Auto ließ sich nicht schalten, das Bremspedal pulsierte stark und zudem roch es verbrannt. Woran kön
Folgende Situation kurz geschildert.
Ich fuhr mit einem Auto auf einem abgesperrten Platz und nahm am Fahrsicherheitstraining teil.
Für die Übungen zum Thema Vollbremsung war es nötig, davor einen Sprint hinzulegen. Normalerweise nutze ich für einen Sprint vor allem den 2. Gang. Gestern aber ging ich auch schon im 1. Gang ordentlich aufs Gaspedal, danach kam noch der 2. Gang hinzu. Dann Vollbremsung.
So weit so gut. In der nächsten Übung ging es wieder um das Thema Vollbremsung - Jedoch auf nasser Fahrbahn.
Das Anfahren wurde weiterhin auf trockener Fahrbahn getätigt, nur die Bremsung hätte auf nassem Boden geschehen sollen. Doch dazu kam es nicht.
Ich wollte wieder schnell anfahren, als jedoch der 2. Gang komplett versagte und keine Geschwindigkeit mehr aufbaute, und sich der dritte Gang absolut gar nicht mehr sich einlegen ließ!!!
Danach versuchte ich es noch einmal. Selbe Situation, dieses Mal war es allerdings noch schlimmer. Ich glaube es war das Bremspedal (^^) welches sich nicht mehr ordentlich betätigen ließ und zudem pulsierte es ganz komisch. Danach fuhr ich langsam zurück und der Wagen stank nach verbranntem Gummi.
An sich könnte das an den Vollbremsungen liegen, wäre da nicht noch der komische Umstand gewesen, dass sich die Gänge beim Sprint nicht mehr einlegen ließen, und zumindest einmal (ich hoffe es war das Bremspedal aber ich hab’s vergessen) ganz komisch pulsierte. Schon klar, dass ein Bremspedal bei einer Vollbremsung pulsieren kann, das war bei den echten Vollbremsungen jedoch nicht der Fall. Nur am Schluss wo das Auto beim Sprint keine Geschwindigkeit mehr aufbauen konnte, der Gang sich nicht einlegen ließ und es außerdem stank. Da habe ich nebenbei nicht mehr stark bremsen müssen, da ja eben die Geschwindigkeit gefehlt hat.
Woran könnte das liegen? Im Übrigen habe ich durchaus das nötige Gefühl für die Kupplung, eventuell habe ich jedoch das Fahrzeug beim Sprint auf zu hohe Drehzahl gebracht. Ich habe zumindest eindeutig wahrgenommen, dass ich das Auto etwas überstrapazierte.
Später konnte ich zumindest wieder relativ normal nach Hause fahren. Kurzzeitig habe ich den verbrannten Geruch wieder wahrgenommen. Außerdem kam mir das Fahrgefühl trotzdem etwas verändert vor. Das war’s aber auch schon. Ich muss heute mal schauen, wie es dem Auto nun so geht.
Vielleicht aber kann mir wer weiterhelfen und die Möglichkeiten für diese Probleme benennen. Ich möchte zu dem noch einmal betonen, dass ich ein ganz guter Fahrer bin. Ich habe auch schon des Öfteren mit diesem Fahrzeug einen Sprint ausgeführt (wobei ich normalerweise etwas früher in den nächsten Gang geschalten hätte) und zudem am besagten Tag nicht in guter Verfassung war. Trotzdem würde ich behaupten dass ich noch einigermaßen den Schleifpunkt gefunden hatte.
Das Auto hat auch schon durchaus Kilometer hinter sich und musste in letzter Zeit oft repariert werden.
Eventuell war die Kupplung bereits am Limit und ist es jetzt erst recht? Oder liegt es nur an den Bremsscheiben beziehungsweise an den Reifen?
Ich danke euch im Voraus! 🙂
37 Antworten
Zitat:
@Amen schrieb am 6. Juni 2022 um 11:24:45 Uhr:
Merkwürdiges Training. Ich habe schon einige FST gemacht, das beanspruchte den Wagen nicht sehr, da man maximal 40 - 60 km/h fährt. Die Instruktoren haben auch immer sehr darauf geachtet, dass es eben ein Materialmord ist sondern ein Lernevent. Die hätten mich bei stinkender Kupplung auch rausgezogen.Klingt als sei genau das Gegenteil dessen erreicht worden, was ein FST erreichen soll: Überzogenes Fahren wegen zu hoher Erwartung (vor Nervosität nichts gegessen) und mit danach groessere Unsicherheit als vorher.
