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BenniBS

Blog vonBenniBS

07.02.2015 14:05    |    BenniBS    |    Kommentare (30)    |   Stichworte: Twingo

Ich schrieb ja gestern schon, dass ich mich mal um das Wischwasser kümmern muss. Renault hat durch das Heckmotor-Konzept sich was ganz Spezielles einfallen lassen. Die Flüssigkeiten sowie die Batterie liegen trotzdem vorn unter der Haube. Die bekommt man aber nicht konventionell auf.

 

Man nimmt also erst die Schutzkappen an beiden Seiten neben den Scheinwerfern runter. Schritt 1: Kappe abSchritt 1: Kappe ab

 

Dann wird mit dem Schlüssel der Hebelmechanismus entriegelt. Schritt 2: AufschließenSchritt 2: Aufschließen

 

Man zieht nun beide Hebel gleichzeitig raus. Schritt 3: EntriegelnSchritt 3: Entriegeln

 

Dadurch schiebt sich die Haube nach vorn. Schritt 4: Haube offenSchritt 4: Haube offen

 

In der Endposition liegt sie noch auf und wird durch Fangbänder gesichert. SeitenansichtSeitenansicht

 

Dann kommt man an die Flüssigkeiten heran. DraufsichtDraufsicht

 

 

Empfehlen würde ich allerdings die Nutzung einer Ausgießhilfe oder eines Trichters. Sonst gibts zuviel Kleckerei. Aufpassen ist auch angesagt gegen Kratzer. Mit den Kappen und der Haube sollte man nur äußerst umsichtig hantieren. Bei starkem Wind würde ich das auch nicht versuchen. Der "Zusammenbau" des Twingo funktioniert dann wieder in umgekehrter Reihenfolge.

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07.02.2015 14:47    |    Taxidiesel

So Schrullen sind ja ganz Unterhaltsam, aber auf Dauer fragt man sich doch: Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht? Immerhin scheint der Behälter ja einigermaßen erreichbar zu sein, wenn man neben dem Wagen steht. Kaum etwas wäre blöder, als sich mit den sauberen Klamotten halb über die salzversiffte Motorhaube zu legen, um das Wasser einzufüllen.

 

Kann man die Haube eigentlich auch abnehmen? Was ist darunter?

 

Elegant wäre z.b. ein ausklappbarer Stutzen im Kühlergrill, oder zumindest eine größere Öffnung, um ohne Trichter hantieren zu können.

 

Letztens habe ich bei einem Alfa 156 das Wasser aufgefüllt, nach langer Suche fand ich einen abgewinkelten Einfüllstutzen mit einer Durchlassöffnung von etwa 2cm (!). Bis man da ein paar Liter nachgefüllt hat, vergehen Stunden. Was denkt man sich dabei?


07.02.2015 15:51    |    GLI

Was man dem Autobesitzer doch heute für Unannehmlichkeiten zumutet, nur um als Hersteller zwei Scheiß-Blechscharniere einzusparen. :rolleyes:

Das wäre für ich ein Grund sowas nicht zu kaufen.

 

Hatte der A2 (auch Motorhaube ohne Scharniere) nicht seinerzeit wenigstens so Einfüllstutzen zum Ausklappen vorn an der Service-Klappe?

 

Was ist denn da sonst noch unter der Haube, wenn man sie ganz abnehmen würde?


07.02.2015 15:54    |    backbone23

Was ein Scheiß! Erinnert mich an die unmögliche Position des Ölmessstabs beim Peugeot 107 meiner Schwester!


07.02.2015 16:03    |    Bim Bam Boris

Das ist doch gut gemacht mit diesem Schiebemechanismus. Frage mich nur, wie lange das Schloss an der ungünstigen Stelle da vorn funktionstüchtig bleibt. Hoffentlich ist das rund rum gut geschützt.


07.02.2015 16:32    |    BenniBS

Unter der Haube ist sonst nix. Ein bisschen Knautschzone, das wars. Für einen kleinen Kofferraum hätte man noch genug Platz gehabt.

Abnehmen kann man die Haube auch ganz. Hab ich mir im Detail noch nicht angesehen, aber ist wohl größerer Schrauberaufwand.

 

Immerhin kommt man problemlos an die Leuchtmittel der Scheinwerfer.


07.02.2015 16:43    |    Al Bundy II.

Beim Twingo kann man das Ganze im Vergleich zum deutlich überteuerten Smart wenigstens abschließen. Beim Smart kann jeder da dran rumfummeln, wie er will.


