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Camping in der "Wildnis"

Themenstarteram 17. August 2013 um 21:25

Hi Biker,

ich bin neu hier und stelle mir gleich schon eine Frage an alle Leute, die auf ihrem Bike campen und zelten. Wie zeltet ihr ? Macht ihr Rast immer auf speziellen Plätzen mit Strom und Wasseranbindung ? Ich für meinen Teil kenne keinen, der noch wirklich in der Natur campt. Allerdings bin ich so einer ... Oder will es werden. Ich würde einfach mit meiner kompletten Ausrüstung losfahren, mich treiben lassen und wenn der Tag zu neige geht, einfach irgendwo an einer ruhigen Ortschaft am Waldesrand mein Zelt aufzubauen. Haltet ihr das den überhaupt für sinnvoll und effizient, wenn man so 100%ig in der Natur campt ? Falls ihr schon öfters auf diese Art gezeltet habt ... Welche Tipps und Tricks habt ihr für mich?

PS: Nochmal eine ganz spezielle Frage: Wie erzeugt ihr genug Strom für alltägliche Dinge wie Handy ? Mit Solarladegeräten ?

Danke für schnelle und hilfreiche Antworten.

Ich bin für jede dankbar.

17 Antworten

Hi NTV-Tourer

mein Rat dabei, überleg was Du wirklich benötigst,

meist hatte ich zuviel mit.

solch alltäglichen Dinge wie dein angesprochenes Handy, lach, wers braucht beim Möpeln :D

(häng ich eben ans Bordnetz wenns leer wird)

Und ja schnell mal abseits seine "Dackelgarage samt Penntüte" aufzuschlagen ist eigentlich kein Ding, kommt eben drauf an wo.

Für eine Nacht erlaubt ist es Europaweit nur in Schweden, oft aber üblich in den Nordischen Ländern, Polen und Anreinerstaaten sind lockerer drauf und damit relativ einfach handhabbar, (kein Müll kein Lagerfeuer = kein Stress) ist es ausserhalb geduldet.

nicht nur verboten ist es etwa in (EX-yugoslawien) Serbien, Mazedonien, Kroatien und Holland, dort kanns auch richtig Geld kosten erwischt zu werden, auch riskant desgleichen in der Slowakei, Slowenien, und Frankreichs Naturschutzgebieten (und am/unterm Eifelturm:D kanns auch mal 15oo,-€kosten) in extra dafür ausgewiesenen Gebieten aber erlaubt.

(schrieb ja schon EX-Yugoslawien, da wäre ich echt vorsichtig)

auch verboten ist es theoretisch noch in Rumänien, Russland, Bulgarien, Ungarn und Tschechien sogar auf privaten Grundstücken

ist aber in deren ländlichen Dörfchen kein echtes Thema, sind sehr Gastfreundlich ;)

grüßchen aus München Frank

Themenstarteram 18. August 2013 um 9:32

Zitat:

Für eine Nacht erlaubt ist es Europaweit nur in Schweden

Soll das heißen, dass ich in jedem Land der EU eine Nacht im freien an einer Stelle verbringen kann ? Könnte ich dann nicht einfach 100 Km in eine andere Gemeinde fahren und dort noch ein Nächtchen schlafen ? Wenn ich deine Aussage richtig verstanden habe, dann darf ich:

In jedem Land der EU eine Nacht schlafen.

Ist das so richtig ?

 

PS.: Danke für die schnelle Antwort natürlich :-)

Zitat:

Original geschrieben von NTV-Tourer

Zitat:

Für eine Nacht erlaubt ist es Europaweit nur in Schweden

In jedem Land der EU eine Nacht schlafen.

Ist das so richtig ?

