280TE Sportline Bj 5/95 wegen Upgrade auf S211 500er zu verkaufen!
Hallo Leute!
Ich habe jetzt fast 12 Jahre meinen S124 gefahren und die Zeit auch sehr genossen!
Auch wenn ich die letzten Jahre eher selten hier vorbeigeschaut habe, bin ich doch dankbar für die
Hilfe, die ich hier erhalten habe!
Deswegen wollte ich, bevor ich ihn ins Netz stelle, Euch hier die Gelegenheit geben ggfs. euer Interesse an den Wagen zu bekunden.
Es ist ein echter Sportline (unverbastelt) mit schwarzer Lederausstattung, 283.000 km, 8- Fach Bereift auf Alus. TÜV bis 5/16. Letzter TÜV ohne jeden Mangel bestanden. Es funktioniert alles. Also bei Interesse PN an mich. Komme aus Münster in NRW. Weitere Fahrzeugausstattung müßte in meiner Signatur stehen.
Ich hab zwar ne Preisvorstellung, aber die würde ich gerne im persönlichen Gespräch am Wagen erörtern!
Ach ja: Er hat ULU AMG Rückleuchten und diverse Teile, z.B. Zweites Sportline-Lenkrad gibt es auch noch dabei
Beste Antwort im Thema
Mir wäre ein 124er, an dem nachweisbar viel und fachkundig gemacht wurde, statt damit Glaspaläste zu finanzieren, wesentlich lieber als ein volles Wartungsheft eines Besitzers, der bei jeder Inspektion mit dem MB-Meister herumgeknausert hat, was unerlässlich gemacht werden muss.
Das volle Serviceheft ist schön und gut, aber nicht mehr als ein Indiz und nur so viel wert, wie sich hinter den Wartungsaufträgen verbirgt. Letztlich ist der Zustand entscheidend.
21 Antworten
Hallo Reveler,
danke für deine Antwort.
Ich finde ein Serviceheft das vernünftig geführt ist, Aussage kräftig, zumindest ist das bei meinen Autos so.
Da kann ich mich darauf verlassen, dass der km-Stand dokumentiert ist und die jeweilige Wartung gemacht wurde.
Klar bin ich nicht scharf auf ein von ATU oder PITSTOP geführtes Scheckheft - aber selbst das hat eine für mich beruhigendere Wirkung, als die Zusage, dass alles ok ist, da ich selbst nicht wirklich alle Schwachstellen prüfen kann und so sicher immer auch mehr Geld ausgeben muss.
Viele Grüße, Kaheimue
Ich sehe ein Wartungsheft lediglich als "Nachweis" (kann ja auch gefälscht sein) dess Kilometerstandes an.
Desweiteren kann man daraus ablesen, dass der Wagen zumindest ein Minimum an Wartung erhalten hat.
Ich führe auch kein Wartungsheft, hebe stattdessen aber Werkstatt- und Teilerechnungen auf.
Für Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ich selbst durchführe, habe ich dann eben nur die Teilerechnungen.
Aber man merkt einfach beim Angucken und Fahren, dass alles in Ordnung ist und mehr gemacht wurde als nur das Nötigste 🙂
Ich stimme dem Oberhessen also voll und ganz zu.
Zitat:
@kaheimue schrieb am 12. März 2015 um 16:40:14 Uhr:
Ich finde ein Serviceheft das vernünftig geführt ist, Aussage kräftig, zumindest ist das bei meinen Autos so. Da kann ich mich darauf verlassen, dass der km-Stand dokumentiert ist und die jeweilige Wartung gemacht wurde.
Ja, wenn es vernünftig geführt wurde und sich das dahinter verbirgt, was es verheißt, nämlich regelmäßige Wartung idealerweise bei MB mit dem generösen Auftrag: "Macht mal!"
Aber ich kenne auch Beispiele, bei denen Rentner mit ihrem ach so gepflegten Kurzstreckenschätzchen mit wenig km sich den Stempel nur zur Beruhigung abholen wollen und um die Position "Kleinteile 1,50 €" Zoff anfangen. Da wird nichts, aber auch gar nichts mehr gemacht, als unbedingt nötig ist, damit das Auto um die nächste Ecke fährt. Wenn einer 20 Jahre lang für den Wechsel des Kühlwassers zu geizig ist, weil er partout nicht einsieht, dass der Korossionsschutz nachlässt, will ich so ein Auto nicht. Und wenn das Auto in der Garage eines großzügigen Anwesens steht, heißt das noch gar nichts (so z. B. ein Onkel).
Zitat:
@kaheimue schrieb am 12. März 2015 um 16:40:14 Uhr:
Klar bin ich nicht scharf auf ein von ATU oder PITSTOP geführtes Scheckheft - aber selbst das hat eine für mich beruhigendere Wirkung.
Naja ...
