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Älteren Lada (2101, kein Niva/Samara) bis ca. 2t€ - wo kaufen?

Themenstarteram 16. Januar 2017 um 10:43

Hallo,

mein Sohn (18J) möchte sich gerne einen älteren Lada kaufen, am liebsten aus der Modellreihe 2101 aus den 70/80 (keinen Niva/Samara usw.). Ausgeben möchte er so wenig wie möglich, bis max. 2000€. Das Auto soll fahrbereit sein und wird zugelassen (als Normalfahrzeug, kein Old-/Youngitmer). Sein Freund besitzt eine Autowerkstatt, wo Reparaturen (falls notwendig) günstig durchgeführt werden könnten.

Ohne jetzt eine Diskussion zu seiner Motivation, zu der Versicherung (haben wir in der Familie mögliche Varianten durchgespielt), Zualssung usw. auszulösen - wo kann man nach solchen Autos am besten suchen? Ich, als Vater, möchte ihm dabei helfen. Bei mobile.de o.ä. findet man zwar einige Exemplare, nun bekomme ich etwas Bauchschmerzen, wenn ich lese "Papiere nicht mehr vorhanden", "Türschloss gerade erneuert", "Zustand sehr gut, nun müssten einige Reparaturen geamcht werden" usw.

Gibt es z.B. zuverlässige Händler, die sich auf solchen Autos specialisieren? Oder Foren?

Danke im Voraus!

Viele Grüße

kappa13

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40 Antworten

Hallo. Selbst ein Lada für 2000 Euro dürfte immer irgendetwas haben. Erwartest du einen Neuwagen? Dann leg 5000 drauf und hast einen ... ;)

Zitat:

@Kappa13 schrieb am 16. Januar 2017 um 10:43:41 Uhr:

Hallo,

mein Sohn (18J) möchte sich gerne einen älteren Lada kaufen, am liebsten aus der Modellreihe 2101 aus den 70/80 (keinen Niva/Samara usw.). Ausgeben möchte er so wenig wie möglich, bis max. 2000€. Das Auto soll fahrbereit sein und wird zugelassen (als Normalfahrzeug, kein Old-/Youngitmer). Sein Freund besitzt eine Autowerkstatt, wo Reparaturen (falls notwendig) günstig durchgeführt werden könnten.

Ohne jetzt eine Diskussion zu seiner Motivation, zu der Versicherung (haben wir in der Familie mögliche Varianten durchgespielt), Zualssung usw. auszulösen - wo kann man nach solchen Autos am besten suchen? Ich, als Vater, möchte ihm dabei helfen. Bei mobile.de o.ä. findet man zwar einige Exemplare, nun bekomme ich etwas Bauchschmerzen, wenn ich lese "Papiere nicht mehr vorhanden", "Türschloss gerade erneuert", "Zustand sehr gut, nun müssten einige Reparaturen geamcht werden" usw.

Gibt es z.B. zuverlässige Händler, die sich auf solchen Autos specialisieren? Oder Foren?

Danke im Voraus!

Viele Grüße

kappa13

Ich würde da kaufen, wo sie in großer Zahl in der EU noch herumfahren. Das ist in Ungarn, Rumänien, Tschechei, Slovakei, Slovenien.... Die Rechnung könnte so lauten:

1000 EUR Auto + 1000 EUR Umstände.

Edit Anfang: gerade mit meinem Schwager gesprochen. Diesen Wagen kriegst Du für ca. 1 Million Forint in einem akzeptablen, auch papiertechnisch sauberen Zustand in Ungarn. Das sind ca. 3300 EUR. Edit Ende.

Nach Deutschland ist die Einfuhr ausländischer Autos zum Glück Pipi einfach, im Gegensatz zum Ausland, wo die ziemlich abzocken... Je sche*sser die Autos in einem Land sind, desto teurer ist die Einfuhr. Wir haben gute Autos, wir haben also auch keine Probleme damit, von woanders Autos einzuführen. Die Papiere müssen aber 1a sein.

