40.000 km pro Jahr und überfordert welches Auto es sein soll
Hallo Community,
ich habe einen neuen Job annehmen müssen und der ist knapp 400km entfernt von meiner Heimat wo meine Familie lebt.
Unter der Woche werde ich von Montag bis Freitag in der Stadt wohnen wo ich arbeite und an den Wochenenden dann zurück zur Familie fahren.
Da ich bisher noch nie ein Auto hatte (ausser Carsharing) bin ich etwas überfragt welches Auto es sein soll.
Der Hin- und Rückweg beträgt knapp 800km.
Da ich jedes Wochenende fahren muss sind es 3200km alleine für den Berufsweg pro Monat.
Es sollte nicht so teuer im Unterhalt/Verbrauch sein aber dennoch komfortabel und halbwegs alltagstauglich.
Habe erst über Leasing nachgedacht aber das wird schnell teuer bei der Anzahl der Kilometer die gefahren werden.
Was den Kauf angeht weiß ich ehrlich gesagt nicht wie viel man ausgeben muss für etwas vernünftiges das
auch robust ist und nicht so schnell kaputt geht. Maximal 15.000€ aber am Besten weniger.
Wie hoch ist denn die Wahrscheinlichkeit für einen Motorschaden wenn man viel Autobahn fährt? Würde nur ungern so viel Geld ausgeben und dann nach einem Jahr einen Motorschaden haben.
Danke euch 🙂
40 Antworten
Zitat:
@Gudolf schrieb am 23. Oktober 2021 um 21:00:36 Uhr:
....................
LPG ist cool, aber auch nicht ideal um lange bei höheren Drehzahlen gefahren zu werden. Dazu wird die Auswahl an LPG-Kisten nicht größer.
Warum kann man einen LPGler nicht mit hohen Drehzahlen fahren bzw. muss man ihn mit hohen Drehzahlen fahren? Wo gehen hohe Drehzahlen bei Dir los?
Zitat:
Mein allgemeiner Tip: einen Deutschen oder höherwertigen Franzosen mit einem Dieselmotor kaufen. Die sollten komfortabel genug sein.
Was unterscheidet ein deutsches Auto von einem höherwertigen Franzosen 😕
Zitat:
Mein konkreter Tip: eine C-Klasse aus den letzten Baujahren der Baureihe W204 oder einen W205. Für dein Geld findest du da was.
Klasse Tipp, wenn es um günstige Unterhaltskosten geht.
Ich würde mir den LPG-Dacia mal anschauen und probefahren. LPG kostet momentan die Hälfte von Diesel und der Verbrauch dürfte nicht sehr viel höher sein als bei einem Diesel. Dacia Sandero Verbrauch.
Wenn die TE auf dem Weg nach Hause oder zur Arbeit tanken müssen sollte, findet sie wenigstens eine Tanke, wo sie nicht Schlange stehen muss. Das Tanken dauert nicht länger als beim Benziner oder Diesel.
Alternativ Opel Astra 1.6 mit 110 oder 136PS-Diesel und AGR-Sitzen oder Renault Megane mit 1.5/1.6 Ltr. Diesel mit 110/131PS.
Ich fahre auch im Jahr 40.000km, allerdings täglich 160 km.
Ich hatte bisher einen Honda Ciciv Tourer 1.6d-tec (BJ 2016, Euro 6) und bin damit ca 100km/h gefahren.
Verbrauch waren ca 3,7-4 l/100km Diesel.
Kein Ad blue notwendig und absolut zuverlässig und Langstrecken tauglich.
Mal so als Idee.
Ab Ausstattung Lifestylr empfehlenswert mit Assistenz Paket.
Das Design muss man aber mögen, ist halt nicht typisch deutsch😉
Hi,
ich weiß das hier ist ein Technik Forum und keine Lebensberatung 😉
Aber was was heißt Familie? Frau und Kinder? Oder einfach halt (nur) Verwandtschaft?
