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Das "spezielle" Fahrverhalten vom 3 Türer Vitara im Winter...

Suzuki

Guten Tag liebe Forumsgemeinde,

 

Welche Erfahrungen macht ihr so im Winter mit den 3 Türigen Vitaras oder auch mit den Jimnys?

Ich mach mal den Anfang. Ich fahre schon meinen zweiten Vitara (3 door)

Die Mischung von kurzem Radstand und wenig Gewicht auf der Hinterachse ist schon "speziell".

Mit 2wd ist im flachen Geläuf bei Schnee viel Spass zu haben. Das Heck kommt aber konzeptbedingt verdammt schnell, was bei niedrigen Geschwindigkeiten auch gut kontrollierbar und wieder einfangbar ist. Aber sobald die Geschwindigkeit etwas höher ist, dann bist du dranne! Dann hilft nur noch ein Stossgebet^^

Mit 4wd lässt sich dem aus dem Weg gehen, aber wer fährt im flachen schon dauernd 4wd?? Dann kann man der Tanknadel zusehen beim sinken ;-)

 

Das zweite Problem sind Bergabfahrten, egal mit oder ohne Allrad auf Schnee. Nur schon bei leichtem Abbremsen vor der Kurve kommt das Heck rum, und da braucht es schon eine geübte Hand um es wieder einzufangen. Wenn dann noch ein wenig zu viel Geschwindigkeit vorhanden ist dann wird interessant.

 

Eigentlich alles unproblematisch, wenn man sieht, dass Schnee auf der Strasse ist und sich darauf einstellt.

 

Jedoch gibt es auch Situationen wo man bei trockenen Situationen (ergo: 2wd) von Eis überrascht wird. Letzthin war das der Fall, bergauf in 2 Kurven jeweils. 3. Gang 40 km/h. Gemütlich einem T4 Vw nachgefahren ohne gross nachzudenken und plötzlich zack das Heck bricht schnell aus. Mit viel Mühe konnte ich das Auto wieder einfangen... Der T4 vor mir fuhr stur seine Spur.  Was ich eigentlich sagen will, dass genau in solchen Situationen der Vitara schwer berechenbar ist und somit auch ziemlich gefährlich ist. Vorallem wenn mit 2wd gefahren wird...

 

Decken sich meine Erfahrungen etwa mit euren??

 

Grüsse aus den Schweizer Alpen??

 

 

 

 

 

 

 

 

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10 Antworten

hallo,

ja das ist halt so.ich hab hinten einen 30kg sack drinnen dan ists schon besser.

grüße heinz

Durch den starren Durchtrieb und dem kurzen Radstand, ist das sicher ein Problem.

Aber: Möglicherweise hast du keine guten Winterreifen?

Die sind unglaublich wichtig.

Vor allem nicht zu breit, wie oft auf den Vitaras montiert.

Ich selber fahre einen Samurai, habe aber damit wirklich keine Probleme.

Ich fahre auch einen Quattro und mit dem kann der Suzuki halt in keinster Weise mithalten.

Das ist Unterschied wie Tag und Nacht.

Welche Reifen in welcher Dimension hast du montiert?

Michi

hallo,

denke beim samurai ist es ähnlich. durch das geringe gewicht hinten geht bei glätte mit 2wd gar nichts. deshalb fahre ich dann wo es geht(d.h. nicht trocken ist) mit 4wd. mitunter heisst das öfters zwischen 2wd und 4wd hin und herschalten. aber das beim 4wd der spritverbrauch rapide ansteigt halte ich für ein gerücht. allgemein ist mein spritverbrauch im winter höher, hat aber mit 2wd oder 4wd michts zu tun.

ich fahre auch stur meine colway mt reifen ganzjährig. (auch wenn michi m. jetzt bestimmt mit den kopf schüttelt). ist mir auch klar, das ich mit winterreifen noch bessere traktion bei schneeverhältnissen haben könnte. aber es geht eben auch mit den mt-reifen. bei tiefschnee würde ich sogar behaupten besser. ansonsten halt aufpassen. außerdem vermeide ich bei glätte so weit wie möglich die bremse zu benutzen. ich fahre lieber ziemlich hochtourig und gehe vom gas wenn ich die geschwindigkeit verringern will. im extrem sogar lieber mit untersetzung. ja, war diesen winter überhaupt kein problem dank winterdienst, in der gesamten stadt mit untersetzung fahren zu können. lol.

das kostet natürlich mehr sprit- is klar. aber ich verrechne es dann wieder mit dem fahrspass der sich dabei ergibt.

z.b. wenn ich an der ampel einen 3l-opel mal stehen lassen kann.

