W211 . 220 CDI - Kapitaler Motorschaden

Mercedes E-Klasse W211

Gestern hat sich der Motor meines Diesels verabschiedet. Die Werkstatt teilte mir mit, dass da nichts mehr zu machen ist.

Fahrweise: moderat. Langstrecke, Checkheftgepflegt. Ich kann nicht akzeptieren, dass ich nun für die Kosten aufkommen soll. Ein derart teures Auto nach nur 134000 km. Das kann nicht wahr sein.

Hat jemand Erfahrung, Was kann ich machen. Wie sieht es mit Kulanz aus?

Offensichtlich Kurbelwelle , Lagerschaden und Pleuel bei Zylinder 1 gebrochen.

Für Ratschläge bin ich dankbar.

Mit freundlichem Gruß

Beste Antwort im Thema

Hallo,

bei meinem W210 hatte ich einen Totalausfall Automatikgetriebe mit allerhand Spänebildung. Damals war der Wagen 5 Jahre alt und alles bei MB hat sich quergestellt auch nur einen Euro dazuzuschießen. Der Spaß sollte EUR 7.000 kosten. Ich habe den Schaden dann bei einem MB-Getriebespezialisten richten lassen, für EUR 1.500, seitdem (150.000 Tkm) läuft das Getriebe tadellos.
Vielleicht besteht die Möglichkeit Deinen Motor aufarbeiten zu lassen?

Beste Grüße und guten Erfolg!

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Baujahr?

Wenn bei dem Fahrzeug immer alle Assysts bei Mercedes gemacht wurden, kann ich mir nicht vorstellen das eine Kulanz abgelehnt wurde.

Hallo
vielen Dank für die Info. Der Tag der Erstzulassung ist der 27.04.2004.

Heute erhielt ich von meiner Werkstatt die Mitteilung, dass MB keine Kulanz gewähren wird. Auch ein Nachfassen war erfolglos. Ich habe dann in Maastricht beim zentralen Kundendienst angerufen und noch einmal mit allem Nachdruck um eine faire Lösung appelliert. Die Bearbeitung dauert bis zu 10 Werktage.
Na das kann spassig werden. Parallel kümmert sich die Werkstatt um eine evtl. Beschaffung eines Austauschmotors.

Hallo,
Willst Du das Fahrzeug vielleicht verkaufen ???
WEnn ja bitte melden.
MfG

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Zitat:

Original geschrieben von Kolben Kalle


Hallo
vielen Dank für die Info. Der Tag der Erstzulassung ist der 27.04.2004.

Heute erhielt ich von meiner Werkstatt die Mitteilung, dass MB keine Kulanz gewähren wird.

Also bist Du nicht bei einer NL?

Was meinst Du damit: ..."nicht bei einer NL ?" Meinst Du Niederlassung? Der Wagen steht in einer Mercedeswerkstatt.

Zitat:

Original geschrieben von gryfino1


Hallo,
Willst Du das Fahrzeug vielleicht verkaufen ???
WEnn ja bitte melden.
MfG

Und schon kreisen die Geier... 😁

Meine Erfahrung: Auch wenn MB keine Kulanz gewärt, so kann Dir aber Deine Werkstatt entgegenkommen !

Wenn Du denen als Kunde etwas wert bist, können die mehr machen, als Du denkst...

Mir erging es so, allerdings in einem anderen Fall. Nach endgültiger Ablehnung jeglicher Kulanz von MB, habe ich dennoch nur die Hälfte bezahlt, die andere Hälfte hat meine Werkstatt übernommen.

Da war ich mehr als erstaunt. Verhandeln lohnt sich also...

