ForumFinanzierung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Finanzierung
  5. Dienstwagen oder Privatleasing?

Dienstwagen oder Privatleasing?

Themenstarteram 5. Januar 2018 um 23:36

Hallo zusammen,

ich stehe nun vor der Frage, ob ich wieder einen Dienstwagen nehmen soll oder ob ich ein Fahrzeug privat leasen sollte.

Hintergrund ist folgender:

Ich arbeite im angestellten Aussendienstverhältnis und fahre im Monat ca. 2.000km dienstlich.

Unsere Dienstwagenregelung ist eine äußerst unkonventionelle, denn sie richtet sich nicht nach dem Standard (1% Bruttoversteuerung) sondern nach einem nahezu willkärlichen Modell:

Ich stelle mir ein Fahrzeug zusammen (nur Deutsche Marken, keine SUV und Coupes) und erhalte einen "Nutzungspauschale" genannt, die ich Netto zahlen muss.

Diese Pauschale ist zur Orientierung ca. 1% - 1,3% vom Bruttolistenpreis, d.h. ein Fahrzeug welches laut Konfirgurator 45.000 EUR kostet, kostet mich monatlich netto ca. 450 EUR - 580 EUR (je nach Modell und Ausstattung).

Tanken, waschen, Wartung, Reparaturen, Reifen, Vollkasko-Versicherung ohne eigene SB, etc. ist darin inkludiert - auch Privatfahrten.

 

Wenn ich jedoch ein Privatfahrzeug nutze, dann erhalte für jeden dienstlichen Km 0,32 EUR.

Nun stelle ich mir die Frage, was ich machen soll.

Ich habe hierfür folgende Rechnung für die Nutzungskosten eines Privatfahrzeugs auf Basis von 30.000km/Jahr angestellt:

Versicherung: 100 EUR

Diesel: 200 EUR

Steuer: 25 EUR

Wartung: 100

Rücklagen für Reparaturen: 100

Summe: 525 EUR

Erstattung Dienst-Km auf Basis von 2.000km / Monat: 640

D.h. rein von der Nutzung habe ich einen "Ertrag" i.H.v. monatlich 115 EUR

 

Jetzt kommt noch die Anschaffung:

Wenn ich nun den Vergleich mit dem o.g. Dienstwagen mit der Pauschale i.H.v. 450 EUR ziehe, dann hätte ich monatlich 565 EUR (450 + 115) zur Verfügung um ein Fahrzeug zu leasen.

Meine Frage nun an Euch, was würdet ihr machen?

Habe ich etwas vergessen bzw. unberücksichtigt gelassen?

Ähnliche Themen
18 Antworten

Zitat:

@kaiverbo schrieb am 08. Jan. 2018 um 14:33:30 Uhr:

Exakt darum geht es.

Man zahlt 1% des BLP für Privatfahrten (ja nichtmal die Fahrt in die Arbeit und zurück, das muss sogar nochmal extra mit 0,03% je Km versteuert werden).

Ja und? Das kostet mich aktuell ca. 280 € im Monat (Steuerklasse 3, 3 Kinder, BLP 52.000 €), dafür kann ich Flat-Rate-Fahren umd muss mir über das Familienfahrzeug keine weiteren Gedanken machen. Kein schlechtes Geschäft...

Was hat das mit dem Thread hier zu tun?

Zitat:

@lordfalcon schrieb am 5. Januar 2018 um 23:36:46 Uhr:

Hallo zusammen,

ich stehe nun vor der Frage, ob ich wieder einen Dienstwagen nehmen soll oder ob ich ein Fahrzeug privat leasen sollte.

Hintergrund ist folgender:

Ich arbeite im angestellten Aussendienstverhältnis und fahre im Monat ca. 2.000km dienstlich.

Unsere Dienstwagenregelung ist eine äußerst unkonventionelle, denn sie richtet sich nicht nach dem Standard (1% Bruttoversteuerung) sondern nach einem nahezu willkärlichen Modell:

Ich stelle mir ein Fahrzeug zusammen (nur Deutsche Marken, keine SUV und Coupes) und erhalte einen "Nutzungspauschale" genannt, die ich Netto zahlen muss.

Diese Pauschale ist zur Orientierung ca. 1% - 1,3% vom Bruttolistenpreis, d.h. ein Fahrzeug welches laut Konfirgurator 45.000 EUR kostet, kostet mich monatlich netto ca. 450 EUR - 580 EUR (je nach Modell und Ausstattung).

Tanken, waschen, Wartung, Reparaturen, Reifen, Vollkasko-Versicherung ohne eigene SB, etc. ist darin inkludiert - auch Privatfahrten.

 

Wenn ich jedoch ein Privatfahrzeug nutze, dann erhalte für jeden dienstlichen Km 0,32 EUR.

Nun stelle ich mir die Frage, was ich machen soll.

Ich habe hierfür folgende Rechnung für die Nutzungskosten eines Privatfahrzeugs auf Basis von 30.000km/Jahr angestellt:

Versicherung: 100 EUR

Diesel: 200 EUR

Steuer: 25 EUR

Wartung: 100

Rücklagen für Reparaturen: 100

Summe: 525 EUR

Erstattung Dienst-Km auf Basis von 2.000km / Monat: 640

D.h. rein von der Nutzung habe ich einen "Ertrag" i.H.v. monatlich 115 EUR

 

Jetzt kommt noch die Anschaffung:

Wenn ich nun den Vergleich mit dem o.g. Dienstwagen mit der Pauschale i.H.v. 450 EUR ziehe, dann hätte ich monatlich 565 EUR (450 + 115) zur Verfügung um ein Fahrzeug zu leasen.

Meine Frage nun an Euch, was würdet ihr machen?

Habe ich etwas vergessen bzw. unberücksichtigt gelassen?

Muss der Eigenanteil auch bezahlt werden, wenn auf Privatfahrten mit dem Firmenfahrzeug verzichtet wird?

www.sparneuwagen.de

Schau doch mal ob hier was interessantes dabei ist und dann machst du halt km-Abrechnung.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Finanzierung
  5. Dienstwagen oder Privatleasing?