Auf Kurzstrecke wird immer erst Benzin verbraucht? - Lohnt sich LPG erst ab einer best. Entfernung?

Tach!

Hab von einem Bekannten gehört, der LPG fährt, das sein PKW bis der Motor richtig warm ist, zu erst nur Benzin nimmt, dann LPG.
Sprich: Auf Kurzstrecke wir nur Benzin verbraucht.
Ist sonst eine sofortiger Gasantrieb schädlich für den Motor?

Ich überlege momentan ob ich eine E-Klasse Benzin auf LPG umbaue oder einen CDI nehme.
Laufleistung im Monat ca. 14 tkm - einfache Strecke am Tag 25 km Stadt/Land, 2-3 x im Monat Autobahn.
Was wäre eher zu empfehlen?

27 Antworten

Wenn hier schon jeder auf den Filterwechsel rumhackt, dann muss ich den Blickwinkel in Richtung Alternative Diesel ändern:

Hier gibt es folgendes zu beachten:

- anfällige Turbolader
- anfällige Lufmassenmesser
- hoher Laufanteil des Turbos im kalten Zustand
- Laufgeräusch

Allerdings muss i.S. Gas auch eine längere Betankungsteit berücksichtigt werden - kostet zwar nix -- ist z.B. im Winter aber trotzdem unangenehm

Ob es sich rechnet: 25 km - davon ca 22 km auf Gas an ca. 200 Arbeitstagen macht incl. Autobahn eine (Gas-) Laufleistung von ca. 8.000 KM.
Berücksichtigt man den Mehrverbrauch mit 20% ergeben sich Ersparnisse von ca. 6 Euro/100 km - pro Jahr 480 Euro... dem stehen Umrüstkosten von ca. 3000 Euro zzgl. Zinsverlust (ca. 150 Euro bei 5% ) entgegen - macht eine Ersparnis von 300 Euro / Jahr. Auch wenn der Zinsanteil fällt - bis sich die Anlage amortisiert hat kommst Du an die Fördergrenze von LPG im Jahr 2018. Das würde bedeuten, dass Du bis dahein kein anderes Auto kaufst...

Wenn die Werte/Annahmen für Dich so zutreffen würd' ichs nicht machen

Zitat:




Ob es sich rechnet: 25 km - davon ca 22 km auf Gas an ca. 200 Arbeitstagen macht incl. Autobahn eine (Gas-) Laufleistung von ca. 8.000 KM.
Berücksichtigt man den Mehrverbrauch mit 20% ergeben sich Ersparnisse von ca. 6 Euro/100 km - pro Jahr 480 Euro... dem stehen Umrüstkosten von ca. 3000 Euro zzgl. Zinsverlust (ca. 150 Euro bei 5% ) entgegen - macht eine Ersparnis von 300 Euro / Jahr. Auch wenn der Zinsanteil fällt - bis sich die Anlage amortisiert hat kommst Du an die Fördergrenze von LPG im Jahr 2018. Das würde bedeuten, dass Du bis dahein kein anderes Auto kaufst...

Wenn die Werte/Annahmen für Dich so zutreffen würd' ichs nicht machen

Deine Rechnung ist aber sowas von falsch😁

Wie kann er 8tkm fahren,wenn er schon pro Monat 14tkm hat😕🙄

Die Anlage hat sich so ja nach knapp nen halben Jahr amortisiert.

Zitat:

Original geschrieben von Limo320



Zitat:




Ob es sich rechnet: 25 km - davon ca 22 km auf Gas an ca. 200 Arbeitstagen macht incl. Autobahn eine (Gas-) Laufleistung von ca. 8.000 KM.
Berücksichtigt man den Mehrverbrauch mit 20% ergeben sich Ersparnisse von ca. 6 Euro/100 km - pro Jahr 480 Euro... dem stehen Umrüstkosten von ca. 3000 Euro zzgl. Zinsverlust (ca. 150 Euro bei 5% ) entgegen - macht eine Ersparnis von 300 Euro / Jahr. Auch wenn der Zinsanteil fällt - bis sich die Anlage amortisiert hat kommst Du an die Fördergrenze von LPG im Jahr 2018. Das würde bedeuten, dass Du bis dahein kein anderes Auto kaufst...

Wenn die Werte/Annahmen für Dich so zutreffen würd' ichs nicht machen

Deine Rechnung ist aber sowas von falsch😁
Wie kann er 8tkm fahren,wenn er schon pro Monat 14tkm hat😕🙄

Die Anlage hat sich so ja nach knapp nen halben Jahr amortisiert.

Sorry - fahre 14tkm im Jahr - hab mich wohl verhauen.

