Steuerkettenschaben Schleifgeräusche 118d, 120d und 123d
Hallo Gemeinde,
hatte jemand schon einmal das oben genannte Problem eines Schleifgeräusches, welches so ab 1500 U/min hörbar ist?
Bei BMW gibt es eine PUMA unter der Nummer 13588845. Die Fahrzeuge stammen alle aus dem Baujahr 2007.
Mich würde interessieren, ob jemand ein ähnliches Geräusch hat/hatte und ob die PUMA tatsächlich notwendig ist; immerhin muss dabei die Kurbelwelle getauscht werden.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Das ist der Knackpunkt. So wie es momentan hier dargestellt wird, fällt jeder x20d nach wenigen Kilometern auseinander. Die Wahrheit ist aber, dass dies ein hervorragender Motor ist, von dem zig tausende verkauft wurden und der sich eben nicht durch dieses problem großartig bemerkbar macht, sonst gäbe es hier massenhaft Threads darüber. Dieser hier hat 27 Posts - der Thread wegen der undichten LED-Rückleuchten beim Coupé hat viel mehr, obwohl dieses Auto viel seltender verkauft wird.Zitat:
Original geschrieben von The_Age
Ich hab den Wagen mit 80.000 km gekauft und bin seitdem mit dem Geräusch etwa bei 100.000km. Es heißt zwar Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, aber ich hielt das Geräusch bei BMW für normal. Wenn ich jetzt aber von Motorschäden deswegen Höre, halte ich das für Gefährlich.Fazit: selbst wenn das Geräusch auftritt, halte ich es für ausgeschlosen, dass ein Defekt der Steuerkette normal ist.
Was man bei den Aussagen der Werkstätten nicht vergessen darf: natürlich machen die manchmal Panik, von wegen "muss sofort ausgetauscht werden", denn SIE verdienen an jedem Garantie- und Kulanzfall.
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Um's mal krass auszudrücken: wenn Du den Wagen gebraucht gekauft hast, kannst Du eigentlich gegenüber BMW überhaupt keine Ansprüche stellen. Schließlich weißt Du ja gar nicht, was der Vorgänger alles mit dem Motor angestellt hat.Zitat:
Und ein Auto speziell Selbstzünder dürfen für mich nicht vor 200.000KM die Hufe hochreißen, und der Hersteller sagt: "Tja wär der Vorbesitzer mal noch in der Garantiezeit gekommen." Oder ich soll für einen Produktionsfehler seitens BMW zuzahlen, nur weil der Wagen nicht mehr in der Garantiezeit ist.
Es ist doch völlig irrelevant wie der Vorbesitzer mit dem Auto umgegangen ist, es geht einzig und allein um das Steuerkettenschleifen, welches behoben werden soll. Und damit hat der Vorbesitzer nichts zutun(außer das Schleifen in der Garantiezeit schon beheben lassen). Das Schleifen ist ja schließlich ein Werksfehler, und der tritt bei gut gepflegten und garnicht gepflegten Fahrzeugen auf.
Natürlich kann es sein das Motor ewig mit dem Schleifen hält, oder aber ich hab Pech: Keine Garantie, und einen 20.000 Euro teuren Regenschutz vor der Haustür stehen(der gegen die Langeweile sogar ein Radio hat).
153 Antworten
Hallo,
wenn einige Mitglieder aus der Anzahl der Posts auf die mögliche Anzahl der Probleme schliessen, dann muss ich mein Problem hier wohl auch schildern.
MIr ist gerade die Steuerkette bei 74Tkm gerissen (118d Bj 5/2008) bei 140 km/h auf der linken Spur der Autobahn.
BMW zahlt 80% des ATM auf Kulanz, was wohl so um die 2500Euro sind.
Ich finde das ganze Thema nicht so sehr aus technischen Gründen bedenklich, sondern vielmehr aus gesundheitlichen.
Wenn ich eine Premiummarke fahre, dann gehe ich davon aus, dass ich Premium Sicherheit bekomme.
Ich fände es doch sehr bedenklich, wenn BMW in Kauf nimmt, dass ich beim Überholen einen Motorschaden bekomme und daraufhin einen schweren Unfall baue:-( Da hilft mir die ganze Kulanz dann auch nicht mehr.
