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Bin auf mein Führerschein angewiesen.....

Themenstarteram 29. September 2007 um 21:57

Hi Leute,

ich hab meinen FS seit dem 27.05.2005.

Ich wurde bis jetzt 2x erwischt.Nachschulung hatte ich auch alles.

Heißt wenn ich jetzt nur noch einen Fehler mache ist mein Führerschein für 3 Monate weg,dann muss ich die Prüfung alles nochmal machen.

Ich bin jetzt seit längerer Zeit selbständig und bin natürlich auf mein Auto absolut angewiesen.

Ich habe es nach den 2x gelernt und verhalte mich korrekt.Zuletzt am 05.07.2006 erwischt worden.

Fahre max. nur noch 10km/h über.

Meine Frage an euch jetzt:

Es kann mal passieren das man das Tempolimit übersieht und dummerweise werd ich da geblitzt.

Aber ich bin auf mein FS angewiesen und es kann meine Existenz bedrohen.

Gibts da irgendwelche Regelungen??? Ich glaub kaum das die daran interessiert sind jemanden in den Ruin zu stürzen.

Vielen Dank für die Antworten.

Gruß

 

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36 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Maik380

Zitat:

Original geschrieben von GolfGT-Fahrer

 

Ganz so einfach wie Du es beschreibst ist es sicher nicht. Eine Möglichkeit wäre wenn der OP sich einen Führerschein im Ausland besorgt, je nach dem welche Grenze am nächsten ist.

Das kann man mittlerweile auch vergesse, denn die gestzteslage hat sich der hinsicht seit 01.06. oder 01.07. drastisch geändert.

 

Wenn das dann jemand rausbekommt mit dem ausländischen führerschein und das werden die mit sicherheit wird der ganze spaß erst richtig interessant und sehr teuer.

 

Es bleibt also nur die möglichkeit das man sich an die gesetzte hält, dann passiert einem auch nichts weiter auch wenn es hart ist für den ein oder anderen.

 

Gruss

Maik

Was soll sich da geändert haben, wenn mein Hauptwohnsitz sich in der EU befindet muss auch Deutschland den FS anerkennen. Den Apfel musste die BRD erst 2004 schlucken. Sollte man Bürger eines EU Staates OHNE Punkte sein kann man seinen FS umschreiben lassen. Den Hauptwohnsitz kann man in aller Regel recht einfach verlegen. Klar ist das nicht der richtige Weg. Aber der Unsinn mit den Punkten die man auch für jeden Kram bekommen kann ist auch nicht richtig.

Gewaltiger Irrtum.Es zählt nicht der Hauptwohnsitz sondern der Lebensmittelpunkt und das der im Ausland liegt ist relativ schwer nachzuweisen wenn man seine Geschäfte überwiegend in Deutschland tätigt oder seinen Arbeitsplatz in D hat und der nicht gerade im entsprechenden Grenzgebiet liegt.Hauptwohnsitz in Polen und Arbeitsplatz/Firma in Köln wäre wohl etwas unglaubwürdig.

 Wenn der Lebensmittelpunkt bei Erwerb des Scheins nicht mindestens 185 Tage im betreffenden land lag oder dei Sperrfrist nicht abgelaufen war ist der Schein laut EU-Recht schlicht ungültig.Allerdings kann er nur vom ausstellenden Land einkassiert werden.Deutsche Behörden können aber bei jedem größeren Verstoß wiederum eine MPU anordnen und wenn keine positive abgeliefert wird = Nutzungsuntersagung.Dann darfst du mit deinem Führerschein weltweit fahren,nur nicht mehr in Deutschland.Ausser du lieferst eine positive MPU ab.Über die Falle EU-Führerschein sind schon viele gestolpert.

 

Punkte gibts nicht für jeden Unsinn,die Tatbestände sind exakt definiert und merkwürdigerweise schaffen es viele nie Punkte einzufahren obwohl sie sich nicht sklavisch an die STVO halten.

