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defekte Bremsbeläge!!!!!!

Themenstarteram 16. August 2006 um 16:11

Bremsbelag löste sich auf der Autobahn in einer Kurve, Folge: Überschlag, Totalschaden.

Obwohl die Unfallursache klar ist (der Belag blockierte das rechte Hinterrad, da er sich in der Trommel verkeilte) bin ich der Dumme!

Ford meint der Belag ist von BOSCH, damit ist Ford nicht zuständig - kann ich noch akzeptieren.

Bosch meint, ich wäre wohl 600 km mit angezogener Handbremse gefahren, also bin ich blöd!

Hat jemand Erfahrung mit solchem Ärger?

Ich möchte nicht unbedingt allein auf meinem Schaden sitzen bleiben.

16 Antworten

Bosch kauft doch meist sowas auch nur zu ...

aber da kannste wohl kaum was machen.....

Bei Überschlag und Totalschaden wird wohl ein Gutachter dran gewesen sein. Hat der eine angezogene Handbremse festgestellt? Wie sieht der andere Bremsbelag aus? Daran lässt sich sowas leicht feststellen.

War viell. der Radbremszylinder undicht? Das Zeug is ziemlich aggressiv und kann auf Dauer den Kleber der Bremsbeläge auflösen. Hatte ich selbst schon erlebt in der Werkstatt, da is es aber nochmal gut gegangen zum Glück.

das problem ist bekannt siehe TSI 106/1999.

zu viel feuchtigkeit dringt in trommelbremse ein,belag blockiert/löst sich.

gummidichtungen müssen hinterm radbremszylinder angebracht werden.

bei der grossen inspektion bei 45.000km/3jahre spätestens

oder bei 90.000km/6 jahre.

die KA/Fiesta/Puma fahrzeuge müssten also schon nachgerüstet worden sein,wenn man zur inspektion bei ford war,und der mechaniker/meister die TSI kennt.

oder bei reparaturarbeiten an hinterer bremse.

Themenstarteram 17. August 2006 um 7:48

Also:

- Gutachter stellte fest, dass sich der Bremsbelag wahrscheinlich wegen mangelhafter Verklebung löste.

- Radbremszylinder war nicht undicht.

- km-Stand zum Zeitpunkt des Unfalls war 40.000

- Die gesamte Bremsanlage war zu diesem Zeitpunkt (Fahrzeug war etwa 4 Jahre alt) berits zum 2. mal vollständig erneuert.

Das Problem ist, dass ich gegen BOSCH klagen müsste, aber dazu einfach nicht das Geld habe. Die treten mit ihrem Anwälten auf und ich als Endverbraucher bin dann halt wieder einmal der Dumme.

Fazit: Nie wieder FORD / BOSCH, sobald es sich vermeiden lässt.

NoName kann auch nicht mieser sein, aber dafür wesentlich billiger!!

Zitat:

Das Problem ist, dass ich gegen BOSCH klagen müsste, aber dazu einfach nicht das Geld habe. Die treten mit ihrem Anwälten auf und ich als Endverbraucher bin dann halt wieder einmal der Dumme.

In Deutschland gibt es sowas wie "Prozesskostenhilfe". Wenn man kein Geld hat für ein Verfahren, das Aussicht auf Erfolg hat, zahlt der Staat. Mach dich mal schlau.

Zitat:

Fazit: Nie wieder FORD / BOSCH, sobald es sich vermeiden lässt.

Lt. Deinem Gutachter war es doch ein Herstellungsfehler von Bosch. Da brauchst Du doch nicht auf Ford schimpfen??? Wenn Du einen "Bonzenbenz" gehabt hättest, wäre es auch mit dem passiert.

Themenstarteram 17. August 2006 um 12:26

Ich schimpfe deshalb auf FORD, weil man dort die Ursache nicht abschafft! Minderwertige Bremsanlage!

Themenstarteram 17. August 2006 um 12:28

... und zur Prozesskostenhilfe: Ich lebe und arbeite in Ungarn.

Zitat:

Original geschrieben von evasiggi

Das Problem ist, dass ich gegen BOSCH klagen müsste, aber dazu einfach nicht das Geld habe.

Irgendwas ist da aber nicht so ganz glaubwürdig, oder...? ;)

Zitat:

Original geschrieben von evasiggi

Audi Avant S6+, Porsche Boxster, Passat 3BG 1,9 TDI/PD 96 kW, Ford KA, Yamaha Dragstar 650 und Virago 250

Themenstarteram 17. August 2006 um 12:32

und wo ist das Problem mit der Glaubwürdigkeit?

Zitat:

Original geschrieben von evasiggi

und wo ist das Problem mit der Glaubwürdigkeit?

Warum überschlägt sich dein Auto, wenn ein Hinterrad blockiert?

Wieso mußte die Bremsanlage in 4 Jahren und nur 40.000km bereits zweimal komplett erneuert werden?

Vielleicht gefahren wie die letzte Sau??

