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Bremsscheiben etc wechseln

Mercedes E-Klasse W210
Themenstarteram 23. Juni 2013 um 12:47

Hallo

bei meinem E300 Diesel Kombi Jg 1997 wurde auf dem Rückweg von den Ferien der hintere rechte Bremsschlauch undicht. Nun sind sowieso vorn und hinten die Bremsscheiben fällig und auch die Beläge max. 40%. Also möcht ich alles komplett wechseln. Hab das vor Jahren schon bei anderen Fahrzeugen gemacht und auch das Schrauberbuch zur Hand. Da steht das die Bremssättel beim wiedereinbau mit 2 neuen selbstsichernden Schrauben mit 115 NM angezogen werden sollen.

Ist es zwingend nötig neue Schrauben zu nehmen???

und dann auch gleich die nächste Frage:

bei KFZ-Teile24 gibts alle Ersatzteile relativ günstig:

http://www.kfzteile24.de/index.cgi?...

Habt ihr Erfahrung mit solchen Ersatzteilen. Möchte nicht mehr alzuviel Geld in die Kiste stecken.

bin dankbar um Antworten / Meinungen

Gruss

Wolfgang

Beste Antwort im Thema

Kann mir mal jemand erklären, was die Werkstatt beim Entlüften so besonders macht und warum sie Spezialwerkzeug benötigt ?

Da wird der Schlauch des Entlüftungsgerätes (ist nur eine Pumpe) auf den Behälter für Bremsflüssigkeit geschraubt und dann wird beginnend mit dem am weitesten entfernten Rad die Entlüftungsschraube geöffnet, die dunkle Brühe fließt in einen Auffangbehälter, man wartet bis die Flüssigkeit hell wird und dreht die Schraube wieder zu. Dies an allen 4 Rädern und das wars !

Ich habe da schon oft zugesehen und frage mich, was ihr da für eine Wissenschaft daraus machen wollt...

Andererseits: Ich schließe mich an und sage, allein mit den Kenntnissen aus dem Bastelbuch sollte man die Finger von der Bremse lassen !

Da steht immer nur die halbe Wahrheit drin.

 

Ich schraube auch sehr gerne, aber den Bremsschlauch lasse ich in der Werkstatt wechseln. Die machen das jeden Tag und wissen, worauf es ankommt.

Ich gebe auch keinen Hinweis auf die Wiederverwendung der Schrauben. Es gibt nämlich verschiedene Arten von Sicherungslack. Von leicht bis hochfest. Nimmt man den falschen, kann es schwerwiegende Folgen haben.

Da sage ich, wer Mercedes fährt, der sollte auch die 2 EUR für neue (und nicht verrostete) Schrauben noch über den Lagertresen schieben können...

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Hallo.

Die Schrauben solltest du auf jeden Fall neu nehmen, die Bremse ist ja kein Gimmick sondern ein komplexes, sicherheitsrelevantes Bauteil. Selbstsichernde Schrauben sind nur 1x selbstsichernd.

Wenn du vorhast, deinen Dicken nur mehr ins Ausgedinge zu fahren, sind die Teile ok. Jedoch ist der W210 ziemlich zickig wenn es um die Bremsen geht, er reagiert auf Fremdteile nicht immer so wie man es sich wünscht und wie es sein sollte. Ich will damit sagen, wenn du vorhast den Wagen noch längere Zeit zu fahren, nimm Original-Teile. Die sind nervenschonender.:)

Wie sichern denn diese Schrauben ?

MfG Lothar

Mit einer Schicht Schraubensicherung die auf dem Gewinde sitzt. Kannst auch flüssige Schraubensicherung drauf machen, hat dieselbe Wirkung. Mich wundert nur das jemand der noch nicht einmal weis wie eine selbst sichernde Schraube funzt sich zutraut eine komplette Bremsenrevision durchzuführen.

Willst Du die Bremsschläuche auch selber wechseln? Hat das Fahrzeug schon ABS? Wie willst Du dann die Entlüftung durchführen? Einfach mal so mit dem Bremspedal entlüften ist da nämlich nicht angesagt, dafür brauchst Du Spezialwerkzeug.

Themenstarteram 23. Juni 2013 um 14:20

Hallo Drago,

besten Dank für dein Posting und natürlich auch allen anderen.

Ja, natürlich hat der Kombi ABS und auch ASR. Eben das war mir die Frage ob Loctite auf die alten Schrauben auch ausreichend ist. Ja, die Schläuche und Fühler werde ich natürlich auch gleich wechseln und die Bremsflüssigkeit versteht sich bei der Gelegenheit von selbst.

Beim 300er Diesel sollte nach meinem schlauen Buch die Entlüftung mit dem Bremspedal (2 Person) funktionieren. Beim 320er (deinem Modell) und 420er wird das Entlüftungsgerät der Mercedeswerkstatt benötigt. Oder weiss sonst noch jemand darüber Bescheid.

Also ABS ist ABS egal bei welchem Fahrzeug und wegen dem ABS muss eben dieses Gerät benutzt werden. Warum das bei deinem dann nicht nötig sein soll erschliesst sich mir jetzt nicht.

