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Bitte um Mithilfe. Gestohlenes Auto gekauft

Hallo,

ich habe einen Audi Q5 auf Mobile.de gesehen. Das Auto stand in Köln. Wir haben uns auf 24.000,-€ telefonisch geeinigt. Als ich dann mit meiner Frau von München nach Köln geflogen bin um das Auto anzuschauen habe ich vor Ort noch ein paar Krazer an der Stoßstange gesehen, die vorher nicht vom Verkäufer angesprochen wurden. Somit ist er noch 3000,-€ vom Preis runter. Am Schluss haben wir 21.000,-€ bar bezahlt.

Jetzt kommt der Alptraum! Wir haben natürlich einen Kaufvertrag abgeschlossen. Fahrzeugbrief und Schein waren in meinen Augen original. Personalausweis ebenfalls kontroliert.

Als wir dann in München das Auto anmelden wollten, kam heraus, dass das Auto in Frankreich als gestohlen gemeldet wurde! Meine Frau ist in Ohnmacht gefallen. Wir mussten das Auto der Polizei übergeben. Alle Papiere waren gefälscht! Sogar der Personalausweis. Die Peson exestiert nicht. Wir wurden um 21.000,-€ betrogen.

Es wurde eine Anzeige auf Unbekannt gestellt. Jetzt, nach 3 Monaten, wurde sie von der Polizei eingestellt.

Haben wir wirklich keine Chance mehr an unser Geld zu kommen? Gibt es vielleicht in Deutschland ein Gesetzt, das bei solchen Fällen das Opfer entschädigt wird?

Ich weiß nicht mehr weiter und hoffe auf eure Hilfe.

Danke.

Samy

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275 Antworten

@Samy73

Also der zeitliche Ablauf in deiner Erzählung passt nicht.

Im Eröffnungspost schreibst du, das jetzt , 12. September, die Ermittlungen nach 3 Monaten eingestellt werden.

Das heisst, ihr habt im Juni Anzeige erstattet.

Heute schreibst du, ihr seit am 30. März nach Köln geflogen.

Da passt was nicht.

Zitat:

@Samy73 schrieb am 14. September 2019 um 10:31:36 Uhr:

Hier noch ein Bild von der damaligen Anzeige.

Falls irgendjemand etwas in der Umgebung von Köln hört oder sieht, wäre ich für jeden Tipp dankbar. Danke euch.

Habt ihr euch vor dem Haus auf dem Anzeigenbild getroffen?

Das Problem daran ist, dass auch der Detektiv nicht rausbekommen wird, wer der "Original" halter ist....

Ich denke, dass selbst ein RA keine Berechtigung hat dies in Erfahrung zu bringen.

Zitat:

@forsyth1 schrieb am 13. September 2019 um 21:18:07 Uhr:

Sicher, dass der Polizist wenigstens echt war...? Immerhin kam von ihm ja auch der surreale Tipp, dass man bei jedem Autokauf ja auch mal gerne die 110 wählen kann, um sich die Fahrgestellnummer verifizieren zu lassen...?!

Wenn man so liest welche Aussagen der TE der Polizei noch so andichtet (man könne einen Streifenwagen zur Überpfüfung bestellen) könnte es durchaus sein dass mit Verkäufer und Fahrzeug alles gestimmt hat, dafür aber Zulassungsstelle und Polizei gefälscht waren.

Die vermeintliche Beschlagnahme als eigentlicher Akt des Diebstahls.

Zumindest wär das ja mal was neues. Enkeltrick kann jeder.

:D

 

Mein Zweifel an der Geschicht könnten ein wenig gemindert werden, wenn

- mir jemand erklärt was die "Abteilung Diebstahl" der Zulassungsstelle sein soll (sowas gibts m.W. nicht)

- wo beim Q5 im Motorraum die FIN sein soll (wüßte nicht dass da nochmal eine ist)

- irgendein Beleg, bspw. das anonymisierte Schreiben zur Einstellung der Ermittlungen hier eingestellt wird

 

Zitat:

@der_Nordmann schrieb am 14. September 2019 um 11:41:23 Uhr:

@Samy73

Also der zeitliche Ablauf in deiner Erzählung passt nicht.