Nach 3,5 J sollte sich die Anlage lt. Rechner armortisiert haben.

3000 € Umbau?

Erdgas ist günstiger - so um die 2200 € ? Will ich eh nicht.

Zitat:

Original geschrieben von MitarBeiter


Sorry - fahre 14tkm im Jahr - hab mich wohl verhauen.
Nach 3,5 J sollte sich die Anlage lt. Rechner armortisiert haben.

3000 € Umbau?

Erdgas ist günstiger - so um die 2200 € ? Will ich eh nicht.

Du beziehst Dich in Deiner Amortisationsberechnung aber auf den Vergleich Benzin/ Gas. Hast Du da jetzt nicht Deine eigentliche Prüfung Diesel/ Gas aus dem Blick verloren?

1. Erdgasumbau ist teurer (es sei den er wird gefördert), Reichweite ist geringer, Tankstellennetz, Leistung...und und und - wenn Du es eh nicht willst OK.

2. Die Umrüstung kosten bei einem 4 Zylinder ca. 2.400€ (+- 200,-€) und bei 6 Zylinder ca. 2.600€ (+-2oo€)

3. Du wirst auf Gas ca. 0,5- 1 Liter Startbenzin/100km benötigen, je nachdem wie viele Kaltstarts Du machst bzw. wie lang danach Deine Fahrstrecke ist.

4. Ein Diesel lohnt sich meiner Meinung nach bei 14.000km überhaupt nicht wegen der jährlichen höheren Steuer und Versicherung.

5. Rechne zunächst mal beide Modelle durch , aber mit Steuer und Versicherung - dann wirst Du es sehen.

6. Meine prognostizierte (grobe!!!) Verbrauchsbilanz:

12,5L Gas x 0,65€ + 0,5L Benzin x 1,30 = 8,77€
7,5L Diesel x 1,15€ = 8,62€ zzgl. Steuer und Versicherungszuschlag

Mehrkosten Diesel zu Benziner (?) Annahme: 1.500,-€
Umrüstkosten Gas (?) Annahme: 2.600,-€

Differenz 1.100€ : jährliche Mehrkosten Diesel = Amortisation Gasumrüstung

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Zitat:

Original geschrieben von Limo320



Zitat:




Ob es sich rechnet: 25 km - davon ca 22 km auf Gas an ca. 200 Arbeitstagen macht incl. Autobahn eine (Gas-) Laufleistung von ca. 8.000 KM.

Deine Rechnung ist aber sowas von falsch😁
Wie kann er 8tkm fahren,wenn er schon pro Monat 14tkm hat😕🙄

Die Anlage hat sich so ja nach knapp nen halben Jahr amortisiert.

Wer nachrechnet hat die besseren Chancen auf ein gutes ergebnis - ich habe den Fehler gemacht einfache Strecke als Tagesleistung anzunehmen - Du den Fehler nicht aufzupassen.... deshalb sage ich jetzt zu Dir:Deine Rechnung ist aber sowas von falsch😁

😕🙄😕🙄😕🙄😕🙄😕🙄😕🙄

Sorry - fahre 14tkm im Jahr - hab mich wohl verhauen.
Nach 3,5 J sollte sich die Anlage lt. Rechner armortisiert haben.

3000 € Umbau?Back 2 topic: wenn du den Mehrverbrauch mit 20% beträgt der Kostenvorteil von Gas gegeüber Benzin ca. 60 Cent. nach deinen Angaben startest du das Auto 2x am Tag durchschnittlich auf Benzin - also nehmen wir 1000 km weniger Laufleistung auf Gas zur Berechnung...

Kostenersparnis: 13.000 km x 10 Liter/100 km = 1300 Liter x Erparnis 60 Cent = 780Euro
Mehrkosten: Gasprüfung beim TÜV, Wartungsarbeiten (Filterwechsel) 100 Euro p.a. = Jährliche Ersparnis 680 Euro

Anschaffungskosten LPG Umrüstung
6 - Zylinder wie beschrieben 2.400 - 2.800 Euro zzgl. neuer Papiere, Probefahrt (Treibstoff etc), nochmaliger Werkstattbesuch wg. divers, etc = Gesamt 3.000 Euro (lieber vorsichtig rechnen!)

Zinsausfall für 3000 Euro bei 5% Wertentwicklung im ersten Jahr: 150 Euro

Verbleibt eine Ersparnis von 530 Euro im Ersten Jahr - gerechnet, wenn sich dein Fahrverhalten nicht ändert - was es allerdings tun wird, denn Du kannst nun günstig am Wochenende Ausflüge unternehmen etc...

Die Rechnung in den Folgejahren sieht in etwa gleich aus, da dann erhöhte Wartungskosten durch die Gasanlage gegeben sind (z.B. Pumpendefekt etc).