Zitat:
Original geschrieben von bayrischAutofahrer
Hallo,
wenn einige Mitglieder aus der Anzahl der Posts auf die mögliche Anzahl der Probleme schliessen, dann muss ich mein Problem hier wohl auch schildern.MIr ist gerade die Steuerkette bei 74Tkm gerissen (118d Bj 5/2008) bei 140 km/h auf der linken Spur der Autobahn.
BMW zahlt 80% des ATM auf Kulanz, was wohl so um die 2500Euro sind.
Ich finde das ganze Thema nicht so sehr aus technischen Gründen bedenklich, sondern vielmehr aus gesundheitlichen.
Wenn ich eine Premiummarke fahre, dann gehe ich davon aus, dass ich Premium Sicherheit bekomme.
Ich fände es doch sehr bedenklich, wenn BMW in Kauf nimmt, dass ich beim Überholen einen Motorschaden bekomme und daraufhin einen schweren Unfall baue:-( Da hilft mir die ganze Kulanz dann auch nicht mehr.
Wobei die Frage ist, ob das eine mit dem anderen zu tun hat. Bisher ging ich von einem Komfortproblem aus.
Hattest Du die Schleifgeräusche zuvor?
Mir stellt sich bei der Steuerkettenproblematik des N47 Motors (2.0l Diesel) ob die SSA (Start-Stopp-Automatik) ihren Teil dazu beiträgt, dass die Ketten sich längen, zu schwingen anfangen und damit das Schleifgeräusch ausgelöst wird.
Könnte mir vorstellen dass das "anreißen" des Motors Spannungsspitzen zur Folge haben und die Kette über ihren vorgesehenen Bereich hinaus belasten.
Könnten die leidgeplagten sich eventuell dazu was sagen.
Habt ihr die SSA eingeschaltet gelassen?
Wart ihr dann oft im Stop&Go verkehr (häufiges Anlassen des Motors)?
Danke
Zitat:
Original geschrieben von basti245
Mir stellt sich bei der Steuerkettenproblematik des N47 Motors (2.0l Diesel) ob die SSA (Start-Stopp-Automatik) ihren Teil dazu beiträgt, dass die Ketten sich längen, zu schwingen anfangen und damit das Schleifgeräusch ausgelöst wird.
Könnte mir vorstellen dass das "anreißen" des Motors Spannungsspitzen zur Folge haben und die Kette über ihren vorgesehenen Bereich hinaus belasten.Könnten die leidgeplagten sich eventuell dazu was sagen.
Habt ihr die SSA eingeschaltet gelassen?
Wart ihr dann oft im Stop&Go verkehr (häufiges Anlassen des Motors)?Danke
Also ich hatte das Schleifen (ging allerdings von alleine wieder weg) und lasse den Motor meistens laufen.
Meines erachtens hat das auch nichts mit der SSA zu tun. Der Motor wird ja auch nicht "angerissen" (was immer du meinst), sondern er fängt sich mit der langsamen Umdrehungszahl des Anlassers an zu drehen.
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Hallo,
da es mein erster BMW Diesel ist/war, kann ich das nicht beurteilen.
Gegen einen TDI (Pumpe Düse) war der Diesel noch recht leise.
Ich habe allerdings an dem Morgen, als es passierte gemerkt, dass die Motorgeräusche etwas lauter waren, was ich zu dem Zeitpunkt noch als subjektiv eingeordnet hatte, da nur bei 120km/h der Fall war.
Sowie ich das derzeit hier lese, geht's um Steuerketten Geräusche und dessen Folgen. Und eine Folge ist ein kapitaler Motorschaden und damit genau hängt meine Anmerkung zuvor zusammen.
Hat jemand eine Idee, ob ich mit dem ATM automtisch eine Korrektur des Problems bekomme?
Soweit ich das Verstanden haben, sind scharfkantige Steuerketten, die die Zahnräder angreifen, das Problem. Daraus resultiert dann ein starker Verschleiß der Kette als auch der Zahnräder, was in einigen Fällen (so in meinem) zum Reißen der Steuerkette führt und damit in der Regel das Aus für den Motor bedeutet.
Daher noch einmal die Frage,ist das Problem mit der Steuerkette mit einem neuen ATM ein für alle mal vom Tisch, oder muss ich bangen, dass der Motor wieder nach 74Tkm den Geist auf Grund des gleichen Problems aufgibt?
Zitat:
Original geschrieben von bayrischAutofahrer
Hallo,
da es mein erster BMW Diesel ist/war, kann ich das nicht beurteilen.
Gegen einen TDI (Pumpe Düse) war der Diesel noch recht leise.
