Sports Line mit 90 PS - seit heute habe ich ihn.
Hallo liebe Community,
heute war für mich der große Tag und voller Aufregung ging es um 17.30 zum Mazda - Händler, um meinen Mazda 2 Sports Line in Rubinrot und mit 90 PS abzuholen. Man bat mich, meine ersten Erfahrungen zu schildern und so komme ich diesem Wunsch gerne nach. Es gibt zwar schon einen Erfahrungs - Threat, doch bezieht sich dieser auf den großen Benziner im Mazda 2, weshalb ich da auch nichts durcheinander bringen möchte.
Kommen wir nun zu meinen ersten Erfahrungen. So viele sind es noch nicht, da ich erst rund 25 Kilometer vom Händler aus Richtung Heimat gefahren bin.
Das Auto ist für mich natürlich eine ordentliche Umgewöhnung, wenn man bedenkt, was für technische Spielereien und Ausstattungen vorhanden sind. Bis auf das Technik - Paket, ist alles vorhanden - sprich Navigation und Licht - Paket. Kommt man, wie ich vom Skoda Citigo (Totalschaden durch unverschuldeten Unfall), ist das schon ein ordentlicher Sprung.
Zum Äußeren: Da ich aufgrund des Unfalls auf ein Auto angewiesen bin, kam eine Neuwagenbestellung nicht infrage. Drei Monate ohne Auto wären unzumutbar gewesen. So hatte ich die Wahl zwischen zwei Tageszulassungen mit gleicher Ausstattung, jedoch unterschiedlichen Farben. Die Entscheidung fiel mir schwer. Sollte es Rubinrot oder doch eher Cyanitblau sein? Ich entschied mich für das Rot, einfach weil ich denke, dass man sich an dem grellen Blau irgendwann satt sieht. Das Rot steht diesem Auto einfach und man kann es auch als Mann fahren 😉. Kombiniert mit den tollen Sports - Line - Felgen ist der Mazda in der Kleinwagenklasse eine echte Erscheinung. Am Mittwoch kommen dann schwarze 15 Zöller für den Winter rauf. Momentan ist das Fahren mit Sommerreifen ja noch möglich.
PS: Bestellt die Winterreifen nicht bei Mazda. Die Preise sind unverschämt, doch können die Händler nichts dafür.
Zum Inneren:
Der Wagen sieht innen sehr speziell, aber aufgeräumt aus. Die Verarbeitung ist absolut sauber - gut, vielleicht nicht gaaaanz so hochwertig, wie ein Polo, aber ich war nicht bereit, tausende Euronen mehr für ein schick geschäumtes Amaturenbrett auszugeben 😁
Für mich als Ex - Volkswagen - Konzern - Konsument ist das Auto natürlich eine enorme Umstellung. Vieles wird an Blinker - und Scheibenwischhebel eingstellt, wie zum Beispiel das Licht. Das sind aber alles Sachen, an die man sich gewöhnt.
Die Bedienung des Infotainments, welches bei allen neuen Mazda - Modellen übrigens einheitlich ist, ist phänomenal gut. Kein lästiges Getatsche und Verschmutzen des Bildschirmes während der Fahrt, sondern eine unkomplizierte und sichere Bedienung über den Dreh - Drückschalter in der Mitte. Endlich muss ich keine gefährlichen Verrenkungen während der Fahrt mehr machen, mich mit Bodenwellen ärgern, wenn ich etwas eintippe oder ständig den Bildschirm säubern. Wer möchte, kann das Infotainment - System auch per Touch - Funktion bedienen. Dies geht aber nur, wenn der Wagen steht.
An Funktionen mangelt es nicht. Sogar Nachrichten werden fehlerfrei und deutlich vorgelesen, das Navi arbeitet schnell und die Freisprecheinrichtung ist sehr gut. Hat man sich seine Alltagsoptionen unter Favouriten eingespeichert (Ziele, Telefonnummern, Radiosender), ist man deutlich schneller als mit einem Touchscreen.
