig das Ganze. Mit meinen 195cm saß ich im 1er auch nicht sonderlich bequem aber es war okay. Da war der Leon schon etwas komfortabler und meine Freundin konnte sogar noch hinter mir sitzen.

Apfelgruener, danke für den Rat aber das hilft mir nicht weiter. Dringend überlegt haben wir zu Hause genügend. Ich arbeite nicht als Brötchenverkäufer im Tante-Emma-Laden um die Ecke und muss mir Sorgen machen, nächstes Jahr keinen Job zu finden. Davon gibt es hier in der Region genügend und ich habe reichlich Vorlaufzeit mich darum zu kümmern.

An dieser Stelle schon mal Danke für die vielen Ratschläge!

Mit souverän in Bezug auf den Leon FR meinte ich die fehlende Ruhe beim Wagen, aber wie ich das sehe, ist dieses recht harte Fahrwerk schon was für dich, also kannst ihn ja in Erwägung ziehen. Ist halt Geschmachssache und eine Frage des Vergleichs, ich fahre halt schon ein paar Jahr eine alte Wandlerautomatik mit 16 - Zöllern in der Mitteklasse und da war das DSG mit 19 Zöllern in der Kompaktklasse fast ein Schock... (hätte den Leon fast gegen die Mittelleitplanke gesetzt, aber psst. nicht weitersagen).

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