Für eine Beziehung ist so eine Entfernung absolutes Gift und bei Verwandtschaft ist es meistens so das die Besuche immer seltener werden. Langsam aber sicher wird dein Arbeitsort zum neuen Lebensmittelpunkt und dann fährt man Anfangs nur alles 2 Wochen, dann einmal im Monat und zum Schluss nur noch an Feiertagen.
Denn irgendwann nervt die Fahrerei und die Kosten sind auch nicht ohne, gerade heute bei steigenden Spritpreisen.
Ansonsten ist auch heute ein sparsamer Diesel für Langstrecken durchaus noch mittel der Wahl. LPG ist auch nicht verkehrt aber das häufige Tanken kann auch mal nerven.
Wenn ich 40tkm so günstig wie möglich fahren wollte würde ich mir aber wohl eher einen Astra mit kleinem Dieselmotor zulegen. Automatik wäre schön aber kein muss außer du stehst regelmäßig im Stau.
Die einzige Schlange in der ich in der Tanke stehe, ist die an der Kasse und da stehen LPG-Fahrer öfter als ich.
Ich glaube, das ein Opel und ein Peugeot nicht viel unterscheidet, weswegen da mein Tip hinging.
Ne 08/15-C-Klasse ist im Unterhalt sicher nicht teurer als irgendein Astra oder gar ein VW. Vorausgesetzt man fährt in eine fitte freie Werkstatt damit und nicht zu Mercedes selbst. Abgesehen davon war günstiger Unterhalt nur eine Anforderung der TE und eine andere eben auch Komfort.
In Anbetracht dessen, dass ich jede Woche 330km in jede Richtung fahre und auch nicht gern unsinnig viel Geld für ein Auto ausgebe, ist mein Tip mit bestem Gewissen verfasst.
Tempomat würde ich auch dringend empfehlen. Aber auf der Autobahn bin ich jahrelang auch nur mit Halogen"funzeln" gefahren. Für mich absolut ausreichend.
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Zitat:
@Turbotobi28 schrieb am 23. Oktober 2021 um 21:27:15 Uhr:
Wenn ich 40tkm so günstig wie möglich fahren wollte würde ich mir aber wohl eher einen Astra mit kleinem Dieselmotor zulegen. Automatik wäre schön aber kein muss außer du stehst regelmäßig im Stau.
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Sind ja 400km. 😉
Und seit mein Neffe von Bremen nach Ingolstadt zum Studium - nun dort fest angestellt - ist, sehen wir den auch nur noch 4-5 Mal im Jahr, wenns hoch kommt.
Häufig nimmt er dafür auch den Zug - bevorzugt nachts 1. Klasse - kostet kaum was.
Zum Dacia riet ich eben, weil Neuwagen und somit erstmal in der Garantie - natürlich muss man mal Probe fahren, ob einem die Haptik, Sitze und Qualität zusagt.
Und weil man eben auf den Wagen über 30k im Jahr drauffahren will - das sind in 5 Jahren 150k - das ist schon nicht ohne - da sollte man keine allzu alte Kiste für nehmen - so schön eine C-Klasse auch wäre.
Dann eher einen B180CDI - der ist jünger und mit dem kann man auch ganz entspannt auf der Bahn fahren.
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Und Automatik ist nicht nur schön - Schaltwagen sind Notlösungen. 😉
Zitat:
@remarque4711 schrieb am 23. Oktober 2021 um 21:23:29 Uhr:
Ich würde mir den LPG-Dacia mal anschauen und probefahren. LPG kostet momentan die Hälfte von Diesel und der Verbrauch dürfte nicht sehr viel höher sein als bei einem Diesel. Dacia Sandero Verbrauch.Wenn die TE auf dem Weg nach Hause oder zur Arbeit tanken müssen sollte, findet sie wenigstens eine Tanke, wo sie nicht Schlange stehen muss. Das Tanken dauert nicht länger als beim Benziner oder Diesel.
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Der Witz ist ja auch, wenn LPG alle ist, kann man immer noch mit Benzin weiter fahren. 😁
Eine B-Klasse ist aber auf Grund der Sandwichbauweise doch teurer als der Durchschnitt der Autos im Unterhalt.