Hallo!
Ich gebe dir vor allem insofern recht, als dass das Training nicht wirklich viel gebracht hat. Davon bin ich aber auch ehrlich gesagt ausgegangen. Unsicher hingegen war ich ehrlich gesagt weder davor noch danach! 😛
Ich bin ein Autonarr, ich liebe vor allem das fahren selbst.
Dafür aber lasse ich mich teilweise leicht verunsichern, und bin gerade was Events betrifft recht schwierig. Bedeutet ich bin nervös, aufgeregt, habe vielleicht zu wenig geschlafen, nichts gegessen und auch neben der Spur. Ich tue mir in der Gruppe schwer.
Dabei war das Training immer noch besser wie gedacht, vor allem da wir die Möglichkeit hatten, die Übungen relativ frei und mit Spaß anzugehen. Leider konnte ich die anderen Übungen nicht mehr mit dem selben Elan angehen, da ich mir um das Auto sorgen machen musste, und ja auch noch nach Hause kommen wollte… 🙁
Am meisten hat mich auf jeden Fall gewurmt, dass ich nicht wirklich zeigen konnte was ich eigentlich so kann. Das hat sicher auch was mit meiner Psyche zu tun gehabt. Das werden sicher einige kennen. Wenn Leute zuschauen ist man nicht mehr derselbe! 😠
Was das Auto betrifft, ich gehe derzeit davon aus dass die Kupplung bereits davor am Ende war. Es handelt sich hierbei nicht um mein eigenes Fahrzeug, genau weiß ich nicht Bescheid. Aber wie ich bereits erwähnt habe, war der Kupplungstest auch bereits davor eher negativ.
Zitat:
@Uwe Mettmann schrieb am 6. Juni 2022 um 12:16:31 Uhr:
@freerideforfreeonesBitte bedenke aber, die Kupplung oder das Getriebe kann nicht so viel Leistung fressen, dass das Fahrzeug nicht mehr vernünftig beschleunigt. Nur, wenn die Kupplung nicht mehr greift und der Motor aufjault, ist natürlich nix mehr mit der Beschleunigung. Wenn dies aber der Fall wäre, hättest du das hier sicherlich doch beschrieben.
Daher habe ich eben auf die festsitzende Bremse getippt. Dadurch wird das Schalten auch schwieriger, denn während man die Kupplung drückt und dann schaltet, wird das Fahrzeug gleich abgebremst. Du passt sicherlich während des Schaltens die Drehzahl an, damit mit der Kupplung wenig schleift. Diese Anpassung passt dann natürlich nicht, weil durch das Abbremsen das Fahrzeug langsamer geworden ist. So kann schon der Eindruck entstehen, dass mit Schaltung und der Kupplung etwas nicht stimmt und man damit nicht klarkommt, zumal du an dem Tag auch nicht gut drauf warst.
Gruß
Uwe
Da bin ich leider komplett überfragt. Im Nachhinein kann ich selbst keine echte Erklärung mehr finden. Wie gesagt, es war eine komische Situation.
Nun fährt das Auto wieder relativ normal, trotzdem habe ich den Eindruck dass die Kupplung ausgetauscht werden muss.
Die Kupplung war jedoch auch schon davor nicht mehr die beste. Ich konnte das Kupplungspedal im Stillstand im 3. Gang relativ weit loslassen, ohne dass der Motor abgewürgt wurde.
Nun ist es noch eindeutiger, und auch beim fahren selbst habe ich den Eindruck, dass etwas mit der Kupplung nicht mehr stimmt.
Der nächste Werkstatttermin wird vielleicht die Lösung sein! 😉
Muss man beim Fahrsicherheitstraining wirklich alles aus dem Auto rausholen oder warum macht man sowas?
Ich bin kein Freund von diesem von dir beschriebenen Kupplungstest - damit kriegt man die Kupplung noch schneller komplett durch. Ich würde während der Fahrt bei ~2500-3000U/min vom Gas gehen und danach schlagartig stärker aufs Gas steigen (plötzlicher Drehmomentaufbau). Vermutlich hast du einen Saugbenziner, da müsste es passen.
