ForumHybrid & Elektro
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Hybrid & Elektro
  5. Batterien betanken!

Batterien betanken!

Themenstarteram 21. September 2009 um 21:29

...wieder eine herrliche Idee Batterien zu laden / betanken...

 

Klingt vielversprechend.

 

Artikel 

Beste Antwort im Thema

Alles Träumer! Weit weg von der Realität. Und Better Place ist der grösste Angeber und Schaumschläger. Grossspurige Ankündigungen seit 2 Jahren, aber keine Taten. Also, weiter träumen ;-)

Dass Renault gerne Wechselbaterien im Geschäft hätte, ist wohl die Idee der Marketingleute. (Einen Techniker mit dieser Idee müsste man als geistig unzurechnungsfähig erklären.) Damit kann man nämlich den Kunden richtig anbinden und gleich auch noch für den Strom beliebige Preise verlangen. Vom Fahrzeug bis zur Energie, alles aus einer Hand und einem Preisdiktat. Danke. Nichts für mich.

26 weitere Antworten
Ähnliche Themen
26 Antworten

Wie meinst du das Batterie betanken?

Eine (wie bei Blei Batterien) Säure oder ähnliches einfüllen?

oder die Leergefahrene Batterie ausbauen und eine neue Volle rein?

Themenstarteram 26. September 2009 um 21:58

...genau, wird auch im Artikel beschrieben...!

 

Wäre doch eine Alternative - oder?? 

am 26. September 2009 um 22:05

beachte leistungsdichte.

gruß sram

Man spricht hier auch eher von Brennstoffzellen. Vielversprechend finde ich die Zink-Luft Variante, da sie die höchste Energiedichte bieten. Da Luft aus der Umgebung zugeführt wird, kann man sich den Platz für einen gesonderten Reaktionspartner sparen und so entweder mehr Energie speichern, oder kleinere Zellen bauen. Zink ist auch nicht so selten, wie Lithium. Eine flüssige Betankung solcher Zink-Luft Zellen soll auch möglich sein. Ähnlich wie bei Vanadium Redox würde es auch einen gesonderten Reaktor geben, in welchem die chemische Energie aus einer Zinkpulveremulsion in Strom umgewandelt werden würde. Das dabei entstehende Zinkoxid würde beim nächsten Wechsel gegen frische Emulsion getauscht werden. Die Treibstoffemulsion würde in Solarkraftwerken hergestellt, bzw. aufgearbeitet, d.h. thermochemisch geladen, werden.

Alles Träumer! Weit weg von der Realität. Und Better Place ist der grösste Angeber und Schaumschläger. Grossspurige Ankündigungen seit 2 Jahren, aber keine Taten. Also, weiter träumen ;-)

Dass Renault gerne Wechselbaterien im Geschäft hätte, ist wohl die Idee der Marketingleute. (Einen Techniker mit dieser Idee müsste man als geistig unzurechnungsfähig erklären.) Damit kann man nämlich den Kunden richtig anbinden und gleich auch noch für den Strom beliebige Preise verlangen. Vom Fahrzeug bis zur Energie, alles aus einer Hand und einem Preisdiktat. Danke. Nichts für mich.

@i-MiEV

Danke für den Beitrag, der wohl in den falschen Fred gerutscht ist.

Von Better Place redet hier niemand. Es geht um eine besondere Form einer Brennstoffzelle, die eigentlich eine tankbare Primärzelle ist.

Falls es kein Versehen war, leider Thema verfehlt-und der verschnarchte Rest, der auf Empfehlung geklickt hat, auch.

Zitat:

Original geschrieben von uwedgl

@i-MiEV

Danke für den Beitrag, der wohl in den falschen Fred gerutscht ist.

Von Better Place redet hier niemand. Es geht um eine besondere Form einer Brennstoffzelle, die eigentlich eine tankbare Primärzelle ist.

Falls es kein Versehen war, leider Thema verfehlt-und der verschnarchte Rest, der auf Empfehlung geklickt hat, auch.

Ein Versehen eigentlich nicht, weil der Themenstarter diesen Artikel zitiert hat:

Batterie tauschen …

Deswegen klingt das Batteriewechselkonzept von Better Place so attraktiv...

… oder „betanken“?

Das Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT) in Pfinztal bei Karlsruhe...