Themenstarteram 23. Juni 2013 um 14:23

Bin leider zu schnell auf den Enterknopf gekommen und wollte nur kurz beifügen das ich den kompletten wechsel der Bremsen bereits bei unserem kleinen Ford Ka im vergangenen Herbst gemacht habe, daher hoff ich das es mit Anleitung aus dem "So wirds gemacht" auch beim Benz hinbekommen sollte.

lg

Wolfgang

Themenstarteram 23. Juni 2013 um 14:36

Gerade hab ich noch nachgeschaut: Es dürfte mit dem entlüften nicht mit dem ABS zusammenhängen, sondern mit dem ESP. Die Fahrzeuge mit ESP müssen mit Spezialgerät entlüftet werden und ich glaub der 320er und 420er haben eben eine Festsattelbremse mit 2 Kolben und die anderen eine Faustsattelbremse mit 1 Kolben. Wahrscheinlich liegt hier ein Grund warum sie anders entlüftet werden müssen. Oder weiss sonst ein Profischrauber mehr.....

lg

Wolfgang

am 23. Juni 2013 um 16:11

Zitat:

Original geschrieben von wowa1000

Bin leider zu schnell auf den Enterknopf gekommen und wollte nur kurz beifügen das ich den kompletten wechsel der Bremsen bereits bei unserem kleinen Ford Ka im vergangenen Herbst gemacht habe, daher hoff ich das es mit Anleitung aus dem "So wirds gemacht" auch beim Benz hinbekommen sollte.

lg

Wolfgang

Genau so ist es. Wenn wir nix mehr hören, ging es wohl schief.

Kann mir mal jemand erklären, was die Werkstatt beim Entlüften so besonders macht und warum sie Spezialwerkzeug benötigt ?

Da wird der Schlauch des Entlüftungsgerätes (ist nur eine Pumpe) auf den Behälter für Bremsflüssigkeit geschraubt und dann wird beginnend mit dem am weitesten entfernten Rad die Entlüftungsschraube geöffnet, die dunkle Brühe fließt in einen Auffangbehälter, man wartet bis die Flüssigkeit hell wird und dreht die Schraube wieder zu. Dies an allen 4 Rädern und das wars !

Ich habe da schon oft zugesehen und frage mich, was ihr da für eine Wissenschaft daraus machen wollt...

Andererseits: Ich schließe mich an und sage, allein mit den Kenntnissen aus dem Bastelbuch sollte man die Finger von der Bremse lassen !

Da steht immer nur die halbe Wahrheit drin.

 

Ich schraube auch sehr gerne, aber den Bremsschlauch lasse ich in der Werkstatt wechseln. Die machen das jeden Tag und wissen, worauf es ankommt.

Ich gebe auch keinen Hinweis auf die Wiederverwendung der Schrauben. Es gibt nämlich verschiedene Arten von Sicherungslack. Von leicht bis hochfest. Nimmt man den falschen, kann es schwerwiegende Folgen haben.

Da sage ich, wer Mercedes fährt, der sollte auch die 2 EUR für neue (und nicht verrostete) Schrauben noch über den Lagertresen schieben können...

Zitat:

Original geschrieben von kurbdreher

Wie sichern denn diese Schrauben ?

MfG Lothar

Man nennt das Microverkapselung.

Auf dem Gewinde befindet sich eine Masse. Unterm Mikroskop betrachtet sind das lauter kleine Kügelchen, die eine Flüssigkeit enthalten.

Wird die Schraube eingedreht, werden diese Kügelchen zerquetscht und der Sicherungslack kann austreten und seine Wirkung entfalten.

Diese Schrauben werden in der Industrie gerne verwendet, da man sich dadurch andere Hilfsmittel wie Federringe und Zahnscheiben einspart, aber auch weil man oft keinen Platz für solche Teile hat.

Bevor mir jetzt jemand meinen Beitrag zerpfückt: Dies ist nur eine ganz einfache Erklärung zum Verständnis des Prinzips, ohne Anspruch auf enzyklopädischen Tiefgang... :)

Zitat:

Original geschrieben von Schneggabeisser

Man nennt das Microverkapselung.

Funktioniert Loctite auch so, oder ist das "nur" ein Kleber?

Yep:D auch so

Wie loctite oder Omnifit unterm Mikroskop aussehen weiß ich nicht.

Interessant ist, daß diese Schraubenlacke dann fest werden, wenn sie quasi unbelüftet, also irgendwo eingespannt sind. Genau anders herum ist das bei allen anderen Klebern. Die werden nur fest, wenn sie ablüften können.

Daher ist in den Flaschen für beispielsweise Omnifit sehr viel Luft enthalten. Dies ist keine Mogelpackung sondern prinzipbedingt notwendig.

Wird das Zeug aber zu alt, fängt es an etwas eigenartig zu riechen. Ich finde das furchtbar und verwende das Zeug dann nicht mehr...

am 23. Juni 2013 um 18:45

Ich stelle mir mal folgendes Szenario vor : Ein Nicht - Mediziner kauft sich ein populärwissenschaftliches Buch :

"Praktische Medizin für Jedermann" , weil er eine Hüftoperation vornehmen will .  Da nach der Lektüre noch einige Fragen offen bleiben , wendet er sich an ein Patientenforum mit der Bitte , ihm Hinweise auf günstige Bezugsquellen von Hüftprothesen und günstigen Werkzeugen zu geben , weiterhin hofft er für das Gelingen des 

geplanten Eingriffs auf Rückfragemöglichkeiten an Chirurgen , die gelegentlich auch im Forum zu Gast sind...

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