Eine Frage wurde noch gar nicht beantwortet:
Die Gefahr eines Motorschadens auf der Autobahn ist extrem gering. Es gibt für einen Verbrennungsmotor nichts besseres als Langstrecken auf der Autobahn.
Zitat:
@Gudolf schrieb am 23. Oktober 2021 um 21:32:41 Uhr:
Die einzige Schlange in der ich in der Tanke stehe, ist die an der Kasse und da stehen LPG-Fahrer öfter als ich.
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Woher weißt Du das, wenn Du mit einem Diesel nur halb so oft tankst, wie jemand mit einem Gaser? Du warst/bist doch gar nicht dabei 😁.
Es gab Zeiten, da habe ich dreimal täglich LPG tanken müssen. Abgesehen davon, dass mir das wurscht ist/war, muss man sowieso mal Pause machen.
Sicherlich gibt es auch Dieselfreaks, welche 400 Km durchfahren, deshalb ja auch die Empfehlung mit dem 110PS-AGR-Diesel-Astra.
Ich habe in meinen 16 Gasjahren etwa 15k €uro an Spritkosten gespart, das reicht mir, um von der Technik und dem öfteren Tanken überzeugt zu sein.
Mal ein Beispiel für einen Astra:
Opel Astra ST 1.5 Diesel ALU LED Sitzh. Carplay AHK
Erstzulassung: 03/2020 Kilometerstand: 53.079 km Kraftstoffart: Diesel Leistung: 77 kW (105 PS)
Preis: 14.890 €
https://link.mobile.de/?...(105%C2%A0PS)%0A&si=https%3A%2F%2Fi.ebayimg.com%2F00%2Fs%2FMTIwMFgxNTk4%2Fz%2F8mkAAOSwT~1hVEZJ%2F%24_20.JPG&utm_campaign=DynamicLinkApp&utm_medium=android&utm_source=sharedAd
Zitat:
@Gudolf schrieb am 23. Oktober 2021 um 21:58:22 Uhr:
Eine B-Klasse ist aber auf Grund der Sandwichbauweise doch teurer als der Durchschnitt der Autos im Unterhalt.
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Das ist totaler Unsinn - ich weiss gar nicht, woher das immer kommt.
Klar, waren die Kerzen bei meinem B (T245) etwas schwieriger zu wechseln, aber der Wagen ließ sich warten, wie jeder andere auch - der Innenluftfilter war sogar sehr simpel zu wechseln.
Dazu fahren noch zwei weitere B180CDI (W246) in der Familie - die kosten nix mehr als der C220CDI meines Neffen - was Wartung und so angeht.
Lediglich beim Unfall ist die Instandsetzung etwas komplizierter - nur das zahlt ja i.d.R. eine Versicherung.
Da dengelt selten einer selber dran rum.
Bei den Sandwich Mercedes sind es vor allem Reparaturen die ins Geld gehen. Da ist vieles deutlich komplexer als bei normalen Autos. Es gibt sogar Arbeiten bei denen der Motor ausgebaut bzw. abgesenkt werden muss was bei jeden anderen Auto auch so geht.
Die normale Wartung ist nicht teurer, für langstrecken gibt es aber bessere Fahrzeuge
Zitat:
@Turbotobi28 schrieb am 23. Oktober 2021 um 22:30:12 Uhr:
Die normale Wartung ist nicht teurer, für langstrecken gibt es aber bessere Fahrzeuge
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Das muss jeder selber ausprobieren.
Wie ich öfter schon schrieb, fahre ich persönlich in erhöhter Sitzposition deutlich länger und entspannter.
Mit dem B180 waren 130-160km/h-Etappen sehr gut zu bewältigen - auch lange Distanzen über gut 1000km.
Der Mokka kann das genauso gut und trinkt dabei noch nichtmal viel. 😉
Bist du aktuell noch genauso überfordert wie am Anfang?
Oder gibt es nun schon Kandidaten die in der engeren Auswahl stehen?