Naja, ist schon ein stattlicher Fahrzeugpark in der Auszählung und dann kein Geld für einen Prozess trotz erfolgversprechendem Gutachten?

Wie auch immer, nach 40tkm eine zweimal komplett erneuerte Bremsanlage ist schon sehr seltsam und irgendwo kann ich Ford verstehen, dass sie bei einer schon komplett erneuerten Bremsanlage keine Verantwortung übernehmen. Da würde ich dann ggf. auch die Werkstatt in die Pflicht nehmen.

Andererseits ist die Frage, ob Bosch oder Ford aber auch, wessen Label auf den Belägen steht bzw. unter welchem Namen sie vertrieben wurden. Wenn Ford draufsteht, dann sehe ich da Ford für verantwortlich, egal welcher OEM Hersteller die Dinger mal gebaut hat. Steht Bosch drauf, dann ist klar, dass die da für geradestehen müssen.

Andererseits ist natürlich auch zu klären, ob die Produkte nicht womöglich Fälschungen sind. Das kommt ja nicht so selten vor, gerade in Osteuropa und könnte auch erklären, warum die Anlage so oft erneuert wurde. In diesem Fall ist Bosch halt fein raus und dann wäre wohl die Werkstatt bzw. der Teilehändler zu verklagen.

Themenstarteram 21. August 2006 um 9:43

...kein Geld um es zum Fenster rauszuwerfen!

Die Bremsanlagen wurden in Deutschalnd vom Fordhändler ausgetauscht und die Bremsbeläge (gekennzeichnet mit BOSCH) wurden von der Bosch Vertretung Knoll in Bayreuth verkauft. Die Originalbelege sind vorhanden.

Trotzdem stellt sich sowohl Bosch als auch Ford quer.

Von Ungarn aus in Deutschland zu prozessieren ist eigentlich nicht finanzierbar, da wir mit Korrospondenzanwälten arbeiten müssten.

Übrigens gibt es Menschen die sich einen solchen "Fahrzeugpark" (übrigens alles bezahlt und nicht finanziert oder geleast) deshalb leisten können, weil sie dementsprechend arbeite.

Hier in Ungarn würde auch niemand eine Antwort damit beginnen: ansehnlich und dann kein Geld für einen Prozess

Zitat:

Original geschrieben von evasiggi

Ich schimpfe deshalb auf FORD, weil man dort die Ursache nicht abschafft!

Und das ist ja schon mal falsch.

Im Prinzip bleiben ja mehrere Möglichkeiten - abgesehen davon, daß hier keine Rechtberatung gegeben werden darf.

Aber aus naiver Laiensicht spielt sich das Ganze so ab:

1)

Betrifft es einen Ka von 1999 bzw. davor?

Dann weißt Du ja bereits, daß das Problem seitens Ford bekannt ist und Abhilfe geschaffen wurde -> TSI.

Bleibt zu klären, ob diese TSI an Deinem Fahrzg. auch umgesetzt wurde.

JA? Wird Ford wohl fein raus sein, da der Schaden nicht auf diesen Mangel zurückzuführen ist.

NEIN?

Warum nicht?

- War das Fahrzg. seit dem Erscheinen der TSI in keiner Ford-Vertragswerkstatt mehr zur Wartung? <- ganz schlechte Karten gg.über Ford, da vorgeschriebener Wartungsplan nicht eingehalten. ;)

- Wurden regelmäßg, nach Erscheinen der TSI, Wartungen bei Ford-Vertragspartnern durchgeführt, nur diese Anweisung nicht umgesetzt? Hier wäre ein guter Ansatzpunkt vorhanden, Ansprüche gg.über Ford bzw. seine(n) betreffenden Partner zu stellen.

**

Sollten tatsächlich nur die Beläge mangelhaft gewesen sein (mangelhafte Verklebung, o.ä.), die Bremsanlage allerdings in ordnungsgemäßen Zustang (TSI umgesetzt), so stellt sich tatsächlich die Frage, warum auf FORD geschimpft wird bzw. Ford in irgendeiner Weise regresspflichtig sein soll - das defekte Teil war schließlich von einem "Fremdlieferanten", sogar bei einem "Fremdanbieter" gekauft - also, warum sollte Ford dafür haften?

So - Du sagst, die Bremsbacken waren "wahrscheinlich" mangelhaft verklebt. "Wahrscheinlich"... ist natürlich die Frage, wie stichfest diese Vermutung ist.

Sicher, daß nicht viell. doch mal längere Zeit mit angezogener Handbremse gefahren wurde (Stichworte: "Ka für meine Tochter...")

Seid ihr (Du + Gutachter) Euch dessen sicher, dann klagt.

An "Geld" sollte es Deinen Ausführungen zur Folge vorerst ja nicht mangeln. Und die Frage, ob Du das Risiko eingehen möchstest, must Du mit Dir selber ausmachen... Erfolg, ohne Risiken einzugehen, wird es wohl nicht geben.

Gruß

etku

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