4 Wochen Norwegen - VW California Leasing - reinschnuppern

Hallo,

wir haben vor mit unserem Kleinkind diesen Sommer nach Norwegen / Schweden für 4 Wochen zu fahren. Wir warn vor 5 Jahren schonmal zu zweit dort oben - damals mit VW New Bettle und Zelt 🙂

Da nun die kleine dabei ist, brauchen wir ein wenig mehr Komfort... Über die Firma in der ich arbeite bekommen wir VW Leasingangebote für 6 Monate Laufzeit. Ein VW California kommt auf ca. 750,- pro Monat.

Wir haben nun schon geschaut was ein Mietwohnmobil für 4 Wochen kosten würde - 3.500€.
Das bedeutet, dass wir für dieses Geld gleich 6 Monate den VW leasen könnten. Wir hatten schon in der Vergangenheit öfters mit dem Gedanken gespielt einen alten T4 zu kaufen. Mit der neuen Lösung könnten wir in das VW Bus Thema ein wenig hienschnuppern.

Was haltet ihr davon?

Gruß

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Joschi86 schrieb am 12. Januar 2019 um 19:04:12 Uhr:


Aber wahrscheinlich ist es auch egal ob man einen California oder ein kleines Wohnmobil (max 6m wegen Fähren/Maut) hat wenn es länger regnet und man dann in dem Gefährt "gefangen" ist. Dann ist man zumindest mit dem California etwas mobiler, vor allem wenn man in Städte reinfahren möchte. Den einzigen großen Nachteil den ich sehe, ist das fehlende Bad/WC und vielleicht noch das Tetris spielen 😉 Wenn man allerdings Zelt Urlaub gewohnt ist, sollte das mit der fehlenden Toilette auch machbar sein.
Wobei ich mich auch schon gefragt habe, wie man denn die Schlafsituation im California mit Baby lösen würde. Zu dritt oben wird wohl etwas seeehr eng vermute ich..

So ein California hat, ohne Einbauten, eine effektive Nutzbreite von maximal ca 1,5m. Mit üblichen Einbauten an der Fahrerseite bleiben dann keine 1,2m Bett-Breite übrig. Wenn im oberen, schmalen Bett jemand liegt, kann man sich als Erwachsener darunter nur noch gebeugt und nur auf minimaler Fläche bewegen.
Wenn das untere Bett nicht zusammengeklappt ist, bleibt zwischen dem vorderen Bettrand und den Vordersitzen nur noch ein noch kleinere Fußboden-Fläche, wo man, aber nur wenn das obere Bett nicht belegt und zusätzlich das Klappdach geöffnet ist, gerade noch stehen kann.
Zudem hat auch so ein T6-California keine campinggerechte Tür und keine campingerechten Fenster.

Ein größeres Zelt ist daher vermutlich tatsächlich die bessere Lösung bei mehr als 2 Leuten, gegenüber einem California, denn darin hat man deutlich mehr Platz, nur ist man dann nicht mehr so wirklich mobil, wenn es ums reisen geht. Wenn man längere Zeit an einem Ort bleibt, ist ein gutes Zelt (oder auch ein WoWa) m.E. eigentlich die bessere Lösung.

Mit so einem relativ kleinen Bus ist es nach meiner eigenen Erfahrung schon mit 2 Erwachsenen allein nicht sonderlich schön und ich denke mal, dass für 2 Erwachsene plus Kind(er) ein echtes 6m Wohnmobil mit rund 2m Innenbreite für 4 Wochen in N die eindeutig bessere Lösung ist.

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Wir waren im Sommer 2015 mit dem Wohnmobil (Adriatik 660SP auf Fiat Ducato Maxi) und zwei Kindern im Alter von 3+7 in Norwegen. Unser nördlichster Punkt war Trollstiegen. Insgesamt knapp 5000Km und ein absolut umwerfender Urlaub. Würde ich sofort wieder machen, auch wenns wirklich kein billiger Urlaub war.

Für mich ist der Reiz an Norwegen, dass man nur ganz grobe Etappenziele festlegen muss (wenn überhaupt) und man dadurch einfach mal so kleine Abstecher nach links und rechts machen kann. Mit dem WoMo war dies halbwegs problemlos möglich weil wir, bis auf wenige Ausnahmen, überall wenden konnten. Mit einem Gespann wäre das unmöglich gewesen. Die Strasse nach Fossmork am Lysefjord kannst Du mit dem Wohnwagen direkt vergessen. Du kommst zwar hin, aber nicht mehr zurück 😁

Für mich wäre zu dritt nur ein waschechtes Wohnmobil eine Alternative. Im VW-Bus hast Du für einen entspannten Urlaub (ohne ständiges Umbauen und Hin- und herräumen) viel zu wenig Platz.