In der autoblöd klassik stand in den aktuellen Kleinanzeigen einer

drin

Selber Verkäufer offeriert auch einen Wolga, wahrscheinlich Händler

Hier auf motortalk gibt es auch ein forum für ostfahrzeuge,da weiß sicher eher mal einer Bescheid oder hat sogar was stehen ;)

Ansonsten andere Foren, autotreffen und solche Sachen, mit sowas sollte man schon unter Leute gehen

Beziehungen und Glück sind äußerst hilfreich

Ich habe paar Freunde, einer hat einen wartburg 311,ein anderer mehrere skoda mb 1000

Alles gut in Schuss, gekauft und unterhalten mit kleinem Geld :)

Der wartburg wurde von einem garagennachbar gekauft, mit ersatzteilen und nem alten moped

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

 

 

Die meisten autos werden allerdings ziemlich fertig sein, für 2mille wahrscheinlich auch eher mehr

Die vorgeschlagenen 7 mille finde ich dagegen aber auch wahnsinnig

Eine Restaurierung wird zwar aufs selbe hinaus laufen, aber nie der Marktwert des Autos darstellen

Das ist vielleicht eine Investition fürs Leben, wenn der wagen vielleicht auch eine persönliche bindung hat

Für den Einstieg komplett daneben,sowas bekommt man ohne derbe abstriche kaum wieder weg

Themenstarteram 16. Januar 2017 um 14:19

Danke @azrazr und @emil2267 für die Hinweise!

Um meine Frage etwas zu präzisieren:

Es geht nicht um irgendeinen Wagen, der <2k€ kostet ("Billigauto") und es geht auch nicht um einen beliebig teuren Lada. Es geht um einen Lada (aus den 70./80.), der unter 2k€ kostet und lässt sich fahren, weil meinem Sohn die sog. "Klassiker" gut gefallen (keine nOstalgie) und weil er für das Auto max. 2k€ ausgeben will (hat Geld dafür gespart).

Sollte es nicht gehen, dann wird einfach ein anderes (Klassik)Fahrzeug gesucht, das bezahlbar (und fahrbereit) ist.

:)

Tja - mein Beitrag ist nur eine Bestärkung der Info, dass 2K eher unrealistisch ist.

In Ungarn fließt absolut gesehen weniger Geld.

Das Auto für 3,3K, + Überführung + Gewinnmarge == ca. 5000 EUR. Du kannst einen Tausender in Ungarn sparen. In Rumänien kann es vielleicht sogar billiger werden, aber sicher auch schwieriger, seriöse Partner für das Geschäft zu finden. Auf 2K sehe ich Euch bei DIESEM Wagen nicht kommen, es sei denn, Ihr wollt VIEL basteln und schweißen.

Insgesamt stehe ich einer Summe von unter 5K für einen seriösen Oldie eher skeptisch gegenüber.

am 16. Januar 2017 um 14:57

Sorry aber für 2000 Eier gibt es keinen

Schiguli, welcher in guten Zustand ist,

fahrbar und den namen Klassiker verdient.

Für die paar Takken gibts nur Oxid.:D

Das solche Autos in guten Zustand (2 und besser)

für lau übern Tresen gehen, sind lange vorbei.

Gute Teile kosten bis 10t €, auch wenn

mans nicht glaubt.:eek:

In meiner Ecke gibts noch paar von den

Dinos, aber die kommen nur bei viel Sonne

auf die Straße.:D

Wer so einen Besitzt trennt sich sogut

wie nie mehr, wenn die Substanz ok ist.

Auch bei mir hinter der Grenze ist die Suche

nach den alten Ostblockern vergebens.

Es gibt kaum noch welche und die

es noch gibt sind 95% Abwrackreif.:cool:

PS:

Für den Saporoshez gilt das genauso,

wenn nicht sogar noch mehr, da er selbst

früher zu seinen lautesten Zeiten schon

relativ selten war.

Bei mir im Ort steht ein Aufgebauter.:D

Themenstarteram 16. Januar 2017 um 15:14

Schade, dass die Wahrheit so "traurig" klingt ... :(

Was ist z.B. von solchen Anzeigen zu halten / wo ist der Haken? klick!

(ob das Fahrzeug tatsächlich von einem "älteren Herren" gefahren wurde - ist zweitrangig).

Danke!

Es gibt Angebote, da muss man gar nicht auf die Idee kommen, sich das Auto anzusehen.

In diesem Fall würde ich der Neugier durchaus nachgeben - am besten mit jemandem der etwas davon versteht.

Und dann entscheiden.....

Ein Telefonat kann vorher helfen, wenn man weiß, welche Fragen man stellen muss...

