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BMW M6 Gran Coupe mit hoher Laufleistung kaufen oder nicht kaufen?

BMW M6 F06 (Gran Coupe)
Themenstarteram 4. April 2019 um 21:41

Guten Abend,

Ich möchte mir demnächst einen M6 Gran Coupe zulegen.

Ich habe jetzt einen Passenden gefunden, allerdings bin ich mir nicht sicher da mich die Kilometer des Fahrzeuges abschrecken. Das Auto hat über 130.000 KM runter. Worauf sollte ich beim Kauf dieses Fahrzeuges achten? Worauf sollte ich generell achten? Ich bin Relativ unerfahren in der Neuen Reihe des 6ers.

Das Auto ist durchgehen Scheckheftgepflegt bei BMW. Keine Keramik Bremsen. Unfallfrei, Keine Nachlackierungen außer die Beiden Stoßstangen. Preis ist relativ ok.

Wie sieht es mit den Ladern aus? Kann ich mit einem Turboschaden rechnen?

 

Vielen Dank im Voraus

Beste Antwort im Thema
am 5. April 2019 um 7:16

Du kannst niemals sagen was alles defekt wird und wann, hängt ja auch davon ab wie der Wagen gefahren wurde usw.... prinzipiell ein sehr geiles Auto aber auch prinzipiell teuer, egal was defekt wird, es kostet richtig Geld...

Und es kommt auch darauf an was du damit vor hast, die Nachfrage nach solchen Autos sinkt von Jahr zu Jahr, neu kauft bzw. least sowas normalerweise nur jemand mit einer Firma oder eben viel Kohle, Jahre danach stehen sich die Dinger die Reifen platt bei den Händlern und es werden auch niemals Raritäten wo die Preise sich eines Tages einpendeln wie zB beim F430, 911er usw...

Ist bei RS6, Cayenne, Panamera usw. nicht anders.... kosten neu enorm viel und eines Tages lehnen sogar seriöse Händler solche Autos ab weil sie sowas nicht am Hof haben wollen... dann posen eben noch die Typen mit Vollbart und Sonnenbrille damit herum bis die Bank ihnen die Karren wieder wegnimmt... zumindest in Österreich ist das Stand der Dinge...

Mein Fazit: möchte ich so ein Auto, dann nur von Privat und aus 1. Besitz wo ich mir auch ein Bild vom VK, seiner Garage und der Historie machen kann.... aber jeder denkt anders :-)

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Warte erstmal, bis das 8er Gran Coupé auf dem Markt ist. Dann dürften die Preise des 6er GC automatisch nochmal sinken und du hast wesentlich besseren Verhandlungsspielraum.

am 5. April 2019 um 7:16

Du kannst niemals sagen was alles defekt wird und wann, hängt ja auch davon ab wie der Wagen gefahren wurde usw.... prinzipiell ein sehr geiles Auto aber auch prinzipiell teuer, egal was defekt wird, es kostet richtig Geld...

Und es kommt auch darauf an was du damit vor hast, die Nachfrage nach solchen Autos sinkt von Jahr zu Jahr, neu kauft bzw. least sowas normalerweise nur jemand mit einer Firma oder eben viel Kohle, Jahre danach stehen sich die Dinger die Reifen platt bei den Händlern und es werden auch niemals Raritäten wo die Preise sich eines Tages einpendeln wie zB beim F430, 911er usw...

Ist bei RS6, Cayenne, Panamera usw. nicht anders.... kosten neu enorm viel und eines Tages lehnen sogar seriöse Händler solche Autos ab weil sie sowas nicht am Hof haben wollen... dann posen eben noch die Typen mit Vollbart und Sonnenbrille damit herum bis die Bank ihnen die Karren wieder wegnimmt... zumindest in Österreich ist das Stand der Dinge...

Mein Fazit: möchte ich so ein Auto, dann nur von Privat und aus 1. Besitz wo ich mir auch ein Bild vom VK, seiner Garage und der Historie machen kann.... aber jeder denkt anders :-)

Peter hat es genau treffend beschrieben.

Ein Klassiker mit entsprechend geringem Wertverlust/Werterhalt wird ein M6 mit hoher Laufleistung nie werden. Nur Top gepflegte Modelle mit wenig KM wird später mal ein Sammler haben wollen.

Für die Unterhaltung eines solchen Fahrzeugs sollte man bei einer dreijährigen Haltedauer bei 10.000 KM Laufleistung schon locker 7 - 8.000 EUR p.a. einplanen (Minimum, ohne Wertverlust). Nimmt man den Wertverlust eines BJ 2012 noch dazu, sind schon min. 11-12.000 EUR p.a. einzuplanen.

Alles sehr knapp kalkuliert. Für mich selbst würde ich mit Gesamtkosten von 40.000 EUR in drei Jahren rechnen, wenn es dann 35.000 werden, wäre ich sehr zufrieden. Die Gesamt-Kostenbilanz hängt natürlich extrem davon ab, welchen Einkaufspreis du bezahlst (Wertverlust).

Zitat:

@Ks500 schrieb am 04. Apr. 2019 um 21:41:53 Uhr:

Unfallfrei, Keine Nachlackierungen außer die Beiden Stoßstangen.

Widerspruch oder?

 

Also doch Unfall? Oder warum nach lackiert?