Nein, in allen Ländern EX-Yugoslawiens, und in ganz Holland oder Frankreichs Wasser-Naturschutzgebieten würde ich es lassen, kann dort echt teuer werden.

verboten ist es theoretisch noch in Rumänien, Russland, Bulgarien, Slowakei, in Ungarn und Tschechien sogar Zelten auf privaten Grundstücken. (streng soll auch Portugal und Griechenland sein, dort war ich aber noch nie)

allerdings kenne ich dort keinen Fall einer Strafe :D

ein "Jedermannsrecht" und somit ausdrücklich erlaubt inclu Lagerfeuer ist es nur in Schweden, geduldet und praktiziert in den Nordstaaten, Dänemark u. Norwegen (kalt und Mückenverseucht)

extra dafür ausgewiesene Plätze gäbe es in Frankreich, (z.B. Dune du Pyla ist geil)

stressfrei ist imho Spanien, Italien, SüdTirol, Polen, ausserhalb der Dörfer.

grüßchen aus München Frank

P.S.

allerdings ist meine wildere Zeit seit der Jahrtausendwende eher vorbei :D

nur mehr selten Zelten :D

Themenstarteram 18. August 2013 um 12:47

Schön und gut, das werde ich im Hinterkopf behalten, aber theoretisch kann ich doch überall mein Zelt aufschlagen (natürlich mach ich das außerorts am Wald) und kann dann dort schlafen. Ich glaube nicht, dass dort ein Polizist vorbeikommt und mich mit eine Geldstrafe abfertigt.

Das kann doch nicht so dermaßen unerwünscht sein, einfach irgendwo zu campen !?

Sind wirklich nur die Einwohner in Schweden so tollerant !?

Thema "wild zelten": wir lieben es!

Mal abgesehen davon, daß man dadurch sein Reisebudget entlastet sind nach unserer Erfahrung die atemberaubendsten Spots, an denen wir je gezeltet haben immer "wilde" gewesen.

Eins von unzähligen Beispielen: dieses Termitenfeld in Australien (ziemlich am Ende des Kapitels):

http://krad-vagabunden.de/.../

Natürlich gibt es auch in Deutschland und Europa reichlich Möglichkeiten für "bush camping".

Was man vermeiden sollte: in Sichtweite von Dörfern/Städten zu zelten. Das ist viel gefährlicher, als in der Wildnis.

 

Termitenfeld Australien
Monument Valley - USA

Thema Stromversorgung:

wir haben alles über 12-Volt-Steckdosen an unseren Motorrädern oder über Akkus laufen, die wir wiederum mit unserem 12-Volt-Ladegerät aufladen können.

Mehr dazu:

http://krad-vagabunden.de/ausr%C3%BCstung/batterie-ladeger%C3%A4t/

http://krad-vagabunden.de/ausr%C3%BCstung/navi-netbook/

Gruß aus Pakistan

Panny

Zitat:

Original geschrieben von NTV-Tourer

Schön und gut, das werde ich im Hinterkopf behalten, aber theoretisch kann ich doch überall mein Zelt aufschlagen (natürlich mach ich das außerorts am Wald) und kann dann dort schlafen. Ich glaube nicht, dass dort ein Polizist vorbeikommt und mich mit eine Geldstrafe abfertigt.

Das kann doch nicht so dermaßen unerwünscht sein, einfach irgendwo zu campen !?

Sind wirklich nur die Einwohner in Schweden so tollerant !?

Ich glaube, wenn man freundlich und offen das Gespräch sucht, klappt es fast überall außer in Holland, wo es definitiv unter Strafe steht und auch rigoros geahndet wird.

Gruß

Panny

Themenstarteram 19. August 2013 um 17:18

@Krad-Vagabund:

Du scheinst mir da doch ein bisschen mehr erzählen zu können ;-)

1.) Ist das Zelten wirklich so einfach wie ich es mir vorstelle: Irgendwo nahe eines Dorfes (natürlich nicht zu nahe) an den Waldesrand fahren und dort sein Zelt aufbauen. Einfach alles aufbauen und dann entsprechend schlafen. Ist das wirklich so leicht !?

2.) Wo zeltest du so ? Fährst du auch einfach irgendwo in den Wald hinein ? Ist dort der richtige Untergrund ?