Ich habe allerdings an dem Morgen, als es passierte gemerkt, dass die Motorgeräusche etwas lauter waren, was ich zu dem Zeitpunkt noch als subjektiv eingeordnet hatte, da nur bei 120km/h der Fall war.
Sowie ich das derzeit hier lese, geht's um Steuerketten Geräusche und dessen Folgen. Und eine Folge ist ein kapitaler Motorschaden und damit genau hängt meine Anmerkung zuvor zusammen.
Wenn Du das Geräusch nicht bewusst gehört hast, hast Du es nicht gehabt.
Wie gesagt, natürlich darf Deine Steuerkette nicht reißen, aber ich denke nicht, dass dies die Folge des hier beschriebenen Problems ist.
Zitat:
Hat jemand eine Idee, ob ich mit dem ATM automtisch eine Korrektur des Problems bekomme?
Soweit ich das Verstanden haben, sind scharfkantige Steuerketten, die die Zahnräder angreifen, das Problem. Daraus resultiert dann ein starker Verschleiß der Kette als auch der Zahnräder, was in einigen Fällen (so in meinem) zum Reißen der Steuerkette führt und damit in der Regel das Aus für den Motor bedeutet.
Daher noch einmal die Frage,ist das Problem mit der Steuerkette mit einem neuen ATM ein für alle mal vom Tisch, oder muss ich bangen, dass der Motor wieder nach 74Tkm den Geist auf Grund des gleichen Problems aufgibt?
Generell ist der x20d ein Motor, der tausendfach verkauft wird und der tausendfach keine Problme bereitet. Du hast einfach Pech gehabt - die Wahrscheinlichkeit, dass die bei einem ATM wieder die Kette reißt ist äußert gering.
so Leute, ich reihe mich dann auch mal ein, auch wenn ich aus dem e90 Bereich komme.
Mein 318d, Baujahr 2009, 45tkm hat ebenfalls die Schleifgeräusche. Innen nur manchmal in den ersten beiden Gängen wahrnehmbar, außen ganz deutlich zu hören - genau so wie in dem Video http://www.youtube.com/watch?v=4lL0jxKBe2Q
Bei mir besteht keine Garantie und ich fahre Montag zu BMW. Mein Verkäufer, zu dem ich einen äußerst guten Draht habe, hat mir versprochen, dass er das irgendwie regelt. Ich lass mich überraschen. Selbst bei 100%iger Übernahme der Teile und 50% Arbeitslohn auf Kulanz bleiben wohl nicht um die 1500 Euro übrig.
Mal sehen, was dabei rauskommt. Ich glaube nicht, dass es nur um ein Komfortproblem geht, da ich denke, dass etwas dünner wird, wenn es immer schleift. Da ich den Wagen bei ca 100tkm abgeben möchte, überlege ich, ob ich es reparieren lasse....
Hallo zusammen!
Ich hab genau das gleiche Problem wie es hier oftmals beschrieben wird. Am 17.02.2012 habe ich einen 120D Limited Sport Edition gekauft. (94500KM aufm Tacho) Nach ca. 1 1/2 Wochen ist mir dann auch dieses Schleifgeräusch aufgefallen, da hatte ich aber noch nicht die Kette im Verdacht, sondern eher
eine Lagerstelle des Riementriebs. Vorgestern bin ich dann mit dem Fahrzeug zu meinem Händler gefahren. Ich musste ihn schon sehr genau drarauf
hinweisen, bevor er überhaupt irgendwas gecheckt hat. Im Laufe des Tages hat mein Händler sich dann bei mir gemeldet, dass das Problem lokalisiert sei, man habe auch schon direkt einen Kulanzantrag bei BMW gestellt. Mein Fahrzeug besitzt eine Euro+ Garantie, weswegen ich mich wunderte, dass der Händler sich direkt an BMW gewendet hat. Ich habe Ihm dann gesagt, dass das ja eigentlich keine Rolle spielt, ob BMW das übernimmt und auf meine Garantie verwiesen. Der gute Mann meinte dann: "Sie merken, mit welcher Vorsicht ich dieses Thema behandele, wenn ich von Garantie und Kulanz spreche. Die Garantie greift nur dann, wenn wirklich ein Schaden vorliegt. In Ihrem Fall handelt es sich aber um ein Komfortporblem. Damit wir Sie nicht finanziell belasten müssen, wollen wir das erstmal mit BMW versuchen." Ich kam mir in diesem Moment leicht verarscht vor, was dazu geführt hat, dass mir