Zitat:
@eddy_mx schrieb am 6. Juni 2022 um 13:52:36 Uhr:
Muss man beim Fahrsicherheitstraining wirklich alles aus dem Auto rausholen oder warum macht man sowas?
Bei den Übungen bezüglich der Vollbremsung wurden Hütchen nicht gerade weit vom Startplatz des Autos aufgestellt. Man sollte jedoch schon nicht zu langsam die Hütchen erreichen und auf deren Höhe bremsen.
Da musste ich schon relativ Gas geben. Allerdings hätte ich einen Sprint so durchführen sollen, wie ich es sonst auch mache. Bedeutet, den ersten Gang nicht komplett ausreizen und alles auf den 2. Gang setzen.
Ich ärgere mich über mich selbst. Da beschleunigt man dauernd und durchaus geübt, und wenn man plötzlich beim Training ist wird man unfähig. Das liegt wohl daran, dass ich aufgeregt war, nichts gegessen habe, und mir generell Events in der Gruppe nicht liegen.
Doch die Kupplung scheint bereits im schlechten Zustand gewesen zu sein. Egal, ich blicke jetzt wieder nach vorne.
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Du hast auf jeden Fall einige Dinge gelernt, das ist doch gut.
Es gibt Autos, da kommt die Kupplung auch im Neuzustand erst ganz spät. Niedrige Drehzahl gemischt mit Vollgas ist ohnehin nicht optimal, in den niedrigen Gängen schon gar nicht, da eine Untersetzung stattfindet. Bei vielen modernen Turbo-Motoren ist das Drehmoment sogar elektronisch begrenzt.
Zitat:
@freerideforfreeones schrieb am 6. Juni 2022 um 13:59:14 Uhr:
Zitat:
@eddy_mx schrieb am 6. Juni 2022 um 13:52:36 Uhr:
Muss man beim Fahrsicherheitstraining wirklich alles aus dem Auto rausholen oder warum macht man sowas?Bei den Übungen bezüglich der Vollbremsung wurden Hütchen nicht gerade weit vom Startplatz des Autos aufgestellt. Man sollte jedoch schon nicht zu langsam die Hütchen erreichen und auf deren Höhe bremsen.
Da musste ich schon relativ Gas geben. Allerdings hätte ich einen Sprint so durchführen sollen, wie ich es sonst auch mache. Bedeutet, den ersten Gang nicht komplett ausreizen und alles auf den 2. Gang setzen.
Das kenne ich aus eigener Erfahrung von vielen Fahrsicherheitstrainings. Auf der zur Verfügung stehenden Strecke wird bis zu den Pylonen auf die Zielgeschwindigkeit beschleunigt, ab den Pylonen erfolgt das gewünschte Fahrmanöver (Vollbremsung, Spurwechsel, …). Zu Beginn mit 50 oder 60 km/h ist das noch locker zu schaffen, aber wenn es dann in Richtung 80 oder 100 km/h geht, hilft nur noch eins: Quasi Dauervollgas und die Gänge richtig ausdrehen. Damit habe ich in mehreren Jahrzehnten übrigens noch kein Fahrzeug geschrottet. Die können das tatsächlich ab.
Ein Automatikgetriebe macht da sicherlich weniger Stress - vielleicht wäre dies eine Überlegung für den nächsten Autokauf.
Zitat:
@Rael_Imperial schrieb am 06. Juni 2022 um 20:56:57 Uhr:
Zu Beginn mit 50 oder 60 km/h ist das noch locker zu schaffen, aber wenn es dann in Richtung 80 oder 100 km/h geht, hilft nur noch eins: Quasi Dauervollgas und die Gänge richtig ausdrehen
Jetzt habe ich, auch aus beruflichen Gründen, schon so viele Fahrsicherheitstrainings mitgemacht, aber NIE wurde eine Übung mit diesen Geschwindigkeiten gefahren.
Zitat:
@nogel schrieb am 6. Juni 2022 um 21:35:34 Uhr:
Zitat:
@Rael_Imperial schrieb am 06. Juni 2022 um 20:56:57 Uhr:
Zu Beginn mit 50 oder 60 km/h ist das noch locker zu schaffen, aber wenn es dann in Richtung 80 oder 100 km/h geht, hilft nur noch eins: Quasi Dauervollgas und die Gänge richtig ausdrehenJetzt habe ich, auch aus beruflichen Gründen, schon so viele Fahrsicherheitstrainings mitgemacht, aber NIE wurde eine Übung mit diesen Geschwindigkeiten gefahren.
