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Auto für 36 Monate

Themenstarteram 5. April 2008 um 13:56

Hallo

ich stehe mehr oder weniger vor einem Problem.

Ich fahre momentan einen Micra, BJ 1997, 195000 km und langsam aber sicher nicht mehr fahrtauglich.

Bei meinem jetztigen Arbeitgeber bin ich am 1 Juni aus der Probezeit und komme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Mein Arbeitsplatz ist ganz Deutschland. Das Problem ist jetzt, dass ich quasi ein neues Auto brauche, aber wahrscheinlich nur für 36 Monate, da man nach 2-3 Jahren im Job "aufsteigt" und einen Dienstwagen bekommt.

So jetzt geht das Problem richtig los. Ein Neuwagen macht für 2-3 Jahre wenig Sinn. Wäre aber mein Favorit, da ich hier Händlergarantie habe und erstmal 3 JAhre Ruhe vor Reparaturen, TÜV usw haben (könnte).

Ein Gebrauchter käme in Frage, wobei ich natürlich gerne ein "schickes" Auto hätte und die pendeln alle so zwischen 15-20.000 Euro. Also auch ein Betrag den ich finanzieren müsste.

Andererseits müsste ich ja nicht gleich nach den 3 Jahren einen DIenstwagen nehmen, sondern könnte meinen Wagen dann einfach weiter fahren -> vielleicht doch dann einen Neuwagen kaufen?

Eigentkapitel hätte ich max 8000 Euro, wobei dann mein ganzes "Bargeld" weg wäre.

Finazieren ist eigentlich kein Problem, da durch die Kilometerpauschale zu meinem Gehalt durchschnittlich 400-600 Euro zusätzlich jeden Monat überwiesen werden.

Ich suche irgendwie nach einem guten Plan ein Auto zu kaufen ohne dabei unnötig Geld zu vernichten (fast schon ein widerspruch in sich, ich weiß :-) )

Vielleicht habt ihr ja noch gute Tipps oder ihr wart selbst mal in so einer Situation und könnt mir helfen.

Vielen Dank!

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11 Antworten

Hallo,

ich würde mir an deiner Stelle einen guten Gebrauchten finanzieren..und wenn Du später einen Dienstwagen bekommst kannste den immer noch verkaufen.

Wenn man ein Auto pflegt bekommt man den auch sehr gut verkauft...ok ich fahre BMW vielleicht kommt das auch noch hinzu ;)

Die aktuell besten Kreditangebote kannst Du Dir ja mal im Autokredit Rechner anzeigen lassen

 

Viel Erfolg!

Was ist das für ein Arbeitgeber bei dem du in ganz Deutschland rum fahren musst und der dir dafür keinen Firmenwagen stellt?

Wer zahlt dir denn den Wertverlust durch die ganzen km die du mit deinem Privatwagen dann runter schrubben musst?

Themenstarteram 5. April 2008 um 17:38

Ich bin (Junior) IT Consultant, den Arbeitgeber möchte ich namentlich nicht nennen :-)

Geld bekommen wir nur die 30 Cent/km. Damit müssen wir auskommen. Für Wertverlust usw. bekommen wir keine finanzielle Unterstützung.

Wir haben allerdings eine Bahncard und können auf Firmenkosten Bahn fahren :-)

Als erstes würde ich dir zu einem Diesel raten da du wohl mehr als 15000 km im Jahr zurücklegst.

 

Ich schätze mal das du so auf 30-40000 km pro Jahr kommst lieg ich da richtig?

 

Wenn du in 3 Jahren eine KM Leistung von 120.000 km erreichst bekommst du aus KM Geld von deiner Firma 36000€ dafür.

 

Dieselkosten : bei 5,5 ltr Verbrauch und 1,30€ 8580€

Versicherung ( Kasko) 1800€ Steuern 750€

Inspektionskosten gesch. 1500€

Reifen 300€

Sonstg. 500€

geschätzte Gesamtkosten für 3 Jahre 13430€  würden 22570€ für das Auto über bleiben

 

theoretisch falls meine geschätzen Km und die Kosten stimmen könntest du ein Auto ( Golf TDI  oä.) ohne Anzahlung davon  auf 36 Monate finanzieren und wenn du einen Firmenwagen bekommst den dann verkaufen

 

Zitat:

Original geschrieben von blogname

Ich bin (Junior) IT Consultant, den Arbeitgeber möchte ich namentlich nicht nennen :-)

Geld bekommen wir nur die 30 Cent/km. Damit müssen wir auskommen. Für Wertverlust usw. bekommen wir keine finanzielle Unterstützung.

Wir haben allerdings eine Bahncard und können auf Firmenkosten Bahn fahren :-)

Hol dir einen Kleinwagen, Jahreswagen, Opel Corsa, VW Polo, da kommst du unter 30 ct/km bei entsprechender Laufleistung, kannst Anschluss garantie abschliessen, und die ganz weiten Fahrten mit der Bahn/Mietauto, das wird dir 1:1 von der Firma ersetzt.

Jeder hat klein angefangen.

Ansonsten rechne zusammen wieviel km du im Jahr dienstlich fährst und bei entsprechender km-Leistung wird es für deinen Arbeitgeber finanziell attraktiver sein dir einen Firmenwagen zu geben statt 30 ct/km zu zahlen. In der Regel ist ab 10-12.000 Dienst-km/Jahr für deine Firma teurer 30ct/km zu zahlen gegenüber Dienstwagen. Sprech doch mal an. Die meisten Firmenwagenprogramme hängen auch von der Fahrleistung im Jahr ab.

Wenn du mit 30ct/km nicht auskommst, Vollkostenrechnung, und die Differenz Dienst-km über das Finanzamt in der Steuererklärung abrechnen.