3.) Würde mich im Allgemeinen einfach freuen, wenn du mir Tipps und Tricks zum campen gibst. Wie sucht man den richtigen Platz ? Wie lange braucht das aufbauen ? Was muss man nach dem Aufbau des Zeltes noch so machen ? Wurdest du schonmal "erwischt" ?

Danke für schnelle Antworten

Zitat:

Original geschrieben von NTV-Tourer

@Krad-Vagabund:

Du scheinst mir da doch ein bisschen mehr erzählen zu können ;-)

1.) Ist das Zelten wirklich so einfach wie ich es mir vorstelle: Irgendwo nahe eines Dorfes (natürlich nicht zu nahe) an den Waldesrand fahren und dort sein Zelt aufbauen. Einfach alles aufbauen und dann entsprechend schlafen. Ist das wirklich so leicht !?

2.) Wo zeltest du so ? Fährst du auch einfach irgendwo in den Wald hinein ? Ist dort der richtige Untergrund ?

3.) Würde mich im Allgemeinen einfach freuen, wenn du mir Tipps und Tricks zum campen gibst. Wie sucht man den richtigen Platz ? Wie lange braucht das aufbauen ? Was muss man nach dem Aufbau des Zeltes noch so machen ? Wurdest du schonmal "erwischt" ?

Danke für schnelle Antworten

Hallo NTV-Tourer,

um ehrlich zu sein: in Deutschland hatte ich oft Hemmungen, bei nicht ganz eindeutigen Stellen, da ich manches mal dachte: und wenn dann doch einer kommt und sich beschwert.

Letztendlich hat es aber nie Ärger gegeben. Ich erinner mich sogar an einen Fall, wo am nächsten Morgen der Besitzer des Fischweihers, an dem wir campten neben unserem Zelt saß und angelte und sich freute, daß wir da waren und er mal Abwechslung hatte.

Ein paar persönliche Tips / goldene Regeln:

Naturschutzgebiete sind schlecht. Über für allgemeinen Fahrzeugverkehr gesperrte Wege zu einer Stelle zu fahren gibt ebenfalls leicht Ärger.

In Sichtweite von Ansiedlungen zelten ist schlecht. Hohes Potenzial für spätere Besuche, die man nicht haben möchte.

Im Zweifelsfall mit dem Aufbau des Zeltes bis zur Dämmerung warten.

Bei Kontakt mit Besitzer, Einheimischen freundlich sein. Aktiv das Thema ansprechen, ob es okay ist, daß man dort zeltet und betonen, daß man nichts beschädigt und keinen Müll zurück lassen wird. Ein Lob auf die Schönheit der Stelle schadet vielleicht auch nicht.

Gefahren: Räuber, Vergewaltiger und andere böse Menschen treiben sich in der Regel da rum, wo sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Opfer finden können. Das ist nicht "am Arsch der Welt" / im Wald.

Nicht erst "auf den letzten Drücker" mit der Suche nach einer geeigneten Stelle anfangen. Murphy´s law greift nämlich auch hier: dann klappt es nie.

Im Zweifelsfall: aufs Bauchgefühl hören.

Mit jedem mal wild zelten steigt das Urteilsvermögen für gute Stellen und man entspannt sich mehr und mehr.

Probiers einfach mal aus - es ist leichter als man meint!

Moin,

also meine Erfahrungen mit dem Zelten beziehen sich vor allem auf die Schweiz, da ich ja hier lebe :D

Ich war auch grad vor zwei Wochen auf einer Einwöchigen Tour mit nem Kollegen.

"Wild' zelten kann ich definitiv empfehlen. Es gibt viele unglaublich schöne Plätze und man ist halt etwas "freier".

Wir waren auch schon auf dem Campingplatz, da ist man natürlich wohl, wenn man mal Duschen kann, fliessendes Wasser hat und an einer Strom-/Internetquelle ist.

Aber man ist vom Platz her teils stark eingeschränkt, muss sich teils extrem an die Nachtruhe halten, braucht deutlich mehr Geld und so weiter.

