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Bringt DSG Tuning etwas, ohne Leistungstuning?

Themenstarteram 24. Juni 2020 um 12:40

Es gibt ja Motortuning (Leistungssteigerung direkt) als auch DSG Tuning.

Konkretes DSG DQ250, Ich frage ausschließlich nach DSG Tuning ohne Änderung des Motorsteuergeräts (kein direktes Leistungstuning)

Würde sich ein DSG Tuning was bringen, in Sachen Lebensdauerverlängerung, schnellerem Schalten, evtl. besserem Schalten, angenehmerem Schalten, öfterem Schalten, indirekte Leistungssteigerung durch Erhöhen der Drehmomentbegrenzung?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@mbgar schrieb am 24. Juni 2020 um 12:40:21 Uhr:

… indirekte Leistungssteigerung durch Erhöhen der Drehmomentbegrenzung?

Da das Getriebe eh schon auf Kante konstruiert ist, wird mit einer Erhöhung der Drehmomentbegrenzung ein schneller Getriebetod einhergehen. Du kannst dann ein anderes Auto mit mehr Leistung kaufen – so gesehen wäre das eine indirekte Leistungssteigerung. :D

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DSG-Tuning kann alles nur Erdenkliche "bringen" - von eleganter Anpassung der Schaltparameter an persönliche Vorstellungen und Gepflogenheiten bis hin zum Ruin des kompletten Antriebstrangs :rolleyes:

Entscheidend ist, wie genau Fahrer und Tuner sich über die Details dessen, was die geänderte Steuerung konkret bewirkt, im Klaren sind, ggf. vorab bereits Kupplungen und Getriebekühlung angemessen verstärkt wurden. Auch dürfte die Grenze sinnvollen Getriebetunings komplett ohne adaptiven Eingriff ins Motormanagement recht eng sein :mad:

Zitat:

@mbgar schrieb am 24. Juni 2020 um 12:40:21 Uhr:

… indirekte Leistungssteigerung durch Erhöhen der Drehmomentbegrenzung?

Da das Getriebe eh schon auf Kante konstruiert ist, wird mit einer Erhöhung der Drehmomentbegrenzung ein schneller Getriebetod einhergehen. Du kannst dann ein anderes Auto mit mehr Leistung kaufen – so gesehen wäre das eine indirekte Leistungssteigerung. :D

Das DQ250, auf Kante konstruiert? Alles, was ich in den letzten Jahren darüber gelesen habe, lässt eher das Gegenteil vermuten. Das passt auch dazu, dass das DQ250 eines der ersten DSGs überhaupt war. Die Pioniere sind ja oft sehr konservativ ausgelegt.

Interessiert mich auch, woher diese Annahme kommt.

Das DQ250 ist doch ein ziemlich problemloses Getriebe.

Robust ausgelegt, es war VWs erster Schuss bevor die Kostensenkungsmaßnahmen Einzug gehalten haben.

Das DQ200 ist in der Tat problembehaftet, zumindest im direkten Vergleich.

Vielleicht nur verwechselt?

Ach so, zum Thema:

Ich kenne DCT - Tuning eigentlich nur als ergänzende Maßnahme zum Motortuning.

Z.B. um Kupplungsrutschen zu vermeiden.

Ich kann mir vorstellen, daß man auch die Schaltcharakteristik verändern / individualisieren kann.

Ich stelle mir die Möglichkeiten bei identischem Motor aber begrenzt vor.

Zitat:

@Matsches schrieb am 25. Juni 2020 um 07:26:27 Uhr:

… Das DQ250 ist doch ein ziemlich problemloses Getriebe.…

Völlig richtig – solange die Drehmomente eingehalten werden, ist es problemlos. Für höhere ist es aber konstruktiv nicht ausgelegt, das wird zu Schäden führen.

Das DQ200 ist schon bei Einhaltung der Drehmomente überfordert.

Und wo sollten deiner Ansicht nach "höhere Drehmomente" OHNE Motoreingriffe her kommen?

Da musst du den TE fragen, wie er sich das denkt. Er sprach von "indirekte Leistungssteigerung durch Erhöhen der Drehmomentbegrenzung". Vielleicht kennt er Tricks, die wir nicht kennen?

Ich denke mal, er zielt auf den 1.8 TSI mit DQ200 ab, bei dem ja das maximale Drehmoment reduziert wurde. Das ist aber eher eine Sonderlocke. Zudem müsste auch in dem Fall in die Motorsteuerung eingegriffen werden.

Er wird wahrscheinlich eine Drehmomentbegrenzung in den unteren Gängen meinen. M.E. ist die, sofern vorhanden im MSG hinterlegt. Das MSG braucht dazu nur die Info, welcher Gang eingelegt ist. Und wenn der Drehmomentverlauf des jeweiligen Motors in den Gängen z.B. 1-4 für das Getriebe kritisch ist, macht die Reduzierung dort auch Sinn.

Ohne Motortuning ist evtl. eine Anpassung der Schaltzeiten, sowie das Ausprogrammieren des Kickdown (nur sinnvoll, wenn man fast ausschließlich mit den Paddeln manuell schaltet) denkbar.

Könnte sein, dass das DQ 250 in einem Touran Diesel anders (Schaltzeiten) programmiert ist, wie in einem Leon Cupra. Da dürfte tatsächlich etwas "Spielraum" sein.

Zitat:

@birscherl schrieb am 24. Juni 2020 um 16:14:33 Uhr:

 

Da das Getriebe eh schon auf Kante konstruiert ist, wird mit einer Erhöhung der Drehmomentbegrenzung ein schneller Getriebetod einhergehen.

lol..

Boba fährt das Serien DQ250 seit 2018 mit original Kupplung auf seinem 2er Golf. Die Steuerung des DSG kommt von Adrenalin tuning.

Das Getriebe muss mit geklebter strecke, Slicks, Sperre hinten und weit über 1000Nm klarkommen.

https://www.youtube.com/watch?v=R7t4C_0BZT4

 

Zitat:

@Anarchie-99 schrieb am 28. Juni 2020 um 16:19:21 Uhr:

… das Serien DQ250 …

"Das" Serien-DQ250 gibt es nicht, es sind beispielsweise mitterweile 3 Entwicklungsstufen des Schieberkastens im Einsatz.

Nur weil es bei 1 Tuner, der wahrscheinlich mit großem Sachverstand arbeitet, keine Probleme gibt, ist ein Getriebe nicht grundsätzlich problemlos. Unzählige posts in diversen Motor- und Getriebeforen berichten von Problemen, das sind ja keine Erfindungen.

Darf aber jeder für sich entscheiden, was er mit seinem Getriebe anstellt. Ich habe nur meine Meinung kundgetan.

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