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Bedenken bei Kauf eines Diesel-Pkw ?

Themenstarteram 24. Juli 2020 um 0:18

Hi,

ich suche aktuell eine Familienkarre für Langstrecke.

Was sonst außer ein Diesel kommt da schon in Frage.

Hat jemand was gehört, dass irgendwann komplette Fahrverbote gibt oder Diesel-Fahrern sonstwie an den Kragen gehen soll?

Ich erhoffe mir eigentlich möglichst 10 Jahre freie Fahrt damit :-)

Beste Antwort im Thema

Keine Grünen wählen im Herbst und keine Panik machen.

Vielleicht nochmal den Wunsch an Bedarf etwas erklären @hemd111 Ich verstehe nicht den autom. Zusammenhang zw. Familienkutsche und Langstrecke.

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Servus,

 

diese Frage kann dir nur eine Glaskugel beantworten.

Jeder wird hier nur seine persönliche Meinung widerspiegeln.

Ich habe mir vor kurzem einen Diesel als Familienkutsche gekauft. Ich gehe davon aus dass die Euro 5er noch eine Weile fahren dürfen. Unter die Euro 5-Norm würde ich nicht gehen. Aber das spiegelt nur meine Meinung Wider.

Viel Erfolg bei der Suche.

 

VG. Stef

Was wird denn gesucht, Neu oder gebraucht mit wievielten Sitzplätzen und wie Hoch ist das Budget ?

Schon mal an LPG gedacht?

Keine Grünen wählen im Herbst und keine Panik machen.

Vielleicht nochmal den Wunsch an Bedarf etwas erklären @hemd111 Ich verstehe nicht den autom. Zusammenhang zw. Familienkutsche und Langstrecke.

Kommt drauf an. Solange Du nicht in große Innenstädte fahren musst, geht auch noch Euro 4 denn damit gibts noch die grüne Umweltplakette.

Was Fahrverbote in Teilen von Großstädten angeht, bist Du nur mit Euro 6 halbwegs sicher. Bei einer Haltedauer von 10 Jahren hilft Dir aber tatsächlich nur die Glaskugel. Gut möglich, dass in 10 Jahren gar nichts mehr mit Verbrennungsmotor in die Innenstädte darf, da reicht ja ein Blick Richtung London oder Oslo.

Man hört so vieles an Gelabere und populistisch und oportunistisch gefärbten Aussagen, was dann aber so pauschal in der Praxis nicht umgesetzt wird.

 

So habe ich schon mehrfach undifferenzierrt gehört , dass vor 2030 alle Verbrennermotoren verboten werden sollen.

 

Die Realität ist aber, dass aus juristischen Gründen für bereits zugelassene PKW, egal ob Diesel oder Benziner, großzügige Übergangsregelungen gelten (werden), falls bestimmte Fahrzeugkategorien von Fahrverboten betroffen sind bzw. in der Zukunft sein sollten

 

Diese Meinung habe ich bereits 2015 vertreten und mir deshalb noch einen BMW- Diesel mit Euro5 als Jahreswagen "geschossen".

 

Bis heute darf ich immer noch über 99% des deutschen Straßennetzes mit ihm befahren, ohne auf ein Fahrverbot für Euro5 Diesel zu treffen und ich denke, das wird sich auch die nächsten 2-4 Jahre nicht ändern, wenn der 2014 produzierte BMW auf ein Lebensalter von 10 Jahren zuläuft.

 

Netter positiver Seiteneffekt am Rande:

 

Die Kfz-Steuer ist bei meinem Euro 5 Diesel etwas geringer als bei den neuesten Euro 6 Modellen mit weitestgehend baugleichen N57 3 l Dieselmotor, bei denen zur Berechnung der Kfz-Steuer mehr der reale Verbrauch/Schadstoffausstoß zugrunde gelegt wird.

Wenn der TE mit dem Fahrzeug noch 10 Jahre Sorgenfrei fahren will, wird ein Euro 4 Diesel nicht in Frage kommen, diese werden derzeit wohl im Schnitt um 150.000-250.000 oder auch mehr km auf der Uhr haben. Selbst Euro 5 Fahrzeuge würden nach meiner Sicht auch aus der Auswahl rausfallen. Alles was 6 hat wird in Betracht kommen. Da ich die Fahrleistung nicht kenne außer Langstrecke ist der Rest Kaffeesatzleserei.

Ähm also ich hab vor 2 Jahren mit ziemlicher Euphorie einen Euro 2 Diesel gekauft.

Vor Fahrverboten habe ich hier im Norden keine Angst.

Man darf bei all dem Gelaber in Medien und Bundestag nicht vergessen, das über Fahrverbote lokal und örtlich eng begrenzt entschieden wird.

Für ein flächendeckendes Dieselfahrverbot fehlt der legitime Zweck.

Und angesichts steigender Einwohnerzahlen in Ballungsräumen und damit mehr Menschen auf wenig Platz würde ich mittelfristig damit rechnen, dass bestimmte Innenstadtbereiche für den PKW Verkehr komplett gesperrt werden. Da ist dann nicht mehr die Abgasbelastung das Problem, sondern eher die Raumverteilung (übrigens ein Zweck, den ich völlig legitim finde).