Wir haben uns auch immer Plätze etwas ausserhalb gesucht.

Wenn aber irgendwo gleich fett steht: Zelten verboten, dann haben wir das, bis auf eine Ausnahme, auch gleich sein lassen, weil wenn dann einer kommt, kanns auch teuer werden und wenn man dann mitten in der Nacht weiter muss, ist auch nicht so toll.

Wir wollten halt schöne Plätzchen und haben uns häufig an Seen zur Ruhe gelegt. Da kann man sich dann morgens auch gleich erfrischen, am Abend baden und man hat Wasser zum kochen. Zähneputzen würde so auch drinnliegen.

Dann sollte man je nach Wetterlage auch darauf acht geben, dass man nicht gleich in einem Loch liegt, da bei Regen dann auch mal Wasser im Zelt ist, was ebenfalls nicht sehr angenehm ist. Also lieber am flachen oder irgendwo wo des Gelände leicht abfällt. Vom Komfort her hatte ich dann lieber den Kopf nach oben.

Und dann eben wenn das Gewitter gleich über dir ist, vielleicht nicht gerade unter einem Baum zelten.

Wenn man nicht total am Ar**** der Welt ist, sollte man auch immer auf seinen Auftritt achten: Also nicht alles wild durcheinander rumliegen haben und den Müll überall verteilen. Den Müll sichtbar in Müllsäcken verstauen und das Gepäck schön beinander behalten. Wir haben auch schon ohne zu fragen (wussten es erst gar nicht) auf einem Privatstrand übernachtet und als der Besitzer am Morgen kam, hat er nur freundlich gegrüsst und nichts weiter gesagt.

Wenn man irgendwo ist, wo auch andere Leute sind, zum Beispiel an Badeplätzen, sollte man auch immer schön freundlich bleiben und mit den Personen die da Arbeiten (Sicherheitspersonal etc) das Gespräch suchen. Viele finden es gar toll, dass man sowas macht und fragen einem interessiert aus. Aber auch hier gilt eben: Ordnung halten.

Und dann auch immer die Plätze sauber hinterlassen. Denn wenn von Campern immer Müll liegen bleibt, lassen einem Leute auf einmal nicht mehr da campieren. Du bist vielleicht nicht der letzte, der da schlafen möchte.

Dann muss man halt auch immer schauen, ob es von der Ausrüstung gut drin liegt. Wir haben eine Nacht in eher schlechten Schlafsäcken unter freiem Himmel im Graubünden übernachtet. Auf 1500 Metern oder so, kann es auch im Sommer unter Null gehen. Wir haben da ziemlich gelitten. Feuer machen und co geht halt auch nicht immer und ist in einem frisch bepflanzten Feld eines Bauern vielleicht auch nicht nett.

Eines Abends sind wir auch auf ein Dorf zugefahren, das gleich an ein paar Bauernfeldern liegt. Wir haben uns das angeschaut und dann kam da schon ein Bauer, ob wir was suchen würden. Wir haben nur gesagt, dass wir einen Schlafplatz suchen und dann konnten wir auch gleich dort auf den Feldern unser Zelt stellen.

Bei schlechtem Wetter kann man mit etwas Glück auch mal einen Unterschlupf in einer Scheune o.ä finden. Einfach mal den Besitzer fragen, die sind diesbezüglich oftmal ziemlich easy eingestellt. Vielleicht auf einen Seriösen Auftritt achten und nicht gleich mit Joint und Vodkaflasche bei dem im Wohnzimmer auftauchen.. .

Und dann ab und zu mal auf nen Campingplatz zum Duschen und Akku laden ;)

 

Wenn man also nicht grad ne Diva ist, ist das, jedenfalls in der Schweiz, kein Problem. Man muss halt auch einfach mal machen.

Themenstarteram 20. August 2013 um 16:01

Hey,

Danke für die schnellen und ausführlichen Antworten.