Bei uns sollten schon so um die 70 km/h umgesetzt werden. Auch schneller (also jenseits der 100 km/h) wurden wenn möglich angeboten.
Das hat mich eigentlich nicht gestört, ich fahre sehr gerne Auto (auch sportlich) und schalte sehr gerne. Nur schade dass es das Auto nicht so recht überstanden hat.
Vermutlich war die Kupplung bereits davor am Ende. Da ich mir das Auto ausgeborgt habe, weiß ich aber nicht genau Bescheid.
Zitat:
@eddy_mx schrieb am 6. Juni 2022 um 21:13:03 Uhr:
Ein Automatikgetriebe macht da sicherlich weniger Stress - vielleicht wäre dies eine Überlegung für den nächsten Autokauf.
Wie gesagt, ich bin ein Autonarr. Ich fahre sehr gerne (auch sportlich) und schalte auch sehr gerne selbst.
Schade nur, dass das Auto die besagten Situationen nicht so recht überstanden hat. Eigentlich sollte das ein Fahrzeug aushalten können.
Ich habe mir das Auto nur ausgeborgt, bin aber auch schon davor mit dem Auto gefahren. Es musste relativ oft repariert werden (und es handelt sich auch eigentlich um ein Unfallfahrzeug).
Mir ist auch davor bereits aufgefallen, dass die Kupplung nicht mehr frisch war. Vermutlich war die Kupplung also bereits am Ende.
Zitat:
@Rael_Imperial schrieb am 6. Juni 2022 um 20:56:57 Uhr:
Zitat:
@freerideforfreeones schrieb am 6. Juni 2022 um 13:59:14 Uhr:
Bei den Übungen bezüglich der Vollbremsung wurden Hütchen nicht gerade weit vom Startplatz des Autos aufgestellt. Man sollte jedoch schon nicht zu langsam die Hütchen erreichen und auf deren Höhe bremsen.
Da musste ich schon relativ Gas geben. Allerdings hätte ich einen Sprint so durchführen sollen, wie ich es sonst auch mache. Bedeutet, den ersten Gang nicht komplett ausreizen und alles auf den 2. Gang setzen.
Das kenne ich aus eigener Erfahrung von vielen Fahrsicherheitstrainings. Auf der zur Verfügung stehenden Strecke wird bis zu den Pylonen auf die Zielgeschwindigkeit beschleunigt, ab den Pylonen erfolgt das gewünschte Fahrmanöver (Vollbremsung, Spurwechsel, …). Zu Beginn mit 50 oder 60 km/h ist das noch locker zu schaffen, aber wenn es dann in Richtung 80 oder 100 km/h geht, hilft nur noch eins: Quasi Dauervollgas und die Gänge richtig ausdrehen. Damit habe ich in mehreren Jahrzehnten übrigens noch kein Fahrzeug geschrottet. Die können das tatsächlich ab.
Vermutlich war die Kupplung des Fahrzeugs bereits am Ende.
Ich habe mir das Auto nur ausgeborgt, bin aber auch davor bereits des Öfteren mit diesem Auto gefahren. Dabei ist mir bereits aufgefallen, dass die Kupplung nicht mehr frisch ist.
Wie du gesagt hast - Ein Auto müsste das eigentlich aushalten können. Ich weiß nicht genau über das Auto Bescheid, aber es musste bereits oft repariert werden.
So, nun hast Du aber wirklich oft genug darauf hingewiesen, dass Du das Auto nur geliehen hast und die Kupplung wahrscheinlich schon vorher einen weg hatte.
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 07. Juni 2022 um 21:10:22 Uhr:
Uns dass er eigentlich ein sehr guter Fahrer ist.
Aber das Zitieren (bzw. das sein zu lassen) klappt noch nicht so gut
Zitat:
@nogel schrieb am 7. Juni 2022 um 21:20:00 Uhr:
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 07. Juni 2022 um 21:10:22 Uhr:
Uns dass er eigentlich ein sehr guter Fahrer ist.Aber das Zitieren (bzw. das sein zu lassen) klappt noch nicht so gut
Zitat Anfang: Ich bin übrigens auch ein guter Autofahrer, und die Kupplung dürfte beim ausgeborgten Fahrzeug bereits davor am Ende gewesen sein.
Zitat Ende