Gruss
Jürgen

Zitat:

@Caravan16V schrieb am 14. Januar 2016 um 13:08:04 Uhr:



Für mich ist der Reiz an Norwegen, dass man nur ganz grobe Etappenziele festlegen muss (wenn überhaupt) und man dadurch einfach mal so kleine Abstecher nach links und rechts machen kann. Mit dem WoMo war dies halbwegs problemlos möglich weil wir, bis auf wenige Ausnahmen, überall wenden konnten. Mit einem Gespann wäre das unmöglich gewesen. Die Strasse nach Fossmork am Lysefjord kannst Du mit dem Wohnwagen direkt vergessen. Du kommst zwar hin, aber nicht mehr zurück 😁

Für mich wäre zu dritt nur ein waschechtes Wohnmobil eine Alternative. Im VW-Bus hast Du für einen entspannten Urlaub (ohne ständiges Umbauen und Hin- und herräumen) viel zu wenig Platz.

Gruss
Jürgen

Warum soll man mit einem Gespann nicht wenden können? Sicher es ist nicht so bequem wie in einem Wohnmobil, denn man muß aussteigen und ab- und wieder anhängen. Aber wenn man solche lauschigen Plätze aufsucht, wie ihr, dann ist man sicher gerne bereit dazu sich diese kleine Mühe zu machen.

Ich kann mich daran erinnern, dass wir mal spontan auf eine kroatische Insel fahren wollten. Sie lag so herrlich im hochsommerlichen Meer, und wir beschlossen spontan auf diese Insel zu fahren. Wir fuhren eine abschüssige kleine Landstraße hinunter in Richtung Fähre und standen plötzlich in einem ewig langen Stau. Nach einer halben Stunde ohne merklich vorwärts zu kommen, erstarb unser Wunsch so schnell wie er gekommen ist. Aber wie wenden? Wir ließen einen Abstand entstehen und kuppelten den Wohnwagen ab und drehten in auf der Stelle. Ankuppeln und wieder den Berg hoch.....das war alles.

Es wurde trotzdem ein wunderschöner Urlaub auch ohne diese Trauminsel.

Gruß Aspergius

Einschränkung: Das Wenden mit einem riesen Wohnwagen ist sicher so schwierig wie mit einem riesen Wohnmobil auf engen Straßen.

Zitat:

@aspergius schrieb am 15. Januar 2016 um 00:04:49 Uhr:


Warum soll man mit einem Gespann nicht wenden können? Sicher es ist nicht so bequem wie in einem Wohnmobil, denn man muß aussteigen und ab- und wieder anhängen. Aber wenn man solche lauschigen Plätze aufsucht, wie ihr, dann ist man sicher gerne bereit dazu sich diese kleine Mühe zu machen.

Das Ab- und Ankuppeln hab ich mal bewusst aussen vor gelassen. Wenn man unbedingt an einen ganz bestimmten Platz will um dann dort auch mindestens 1-2 Tage zu bleiben, dann wäre das OK. Aber wenn Du einfach mal links und rechts "drauf los" fährst um zu schauen, was hinter der nächsten Kurve ist, dann ist das mit dem Wohnwagen keine praktikable Alternative. Hab keine Lust, mehrfach pro Tag das Gespann zu trennen.

Es hat vermutlich schon seinen Grund, warum man in Norwegen sicher 10x mehr WoMos als Gespanne sieht 😉

Gruss
Jürgen

Zitat:

@Caravan16V schrieb am 15. Januar 2016 um 07:58:23 Uhr:



Zitat:

Es hat vermutlich schon seinen Grund, warum man in Norwegen sicher 10x mehr WoMos als Gespanne sieht 😉

In diesem punkt gebe ich dir recht. Allerdings , liegt das meiner meinung nicht daran, dass man lauschige plätze mit dem wowa nicht erreichen kann, sondern einfach daran, dass der wowa nicht als reisemobil gilt, weil die meisten die vorteile des wowa, ihn wie ein reisemobil zu nutzen nicht kennen.
Das ist meine überzeugung und erfahrung. Aber jeder ist am ende von seiner art der urlaubsgetaltung überzeugt.
Dir weiterhin gute reise und viel freude auf deiner nächsten reise.
Gruß aspergius
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@caravan16V

sorry, das mit dem zitieren ging daneben. Ich kann es leider nicht richtig stellen.

