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Auto-Erfahrungen

Berichte von Mietwagen und ähnliches

05.09.2016 18:41    |    seahawk    |    Kommentare (0)    |   Stichworte: Diverse Nissan

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Mal ein etwas anderer Mietwagentest, denn statt des gebuchten Kleinwagens gab es einen Nissan Note 1.4 E11 - heute ist das das alte Modell.

Vorab sei direkt gesagt, dass ich kein Fan von Minivans bin.

 

Optik

Es ist ein Minivan. Also eine eckige Kiste, in diesem Falle mit Manga-Glubschaugen oder so etwas ähnlichem. Ich glaube es ist sicher kein Auto, dass man wegen der Optik kauft.

 

Innen

Auch der Innenraum ist eher zweckmäßig. Viel Hartplastik und einfache Materialanmutung, aber immerhin in diesem Falle Lederlenkrad mit Multifunktion. Wobei das Leder nun nicht besonders hochwertig war. Platz gibt es natürlich reichlich, dafür sitzt man halt vantypisch hoch und irgendwie auch sehr aufrecht. Seitenhalt stand nicht im Lastenheft der Sitze.

Positiv ist auch der Kofferraum in den 2 große Koffer locker passen.

 

Fahrwerk

Sagen wir es fährt. Sportliche Ambitionen verhindert schon das Fahrzeugkonzept und auch das Fahrwerk ist eher für vernünftiges Fahren gemacht, als für Freude am Fahren. Immerhin konnte ich keine Unsicherheit erkennen und der Grenzbereich kündigt sich lange vorher an.

 

Motor und Getriebe

Der Motor leistet 88PS bei 5200 u/min und 128 nm/3200. Er wurde mal mit Auto-Umwelt-Zertifikat des unabhängigen Instituts für Umweltforschung Ökotrend ausgezeichnet. Meiner war bereits die PureDrive Version bei der man mit Hilfe einer längeren Getriebeübersetzung den Normverbrauch von 150g CO2 auf 139g CO2 reduziert hatte. Und das merkt man in der Praxis. 5,5-6,5l/100km sind machbar, aber dafür taugt der Wagen auch als Steigungsdetektor. Entweder mit Geduld langsam den Berg hoch brummeln oder herunter schalten, was aber dann auch gleich mit einem dröhnigen Motorgeräusch bestraft wird. Überholvorgänge wollen überlegt sein, denn Temperament herrscht in diesem Wagen nicht. Das Getriebe schaltet okay, ist aber seeehhhr lang übersetzt. Das mag z.B. in Norddeutschland auf der Autobahn bei konstant 120 km/h toll sein, in spanischen Bergen eher nicht.

 

Fazit

Für mich war es einer der wenigen Mietwagen bei denen ich in Spanien bei der Wahl Mauttunnel gegen umsonste Passtrasse den Tunnel gewählt habe. Das Auto fährt sicher, ist sparsam und bietet für den Preis sicher viel Nutzwert, aber es ist auch kein Auto, das beim Fahren Spaß macht. Dass der Wagen mal einen Öko-Award gewonnen hat, passt eigentlich sehr gut zu ihm, denn der Note ist wohl ein reines Vernunftsauto.

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