Das Problem liegt eher darin das (zu)viele erst nach dem Erwerb des Führerscheins auf die harte Tour lernen müssen das sie die Konsequenzen für ihr handeln selbst tragen müssen.Man kann sich ab 18 eben nur noch schlecht hinterm Rücken der Eltern verstecken wenn man was verbockt hat.

Zitat:

Original geschrieben von RacerXXX

Aber ich bin auf mein FS angewiesen und es kann meine Existenz bedrohen.

Gibts da irgendwelche Regelungen??? Ich glaub kaum das die daran interessiert sind jemanden in den Ruin zu stürzen.

Ja, gibt es, halt dich an die Verkehrsregeln.

Überhöhte Geschwindigkeit kann Existenzen bedrohen und leute in den Ruin stürzen, aber im anderen Maße als du jetzt meinst, denk mal drüber nach ;)

Sorry, aber irgendwie liest sich dein Beitrag so, als hättest du vor, weiterhin schnell zu fahren und dich über eine mögliche Regelung vom Fahrverbot zu retten.

Klar kannst du, wenn du MAL zu schnell gefahren bist und 1 Monat Fahrverbot kriegst, beantragen, dass du viel mehr zahlst und dafür deinen Führerschein behälst (wenn du Jobgefährdung nachweisen kannst).

ABER nach 2 Nachschulungen zieht die Nummer nicht mehr ;)

Zitat:

Ganz so einfach wie Du es beschreibst ist es sicher nicht. Eine Möglichkeit wäre wenn der OP sich einen Führerschein im Ausland besorgt, je nach dem welche Grenze am nächsten ist.

geht nicht mehr. Du kannst den Führerschein nur noch in dem Land machen, in dem du auch deinen festen Wohnsitz hast.

Dieses EU Gesetz gibt es mindestens seit 2006.

Wollte im Sommer 2006 in Italien (habe dort ebenfalls einen wohnsitz, aber keinen hauptwohnsitz, sondern mit vermerk, dass ich im ausland lebe) den Motorradführerschein machen (hätte mich nur knapp 300€ gekostet), war aber leider nicht möglich.

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

Gewaltiger Irrtum.Es zählt nicht der Hauptwohnsitz sondern der Lebensmittelpunkt und das der im Ausland liegt ist relativ schwer nachzuweisen wenn man seine Geschäfte überwiegend in Deutschland tätigt oder seinen Arbeitsplatz in D hat und der nicht gerade im entsprechenden Grenzgebiet liegt.Hauptwohnsitz in Polen und Arbeitsplatz/Firma in Köln wäre wohl etwas unglaubwürdig.

Wenn der Lebensmittelpunkt bei Erwerb des Scheins nicht mindestens 185 Tage im betreffenden land lag oder dei Sperrfrist nicht abgelaufen war ist der Schein laut EU-Recht schlicht ungültig.Allerdings kann er nur vom ausstellenden Land einkassiert werden.Deutsche Behörden können aber bei jedem größeren Verstoß wiederum eine MPU anordnen und wenn keine positive abgeliefert wird = Nutzungsuntersagung.Dann darfst du mit deinem Führerschein weltweit fahren,nur nicht mehr in Deutschland.Ausser du lieferst eine positive MPU ab.Über die Falle EU-Führerschein sind schon viele gestolpert.

 

Punkte gibts nicht für jeden Unsinn,die Tatbestände sind exakt definiert und merkwürdigerweise schaffen es viele nie Punkte einzufahren obwohl sie sich nicht sklavisch an die STVO halten.

Das Problem liegt eher darin das (zu)viele erst nach dem Erwerb des Führerscheins auf die harte Tour lernen müssen das sie die Konsequenzen für ihr handeln selbst tragen müssen.Man kann sich ab 18 eben nur noch schlecht hinterm Rücken der Eltern verstecken wenn man was verbockt hat.