Kein Thema. Jeder macht eben das, mit was er am besten zurecht kommt. Wir sind früher oft mit dem Wohnwagen in den Urlaub gefahren. Allerdings haben wir dann nicht täglich den Standort gewechselt 😉

Gruss
Jürgen

Hallo @Redhawk,
Habt ihr die Tour durch Norwegen jetzt eigentlich mit dem California gemacht??
Wir stehen gerade auch vor der Entscheidung einen Cali für 6 Monate zu leasen und während unserer gemeinsamen Elternzeit für 4-6 Wochen durch Skandinavien zu reisen.
Würde mich sehr interessieren ob bzw wie ihr die Reise gemacht habt und wie eure Erfahrungen so waren 🙂
VG, Joschi

Hallo @Redhawk,
Habt ihr die Tour durch Norwegen jetzt eigentlich mit dem California gemacht??

Wir stehen gerade auch vor der Entscheidung einen Cali für 6 Monate zu leasen und während unserer gemeinsamen Elternzeit für 4-6 Wochen durch Skandinavien zu reisen.

Würde mich sehr interessieren ob bzw wie ihr die Reise gemacht habt und wie eure Erfahrungen so waren 🙂

VG, Joschi

Zitat:

Ich empfehle, alternativ zu VW Bus oder Wohnmobil auch mal die Lösung mit Pickup und Wohnkabine auszuprobieren.

Das wäre allenfalls nur als Notlösung für ein paar Tage geeignet, vier Wochen in so einer Büchse kann ich mir wirklich nur sehr schwer vorstellen.

Ich verstehe aber auch gar nicht, warum sich so einige bei der Wahl des richtigen Wohnmobiles das Leben so schwer machen? Besonders wenn man für ein neues Gefährt viel bis sehr viel Geld ausgibt, dann sollte man es vorher einmal testen. Nichts ist einfacher, als so ein Wohnmobil für eine Woche zu mieten und auf Herz und Nieren zu prüfen. Wir haben uns das Malibu geholt und ab ging es für mehrere Tage an die Nordsee. Im Anschluss stand dann unser Entschluss fest.

Vor dem Mieten sollte man ordentlich die Preise vergleichen, wir haben hier in Hildesheim ganz kräftige Unterschiede bei den verschiedenen Vermietern feststellen müssen. Einfach ein paar Preise einholen, über dieses Portal mit all den örtlichen Wohnmobil Vermietern ist das kinderleicht: Hildesheim Wohnmobil Vermietungen

Viel Erfolg!

Ein eher normaler VW-Bus, der etwas auf Camping getrimmt ist und daher ein Hochdach besitzt usw. halte ich für einen mehrwöchigen Urlaub mit Kind(ern) und 2 Erwachsenen in einem Land, wo einem die Witterung definitiv nicht immer wohl gesonnen ist, für keine gute Idee.

Das sollte schon, zumindest wenn man kein Vorzelt einsetzen möchte, ein "richtiges" Wohnmobil sein und ernsthaft teurer ist so etwas i.d.R. auch nicht.

ich habe so etwas mit Kind, VW.Bus und Vorzelt schon mal vor einigen Jahren in Norwegen gemacht. Das "funktionierte", aber so ein Vorzelt macht ein Fz eben nicht gerade mobil....

In dem Land wo die Witterung etwas anders ist machen jedes Jahr tausende Urlaub mit kleinen Kindern in kleinen Zelten auf freien Plaetzen ohne Sanitaer, in VW Bus mit minimaler Ausstattung, in kleinsten Campingwagen ohne Bad usw usf. Alle kommen gesund wieder Heim und hatten Spass. Und viele kommen das Jahr drauf wieder und machen den Urlaub genau auf diese Art und Weise wieder. Ich hatte im Herbst in Folldal ( Norwegen in der naehe vom Dovrefjell) beim freistehen eine Hollaendische Familie getroffen. 2 Kinder ca 3 und 5 Jahre alt. Campiert wurde in einem Zelt welches dem sehr nahe kommt.Etwas groesser war es https://www.louis.at/artikel/louis80-einwand-zelt/10010765
Es war spaet Herbst und es hatte Nachts schon unter 0 Grad. Am Tage ca 5 Grad. Wo ist das Problem?