07.02.2015 18:39    |    rodneX

Hä? Und da ist kein "Kofferraum" unter der Haube? Alles nur luftgefüllte Knautschzone?


07.02.2015 18:57    |    Wimbowambo

Wäre auch ziemlich kompliziert wenn man da vorne mal eben etwas rausholen möchte, wohlmöglich noch den Verbandskasten :D


07.02.2015 19:13    |    UTrulez

Wäre es nicht erwähnt worden, dann hätte ich gefragt, wie leicht der Lampenwechsel da funktioniert. Ich stelle mir vor, wie ein grobmotorischer (nicht Renault) Mechaniker versucht die Haube zu öffnen.


07.02.2015 19:29    |    Bim Bam Boris

Batterie, Flüssigkeiten, Kühler und dazu noch der Fußraum... Glaube nicht das da noch viel Platz ist.


07.02.2015 20:31    |    B.Trüger

07.02.2015 20:35    |    B.Trüger

Die zwei Bänder, an denen die Haube hängt, kann man abmontieren. Dann kann man die Haube ganz wegnehmen und hat genug Platz, z.B. um an die Scheinwerfer zu kommen.


08.02.2015 01:29    |    Bert Benz

Absolut grausam! Da wird einem ja schon vom Lesen schlecht und das als Frauenauto.

Dieses ganze sinnlose Smart Heckmotorkonzept könnte das Ende vom Twingo sein.


08.02.2015 09:19    |    John-Mac-Dee

Sowas kommt raus wenn man Franzosen ein Auto bauen lässt :D

Den verantwortlichen sollte man fristlos entlassen. Auch wenn da kein Stauraum ist wäre eine klassische Haube trotzdem das beste. Wie lange das hier wohl halbwegs gut funktioniert?


08.02.2015 10:12    |    BenniBS

Aber die Nummer beim VW Up mit den Fensterhebern ist besser, ne? ;)


08.02.2015 10:20    |    Al Bundy II.

Zitat:

Aber die Nummer beim VW Up mit den Fensterhebern ist besser, ne? ;)

Ja, zumindest ab Baujahr 2014: Jetzt ist auf der Fahrerseite auch ein Schalter für das Beifahrerfenster. Bei der Scheibenautomatik bin ich mir nicht ganz sicher, ob die jetzt auch vorhanden ist...


08.02.2015 10:31    |    BenniBS

Hey... Fortschritt und Lernfähigkeit bei Volkswagen ;)

 

Automatikfunktion der Fensterheber hat der Twingo übrigens auch nicht!


08.02.2015 11:36    |    primsnotimes

Hahaha, der Upschaum. Versuche mal eine Kiste Wasser mit nur zwei Hände, ohne Verrenkungen einzuladen. Die Hutablage hat nicht mal Bänder dran damit diese beim öffnen der Heckklappe mit Hoch geht. Wenn Ostfriesen Autos bauen, werden schon komische Sachen realisiert. Die Haube am Twingo macht man selten auf und ärgert sich nur einmal im Monat. Die Heckklappe vom Upschaum gebraucht man täglich mehrmals und ärgert sich jeden Tag.

 

 

Wenn man allerdings die perfekte Lösung für die Hutablage möchte, greift man zum Peugeot 108. Da klappt die Hutablage automatisch in die Heckklappe ein und stört beim be - und entladen überhaupt nicht. Die Franzosen denken gut mit.


08.02.2015 14:30    |    B.Trüger

Ihr beschwert euch darüber, wie mühsam es ist, das Waschwasser aufzufüllen? Ölstand kontrollieren ist doch noch viel fummeliger!


08.02.2015 14:48    |    Bim Bam Boris

@primsnotimes: Du bist und bleibst ein alter Basher und du raffst es wieder mal nicht. Klappe auf, Abdeckung hoch (rastet ein), Kiste rein. Wo ist das Problem? Vor allem kann man die Ablage auf diese Art und Weise auch noch für Wackeldackel und Klorolle nutzen. Versuch das mal beim Püjoh. :D:D:D


09.02.2015 07:00    |    primsnotimes

Klorolle auf Hutablage, das passt zu dem rollenden PfauWeh Dixiklo.


09.02.2015 13:22    |    BenniBS

Leute, nicht streiten... Jeder kauft das, was er möchte.


