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80 Bohrlöcher im Bodenblech

Themenstarteram 9. Oktober 2019 um 12:04

Geschätzte Forianer,

Ich stehe mit einem Mercedes Bus da mit gelochten Bodenblech (war zuvor ein Riffelblech vernietet)

80 Löcher mit 5mm Durchmesser (ein paar Größere mit 10mm MAX)

Dünnes Karosserieblech

Von beiden Seiten zugänglich

Innenseite ist blank u unten Unterbodenschutz (Elaskon/Ubotex)

Wie würdet ihr die verschließen? Möchte erst wieder in 10Jahren nachschauen unter dem Holzboden der danach verlegt werden soll.

Grüsse aus dem Seeland

Img-20191005
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Die Frage ist, ob Du gerne Schweißarbeiten machst ...

Du könntest auch folgendes durchführen:

Gute Rostschutz-Grundierung aufbringen und nach dem Trocknen Gummistopfen in die Löcher drücken. Oder jedes Loch mit Schraube + Mutter und 2 Beilagscheiben verschließen.

Themenstarteram 9. Oktober 2019 um 12:44

Erste Wahl also Schweissen?

Habe auch an Schrauben u Muttern gedacht aber wg TÜV hab ich meine Bedenken? Oder das Die sich durch Vibrationen lösen...

Wäre das ein grosser Aufwand mit dem Schweissen? Ich nehme Mal an Schutzgas?

Servus,

absolut sicher ist auf jeden Fall zuschweißen, grundieren, Unterbodenschutz - dieselbe Art wie schon drauf ist. Innen unter dem Holzboden genügt eine doppelte Grundierung (Rostgrund).

oder wieder Nieten reinmachen wen einem Schweißen zu aufwändig ist.

Zitat:

@TMD007 schrieb am 9. Oktober 2019 um 13:13:41 Uhr:

oder wieder Nieten reinmachen wen einem Schweißen zu aufwändig ist.

Die sind aber nicht dicht, wenn du Hohlnieten nimmst. ;)

Ich würde das verzinnen, dürfte eigentlich reichen.

Gruß Metalhead

Mit Karosseriedichtmasse zu machen

Themenstarteram 9. Oktober 2019 um 14:04

Danke für die Hinweise!!!

Also Dichtmasse: habe einen bekannten Herstller angeschrieben hierzu u der meinte, dass das Verhältnis Lochdurchmesser und Blechdicke nicht ausreiche. Es sollte bei 5mm Durchmesser mindestens 5mm dick sein.

Schweißen müsste ich zu einem Kolleg fahren der wohnt 900km von hier. Bisher habe ich ein Angebot von einem Karosseriebauer der meinte 800CHF für das.

Verzinnen hab ich mir schon Mal angeschaut sieht sehr interessant aus! Da Spar ich mir den Unterbodenschutz schrubben eventuell auch? Aber ich habe da keinen Erfahrung würde es zumindest gerne Mal live sehen wollen..

Freunde hatten bei sich damals so eine Art Knete gehabt (Asbesthaltig und aus Brasilien) da die genau das selbe Problem hatten.

Aber dann wohl doch eher Mal 900km durch die Botanik rocken...

Abdichten geht...wäre zwar nicht die beste Lösung wie schweißen, jedoch die einfachste.

Beim verzinnen muss das Blech wie beim Schweißen blank sein.

Zitat:

@4x4aroundtheworld schrieb am 9. Oktober 2019 um 14:04:14 Uhr:

Also Dichtmasse: habe einen bekannten Herstller angeschrieben hierzu u der meinte, dass das Verhältnis Lochdurchmesser und Blechdicke nicht ausreiche. Es sollte bei 5mm Durchmesser mindestens 5mm dick sein.

Da mußt du ein Stück Blech drunter/drüber kleben.

Gruß Metalhead

Ich würde von oben sauber machen und grundieren und dann Karosseriedichtband drüber machen. Wenn eh noch eine Platte draufkommt, braucht das ja mechanisch nichts aushalten. Und von unten kann man ja auch sehen, wenn sich da was löst.

Bei sauberer Vorarbeit würde ich die Lösung mit den Gummistopfen bevorzugen. Wenn es dann noch innen und aussen gescheit versiegelt ist, hält das wahrscheinlich länger als der Rest vom Auto.

Themenstarteram 9. Oktober 2019 um 18:34

Ja ich mag die Gummistopfen auch! Manche Löcher sind jedoch nicht ganz rund sondern mehr oval...

Wie wäre es mit zulöten der Löcher?

Hat mein Karosseriebauer bei verbohrten Löchern für geschraubte Kotflügelverbreiterungen gemacht. Ist einfacher als Schweißen, da Schmelzpunkt niedriger als bei Stahl und Lot nicht rostet.

BG - Reinhard

Ich finde das für die paar Löcher zu aufwändig. Schneide dir kleine Bleche, etwa zehn bis 15 mm größer im Durchmesser wie die Löcher zu. Alles grundieren, also Bleche und Boden und nach dem Trocknen die Bleche mit Karosseriedichtmasse/Kleber einkleben. Trocknen lassen und uns von unten und etwas Lack von innen, fertig.

Kosten belaufen sich dann auf 10 bis 20 Euro.

Andreas

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