 

Lass dir mal die Fahrgestellnummer geben und stell man den link des inserats hier rein

Die vordere geht noch wegen Steinschlag durch. Die hintere nicht. Da würde ich mal nachforschen. Prinzipiell kann man aber bei entsprechender Pflege und Rücklagen auch einen M6 mit mehr Kilometern kaufen. 130000 sind mMn nicht mal so viel.

Mit ein bisschen Glück ist das das Fahrzeug von einem Unternehmer, der einfach nur entspannt damit gefahren ist und trotzdem einen M gekauft hat, weil... naja weil es ihm halt insgesamt als Auto gefallen hat.

Da sind 130.000 km in 6 Jahren weder ein Hexenwerk, noch problematisch, sogar die etwaige gelegentliche Kurzstrecke kann man dann locker verkraften. Außerdem spult die typische Heizerfraktion meistens in der Zeit keine 130 Tkm ab, sondern vielleicht 40 Tkm vor Eisdielen.

Nuja, kann aber auch ganz anders sein ;)

Ich fahre schon den dritten S63T und Turboschaden ist möglich aber selten. Wichtig ist alle 8-10.000 ÖL-Wechsel.

 

Probleme:

 

- Gummilager

- Hinterradantriebe

- Krümmer

- Öl Verbrauch: Kolben, Turbo

 

Ansonsten klasse Auto für Kenner und richtige Männer. Ab gewissen Zeitpunkt ist man dumm, wenn man kein Respekt von dem Hobel hat.

Worauf man sicher achten sollte ist die Anzahl der Vorbesitzer. Optimal wäre natürlich nur einer.

Ich hatte selbst einen F01 M5. Mit dem hatte ich sehr schnell einen Riss im Krümmer. Die Kühlung der Motoren war wohl nicht ganz problemlos. Auch Bremsen hat er richtig ordentlich gebraucht. In den 2 Jahren hätte sich die Keramikbremsanlage schon gelohnt. Wenn man das bei BMW machen lässt kostet einmal komplett Scheiben € 5.000. M ist eben nicht Standard. Und nein, ich war nicht auf der Rennstrecke, sondern bin eher der oben erwähnte Unternehmer.

Also, tolles Auto, aber an die Folgekosten denken.

Der Krümmer ist bei F10 M5 schon oft ein Problem. Bei M6 habe ich in den Jahren noch kein Fall vorgefunden.

Der Krümmer ist bei F10 M5 schon oft ein Problem. Bei M6 habe ich in den Jahren noch kein Fall vorgefunden.

Ich hatte auch einen der ersten M5 der F01 Serie. Kann sein, dass die das verbessert haben.

Die F10 M5 sollen wohl vorallem bis zum Facelift nicht so toll sein. Beim Facelift soll wohl was geändert worden sein (anscheinend auch hier und dort schon vorher). Ist leider oft so, das erste Baujahr ist schon son bisschen "Betatest" deswegen wundert mich das nicht.

Ansonsten sollen die Motoren wohl relativ unauffällig sein. Muss man mal im M-Forum schauen. Klar gibts hier und dort was, aber es sind auch einige von den Fahrzeugen gekauft worden. 130.000 sind aber schon ordentlich, auch an das Fahrwerk usw. denken. Das wird beim Ersatz auch nicht billig. Bei der Wartung sollte man definitiv auch nicht sparen. Das kann sich ganz ganz schnell rächen. Hab auch schon drüber nachgedacht, aber brauchst haltn guten Geldbeutel. Ansonsten geiles Fahrzeug. Bin damals den M6 als Competition mal Probegefahren. Fand den Motor bspw. besser als im M4. Ist aber Geschmackssache, und die Autos sind für unterschiedliche Zwecke ausgelegt.

Ansonsten gilt natürlich auch wie bei den "Standard Modellen", Elektronik. Da gibts wohl auch hier und dort Baustellen. Kann auch teuer werden.

Es spricht nichts dagegen, einen M6 mit dieser Fahrleistung zu kaufen. Lieber ein Auto, das weite Strecken gefahren ist, statt nur Kurzstrecken. Denn das geht aufs Material.

 

Ich selbst fahre seit 3,5 Jahren einen M6 F13 (seit 2,5 Jahren leistungsgesteigert) und hatte bisher keine nennenswerte Probleme. Unterhaltskosten halten sich klar im Rahmen.

Bewege das Auto ca. 25.000 Km im Jahr.

 

Obwohl, das mit dem Krümmerproblem habe ich letztens bei mir auch nur durch einen Zufall entdeckt XD

 

 

.jpg
Asset.JPG

Zitat:

@blue320 schrieb am 10. April 2019 um 12:57:57 Uhr:

Unterhaltskosten halten sich klar im Rahmen.

Das ist eine Frage der Relation. Bei 25.000 KM p.a. ca. :

5.000 - 7.000 EUR Benzinkosten (je nach Fahrweise und aktuellem Spritpreis)

1.500 - 3.000 EUR Steuer und Versicherung (je nach Prämieneinstufung)

1.000 - 3.000 EUR Wartung und Reparaturen (je nach "Glück")

3.500 - 8.000 EUR Wertverlust (je nach Ausgangsbaujahr und Einkaufspreis)

d.h. zwischen min. 11.000 EUR bis max. 21.000 EUR Unterhaltskosten im Jahr.

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