Zitat:

@mattalf schrieb am 12. Januar 2019 um 11:01:44 Uhr:


In dem Land wo die Witterung etwas anders ist machen jedes Jahr tausende Urlaub mit kleinen Kindern in kleinen Zelten auf freien Plaetzen ohne Sanitaer, in VW Bus mit minimaler Ausstattung, in kleinsten Campingwagen ohne Bad usw usf. Alle kommen gesund wieder Heim und hatten Spass.

der Löwenanteil von Eltern mit kleinen Kindern aus D macht das nach meinen Beobachtungen in N eher nicht...

Ein Spaß ist es gerade in so kleinen Bussen ohne echtes Vorzelt bei länger andauerndem Wind, Regen und niedrigen Temperaturen (kommt in N nicht so selten vor und hält auch gerne mal länger an...) mit 2 Erwachsenen und Kind(ern) nicht. Die Familien flüchten dann häufig in die in Skandinavien meistens voirhandenen festen Aufenthaltsräume bzw. Küchen oder mieten sich, sofern noch vorhanden, eine Hütte. Alles schon öfters erlebt.

bei schönem Wetter ist natürlich alles gut....

Das Zelten wird immer mehr von den Leuten gemacht. Das Boomt genauso wie Wowa und Womo Ferien. Klar gibts im Notfall immer die Variante sich eine Huette zu nehmen. Die gibt es sehr viel. Es gibt halt immer Leute die nicht so verweichlicht sind wie wir und von Urlaub eine andere Vorstellung haben.

Aber wahrscheinlich ist es auch egal ob man einen California oder ein kleines Wohnmobil (max 6m wegen Fähren/Maut) hat wenn es länger regnet und man dann in dem Gefährt "gefangen" ist. Dann ist man zumindest mit dem California etwas mobiler, vor allem wenn man in Städte reinfahren möchte. Den einzigen großen Nachteil den ich sehe, ist das fehlende Bad/WC und vielleicht noch das Tetris spielen 😉 Wenn man allerdings Zelt Urlaub gewohnt ist, sollte das mit der fehlenden Toilette auch machbar sein.
Wobei ich mich auch schon gefragt habe, wie man denn die Schlafsituation im California mit Baby lösen würde. Zu dritt oben wird wohl etwas seeehr eng vermute ich..

Zitat:

@Joschi86 schrieb am 12. Januar 2019 um 19:04:12 Uhr:


Aber wahrscheinlich ist es auch egal ob man einen California oder ein kleines Wohnmobil (max 6m wegen Fähren/Maut) hat wenn es länger regnet und man dann in dem Gefährt "gefangen" ist. Dann ist man zumindest mit dem California etwas mobiler, vor allem wenn man in Städte reinfahren möchte. Den einzigen großen Nachteil den ich sehe, ist das fehlende Bad/WC und vielleicht noch das Tetris spielen 😉 Wenn man allerdings Zelt Urlaub gewohnt ist, sollte das mit der fehlenden Toilette auch machbar sein.
Wobei ich mich auch schon gefragt habe, wie man denn die Schlafsituation im California mit Baby lösen würde. Zu dritt oben wird wohl etwas seeehr eng vermute ich..

So ein California hat, ohne Einbauten, eine effektive Nutzbreite von maximal ca 1,5m. Mit üblichen Einbauten an der Fahrerseite bleiben dann keine 1,2m Bett-Breite übrig. Wenn im oberen, schmalen Bett jemand liegt, kann man sich als Erwachsener darunter nur noch gebeugt und nur auf minimaler Fläche bewegen.
Wenn das untere Bett nicht zusammengeklappt ist, bleibt zwischen dem vorderen Bettrand und den Vordersitzen nur noch ein noch kleinere Fußboden-Fläche, wo man, aber nur wenn das obere Bett nicht belegt und zusätzlich das Klappdach geöffnet ist, gerade noch stehen kann.
Zudem hat auch so ein T6-California keine campinggerechte Tür und keine campingerechten Fenster.

Ein größeres Zelt ist daher vermutlich tatsächlich die bessere Lösung bei mehr als 2 Leuten, gegenüber einem California, denn darin hat man deutlich mehr Platz, nur ist man dann nicht mehr so wirklich mobil, wenn es ums reisen geht. Wenn man längere Zeit an einem Ort bleibt, ist ein gutes Zelt (oder auch ein WoWa) m.E. eigentlich die bessere Lösung.

Mit so einem relativ kleinen Bus ist es nach meiner eigenen Erfahrung schon mit 2 Erwachsenen allein nicht sonderlich schön und ich denke mal, dass für 2 Erwachsene plus Kind(er) ein echtes 6m Wohnmobil mit rund 2m Innenbreite für 4 Wochen in N die eindeutig bessere Lösung ist.

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