 

mfg41

 

Ja die Winterreifen sind 215er (standart) drauf auf unseren 2.0 16v. Die sind halt schon ein wenig breit... Aber auch mit den 195ern des alten Vitaras wars nicht besser. Winterreifen sind schon gut, mit Ganzjahresmist machst du in den Schweizer Hochalpen bei uns sowiso kein Stich.

 

Was ich hier anspreche sind auch keine wirklichen "Probleme". Wann man den Vitara kennt, kann man ihn im Winter mit viel Spass und relativ sicher mit Allrad fahren. Aber das Konzept hat nun mal Tücken, die nicht von der Hand zu weisen sind...

Zitat:

Original geschrieben von mfg41

hallo,

ich fahre auch stur meine colway mt reifen ganzjährig. (auch wenn michi m. jetzt bestimmt mit den kopf schüttelt).

 

mfg41

Warum sollte ich das tun? Bin ja selber ein "Schlimmer" und fahre mit A/T`s.

Zum 3l Lupo abstauben. Bau dir den Vitaramotor ein .

Bis 100km/h bin ich mit meinem Samurai vorm Golf TDI (grins)

Zum Verbrauch mit 4WD. Der kann wirklich nur minimalst ansteigen. Da gebe ich dir Recht. Natürlich darf der nur auf rutschigem Untergrund verwendet werden. Aber der Verbrauchsanstieg ist sicher weniger als 0,25 Liter auf 100 Kilometer.

Zitat:

Original geschrieben von jpro

Ja die Winterreifen sind 215er (standart) drauf auf unseren 2.0 16v. Die sind halt schon ein wenig breit... Aber auch mit den 195ern des alten Vitaras wars nicht besser. Winterreifen sind schon gut, mit Ganzjahresmist machst du in den Schweizer Hochalpen bei uns sowiso kein Stich.

Was ich hier anspreche sind auch keine wirklichen "Probleme". Wann man den Vitara kennt, kann man ihn im Winter mit viel Spass und relativ sicher mit Allrad fahren. Aber das Konzept hat nun mal Tücken, die nicht von der Hand zu weisen sind...

Das ist richtig.

Aber einem Fronttriebler, und Hecktriebler sowieso, bist du allemal überlegen.

Ich liebe aber an meinem Suzuki das schwer zu kontrollierende Verhalten.

Der größte Fehler nach meiner Erfahrung ist immer, dass wenn das Heck kommt, vom Gas weggegangen wird.

Oder noch schlimmer, bremsen.

Gleichmäßig am Gas bleiben und gegenlenken. So lässt sich der Wagen mühelos wieder stabilisieren.

Übe das ganz bewusst. Der Reflex lässt den Fuss im vom Gas runternehmen.

Wie beim Drivten. Draufbleiben. grins.

Themenstarteram 9. Januar 2011 um 0:37

Zum Thema Verbrauch:

 

Ist der Verbrauchsunterschied wirklich so minimal?

Wenn man ja mit 4wd fährt (ohne Untersetzung) dann wird doch viel mehr Kraft benötigt um zum beschleunigen? Schliesslich muss ja der Motor nun zwei Achsen antreiben (mehr Widerstand?), und da erstickt ja sozusagen etwas Leistung auch im Kardan.  Vor allem Bergauf merkt man es  deutlich, dass er mit 4wd deutlich eingebremst wird und so öfters zurückgeschalten werden muss bzw. mit höheren Drehzahlen gefahren werden muss, damit einigermassen Vortrieb vorhanden ist. Das treibt zumindest bei mir den Verbrauch schon etwas in die Höhe...

 

Ok wenn das Heck kommt, kannst du es mit Gas schon steuern und stabilisieren bis zu einem gewissen Tempo. Aber wenn dir das Heck mal bei etwas erhöhter Geschwindkeit ausbricht dann geht das m.E beim Vitara nicht mehr. Der kurze Radstand tut da sein Übriges.