Zum Fahrverhalten:
Die 90 PS habe ich natürlich noch nicht ausgereizt, da ich den Wagen die ersten 1000 Kilometer schonen möchte. Man ist allerdings deutlich souveräner unterwegs als im Citigo mit 75 PS. Der Motor läuft sehr ruhig und kultiviert. In der Stadt bekommt man ihn gar nicht mit. Das Start - Stopp - System arbeitet vernünftig und ist, ob man es nun braucht oder nicht, keinesfalls störend. Das Getriebe ist eine Wucht. Die fünf Gänge lassen sich hervorragend schalten. Wer mal das nicht voll synchronisierte Getriebe eines Citigos ausprobieren durfte, wird meine Begeisterung verstehen. Rückwärtsgang und erster Gang gehen auf Anhieb rein, ohne ständig rühren zu müssen. Die Kupplung hat einen für mich sehr guten Schleifpunkt. Ich habe den Wagen nicht einmal abgewürgt 😁
Den Verbauch fand ich für einen nicht eingefahrenen Wagen ebenfalls sehr gut. Stadtverkehr, dann Autobahn mit Tempo 120 und anschließend noch ein wenig Landstraße - das war meine heutige Fahrstrecke. Zum Schluss hatte ich einen Durchschnittsverbrauch von 6,2 Litern auf dem Bordcomputer. Das geht vollkommen in Ordnung. Mal schauen, wie sich das in der Zukunft entwickelt.
Ausstattungsdetails:
Es gibt so ein paar Sachen, die ich schon nach den ersten paar Minuten lieb gewonnen habe. Punkt 1 wären die Scheinwerfer, auf welche ich nachher nochmal gesondert eingehen werde. Auf der Autobahn habe ich den Spurassistenten gleich mal getestet. Sobald ich ohne Einsatz des Blinkers eine Spurlinie überquere, wird durch ein lautes Vibrieren signalisiert, dass ich die Straße verlasse. Der Tempomat kann sogar ein Geschwindigkeitslimit aufnehmen, welches ich auch durch Gasgeben nicht überschreiten kann. Kann man mögen, muss man aber nicht. Die elektrisch anklappbaren Außenspiegel sind eine feine Sache. Gerade, wenn man viel in Parkhäusern oder auf engen Supermarktparkplätzen unterwegs ist. Das war erstmal das Grobe.
Voll - LED - Scheinwerfer:
Zugegeben - es handelt sich nicht wirklich um Voll - LED, da die Blinker normale Glühbirnen sind. Es gibt aber Schlimmeres. Abblendlicht und Fernlicht sind LED - Technik. Für mich als Überlandfahrer, der im Raum Brandenburg unterwegs ist, stellt dieses Licht ein deutliches Plus an Sicherheit für mich dar. Ich gestehe, es ist nicht unbedingt soooo viel besser als das Bi - Xenon im Skoda Yeti meiner Mutter, aber man muss auch immer das Preis - Leistungs - Verhältnis im Auge behalten, etwas was bei Skoda übrigens auch immer mehr vernachlässigt wird. Das Licht ist angenehm hell und weniger fleckig. Bei Fernlicht schickt der Scheinwerfer ordentlich was voraus. Bietet sich mir eine Gelegenheit, werde ich mal ein paar Bilder machen und hier reinstellen. Die starke Hell - Dunkel - Grenze, die viele bei LED - Scheinwerfern generell bemängeln, ist hier nicht großartig vorhanden. Es wird hinter dem Lichtpegel nicht schlagartig stockfinster.
Erstes "Fazit" nach 25 Kilometern:
Mazda ist da ein sehr gutes Auto gelungen, dass eine Menge Komfort und Ausstattung zu einem guten Preis - Leitsungs - Verhältnis bietet. Bemängeln kann man jedoch Mazdas Paket - Zwang beim Konfigurieren.