Träumen tun aber beide, Better Place und das Fraunhofer-Institut.

Das werden wir dann sehen, wer wie träumt.

Das hochgejubelte Batteriewechselsystem werden wir in D wahrscheinlich sowieso nicht zu sehen bekommen.

Der Vanadium Redox Akku wird vorläufig auch nicht in einer mobilen Anwendung erscheinen.

http://www.cellstrom.com/Home.17.0.html

Ich verstehe die atemlose Aufregung daher nicht.

Ich glaube nicht so sehr an den Bedarf an sowas. Nur weil man bisher in 3 Minuten ein Auto für 500-900km betanken kann, ist dies die vielzitierte Hure auf der gern geritten wird um die e-mobilty auszubremsen. Jegliche Aktivitäten diesbezüglich halt ich für Schwachsinn und für "Stöckchenspiele" Nur weil die Dönitzschen U-Boote alle 4..8 Stunden auftauchen und die Batterien über Wasser nachladen mußten (Dieselfahrt) heißt das ja nicht, daß es die Atom-U-Boote aus reiner Gewohnheit auch machen müssen. Wenn der e-Karren nur 20-200km fahren muß kommt er schlicht vorher und nachher an die Steckdose - fertig.

Batterietausch? Wer zahlt das? Reifenwechsel (Aufwand vergleichbar) kostet ca. 20,-€ Einlagerung und Ladung kommen dazu ---> unbezahlbar!

"Warum in die Ferne schweifen, sieh der Strom der liegt so nah"

BAB-Raststätte 2...20 Schnelladeplätze 20min...60min Ladung Käffchen & Snack zum Vorzugspreis und der Karren läuft die nächsten 200km (naja, bessere Akkus können vielleicht mehr fassen), wollte jetzt aber nich schon wieder "DKM" erwähnen ;) sonst gibt es gleich wieder Streß, aber der Weg ist ja klar, entsprechend hohe Energiedichten wurden schon nachgewiesen, daß man Akkus mit 200Wh/kg bauen kann, also 400kg-Akku mit 80kWh---> 350..600km nix Tausch.

Was die bildhaften Vergleiche anbetrifft: Ich denke mal, ein Wechselvorgang dürfte einer heutigen Waschanlagendurchfahrt ähneln-nur nicht so nass ;).

Die Batteriemodulwechselstationen kommen aus anderen Erwägungen bei uns nicht zum Einsatz. Better Place denkt eher an "Briefmarkenstaaten", wie Dänemark und Israel, oder an Inseln, wie Hawaii.

Wir (D) tauchen in deren Planung überhaupt nicht auf und können uns daher wieder hinlegen.

Betankbare Batterien, dass werden jedenfalls keine Akkus im herkömmlichen Sinne, sondern eher Brennstoffzellen sein, die ein Metall oxidieren. Ionen werden durch Membranen gepresst und die Elektronen zwecks Verrichtung von Arbeit abgegriffen. Inwieweit hier sogar nukleare Systeme möglich sind, müsste man dann mal abwarten. Wäre vielleicht eine sinnvolle Nachnutzung von Atommüll, bzw. abgebrannten Brennstäben, die auch noch einige 100°C erzeugen können.

Batteriewechselstationen wären in D z.B. ja für Taxibetriebe denkbar wenn dort auf Strom ungestellt werden würde - oder eben sonst im gewerblichen Stadtbereich (z.B. Paket, Post, sonstige Dienstleister) - so teuer sind solche Anlagen ja nicht, dass die sich nur ab Millionen Nutzer rechnen.

Bei Flotten ginge das ja noch - da ist es einfacher kompatible Akkus bereit zu halten und mit Schnellwechselstationen die Autos schnell wieder auf die Straße zu bringen, aber ob das so wirklich so schnell geht wie eine Waschanlage, will ich mal offen lassen.

Kosten tut es auf alle Fälle. Beim Wechsel zu "nur" 10,-€ ("rein-rauf-runter-raus") und nach 200km Stadtverkehr haben wir 5,-€ pro 100km Wechselkosten - das ist schon extrem viel, wil ich meinen, noch einmal mehr als die Stromkosten oben drauf.

In London ist es was anderes, da kostet die City-Maut für Nicht-Elektro´s schon mal 8 GBP - das gleichts aus.

Deine Antwort
Ähnliche Themen