der Arsch geplatzt ist. Ich hatte natürlich die ganze Zeit im Hinterkopf, was in diesem Thread für Erfahrungen bezüglich der Kulanz von BMW gemacht wurden. Naja, jedenfalls hab ich dem Typen gesagt, dass mir das scheiss egal sei, wer den Schaden bezahlt und dass ich keinen Cent Zahlen werde. Der Mann sagte dann: "Öhh, ja, wenn SIe nichts bezahlen wollen, dann müssen wir mal gucken, wie wir das machen." Andere haben hier ja beschrieben, dass es bei einer Laufleistung >50000KM mit der Kulanz schwierig wird, deswegen habe ich mich schon innerlich auf Krieg mit meinem Händler eingestellt. Zu meiner Überaschung habe ich heute einen Anruf erhalten, bei dem mir mein Händler mitteilte, dass BMW alle Kosten bis auf Kleinteile und Flüssigkeiten übernimmt. (Gut für mich) Die Frage, die sich mir stellt, ist, was eure Händler mit euch abgezogen haben. Es liegt doch der Verdacht nahe, dass sich andere Händler evtl. 50% der Kulanz selbst selbst in die Tasche stecken und dan Kunden darüber hinaus nochmal dafür bezahlen lassen, oder wie muss ich das jetzt verstehen? Ich habe jedenfalls übernächste Woche einen Termin für die Reparatur, die BMW komplett zahlt.
Was haltet ihr davon?
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von sebwin
Es liegt doch der Verdacht nahe, dass sich andere Händler evtl. 50% der Kulanz selbst selbst in die Tasche stecken und dan Kunden darüber hinaus nochmal dafür bezahlen lassen, oder wie muss ich das jetzt verstehen? Ich habe jedenfalls übernächste Woche einen Termin für die Reparatur, die BMW komplett zahlt.Was haltet ihr davon?
Kulanz ist eine freiwillige Leistung, die auf Fallbasis entschieden wird. Du bekommst etwas geschenekt, nicht die anderen bekommen etwas vorenthalten. Es gibt keinen Rechtsanspruch dem Händler gegenüber, von daher ist es auch nicht relevant, was BMW intern macht.
Dass BMW generell Kulanz bei diesem Problem für Fahrzeuge mit 100.000 übernimmt halte ich für ausgeschlossen. Du hast leider nicht geschrieben, welches Baujahr Dein Auto ist.
Interessant ist aber die Bestätigung, dass es sich wirklich um ein Komfortproblem handelt.
Da es sich um eine LSE handelt, muss es einer der ersten FL sein. Baujahr also definitiv 2007, EZ spätestens Anfang 2008.
Ich habe mir jetzt diesen ganzen 8-seitigen Thread reingezogen, da ich nicht mehr so oft hier im Forum bin, weil ich keinerlei Probleme mit meinem 120d Coupe aus März 2009 habe. Gut - es hat bis jetzt erst 36.000 km runter.
Wenn es denn so wäre mit dem Kettenproblem habe ich jetzt drei Fahrzeuge in meinen Garagen stehen mit einem Problem an der Steuerkette.
1. Suzuki Vitara V6. Bereits nach 25.000 km starkes Rasseln im kalten Zustand. Fehlkonstruktion der Kettenführung. Extrem aufwändige Reparatur, wurde noch auf Anschlußgarantie erledigt. Bei 50.000 wieder gleiches Problem, geschätzte Kosten 3.000 Euro. Ich hab´s dabei gelassen, seit 5 Jahren fährt der Vitara problemlos mit rasselnder Kette bei kaltem Motor, vermeide hohe Drehzahlen.
2. BMW C1-125 Roller. Nachdem damals bekannt wurde, daß ab 30.000 km die Steuerketten reißen, ließ ich meine bei 28.000 wechseln. Sie wies schon deutlichen Verschleiß auf.
3. BMW 120dC, ich höre noch kein Schleifen, aber wenn es denn käme würde ich es reklamieren auch ohne Anschlußgarantie, bn seit fast 40 Jahren BMW-Kunde und brauchte noch nie eine neue Kette (außer beim C1).
Seit über 50 Jahren werden Steuerketten verbaut, und erst in neuer Zeit treten anscheind damit Probleme auf. Mag es vielleicht sein, daß man versucht, die Ketten so schwach zu bauen wie es eben geht ohne daß sie reißen? Die Steuerkette beim C1 eignet sich wirklich als Armkettchen. Ist vielleicht 5 mmm stark.