10.02.2015 19:47    |    8220

Zitat:

Empfehlen würde ich allerdings die Nutzung einer Ausgießhilfe oder eines Trichters. Sonst gibts zuviel Kleckerei

Du kannst den Stutzen herausziehen vom Waschbehälter so das er bis auf die Höhe der Motrhaube kommt!


10.02.2015 20:58    |    ThaFUBU

Heckantrieb und Heckmotor beim Kleinstwagen, so ein Bullshit.


10.02.2015 21:13    |    ThaFUBU

SOviel PLatz ist unter der Fronthaube, ne kleine Turnhalle..... http://....mercedes-benz-passion.com/.../...premiere-2014_I_2_9324.jpg


10.02.2015 22:13    |    BenniBS

@8220:

 

Tatsache! Steht sogar in der Bedienungsanleitung... Unglaublich!

Muss ich beim nächsten Füllen direkt ausprobieren.


11.02.2015 13:34    |    där kapitän

Da bin ich ja beim Avensis noch gut bedient. Der hat keine Haubenlifter mehr und den Füllstutzen direkt hinter dem Anschlagpunkt vom Haltestab für die Motorhaube. Da muss man jedes Mal zirkeln, wie man am besten die Behälteöffnung mit dem großen Wischwasserbottich trifft. Und ja, ich habe Trichter zuhause, aber bei jedem bisherigen Auto ging das ohne.

 

Aber das Prinzip beim Twingo habe ich schon gesehen, weiß auch nicht, was die geritten hat. Die ersten beiden Generationen sind von meinem Bruder bisher zufriedenstellend bewegt worden in 17 Jahren.

Aber das hier geht ja mal gar nicht. Schade, wie man ein bisher simples sympathisches Auto so verunstalten kann.

 

cheerio


11.02.2015 15:14    |    B.Trüger

"Aber das hier geht ja mal gar nicht. Schade, wie man ein bisher simples sympathisches Auto so verunstalten kann."

 

Das hat man über die zweite Twingo-Generation auch schon gesagt. Ich finde die dritte Generation bringt einen Teil des Charmes der ersten zurück.


08.04.2015 16:05    |    DPLounge

Lustig... aber mal ehrlich: Einfach kann jeder, es soll ja auch Spaß machen ;).

 

Allerdings sollte man diese Fummelei auch nicht zu negativ bewerten. Wenn man das Fahrzeug 1 x jährlich zum Service bringt, und davon gehen die verantwortlichen Konstrukteure heute sicher aus, sollte bei den meisten das Waschwasser bis zum nächsten Service in einem Jahr reichen. Ich persönlich nutze die Scheibenwaschanlage eher selten. Und wenn dann fast nur im Winterhalbjahr, wenn die Straßen oft nass sind obwohl es nicht regnet und dadurch die Scheibe extrem versaut. Dafür im Sommer so gut wie nie. Ich weiss jetzt nicht, wann ich das letzte Mal selbst nachfüllen mußte. Ist schon ein paar Jahre her. Jedenfalls hat das immer die Werkstatt während der jährlichen Durchsicht erledigt.

 

Nicht alle Twingos fahren im Winter regelmäßig nonstop von Hamburg nach München. Für den gedachten Einsatzbereich dieses Fahrzeugs, also Stadt und eher Nahbereich kommt man mit einer Füllung Waschwasser ganz sicher passabel über die Runden... wird so ein Twingo III aber älter und sieht man es mit der Wartung daher irgendwann eher etwas lockerer, kann es schon nerven, wenn man selbst umständlich rumfriemeln muss, um das Waschwasser aufzufüllen. Das sehe ich auf jeden Fall ein.

 

Gibt es Erkenntnisse zum Fassungsvermögen des Waschwasserreservoirs? 4 - 5 Liter sollten heute doch üblich sein... also 'ne ganze Menge.


01.07.2018 16:13    |    Twingo2018

Ich habs ausgemessen, es gehen 4 Liter rein und mit dem rausziehbaren Stutzen, das hatte der Renault-Miarbeiter mir nicht gesagt oder wußte es vielleicht selber nicht, geht es sehr gut. Ich nehme immer 1,5 l Pet-Flaschen, da kleckert fast nichts! Übrigens geht die "Hutablage" bei meinem Twingo automatisch mit hoch.

Ich wohne in einer Staße mit lauter Lindenbäumen(!!!) und brauche jede Menge Wischwasser!!!!


Deine Antwort auf "Twingo: Scheibenwaschanlage auffüllen"