Alternativ Leasingangebote einholen und mit Steuerberater besprechen.

Das macht in der Regel aber nur dann Sinn wenn der Anteil Dienst-km höher ist als Privat-Km.

Moin,

bei 30-40.000 km im Jahr würde ich nicht zu einem Kleinwagen raten - außer, das Ding ist wirklich bequem. Ein ca. 3jähriger Kompakter (Ford Focus, Opel Astra, Peugeot 307) hat schon einen beträchtlichen Wertverlust hinter sich und fährt einfach in einer anderen Klasse.

Außerdem würde ich zu einem Benziner mit LPG-Anlage raten. Bei der Laufleistung kann das schon interessant sein...

Themenstarteram 6. April 2008 um 19:20

Also als Laufleistung werde ich alleine vom Job her schon auf gut 25-30000 km kommen. Plus das Private fahren ist die Rechnung 30-40.000 km / Jahr nicht verkehrt.

Also auf einen Kleinwagen habe ich auch keine Lust mehr.

Aktuell schwärme ich für eine 1-2 Jahre alte C Klasse Sportcoupe oder einen A3 Sportpack.

Gestern war ich beim Audihändler und habe den A3 Caprio Diesel Grundversion für 25 T Euro angeboten bekommen. Das wäre auch was feines.

Warum sollte ich zu einem Benziner greifen? Was ist eine LPG Anlage? Ich habe bisher nur nach Diesel ausschau gehalten.

Tut mir leid, aber bei 25-30.000 km/Jahr und 30 ct/km Erstattung vom AG ist das ein Riesenverlustgeschäft für deine Firma.

Und das machen die so mit ?

Dann bleibt dir wohl nichts anderes übrig als dein Auto zu finanzieren für die nächsten 3 oder 4 Jahre, denn mit 8.000 Euro wirst du

sicherlich keinen Jahreswagen bekommen der Modelle die du genannt hast.

Du bist gerade übernommen worden ? Wie sicher ist dein Arbeitsplatz ? Du must es wissen.

Zitat:

Original geschrieben von blogname

Warum sollte ich zu einem Benziner greifen? Was ist eine LPG Anlage? Ich habe bisher nur nach Diesel ausschau gehalten.

LPG ist Autogas, und dafür brauchst du einen Benziner. Geh' mal ins "alternative Kraftstoffe"-Forum. Für eine angenommene Laufleistung von 80tkm, die du fahren willst, lohnt sich das bestimmt.

Zitat:

Original geschrieben von blogname

Tut mir leid, aber bei 25-30.000 km/Jahr und 30 ct/km Erstattung vom AG ist das ein Riesenverlustgeschäft für deine Firma.

Und das machen die so mit ?

Erstaunlich. Bei uns sind Fahrten mit dem Privatwagen nur im äußersten Notfall erlaubt, also z.B.

- wenn kein Firmenwagen verfügbar ist (ist oft so, da wir nur einen guten haben) und

- wenn eine Hotelübernachtung noch teurer kommt oder

- wenn der Mitarbeiter keine Zeit für die Hotelübernachtung hat

Beispiel:

- mit der Bahn nach Bremerhaven = 130 Euro (inklusive Taxi!)

- mit Privatwagen nach Hamburg (30 Ct/km) = 230 Euro

Der Chef ist im Dreieck gesprungen ;)

Themenstarteram 7. April 2008 um 14:06

Danke für den Tipp mit dem Autogas, werde heute Abend mal in diesem Forumsbereich rumstöbern.

Ob die KM Pauschale ein Verlustgeschäft für meinen AG ist oder nicht kann ich nicht beurteilen. Einen Dienstwagen bekomm ich nicht, daran kann ich nichts ändern, bzw ich muss halt "Aufsteigen".

Und es steht uns frei mit dem Zug oder mit dem Auto zu fahren. Das darf jeder selbst entscheiden.

Zitat:

Original geschrieben von Düsentrieb77

Zitat:

Original geschrieben von blogname

Warum sollte ich zu einem Benziner greifen? Was ist eine LPG Anlage? Ich habe bisher nur nach Diesel ausschau gehalten.

LPG ist Autogas, und dafür brauchst du einen Benziner. Geh' mal ins "alternative Kraftstoffe"-Forum. Für eine angenommene Laufleistung von 80tkm, die du fahren willst, lohnt sich das bestimmt.

Zitat:

Original geschrieben von Düsentrieb77

Zitat:

Original geschrieben von blogname

Tut mir leid, aber bei 25-30.000 km/Jahr und 30 ct/km Erstattung vom AG ist das ein Riesenverlustgeschäft für deine Firma.

Und das machen die so mit ?

Erstaunlich. Bei uns sind Fahrten mit dem Privatwagen nur im äußersten Notfall erlaubt, also z.B.

- wenn kein Firmenwagen verfügbar ist (ist oft so, da wir nur einen guten haben) und

- wenn eine Hotelübernachtung noch teurer kommt oder

- wenn der Mitarbeiter keine Zeit für die Hotelübernachtung hat

Beispiel:

- mit der Bahn nach Bremerhaven = 130 Euro (inklusive Taxi!)

- mit Privatwagen nach Hamburg (30 Ct/km) = 230 Euro

Der Chef ist im Dreieck gesprungen ;)

Genau deswegen, mittlerweile ist das doch in den Firmen Usus, nur die wirtschaftlichste Fortbewegungsmethode zu nutzen. Firmenwagen vereinfacht das natürlich.

Wenn er leasen will muss Autogas oder Erdgas schon beim Auto dabei sein. Darf ja keine Änderungen am Auto vornehmen bei Leasing.

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