Themenstarteram 9. Januar 2011 um 0:42

Zum Thema Verbrauch:

Ist der Verbrauchsunterschied wirklich so minimal?

Wenn man ja mit 4wd fährt (ohne Untersetzung) dann wird doch viel mehr Kraft benötigt um zum beschleunigen? Schliesslich muss ja der Motor nun zwei Achsen antreiben (mehr Widerstand?), und da erstickt ja sozusagen etwas Leistung auch in der Kardanwelle. Vor allem Bergauf merkt man es deutlich, dass er mit 4wd deutlich eingebremst wird und so öfters zurückgeschalten werden muss bzw. mit höheren Drehzahlen gefahren werden muss, damit einigermassen Vortrieb vorhanden ist. Das treibt zumindest bei mir den Verbrauch schon etwas in die Höhe...

Ok wenn das Heck kommt, kannst du es mit Gas schon steuern und stabilisieren bis zu einem gewissen Tempo. Aber wenn dir das Heck mal bei etwas erhöhter Geschwindkeit ausbricht dann geht das m.E beim Vitara nicht mehr. Der kurze Radstand tut da sein Übriges.

 

 

Moin,

der höhere Verbrauch resultiert weniger aus dem Mehraufwand der bewegten Teile, als vielmehr aus dem Tauziehen der beiden Achsen. Auch wenn man auf lockerem Untergrund fährt, die Tendenz zu Verspannungen ist weiterhin da, und dort versickert einiges an Kraft. Nicht die zweite Achse ist Schuld daran, sondern das Differential-lose Verteilergetriebe.

Was die eine Achse mehr braucht können diejenigen mit manuellen Freilaufnaben einfach testen: Naben verriegeln, aber mit Heckantrieb weiterfahren. Hat bei meinem SJ bei höheren Geschwindigkeiten dann vielleicht mal 0,3-0,5 Liter gekostet, setzt sich somit aber kaum von der Messtoleranz ab. Vielleicht lag's auch an der Kälte oder an zuviel Gegenwind... ;)

Bei Glätte bergab bin ich auch lieber mit Allrad gefahren, dann muss man zwar beim Bremsen in Kurven aufpassen, aber die Motorbremse wirkt auf alle Viere (gut, in diesem Fall auf immerhin zwei Räder anstatt nur einem) doch deutlich besser als nur an der Hinterachse - da konnte es schon passieren, dass die Motorbremswirkung hinten bereits zum Wegrutschen genügte.

Gruß,

Derk

Dem kann ich folgendes entgegehalten.

Vor einigen Jahren, ich habe leider den Link nicht mehr, wurde das mit den Freilaufnaben getestet.

Professionel mit entsprechenden Messwerkzeugen.

Ergebniss: Nicht messbar.

Der Unterschied, ob die Naben offen oder zu waren, sind nicht messbar.

Zum Allradantrieb:

Hier kann ich zwei Beispiele anführen.

Zum ersten meinen Suzuki Samurai, der leicht modifiziert ist.

Dieses Auto bewege ich im Normalbetrieb also im gemischten Betrieb mit etwa 11,5 bis 12 Liter Treibstoff.

Bei einer Trophy, die zum allergrößten Teil mit Allrad befahren wird, mit eher niedrigen Gängen, teilweise mit extemen Passagen wo gewincht werden muss, habe ich einen Verbrauch von 17 Liter ermittelt.

Ich bin schon sicher, wenn auf trockener Fahrbahn mit Allrad gefahren wird (das machen sowieso nur Materialzerstörer) dann ist der Verbrauch sicher erheblich höher. Einfach weil starke Spannungen auftreten und dadurch viel mehr Kraftaufwand nötig ist.

Zweites Beispiel:

Ich fahre auch noch einen Audi Quattro mit 330 Turbo Benzin PS. Der Wagen hat einen Durchschnittsverbrauch, ermittelt auf etwa 8.000 Kilometer von 11,8 Liter. Und das bitte mit permanenten Allradantrieb.

Also sooooo viel kann der Antrieb nicht schlucken.

Michi

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