Ihr scheint ja alle tolle Erfahrungen gemacht zu haben, das ermutigt mich, aber einige Fragen bleiben mir noch offen:

Wenn man beispielsweise an einem See zeltet und Nachts zieht ein kräftiges Gewitter auf, soll man dann nur im Zelt bleiben und hoffen, dass man die Nacht übersteht ? Ich glaube ich werde erstmal nur über ein Wochenende eine Mini-Tour an einen See machen und meine Ausrüstung testen. Würdet ihr mir irgendwelche Tipps zur Ausrüstung geben ? Sollte ich vielleicht bei bestimmten Dingen mehr auf Qualität achten ? Welches Werkzeug nehmt ihr für eure Maschine mit ? Wie regelt ihr die Verschleißteile bei wirklich langen Fahrten (Ersatzreifen und Kleinigkeiten) ? Hattet ihr schonmal das Problem, dass ihr Aufsteht aus dem Zelt und euer Bike nicht mehr wollte (Irgendwo im Nirgendwo) ?

Ihr seht ich habe noch Fragen über Fragen, doch wie bereits gesagt werde ich so bald möglich einfach mal ein Wochenende im freien verbringen, denn die Erfahrung wird es wohl ausmachen. Eine Nacht wird mich auch wohl nicht umbringen, wenn mal die Ausrüstung scheitert ;-)

Naja, wenn man jetzt nicht gerade an einem kleinen Flüsschen ist, welches bei heftigem Regen in 2 Stunden gleich mal 3 Meter ansteigt, sind die Gewitter halb so wild. Und man sollte halt vielleicht sein Zelt nicht gleich 10cm vor dem Wasser stellen.

Ich mag Gewitter beim Zelten. Worauf man dann achten sollte ist sicherlich, dass das Motorrad gut Stand hat. Also nicht im rasen auf dem weichen Erdboden. Lieber auf einem harten Untergrund. Man kann sich auch ein Brett oder einen flachen Stein suchen, denn man dann auf die Erde legt und darauf das Motorrad (den Ständer) abstellt.

Das restliche Gepäck sollte natürlich im trockenen sein. Nasse Sachen sind wohl etwas vom schlimmsten, was einem passieren kann. Nasse Kleider machen kalt und viel Zeug funktioniert bei Nässe schlecht.

Ich hab mir mit meinem Kumpel ein neues Zelt angeschaft. Statt eines normalen Iglus haben wir nun sowas: http://www.polo-topshop.ch/de_ch/zelt-adventure.html

Nicht riesig und auch nichts besonderes, aber das Vorzelt bietet genug Platz, um all unser Gepäck zu verstauen und trocken zu halten. Auch den Gaskocher kann man da drin mal anmachen.

Eine Wochenendtour halte ich für eine gute Idee. Wir waren jetzt ne Woche und hatten bereits fast alles was wir brauchten (waren ja nicht das erste mal Zelten), dennoch gib es immer wieder ein paar Dinge, die man hinterher anders machen würde. Kleine Dinge wie Müllsäcke oder Allzweckbeutel, Schnur, Licht, Anzündhilfen und dergleichen, vergisst man halt schnell mal.

Vielleicht eine kleine Sitzgelegenheit, wie das da:http://www.polo-topshop.ch/de_ch/dreibeinhocker-stahl-102694.html

Die sind nicht all zu bequem und wahrscheinlich auch nicht für die Ewigkeit, aber sie brauchen kaum Platz und kosten nix.