Du siehst, netto betrachtet amortisiert sich eine Gasanlage in Deinem Fall erst nach ca. 6 Jahren... Ganz nebenbei bemerkt ist nach 10 Jahren ein neuer Tank oder ein entsprechende Dichtigkeits-Prüfung fällig

Zitat:

Original geschrieben von frodo99


Du siehst, netto betrachtet amortisiert sich eine Gasanlage in Deinem Fall erst nach ca. 6 Jahren... Ganz nebenbei bemerkt ist nach 10 Jahren ein neuer Tank oder ein entsprechende Dichtigkeits-Prüfung fällig

Na, da steige ich dann noch an einem anderen Punkt ein:

Zitat:

Ich überlege momentan ob ich eine E-Klasse Benzin auf LPG umbaue oder einen CDI nehme.

Er hat schon den Benziner (wenn ich's richtig verstehe) und er müsste sich den Diesel kaufen.

Selbst wenn er den Benziner noch nicht hat -> Anschaffungskosten nicht vergessen.

Bei meinem T4 VR6 war - im Vergleich zu einem gleich ausgestatteten TDI 2,5l 111 kW mit "vergleichbarer" Laufleistung - die Gasanlage schon beim Kauf vom Benziner bezahlt.

Wieso?

Der Diesel hätte mich als Gebrauchtwagen ca. 4000 Euro mehr gekostet. -> Anschaffungspreis

Da die Gasanlage "nur" 2200 Euro gekostet hat, habe ich sozusagen durch den Kauf des Benziners nicht nur gleich beim Kauf 1800 Euro "gespart" (wohlgemerkt in Anführungszeichen), sondern sich auch die Gasanlage sozusagen gleich vom Fleck weg amortisiert.

Alles natürlich unter dem Vorbehalt das man die Anschaffungspreise vergleicht - was man ja eigentlich tun muss, denn sonst passt die ganze Rechnung meiner Meinung nach nicht...

Grüße, Martin

Genau, hier wird immer der gewohnte Bezug auf ein Benzinfahrzeug genommen. Die Frage war aber wie der Vergleich zu einem Diesel ist. Großvolumige Benziner werde meistens gebraucht viel günstiger verkauft als Dieselfahrzeuge wg. dem höheren Verbrauch. Hier kann man ein "Schnäppchen" machen und mit einer LPG Umrüstung austricksen...

Zitat:

Original geschrieben von frodo99


Wenn hier schon jeder auf den Filterwechsel rumhackt, dann muss ich den Blickwinkel in Richtung Alternative Diesel ändern:

Hier gibt es folgendes zu beachten:

- anfällige Turbolader
- anfällige Lufmassenmesser
- hoher Laufanteil des Turbos im kalten Zustand
- Laufgeräusch

Allerdings muss i.S. Gas auch eine längere Betankungsteit berücksichtigt werden - kostet zwar nix -- ist z.B. im Winter aber trotzdem unangenehm

Ob es sich rechnet: 25 km - davon ca 22 km auf Gas an ca. 200 Arbeitstagen macht incl. Autobahn eine (Gas-) Laufleistung von ca. 8.000 KM.
Berücksichtigt man den Mehrverbrauch mit 20% ergeben sich Ersparnisse von ca. 6 Euro/100 km - pro Jahr 480 Euro... dem stehen Umrüstkosten von ca. 3000 Euro zzgl. Zinsverlust (ca. 150 Euro bei 5% ) entgegen - macht eine Ersparnis von 300 Euro / Jahr. Auch wenn der Zinsanteil fällt - bis sich die Anlage amortisiert hat kommst Du an die Fördergrenze von LPG im Jahr 2018. Das würde bedeuten, dass Du bis dahein kein anderes Auto kaufst...

Wenn die Werte/Annahmen für Dich so zutreffen würd' ichs nicht machen

Hallo,

also die 25km waren ja einfach Richtung, also ca. 44km auf Gas. dazu gehe ich von ca. 250 Arbeitstagen/a aus. macht also min. 11.000 km. Da dauert es ziemlich lange bis die Kostenwieder rein sind. Allerdings lohnt ein Diesel hierbei auch nicht. Höhere Steuer u. z.T. Ersatzteilpreise nicht vergessen. Und nach CO2 Gehalt müsste der Liter Diesel 10% teurer sein als Benzin. Mal sehen was die Regierung sich da noch ausdenkt 2010. Glaube zwar nicht, dass sich an der Grundauslegung was ändert, aber weiß.

Also Eure Rechnungen sind echt Klasse!

Tut mir auch leid das ich mich bei Beginn so verhauen ab - Asche auf mein Haupt.