Und interessant finde ich auch, daß man die Kette bei den PKW-Motoren derart serviceunfreundlich verbaut als wäre man sich bombensicher, daß damit niemals etwas passieren könnte.
BMW sollte dieses Problem nicht auf die leichte Schulter nehmen gerade weil es der Brot-und-Butter Motor zur Zeit ist. Der Ruf ist schnell für immer ruiniert.
@Jens Zerl:
Ne ist klar, bei der SSA fängt der Motor an ganz gemütlich so bei 1 bis 2 U/min an zu drehen.
Hast du schon mal in einem startenden 1er gesessen? (Nicht unfreundlich gemeint, nur so als Info)
Der ist vom Treten des Kupplungspedals bis zum Erreichen des Bodenblechs durchs Pedal schon wieder angeworfen.
Da muss der Motor, genauer gesagt das bewegliche Innenleben (Kurbelwellen, Pleuel, Kolben etc.) vom Stillstand aus auf ca. 800 U/min beschleunigt werden.
Und wie du aus der Physik noch weißt F = m*a (oder bei rotatorischen Systemen wie hier: M = J*phi; )
Glaube mir, der Motor wird in einer kurzen Zeit extrem beschleunigt, also wirken schon höhere Kräfte als beim gemütlichen hochspazieren auf Standdrehzahl.
Die Kräfte werden ja auch am Ventiltrieb benötigt, damit dieser auch synchron auf Drehzahl kommt. Und diese Kräfte werden ja über die Kette übertragen. Und gerade instationären Betrieb mit häufig ändernden Krafteinwirkungen mögen Ketten ja nicht so sehr.
Zitat:
Original geschrieben von Jens Zerl
Kulanz ist eine freiwillige Leistung, die auf Fallbasis entschieden wird. Du bekommst etwas geschenekt, nicht die anderen bekommen etwas vorenthalten. Es gibt keinen Rechtsanspruch dem Händler gegenüber, von daher ist es auch nicht relevant, was BMW intern macht.Dass BMW generell Kulanz bei diesem Problem für Fahrzeuge mit 100.000 übernimmt halte ich für ausgeschlossen. Du hast leider nicht geschrieben, welches Baujahr Dein Auto ist.
Interessant ist aber die Bestätigung, dass es sich wirklich um ein Komfortproblem handelt.
Ich meine damit auch nicht, dass BMW den anderen etwas vorenthält, sondern eher, dass die Händler sich das evtl. in die Tasche stecken.
Das hat ja mit BMW nichts zu tun. Mein Auto ist Baujahr 07/2007 und EZ 06/2008
Zitat:
Original geschrieben von sebwin
Ich meine damit auch nicht, dass BMW den anderen etwas vorenthält, sondern eher, dass die Händler sich das evtl. in die Tasche stecken.
Das hat ja mit BMW nichts zu tun. Mein Auto ist Baujahr 07/2007 und EZ 06/2008
Im Prinzip ist das nicht ausgeschlossen, aber das könnte man bei jeder abgelehnten Garantie- oder Kulanzleistung bei allen Produkten vermuten.
Zitat:
Original geschrieben von basti245
@Jens Zerl:Ne ist klar, bei der SSA fängt der Motor an ganz gemütlich so bei 1 bis 2 U/min an zu drehen.
Hast du schon mal in einem startenden 1er gesessen? (Nicht unfreundlich gemeint, nur so als Info)
Der ist vom Treten des Kupplungspedals bis zum Erreichen des Bodenblechs durchs Pedal schon wieder angeworfen.
Der ist genauso schnell angeworfen, wenn ich den Startknopf drücke. Knackpunkt ist aber, dass der Anlasser ihn startet, und der wird kaum eine Steuerkette auseinander reißen (übertrieben formuliert).
Zitat:
wirken schon höhere Kräfte als beim gemütlichen hochspazieren auf Standdrehzahl.
Die Kräfte werden ja auch am Ventiltrieb benötigt, damit dieser auch synchron auf Drehzahl kommt. Und diese Kräfte werden ja über die Kette übertragen. Und gerade instationären Betrieb mit häufig ändernden Krafteinwirkungen mögen Ketten ja nicht so sehr.
Das mag ja alles sein, aber nicht vergessen, dass dies bei vielen Fahrzeugen sogart mit einem Zahnriemen gemacht wird.