Auf Qualität achten, hmm. Also das Zelt sollte natürlich Dicht sein. Unser Polo Zelt war dicht. Bei Aldi kann es u.U auch mal anders aussehen. Auch an IsoMatte und Schlafsack sollte man je nach dem wie heikel man ist, nicht zu sehr sparen. Unsere Schlafsäcke waren auch eher von der billigeren Sorte und in der Höhe haben wir dann halt etwas gefroren. Allerdings muss man halt auch den Kompromiss zwischen Grösse und Komfort finden. Denn so nen Riesenschlafsack liegt halt nicht immer drin. Selbes gilt für Isomatten. Kumpel hatte eine aufblasbare und musste dafür eine Zusätzliche Tasche haben, ich hatte nur so ein dünnes teil, das die wärme isoliert. Harter Boden, dafür brauchte das Teil keinen Platz. Das musst du aber mit deinen Ansprüchen und dem Platzangebot deines Bikes vereinbaren. Zur Veranschaulichung: So hatten wir geladen . Mit Seitenkoffern etc würde also noch einiges mehr drin liegen und zur Not könnte man auch noch ne zweite Tasche hinten drauf binden. Geht dann aber auch sehr zulasten des Fahrverhaltens. Das bringt mich wieder zur Qualität: Die Gepäckrolle hintendrauf, die kostet kaum was. Aber sie ist definitiv Wasserdicht. Auf sowas sollte man unbedingt acht geben!

Werkzeug: Wir hatten dann das Boardwerkzeug der Ninja meines Kumpels dabei. Da sind halt n paar Schraubenschlüssel sowie Schraubenzieher drin. Ich denke es macht keinen Sinn, den ganzen Koffer mit zu nehmen. Und anders gesagt: Wenn du eh nicht weisst, wie man eine bestimmte Sache repariert, brauchst du wahrscheinlich auch kein Werkzeug dazu. Also nimm das nötigste mit, um vielleicht ein paar Schrauben nachzuziehen und was du benötigst um einfache Dinge zu reparieren. Jedenfalls wenn du nicht gerade durch die Wüste fährst. Für gröbere Dinge müsste man dann sowieso in ne Werkstatt und die haben dann Werkzeug, so seh ich das.

Mit ner Woche hatten wir noch keine Probleme mit verschleissteilen Für lange fahrten sicher ne kanne Öl. Nen Schraubenschlüssel um die Kette zu spannen. Ersatzreifen kriegt man eigentlich überall auf der Welt relativ fix was ich so lese. Den Platz würde ich mir sparen. Blinker und so n Kreinkram könnte man für den Fall eines Sturzes noch mit einpacken.

Dass das Bike nicht mehr wollte: An dem Morgen, wo das obige Foto entstanden ist, hatten die etwas Probleme. Sprangen zwar an, gingen aber gleich aus, wenn man Gas wegnahm. Die Kälte ist denen nicht so bekommen. Nach ein paar Minuten passt das dann aber auch wieder. Ansonsten hatten wir keine Probleme.

Man muss sich halt auch immer die Frage stellen, mit was für einem Motorrad man fährt. Wir hatten jetzt nicht gerade Tourenmaschinen. Mit ner Tiger oder ner GS etc wird manches auch einfacher. Strom hat man dann oft an Bord und Stauraum hat man auch viel mehr. Viele solcher Maschinen sind dann auch extra Wartungsarm.

Themenstarteram 20. August 2013 um 22:51

Wow ... So wenig Gepäck !?

Bei meinen Vorstellungen hätte ich noch mindestens die Koffer hinten dran, doch ich werde es sehen. Doch noch eine Frage ...

Wie lädt ihre eure Geräte auf ? Sollte man sich irgendeine Solar-Ladestation zulegen, oder reichen die 12 V Spannung ? Ich müsste auch immer mein Smartphone, Notebook und Navi lassen ... Vielleicht auch ein Tablet, was würdet ihr empfehlen ?

Ihr seht, dass die Fragen nicht weniger werden ;-)

Aber jede beantwortete ist schon eine große Hilfe für mich,

Danke

Wir hatten halt nicht sooviel dabei. .

Da es nur ne Woche war, hatte ich für mein Smartphone nur so nen Zusatzaukku: http://www.amazon.de/.../B009OKJO0E

Da kannst du dann Geräte via USB laden. Für n Handy reicht das ca. 3 mal.

Dann ist halt die Frage, ob du Notebook oder so brauchts. Ein Navi hatten wir auch nicht, wir hatten ne Karte dabei. Wenn wir gar nicht mehr wussten wo wir waren, gabs ja Google Maps fürs Handyj

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