An der Abgasnorm würde ich das nicht entscheiden.

Und wenn wir mal ehrlich sind... Ist es jetzt nicht so, dass irgendjemand durch ein Fahrverbot in D nicht mehr vernünftig an sein Ziel kommt.

Zitat:

@S Klasse Fan schrieb am 24. Juli 2020 um 14:33:47 Uhr:

Ähm also ich hab vor 2 Jahren mit ziemlicher Euphorie einen Euro 2 Diesel gekauft.

Vor Fahrverboten habe ich hier im Norden keine Angst.

Man darf bei all dem Gelaber in Medien und Bundestag nicht vergessen, das über Fahrverbote lokal und örtlich eng begrenzt entschieden wird.

Sehe ich auch so. Interessante Diesel sind EURO 2 und weniger - oder eben gleich EURO 6.

 

Wenn ich mit einem 124er Diesel irgendwo hin möchte, dann gilt für mich die Durchfahrtsbeschränkung erst ab Einbahnstrasse.

Für 80 € würde ich mir kein anderes Auto kaufen, sondern lieber auf das H-Kennzeichen warten.

LG

weizengelb

Zitat:

@S Klasse Fan schrieb am 24. Juli 2020 um 14:33:47 Uhr:

Ähm also ich hab vor 2 Jahren mit ziemlicher Euphorie einen Euro 2 Diesel gekauft.

Vor Fahrverboten habe ich hier im Norden keine Angst.

Man darf bei all dem Gelaber in Medien und Bundestag nicht vergessen, das über Fahrverbote lokal und örtlich eng begrenzt entschieden wird.

Für ein flächendeckendes Dieselfahrverbot fehlt der legitime Zweck.

Und angesichts steigender Einwohnerzahlen in Ballungsräumen und damit mehr Menschen auf wenig Platz würde ich mittelfristig damit rechnen, dass bestimmte Innenstadtbereiche für den PKW Verkehr komplett gesperrt werden. Da ist dann nicht mehr die Abgasbelastung das Problem, sondern eher die Raumverteilung (übrigens ein Zweck, den ich völlig legitim finde).

An der Abgasnorm würde ich das nicht entscheiden.

Und wenn wir mal ehrlich sind... Ist es jetzt nicht so, dass irgendjemand durch ein Fahrverbot in D nicht mehr vernünftig an sein Ziel kommt.

Du gehst jetzt aber nicht davon aus diesen Wagen für 10 Jahre zu nutzen?

Selbstverständlich gehe ich davon aus.

Der funktioniert seit 25 Jahren prima und hat erst 112.000 km gelaufen. Bei etwas Pflege sollten also noch so um 500-700.000 km möglich sein, was bei meiner Fahrleistung die nächsten 40 Jahre reichen sollte.

Nein um es etwas zu entschärfen:

Der Wagen läuft ab diesem Jahr nur noch Saison, weil er mir letztenendes zu schade ist für den Winter.

Da wirds dann noch irgendeine Alltagsgurke zu geben.

Aber, die Abgasnorm wäre jetzt nicht das, was mich abhalten würde.

Wurde das nicht schon oft diskutiert hier`?

wöchentlich ....

obwohl sich die Realitätsnahen immer mehr durchsetzen, was mir gefällt ... die PanikJoe´s, welche zu Hochzeiten vom Dieselskandal&Feinstaubklagen aus ihren Löchern gekrochen sind und propagierten das bald alle Dieselfahrer enteignet werden sind wieder abgetaucht ...:D:D

Ich lese da für Amsterdam nur ein künftiges Diesel-PKW Einfahrtverbot bis Schadstoffklasse Euro 3 und damit für Fahrzeuge, die älter als 15 Jahre sein dürften.

 

Ich arbeitete vor einigen Jahren mehrere Wochen im Jahr immer n Amsterdam. Auf das Fahren dort in der Stadt verzichtete ich bereits damals freiwillig. Fietsen war einfacher und schneller in den engen Straßen dort.

 

Demnächst braucht man möglicherweise einen Umweltführer, um festzustellen, ob, wann, für welche Fahrzeuge, welche. Schadstoffklasse, in welchen Stadtbereichen ein Fahrverbot gilt, wenn Mann/Frau in eine europäische Stadt mit dem PKW einfahren will ;).

 

Europa verfällt bei einer solchen, von kleinstaatlichen und kommunalpolitischen Interessen geprägten Verkehrspolitik zunehmend in Zeiten des Mittelalters zurück, als man an fast jedem Stadtor Wegzoll zahlen musste, um mit Pferd, Kuh oder Ochs und Anhänger bzw. Kutsche hinten dran, als Fremder in die Stadt einfahren zu dürfen.

 

Edit: Der erste Satz bezog sich auf den ursprünglichen Beitrag von @Emsland666, den er mittlerweile abgeändert hat.

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