Da wirst du sicherlich kein Entgegenkommen von Mercedes erhalten. Ich hatte letztes Jahr das selbe Problem, mit einem 220cdi Bj.10/05.
Motorschaden nach defektem Partikelfilter, gerade aus der Kulanzzeit raus. Obwohl ich sehr guter Kunde mit 6 Fahrzeugen bei DB bin, alle Inspektionen dort gemacht wurden, wollte man mir 20 % Kulanz anbieten.
Der Tauschmotor mit Einbau solle bei ca.11.000 € liegen (und davon 20%.--- besten Dank !!!)
Ein Tip,... auch wenn es vielleicht hier im Forum auch einiges Negatives zu lesen gibt,... ich habe schon mehrfach Motoren in Aschaffenburg bei Väth machen lassen.
Preislich bei ca. 3500 bis 4500€, je nach Aufwand.
... und die Laufen super,... der mit dem Motorschaden hat nach Väth jetzt schon wieder 143.000 Km drauf, ohne Probleme und vorallem auch mit Garantie.

Zitat:

Original geschrieben von Kolben Kalle


Was meinst Du damit: ..."nicht bei einer NL ?" Meinst Du Niederlassung? Der Wagen steht in einer Mercedeswerkstatt.

Ich habe mal gehört, dass die Niederlassungen innerhalb einer gewissen Bandbreite selbst über evtl. Kulanz entscheiden.

Die Vertragshändler müssen erst Kulanz beantragen.

Zitat:

Original geschrieben von MaxiTaxi


Da wirst du sicherlich kein Entgegenkommen von Mercedes erhalten. Ich hatte letztes Jahr das selbe Problem, mit einem 220cdi Bj.10/05.
Motorschaden nach defektem Partikelfilter, gerade aus der Kulanzzeit raus. Obwohl ich sehr guter Kunde mit 6 Fahrzeugen bei DB bin, alle Inspektionen dort gemacht wurden, wollte man mir 20 % Kulanz anbieten.

Frage: Was kann der Motorschaden mit einem zuvor defekten Partikelfilter zu tun haben?

Ich frage deswegen, weil bei meinem Fahrzeug Mitte letzten Jahres zweimal die Motorstörleuchte aufgeleuchtet hat. Beide Male wurde der Fehler in der Werkstatt ausgelesen aber am Motor nichts weiter geprüft.
Der Monteur sprach damals auch von einem evtl. defekten Partikelfilter, was die Ursache für das Aufleuchten sein könnte.

Zitat:

Original geschrieben von achtklässler



Zitat:

Original geschrieben von Kolben Kalle


Was meinst Du damit: ..."nicht bei einer NL ?" Meinst Du Niederlassung? Der Wagen steht in einer Mercedeswerkstatt.
Ich habe mal gehört, dass die Niederlassungen innerhalb einer gewissen Bandbreite selbst über evtl. Kulanz entscheiden.
Die Vertragshändler müssen erst Kulanz beantragen.

Das Kulanzsystem ist zweiteilig. Die Kulanz vom Werk trägt allein das Werk- daher muss dazu immer ein Abfrageverfahren gemacht werden. Im ersten Schritt ermittelt eine Software aus den reinen Fahrzeugdaten (Typ, Alter, Laufleistung, ggf. Vorschäden, Service, etc.), dem Schaden und einer Datenbank mit den Häufigkeiten von Problemen und Erkenntnissen, woher diese stammen könnten (z.B. konstruktions- oder einkaufbedingt), ob und in welchem Maß Kulanz gewährt wird. Ist der Kunde oder der Anfrager (und alles ist für NDL oder Vertragshändler/Werkstatt gleich) mit dem Ergebnis unzufrieden, kann eine zweite Anfrage gemacht werden, bei der der Anfrager eigene Kommentare und weitergehende Informationen beifügen kann - hier entscheidet dann ein Mitarbeiter innerhalb eines Vorgabenrasters "manuell".

Zudem gibt es für jede NDL und jeden Händler einen eigenen Kulanztopf, der sich im Volumen nach verkauften Fahrzeugen, Kundenstamm in der Werkstatt, etc., eben größenabhängigen Faktoren bemisst. In den werfen Werk und die Händler / NDL Geld rein. Da hat dann die NDL/ Händler eigenes Entscheidungsrecht...und da kann sich auch mal ergeben, dass der "gute" Kunde ehr was draus bekommt, als der " weniger gute".