Obiges ist sehr allgemein gehalten. Das "Wissen" stand in der obigen Mail, als ich meinen Schwager angerufen habe. Hier steht nur, wie ich das Angebot EMPFINDE, wenn ich mich in Deine Lage hineinversetze - falls mein Empfinden überhaupt eine Relevanz hat :-)

Viele gibt es nicht mehr, die meisten davon haben sicher noch Mängel, aber bei vielen besteht noch Hoffnung :)

Bei dem Budget würde aber kaum auf reinsitzen und losfahren hoffen

Wenn es das erste Auto und Oldtimer noch dazu is, finde ich die idee aber nicht so schlecht :)

Ich würde vielleicht noch nicht mal den samara ausschließen, bessere Alternative dazu wäre vielleicht auch der skoda Favorit oder der kombiableger forman

Natürlich nicht so schöne oldies,wie die Vorgänger, aber technisch auch damals schon irgendwie aus der Zeit gefallen

Späte Favorit/forman kann man noch gut auftreiben, sind zwar auch wieder moderner (so gut es halt ging),dafür aber auch alltagstauglich und irgendwie muß man ja anfangen

In der autoblöd klassik habe ich vor Monaten einen Bericht über einen 2.000,-€ Oldtimer in Form eines skoda 135l gelesen

Alles Ausnahmefälle,in dem Fall aber wahrscheinlich auch ein Auto, was ihr sucht

Paar andere Ideen, Peugeot 309 oder renault 11,auch oldies oder kurz davor

Bekommt man gelegentlich noch,sind bedingt alltagstauglich und noch lange nicht so gefragt, wie z.b. ein 205 oder R5

 

Zum anfixen vielleicht nicht mal sooo schlecht :)

am 16. Januar 2017 um 15:36

Wirklich zuverlässig sind die Karren nicht gewesen. Das Motto heißt eher "Morgens im Auto , abends unterm Auto" . Deutschland ist auch nicht Osteuropa wo jeder 2-3 Ladas in der Garage in Einzelteilen liegen hat und falls man ein Teil doch nicht findet, dann hat es sicherlich der Nachbar in der Garage.So ein Lada ist nicht nicht wirklich ein billige Art Oldie zu fahren. Rosten tun sie auch gerne. Meiner Meinung nach eher was für die Nostalgiker. In einen Oldtimer für 2000€ ( den man ja Alltagsauto nutzen will) wird man aber auch ganz schnell nochmal 2000€ reinstecken müssen.

Wenn man für kleines Geld Oldtimerluft schnuppern will, dann wären meine Empfelungen VW Polo, VW Golf, VW Jetta,Ford Fiesta, Opel Kadett, Ford Escort. Fahrzeuge die es millionenfach in den 80ern gabs und die immer noch eine große Fangemeinde haben. Beim Golf wird man wohl am ehesten fündig und dürfte am billigsten zu betreiben sein. Fahrzeuge aus den 70ern kann man mMn unter 5000€ gleich vergessen.

Etwas OT, aber zum Thema Oldtimer....

Wenn ich mal groß bin, kaufe ich einen Fiat 850.

Auf allen unseren Reisen, als ich noch ganz klein war, musste mein Vater beim 850-er mit Reparaturen ran - aber er hat's hingekriegt. Meist war es der Keilriemen, die Zündkerzen und/oder der Unterbrecher (ruckzuck getauscht bzw. neu justiert).

Die italienische Rostlaube zerfiel mit 13 Jahren zusehends, und wurde (zum Neupreis) verkauft (nicht in Deutschland).

In Deutschland habe ich zufällig jemanden angetroffen, der u.a. 850-er herrichtet und verkauft. Das war 2001 und der Mann war nicht jung - in Köln - ob der Mann noch lebt, weiss ich nicht. Er wohnte unter einer Autobahnbrücke. Die Frage nach dem Rost wurde folgendermaßen beantwortet: das Auto muss mit Hohlraumversiegelung KOMPLETT konserviert werden, ordentlich Unterbodenschutz, frische Lackierung - und es hält!

So war das auch mal bei einem Polo. Damals kein Oldtimer, aber schon recht alt - und VÖLLIG rostfrei. Er stammte aus einem nordischen Land (Finnland? Norwegen?), auf jeden Fall aus dem ganzganz hohen Norden, und war brutal konserviert. Das gelbe Zeug klebte einfach überall. Entsprechend war da nicht geringste Anflug von Rost dran. Faszinierend....