Im Eröffnungspost schreibst du, das jetzt , 12. September, die Ermittlungen nach 3 Monaten eingestellt werden.

Das heisst, ihr habt im Juni Anzeige erstattet. Heute schreibst du, ihr seit am 30. März nach Köln geflogen.

Da passt was nicht.

Bei einem so einschneidenden Erlebnis, welches Ohnmacht und Albträume u.s.w. verursacht irrt man sich nach einem halben Jahr in der Darstellung des zeitlichen Ablauf um knapp 3 Monate.

Sehr glaubwürdig. ...

Langsam wird mir aber klarer warum die Mehrheit hier meint es könne jedem passieren. Kein Wunder bei dem, was hier ohne zu hinterfragen alles hingenommen wird.

Schöens Wochenende und gute Unterhaltung noch - ich bin hier raus.

Zitat:

@Roadrunner2018 schrieb am 14. September 2019 um 11:42:47 Uhr:

Das Problem daran ist, dass auch der Detektiv nicht rausbekommen wird, wer der "Original" halter ist....

Ich denke, dass selbst ein RA keine Berechtigung hat dies in Erfahrung zu bringen.

Richtig. Ein RA hat nicht eine Berechtigung mehr als der Normalbürger.

Diese Ermittlungen sollten bereits durch die Polizei angestrengt worden sein.

Zitat:

@AS60 schrieb am 14. September 2019 um 12:09:03 Uhr:

Zitat:

@Roadrunner2018 schrieb am 14. September 2019 um 11:42:47 Uhr:

Das Problem daran ist, dass auch der Detektiv nicht rausbekommen wird, wer der "Original" halter ist....

Ich denke, dass selbst ein RA keine Berechtigung hat dies in Erfahrung zu bringen.

Richtig. Ein RA hat nicht eine Berechtigung mehr als der Normalbürger.

Diese Ermittlungen sollten bereits durch die Polizei angestrengt worden sein.

dann ist das Einschalten beider Varianten obsolet- und ist gutes Geld dem Schlechten hinterherwerfen!

PS die Komunikation und die Versicherungen von D und F mit Sicherheit nicht die selben sind wie in D allein!

wer weiß dass schon ob es in Frankreich die Selbe Rechtsprechung zum Thema Diebstahl und Unterschlagung gibt!-

in die Luft ballern nennt man das...

Die Fin eines jeden Autos ist in Fahrtrichtung rechts in ein Tragendes Teil des Fzg eingeschlagen. Ausnahmen davon bedürfen einer Ausnahme Genehmigung von Paragraph 59 (2) StVZO .

Die Fin hinter der Scheibe ist lediglich eine Wiederholung der Fin.

 

59

Wenn schon Anwalt, dann so einen wie Anwalt Abel...:)

Polizist,Detektiv,Ermittler,Vollstrecker,Anwalt,Richter,Rächer der Betrogenen, alles in einer Person. :)

Gibt’s leider nur im Fernsehen.

Darum halte ich die Tips für Anwalt und/oder Detektiv für vergebliche Liebesmüh.

Zitat:

@windelexpress schrieb am 14. September 2019 um 12:15:25 Uhr:

Die Fin eines jeden Autos ist in Fahrtrichtung rechts in ein Tragendes Teil des Fzg eingeschlagen. Ausnahmen davon bedürfen einer Ausnahme Genehmigung von Paragraph 59 (2) StVZO .

Die Fin hinter der Scheibe ist lediglich eine Wiederholung der Fin.

 

59

Beim Q5 oben im Motorraum

https://www.youtube.com/watch?v=M8Jrchf3sFM

Moderatoren-Modus

Wer hier nur rumstänkern und sein eigenes Ego aufpoilieren möchte, sollte doch bitte dem Thema fernbleiben.

Dass es mit der wirklichen Sachkenntnis nicht ganz so doll ist, wurde ja gerade eindücklich demonstriert.

Die eingeschlagene FIN befindet sich beim Q5 am rechten Radhaus, quer zur Fahrtrichtung eingeschlagen und ist nach öffnen der Motorhaube ohne weitere gut zu erkennen.