Das stimmt leider nicht. entscheidend ist nicht Herkunft des Bürgers sondern wo er wohnt. Sollte also ein EU Bürger seinen Hauptwohnsitz in Polen haben dann kann und muss er seinen FS umschreiben lassen.

 

Wo er seine Geschäfte macht spielt gar keine Rolle und ist eine Erfindung. Was Du meinst ist der Neuerwerb. Da der OP noch seinen Schein hat, kann er natürlich diesen umschreiben lassen.

Natürlich kann man auch Punkte bekommen ohne direkt als Fahrer betroffen zu sein, leider fehlt es Dir an entsprechenden Erfahrungen um tiefer in das Thema einzusteigen......

Lieber GolfGT-Fahrer

Der Einzige der sich mal informieren sollte bist du.Einen Führerschein der innerhalb der EU erworben wurde muß nicht mehr umgeschrieben werden,das war ja der Sinn des EU-einheitlichen Führerscheins.Des weiteren solltest du dich mal mit den Feinheiten der Begriffe Hauptwohnsitz und Lebensmittelpunkt auseinandersetzen.Über die feinen Unterschiede zwischen diesen Begriffen sind schon einige Berühmtheiten gestolpert,wenn auch in finanziellen Angelegenheiten.Frag mal Boris Becker oder Steffi Graf was die Unterschiede sind.

Du kann in jedem Land der Welt deinen Hauptwohnsitz anmelden,so lange du aber mehr als 185 tage im Jahr in Deutschland bist gelten die hiesigen Regeln.

Der TE kann seinen Schein schon umschreiben lassen,aber erst wenn er 185 Tage im entsprechenden Land lebt.Dazu kommt das die deutschen Behörden dann immer noch nicht wehrlos sind.Wenn die einem das Fahren verbieten wollen schaffen die das auch.Die Munition liefern ihnen dann schon die Betroffenen selbst.

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

Lieber GolfGT-Fahrer

Der Einzige der sich mal informieren sollte bist du.Einen Führerschein der innerhalb der EU erworben wurde muß nicht mehr umgeschrieben werden,das war ja der Sinn des EU-einheitlichen Führerscheins.Des weiteren solltest du dich mal mit den Feinheiten der Begriffe Hauptwohnsitz und Lebensmittelpunkt auseinandersetzen.Über die feinen Unterschiede zwischen diesen Begriffen sind schon einige Berühmtheiten gestolpert,wenn auch in finanziellen Angelegenheiten.Frag mal Boris Becker oder Steffi Graf was die Unterschiede sind.

Du kann in jedem Land der Welt deinen Hauptwohnsitz anmelden,so lange du aber mehr als 185 tage im Jahr in Deutschland bist gelten die hiesigen Regeln.

Der TE kann seinen Schein schon umschreiben lassen,aber erst wenn er 185 Tage im entsprechenden Land lebt.Dazu kommt das die deutschen Behörden dann immer noch nicht wehrlos sind.Wenn die einem das Fahren verbieten wollen schaffen die das auch.Die Munition liefern ihnen dann schon die Betroffenen selbst.

Du irrst weiterhin. EU Bürger können ihren FS in jedem Land wo sie wohnen umschreiben. Es spielt keine Rolle wo ich wie lebe, sondern wo mein Wohnsitz ist. Nur das ist der Punkt der entscheidet. Die BRD hat genau aus diesem Grund eins vors Maul bekommen weil sie diesen Punkt nicht gelten lassen wollte. Der Gerichtshof der EU musste in diesen Fall die BDR zurückpfeifen und Deutschland machte einen auf beleidigt, weil man eben dann nicht an Bürger kommt die in der BRD geboren sind und einen anderen FS mittlerweile haben.

 

Wie ich schon sagte Bananen Land BRD kann noch so viel verhindern wollen, gegen EU Recht ist dieser Staat, Gott sei dank, machtlos. Leider muss die EU immer wieder diesem Staat zeigen das er innerhalb der EU nicht alleine ist. Schade das man Bananen BRD immer zeigen muss wo es lang geht....