Fazit: auch wer sich einen Lada holt, zerlegt ihn, konserviert ihn ordentlich, und hat danach für Jahrzehnte keine Rostprobleme. In Süditalien oder Nordafrika sollte es noch rostfreie Exemplare geben... Bezüglich Einfuhr wäre Italien allerdings praktischer.

am 16. Januar 2017 um 18:20

Zitat:

@azrazr schrieb am 16. Januar 2017 um 17:24:44 Uhr:

Etwas OT, aber zum Thema Oldtimer....

Wenn ich mal groß bin, kaufe ich einen Fiat 850.

Auf allen unseren Reisen, als ich noch ganz klein war, musste mein Vater beim 850-er mit Reparaturen ran - aber er hat's hingekriegt. Meist war es der Keilriemen, die Zündkerzen und/oder der Unterbrecher (ruckzuck getauscht bzw. neu justiert).

Die italienische Rostlaube zerfiel mit 13 Jahren zusehends, und wurde (zum Neupreis) verkauft (nicht in Deutschland).

In Deutschland habe ich zufällig jemanden angetroffen, der u.a. 850-er herrichtet und verkauft. Das war 2001 und der Mann war nicht jung - in Köln - ob der Mann noch lebt, weiss ich nicht. Er wohnte unter einer Autobahnbrücke. Die Frage nach dem Rost wurde folgendermaßen beantwortet: das Auto muss mit Hohlraumversiegelung KOMPLETT konserviert werden, ordentlich Unterbodenschutz, frische Lackierung - und es hält!

So war das auch mal bei einem Polo. Damals kein Oldtimer, aber schon recht alt - und VÖLLIG rostfrei. Er stammte aus einem nordischen Land (Finnland? Norwegen?), auf jeden Fall aus dem ganzganz hohen Norden, und war brutal konserviert. Das gelbe Zeug klebte einfach überall. Entsprechend war da nicht geringste Anflug von Rost dran. Faszinierend....

Fazit: auch wer sich einen Lada holt, zerlegt ihn, konserviert ihn ordentlich, und hat danach für Jahrzehnte keine Rostprobleme. In Süditalien oder Nordafrika sollte es noch rostfreie Exemplare geben... Bezüglich Einfuhr wäre Italien allerdings praktischer.

ja wer sich einen rostfreien Lade für 10.000€ holt und nochmal paar Tausend reinsteckt wird sicherlich Spaß haben. Das Budget liegt bei 2000€ . Und einen Supergenie für Oldtimer, der damit richtig dickes Geld machen könnte, aber unter einer Brücke wohnt, wird man kaum im realen Leben finden. :D

Zitat:

@conqueror333 schrieb am 16. Januar 2017 um 18:20:11 Uhr:

(....)

ja wer sich einen rostfreien Lade für 10.000€ holt und nochmal paar Tausend reinsteckt wird sicherlich Spaß haben. Das Budget liegt bei 2000€ . Und einen Supergenie für Oldtimer, der damit richtig dickes Geld machen könnte, aber unter einer Brücke wohnt, wird man kaum im realen Leben finden. :D

Ich GLAUBE, ohne auch nur das Geringste zu wissen, dass in Italien viele Schätzchen für SEHR kleines Geld herumstehen, oder in "Scheunen" lagern, die wegen des Wetters rostfrei sind, aber der Besitzer keinen Wert in ihnen sieht. Die 10.000 würde ich für einen rostfreien Lada in Süditalien nicht aufrufen. Eher würde ich schauen, dass er einen kaputten Motor hat (oder gar Keinen), evtl. auch einen Blechschaden (der harmlosen, italienischer Natur - zum ausbeulen) den für 1000 EUR oder weniger kaufen, dann noch einen Lada kaufen (in Deutschland), der zwar einen guten Motor hat, aber verrostet ist - und dann EINEN Wagen daraus machen. 1000 + 1000 + etwas Schweiß, Rostschutz und ölige Finger = 10.000 EUR.

Mit Engagegement, Können und Liebe lässt sich VIEL Geld sparen.

Der Kerl wohnte natürlich in einem völlig normalen Haus - mit Garage als Werkstatt und "Lager" für einige Fiats. Die Lage dieses Hauses ist aber irgendwie unter einer Autobahnbrücke, wenn nicht in Köln, dann in der Nähe. Ich weiß nicht mehr, wo genau das war :-( Viele Häuser waren da nicht - so ca. 3-4 nebeneinander, nur auf einer Straßenseite sonst alles Felder und Wiesen drumherum. Und die Autobahn war genau über dem Haus, auf hohen Stelzen... Es dürfte um den frühen Sommer 2003 gewesen sein, dass ich dort war....

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