Sie ist aber, je nach Modell noch 4 mal in Bauteilen der Karosserie eingeschlagen, an Stellen die aber nicht so ohne weiteres zugänglich sind.

Umfangreiche Demontagearbeiten sind hier erforderlich.

Die Stellen, wo sich die FIN`s ein weiteres mal befinden, sind autorisierten Personenkreisen bekannt, dass wird vom Hersteller auch gegenüber dritten -aus guten Gründen- nicht pupliziert.

Im Kofferraum bedindet sich noch ein Datenaufkleber, der ist ebenfalls nach aufnehmen der Laderaumandeckung leicht zu erkennen. Hier ist die FIN und andere Bauspezifische Informationen aufgedruckt.

Diesen Aufkleber kann man sehr leicht fälschen, es gibt diese sogar (Leider) mit "Individueller Wunschbedruckung" im Netz zu kaufen.

Die FIN hinter der Armaturentafel ist entweder auf einem kleinen Schild eingenietet oder geklebt.

Den Aufwand dieses Schild auszutauschen ist schon etwas größer, aber es ist nicht unmöglich.

Sie ist nicht "eingeschlagen" und daher ebenfalls nicht "Safe"

Erst kürzlich wurde diesbezüglich von den Behörden ein "Spezialwerkzeug" für diese Arbeit sichergestellt.

Wenn das Fahrzeug, wie vom TE beschrieben, in Frankreich "Groß geworden ist" ist die Warhscheinlichkeit, das hier überhaupt ein Schild hinter der Windschutzscheibe angebracht war eher gering. Fahrzeuge die dorthin geliefert wurden, sind ohne dieses Schild exportiert wurden. Aber bekanntlich bestätigen ja Ausnahmen die Regel, nichts ist hier unmöglich.....;)

Hier noch (eine) die Enschlagstelle

Zitat:

Dellenzaehler schrieb am 15. September 2019 um 11:26:27 Uhr:

Die FIN hinter der Armaturentafel ist entweder auf einem kleinen Schild eingenietet oder geklebt.

Den Aufwand dieses Schild auszutauschen ist schon etwas größer, aber es ist nicht unmöglich.

Sie ist nicht "eingeschlagen" und daher ebenfalls nicht "Safe"

[...]

Wenn das Fahrzeug, wie vom TE beschrieben, in Frankreich "Groß geworden ist" ist die Warhscheinlichkeit, das hier überhaupt ein Schild hinter der Windschutzscheibe angebracht war eher gering. Fahrzeuge die dorthin geliefert wurden, sind ohne dieses Schild exportiert wurden.

..ists aber dann genau nicht einfacher, die Nummer dort zu fälschen, statt wenn dort vorher schon 'ne andere ist/war?!

Da ich mit Fahrzeugen zu tun habe, die noch einen Leitterrahmen haben, und dort die Karosserie extra drauf gesetzt ist, kenne ich Ansätze solcher "Spielereien", die ich natürlich nicht illegal verwenden würde, aber das ist auch immer ein riesen Thema, wenn ich mal bei 'ner Prüfstation ankomme, weil ich einen Rahmen oder eine Karosserie tauschen will (sind ja in dem Sinne "Ersatzteile")... nur weil "die sowas ja noch nie gehört haben". Ja... mag sein, ist aber eben bei solchen Fahrzeugen machbar... und manchmal garnicht doof.

Naja, der Aufwand wäre wohl geringer.

Das "alte Schild" müsste ja nicht entfernt werden.

Hallo an alle Mitleser,

mir ist das selbe letztes Jahr in Bonn passiert .

Es war auch ein Q5 , das Auto war zwar nicht gestohlen dafür bei einem Autohaus unterschlagen .

Wenn man sowas nicht selbst erlebt sollte man nicht dem TE so schlaue Sprüche antwortet, den danach hat er nicht gefragt.

Jeder hat schon einmal ein Auto von Privat gekauft,ob für 2-3 oder 50000.-€ ist dabei egal.

Und ich sage 95 von 100 wären darauf rein gefallen.

Grüße

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