Beim Autokauf betrogen :(
Hallo,
Ich habe mal eine Frage zum Rückgaberecht eines von Privat zu Privat gekauftem Fahrzeugs.
Gestern am 06.06 habe ich ein Fahrzeug gekauft wo mir nur Abgefahrene Reifen und ein Antriebswellengelenk als Mangel versichert wurde. Auch beim drunter schauen und Probefahren habe ich nix besonderes feststellen können wie z.B. Oel Verlust. Nach dem Kauf bin ich nach Hause gefahren (ca 150km) und musste dann zuhause feststellen das dass Lenkgetriebe kaputt ist, d.H. innerhalb kurzer Zeit ist das Ganze Servooel ausgelaufen. Bin dann gleich zu einem Freund in die Werkstatt gefahren um sich das anschauen zu können. Auf der Bühne haben wir festgestellt das nicht nur das eine Antriebswellengelenk kaputt ist sondern bei dem zweiten die Manschette auch schon kaputt ist und noch dazu das Lenkgetriebe. Mir wurde gesagt, dass ein Lenkgetriebe nicht von jetzt auf gleich kaputt gehen kann, sondern nur mit der Zeit und sich durch langsames Servooel verlust zeigt. Noch dazu wurde mir gesagt das ich sehr viel glück hatte auf der Autobahn, weil das ganze auto von unten + Reifen und Bremsen mit Oel bedeckt sind. Noch dazu ist uns auch aufgefallen das die Felgengröße (225) nicht im Fahrzeugschein eingetragen ist, sondern (205) obwohl er es beim ersttelefonat gesagt hat. Jetzt meine Frage dazu, ob ich das Auto auf Seine kosten Reparieren lassen kann oder sogar vom Kaufvertrag zurück treten. Ich gehe nämlich davon aus das er davon gewusst hat, und die Manschette vom Servogetriebe Manipuliert z.B. durch kleben oder Kabelbinder um es erstmal für den Verkauf dicht zu halten.Könnte man da jetzt unter arglistiger täuschung vorgehen? Auf meine Telefonanrufe und SMS Nachrichten antwortet er nach dem Verkauf nicht mehr.
Noch dazu ist zu erwähnen das er im Kaufvertrag einen anderen Namen eingetragen hat als der auf den das Fahrzeug angemeldet war, obwohl er meinte es sei nur auf Ihn zugelassen. Das habe ich leider erst zuhause gesehen...
Falls es wichtig ist, es Handelt sich um ein VW Passat 3B 1.9 TDI den ich für 3050,- gekauft
MFG
ligno18
Beste Antwort im Thema
Sorry: Aber wer hat hier wen betrogen?
Schon mal überlegt: Du dich vielleicht selbst? Weil deine (Wunsch)-Vorstellungen von so einem angeblich tollen Schnäppchen alle rationalen Vorgehensweisen beim Gebrauchtwagenkauf außer Gefecht gesetzt haben?
18 Antworten
immer wieder taucht das mysterium auf, dass der Verkäufer auf in den Papieren stehen müsste.
das ist der größte schwachsinn und hält sich tapfer.
ich kann mir ein auto kaufen und es später wieder verkaufen ohne es je auf meinen namen zugelassen zu haben.
es gibt in deutschland keine zulassungspflicht ! ! !
der in den papieren steht muss nicht automatisch der eigentümer sein....das fahrzeug kann auch der bank gehören...der leasinggesellschaft....dem lebenspartner....o.ä.
deshalb sollte man auch immer einen schriftlichen vertrag unter vorlage eines persos machen.
Das Halter/Eigentümer und Besitzer nicht unbedingt nicht eine Person sein muss ist ja unbestritten aber wenn der Verkäufer weder in Brief oder Zulassung eingetragen ist besteht doch schon Nachfragebedarf.
Viele zwielichtige Händler verkaufen angekaufte Autos im Auftrag des Vorbesitzers
um die Gewährleistung zu umgehen.
Ob das legal oder illegal ist sei mal dahin gestellt. 😁
Es ist doch logisch das ein Händler die Autos nicht auf sich anmeldet wenn er sie weiter verkaufen will.
Moin,
ich hänge hier mal ein Schloss dran. Eine weitere Diskussion bitte ich in unserem Sammelthread zum Thema fortzuführen.
***geschlossen***
MfG
invisible_ghost
MOD