Zitat:
@Hutchison123 schrieb am 12. März 2015 um 18:14:47 Uhr:
Für Wartungs- und Reparaturarbeiten, die ich selbst durchführe, habe ich dann eben nur die Teilerechnungen. Aber man merkt einfach beim Angucken und Fahren, dass alles in Ordnung ist und mehr gemacht wurde als nur das Nötigste 🙂
Ich stimme dem Oberhessen also voll und ganz zu.
Und ich stimme dir zu. Der 200 E, mit dem dieses Thema startete, hatte eine grauenhafte Papierform. Letzter Eintrag im Serviceheft bei ca. 50 tkm. 6 Vorbesitzer (1 = Betrieb, 2 = Umfirmierung und Betriebsverlegung, 3 = Rentner, 4 = Rentner, 5 = Ehefrau vom Rentner, dann vor vier Jahren mit nachvollziehbaren 79 tkm gekauft, 6 = meine Frau, 7 = kurz ich). Zuletzt 179 tkm. Aber das Auto sah aus wie geleckt, nach Übernahme alle 10 tkm Öl- und Filterwechsel, Rost komplett entfernt, Kotflügel neu, teillackiert, WHA und alle neuralgischen Stellen konserviert, ZKD gemacht, Bremsen, Bremsleitungen, Schalldämpfer kompl., Batterie, Kühler, Anlasser, Dicht. Zündkerzenschächte, Spurstangenköpfe, Traggelenke, Fahrersitzpolster usw. usw. Ein dicker Packen mit Rechnungen von Teilen oder Werkstätten, vier Rechnungen sind von MB.
Ich bevorzuge entweder einen Haufen Rechnungen, damit man sieht, dass etwas geschehen ist. Meinetwegen Rechnungen "nur" von Teilen; wenn man Hinweise oder ein merkwürdiges Gefühl hat, ob der das fachgerecht gemacht hat, kann man ja noch zurückzucken. Oder wie ich es gerade mache: Ich frage, wann das Auto das letzte Mal bei MB zu einer großen Wartung war und möchte dann sehen, ob da eine der üblichen Materialschlachten abgehalten wurde. Das ist mir mehr wert als 10 aufeinanderfolgende Einträge, die 5 und mehr Jahre her sind.
Letztlich sind das alles Indizien, man kann es bei einem 20 Jahre alten Auto nicht pauschal sagen und muss es sich ansehen, die Rechnungen ansehen, dem Verkäufer tief in die Augen schauen und hören, was die Magengegend sagt. Wenn man genau hinschaut, ergibt sich doch meistens ein Bild.
Habe meinen Benz jetzt inseriert. Die Imternetleichen haben mich bei meiner Preisvorstellung geblendet, wäre ja auch schön gewesen...
Also das ist er: http://ww3.autoscout24.de/classified/268908360?asrc=st%7Cas
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Zitat:
@3litercoupè schrieb am 11. März 2015 um 18:48:27 Uhr:
du wirst dich wundern was so alles kaputt geht mal abgesehen vom extrem höheren wartungsaufwand... und ja... ich würde lieber mit nem 124 gegen die wand fahren als mit nem ncap getestetem auto... weil die autos nur noch auf die jeweilige testsituation optimiert werden...nicht auf sicherheit...
Das kann sich Mercedes gar nicht leisten. Und wenn Du ein anderes Auto suchst, das vermutlich noch sicherer ist, dann ist das Volvo. Zumindest haben auch die Schweden schon sehr früh einen riesigen Aufwand betrieben, um die Sicherheit ihrer Fahrzeuge zu gewährleisten.
Zitat:
@Reveler schrieb am 12. März 2015 um 10:27:32 Uhr:
Ich habe ihn mit 174.000 km übernommen und im Rahmen der Fahrertür war ein Serviceaufkleber mit 180.000 km. Ich habe seitdem den Service selber durchgeführt! Also kein Serviceheft vorhanden.
Man muss ja zugeben, dass es nur noch wenige W124 gibt, die in dem Sinn Checkheftgepflegt sind. Aber auch mit Rechnungen lässt sich vieles nachweisen, wenn schon kein Serviceheft vorhanden ist. Wenn Du kein Mechaniker bist, dürfte es schwierig sein, irgendetwas überhaupt nachzuweisen. Mit der Behauptung eines Nicht-Mechanikers, dass der Wagen gepflegt wurde, werden sich die meisten nicht anfreunden können.
Besser düffte von daher sein, wenn Du das Auto selbst behältst. Ist er wirklich so gut wie Du behauptest, dürfte das für Dich keine Sache sein.
Zitat:
@Carados schrieb am 4. April 2015 um 19:52:58 Uhr:
Hmm, Münster. Mein Wohnort, vielleicht riskiere ich mal nen Blick 😁
Du bist herzlich Willkommen!
Frohe Ostern!