Einen Diesel hab ich mir (fast abgeschminkt) - Erdgas fällt wegen der schon angemerkten Minuspunkte, raus. STand auch ehrlich nie zur Diskussion.

Hier noch mal die Zusammenfassung:

2 Modelle stehen zu Auswahl: Mercedes E - Klasse Bj. 2006 evtl. 07: 220 CDI oder 200 Kompressor - 5 G Automatik.

Vorteil Diesel - Steuerkette muß nicht gewechselt - Nachteil Benziner - Zahnriemen muß gewechselt werden etc.

Diesel ist in der Anschaffung teuerer, Steuern auch, Versicherung (bei meiner jedenfalls) nahezu gleich

Umbau Benziner - ca. 3 große Scheine

Diesel kann so bleiben

Ca. Laufleistung 14000 km im JAHR !

Habe diese Laufleistung bis auf 1000 km in den letzten 6 Jahren beibehalten

Bei einer Anschaffung eines Benizers kann ich den LPG Ausbau auch noch "verschieben".

Eine Tankaustausch werde ich wohl nicht erleben, was kommen im Schnitt pro Jahr oder 10000 km
auf einen LPG Fahrer zu?
Jetzt nur noch eine entscheidene Frage:
Wie viel kommt mich eine Diesel bei Inspektion / Reparatur teurer als eine Benziner oder ist er es vielleicht gar nicht ???
Last mal die Steuergeschichte und Anschaffung weg.

Also im Detail kann ich dir die Mehrkosten Diesel nicht beziffern, was in einem Diesel wohl teurer sein sollte/könnte:

Lichtmaschine, Anlasser, Batterie, (höhere Kompression, die erstmal überwunden werden muss).
Je nach Motorisierung könnte ich mich auch eine leistungsfähigere/teuerer Bremsanlage (Scheiben/Beläge) vorstellen. (Das höhere Gewicht will auch gebremst werden).
Ist der Motor mal hin sollte ein AT-Motor genau wie bei der Neuanschaffung teurer sein.
Die Getriebe müssen auch ein höheres Drehmoment verkraften - hmm, wie es mit der Kupplung aussieht?

Das sind aber Annahmen, da ich noch keinen Diesel hatte. Hab nur mal fürn nen Freund ne Batterie geschleppt - da langte mir 😉

Tipp: Frag doch mal beim Markenhändler nach, der wirds genauer wissen.

PS: Natürlich sollte auch bedacht werden, dass in Diesel höhere Laufleistungen hineinkonstruiert sind. Die Teile gehen also möglicherweise auch seltener kaputt. Ob sich auf die Gesamtkilometer wirklich Mehrkosten ergeben ist also auch nicht garantiert!

Zitat:

Original geschrieben von MitarBeiter


[...]was kommen im Schnitt pro Jahr oder 10000 km
auf einen LPG Fahrer zu?

* 1/3 Filterwechsel (ca. 20 Euro für 1 Filter)

* einmalig Adapterkauf (ca. 20-30 Euro sofern man sie braucht)

* 1/2 Kosten für GAP (wird zusammen mit TÜV erledigt, Preise differieren da ziemlich, bei mir wären es dann wohl 15 Euro pro Jahr)

Zitat:

Original geschrieben von MitarBeiter


Jetzt nur noch eine entscheidene Frage:
Wie viel kommt mich eine Diesel bei Inspektion / Reparatur teurer als eine Benziner oder ist er es vielleicht gar nicht ???

Das ist fahrzeugspezifisch. Daher solltest du diese Frage eher im Mercedes-Board stellen. Ich könnte dir jetzt beim VW T4 aufzählen was es da alleine schon von Motor zu Motor für Unterschiede gibt. Nur so als Tendenz wohin das gehen könnte:

* VR6 Steuerkette -> nix oder eben bei 180.000 km evtl. mal die Führungsschiene bei guter Wartung (richtiges Öl, nicht kalt treten, etc.).
* 2,5 l Benziner -> Zahnriemen bei ca. 130.000 bis 160.000 km bzw. nach spätestens 8 Jahren.
* 2,5 l TDI -> Zahnriemen samt Wapu und Spannrollen bei spätestens 80.000 km.
* 2,0 l Benziner -> Zahnrimeen bei ca. 130.000 bis 180.000 km (Sichtprüfung) bzw. spätestens nach 8 Jahren.

Daher: Mercedesprofis fragen gehen.

Grüße, Martin

Zitat:

.....

Daher: Mercedesprofis fragen gehen.

Grüße, Martin

Danke!

Werd ich tun, vorher meinen freundlichenLPG Umbaubetrieb besuchen ... 😉

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