Dann sprechen sie ein fahrverbot für die Zeit aus bis eine positive MPU in Deutschland vorgelegt wird, diese ist unabhängig vom Ausstellungsland des Führerscheins. Wenn du trotzdem fährst wird es behandelt wie fahren ohne Fahrerlaubnis und stellt eine Straftat dar.

Und ich bin mir auch ziemlich sicher das du irrs, möchte mich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich kann z.B. den A- Führerschein in Österreich machen obwohl mein Hauptwohnsitz in D liegt...

er hat schon recht, manchmal sieht man seinfach nicht....

bin auch schon nachts auf einsamer autobahn mit 120 dahingefahren, keine eile, kein zeitdruck.... garnichts.... schön gemüdlich .... tja, leider ging dann mal kurz die rote sonne auf.... habe ein 100er schild einfach übersehen, nicht so ganz genau auf den tacho geachtet und schon waren nach abzug der toleranz 122 km/h da.... ein punkt..... so schnell gehts halt....

Zitat:

Original geschrieben von ThePilot

Und ich bin mir auch ziemlich sicher das du irrs, möchte mich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich kann z.B. den A- Führerschein in Österreich machen obwohl mein Hauptwohnsitz in D liegt...

Nein, kannst du nicht! Glaub mir einfach, ich hätte den längst in Italien gemacht, wenn das machbar wäre!

Sorry....aber wer innerhalb der Probezeit bereits zwei Nachschulungen machen mußte und nun nach "Möglichkeiten" fragt wie er zukünftige Delikte elegant abfackeln kann, hat in meinen Augen im Straßenverkehr nichts zu suchen.

Da interessiert mich die Rechtslage einen Dreck. Das hört sich für mich schon eher nach "charakterlich nicht geeignet an". Im Laufe der letzten Jahre habe ich auch das ein oder andere Ticket kassiert, das ist nur menschlich. Aber dieser Fall hört sich für mich schon bedenklich an....

Zitat:

Original geschrieben von heltino

Sorry....aber wer innerhalb der Probezeit bereits zwei Nachschulungen machen mußte

 Lügt.Man kann nur einmal zu einer Nachschulung verdonnert werden,das zweite Mal ist eine psychologische Beratung fällig die man aber nicht machen muß.Beim dritten Mal ist der Schein allerdings weg und ohne MPU gibts ihn auch nicht mehr,was das Ansinnen des TE erklärt.Vor allem wenn man dann bei jedem A-Verstoß wieder zur MPU darf bis die Probezeit abgelaufen ist.Wobei dem TE auch ein EU-Führerschein nichts nützen würde,bei nächsten Verstoß kommt die MPU wieder auf den Tisch.:D Auch für ausländische Führerscheine gelten die hisigen Probezeitregeln.

Richter: 1 Monat Fahrverbot

Angeklagter: Ich bin aber Selbständig, meine Existenzt ist bedroht!

Richter: Das haben sie aber auch schon gewusst bevor sie zu schnell gefahren sind

 

so läuft das ab...

Zitat:

Original geschrieben von ToniX20SE

Zitat:

Original geschrieben von ThePilot

Und ich bin mir auch ziemlich sicher das du irrs, möchte mich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Ich kann z.B. den A- Führerschein in Österreich machen obwohl mein Hauptwohnsitz in D liegt...

Nein, kannst du nicht! Glaub mir einfach, ich hätte den längst in Italien gemacht, wenn das machbar wäre!

Sorry, aber sowohl die österreichische Magistratsamt als auch das Landratsamt Esslingen sagten mir das es kein Probelm sei. Allerdings bin ich an keinerm der genannten Orte die 185 Tage im Jahr, eher um die 150 und das ziemlich gleich verteilt...

Hast du einen Wohnsitz in Italien?

Zitat:

Original geschrieben von ThePilot

Hast du einen Wohnsitz in Italien?

ja

falls das eine rolle spielen sollte, halte mich dort nie mehr als 30 tage im jahr auf.

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