M.W. gibts aber bei Allem keinen Unterschied mehr zwischen NDL und Händler - das war früher mal anders, seitdem die NDL aber einzelne Profitcenter mit ordentlicher Kostenstellenrechnung sind, ist das abgeschafft worden, damit die nicht zu Lasten der Marge die Kohle nur so raushauen, um den Händlern damit Wettbewerb zu machen. 

Was meinst du mit derart teueres Auto?
Hast du den neu gekauft?

Mein Tipp, verkaufen und neuen gebrauchten kaufen, da laufen genug Geier rum die den günstig reparieren können, dann 1000 Euro verdienen wollen.
Einen 220cdi aus dem Baujahr kiregst zu zum Preis eines neuen Motors mit Einbau, der Wechsel sollte dich maximal 5-6000 Euro kosten, vielleicht auch weniger.

Auf jeden Fall günstiger als eine Reparatur bei den Genossen...

Zitat:

Original geschrieben von Jongert



Zitat:

Original geschrieben von achtklässler


Ich habe mal gehört, dass die Niederlassungen innerhalb einer gewissen Bandbreite selbst über evtl. Kulanz entscheiden.
Die Vertragshändler müssen erst Kulanz beantragen.

Das Kulanzsystem ist zweiteilig. Die Kulanz vom Werk trägt allein das Werk- daher muss dazu immer ein Abfrageverfahren gemacht werden. Im ersten Schritt ermittelt eine Software aus den reinen Fahrzeugdaten (Typ, Alter, Laufleistung, ggf. Vorschäden, Service, etc.), dem Schaden und einer Datenbank mit den Häufigkeiten von Problemen und Erkenntnissen, woher diese stammen könnten (z.B. konstruktions- oder einkaufbedingt), ob und in welchem Maß Kulanz gewährt wird. Ist der Kunde oder der Anfrager (und alles ist für NDL oder Vertragshändler/Werkstatt gleich) mit dem Ergebnis unzufrieden, kann eine zweite Anfrage gemacht werden, bei der der Anfrager eigene Kommentare und weitergehende Informationen beifügen kann - hier entscheidet dann ein Mitarbeiter innerhalb eines Vorgabenrasters "manuell".

Zudem gibt es für jede NDL und jeden Händler einen eigenen Kulanztopf, der sich im Volumen nach verkauften Fahrzeugen, Kundenstamm in der Werkstatt, etc., eben größenabhängigen Faktoren bemisst. In den werfen Werk und die Händler / NDL Geld rein. Da hat dann die NDL/ Händler eigenes Entscheidungsrecht...und da kann sich auch mal ergeben, dass der "gute" Kunde ehr was draus bekommt, als der " weniger gute".

M.W. gibts aber bei Allem keinen Unterschied mehr zwischen NDL und Händler - das war früher mal anders, seitdem die NDL aber einzelne Profitcenter mit ordentlicher Kostenstellenrechnung sind, ist das abgeschafft worden, damit die nicht zu Lasten der Marge die Kohle nur so raushauen, um den Händlern damit Wettbewerb zu machen. 

Das bedeutet aber doch in letzter Konsequenz, dass es sich doch lohnen kann, etwas mehr nachzubohren und sich nicht mit der vom Vertreter gemachten Aussage zufrieden zu geben. Läuft die Anfrage des MB-Vertreters denn über seine zuständige MB-Niederlassung, oder macht er diese direkt im Werk ? Im Rahmen der Qualitätsoffensive sind alle MB Stellen momentan sehr bemüht, Kundenbeschwerden zu vermeiden, sodass ich dem TE rate, denen in aller Höflichkeit etwas mehr auf die Füße zu treten.

Auch der MB Vertragshändler hat zwei Möglichkeiten.
1. Softwareabfrage, geht ratz fatz.
2. Die schriftliche Anfrage an das Werk und die sollte eine Begründung enthalten.

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