Der Motor läuft ruhig und vibrationsarm. Das Schaltgetriebe mit fünf Gängen ist ein Traum. Die Lenkung ist schön direkt und man braucht, Infotainment mal ausgenommen, nicht viele Kilometer, um mit allem zurecht zu kommen.
Die Verarbeitung ist für diesen Preis wirklich gut und das Bedienkonzept ist in der Kleinwagenklasse Benchmark - so zumindest meine Meinung. Kein anderer Hersteller ist da so flexibel.
Wer sich diesen Wagen kauft, sollte keinesfalls auf die LED - Scheinwerfer verzichten. Mit den rund 700 Euro kann man nicht viel falsch machen. Dass man kein High End - System alá Multi - Beam oder ILS erwarten kann, ist wohl selbstverständlich.
Ich bereue es nicht, vom VW - Konzern, speziell Skoda, weggekommen zu sein. Ein vergleichbarer Fabia bietet längst nicht das, was im Mazda 2 erhältlich ist und ist dann auch noch teurer.
Wenn Fragen aufkommen, stellt diese ruhig. Ich werde hier die nächsten Tage definitiv noch weitere Eindrücke schildern 😉
Beste Antwort im Thema
Hallo liebe Community,
heute war für mich der große Tag und voller Aufregung ging es um 17.30 zum Mazda - Händler, um meinen Mazda 2 Sports Line in Rubinrot und mit 90 PS abzuholen. Man bat mich, meine ersten Erfahrungen zu schildern und so komme ich diesem Wunsch gerne nach. Es gibt zwar schon einen Erfahrungs - Threat, doch bezieht sich dieser auf den großen Benziner im Mazda 2, weshalb ich da auch nichts durcheinander bringen möchte.
Kommen wir nun zu meinen ersten Erfahrungen. So viele sind es noch nicht, da ich erst rund 25 Kilometer vom Händler aus Richtung Heimat gefahren bin.
Das Auto ist für mich natürlich eine ordentliche Umgewöhnung, wenn man bedenkt, was für technische Spielereien und Ausstattungen vorhanden sind. Bis auf das Technik - Paket, ist alles vorhanden - sprich Navigation und Licht - Paket. Kommt man, wie ich vom Skoda Citigo (Totalschaden durch unverschuldeten Unfall), ist das schon ein ordentlicher Sprung.
Zum Äußeren: Da ich aufgrund des Unfalls auf ein Auto angewiesen bin, kam eine Neuwagenbestellung nicht infrage. Drei Monate ohne Auto wären unzumutbar gewesen. So hatte ich die Wahl zwischen zwei Tageszulassungen mit gleicher Ausstattung, jedoch unterschiedlichen Farben. Die Entscheidung fiel mir schwer. Sollte es Rubinrot oder doch eher Cyanitblau sein? Ich entschied mich für das Rot, einfach weil ich denke, dass man sich an dem grellen Blau irgendwann satt sieht. Das Rot steht diesem Auto einfach und man kann es auch als Mann fahren 😉. Kombiniert mit den tollen Sports - Line - Felgen ist der Mazda in der Kleinwagenklasse eine echte Erscheinung. Am Mittwoch kommen dann schwarze 15 Zöller für den Winter rauf. Momentan ist das Fahren mit Sommerreifen ja noch möglich.
PS: Bestellt die Winterreifen nicht bei Mazda. Die Preise sind unverschämt, doch können die Händler nichts dafür.
Zum Inneren:
Der Wagen sieht innen sehr speziell, aber aufgeräumt aus. Die Verarbeitung ist absolut sauber - gut, vielleicht nicht gaaaanz so hochwertig, wie ein Polo, aber ich war nicht bereit, tausende Euronen mehr für ein schick geschäumtes Amaturenbrett auszugeben 😁
Für mich als Ex - Volkswagen - Konzern - Konsument ist das Auto natürlich eine enorme Umstellung. Vieles wird an Blinker - und Scheibenwischhebel eingstellt, wie zum Beispiel das Licht. Das sind aber alles Sachen, an die man sich gewöhnt.
Die Bedienung des Infotainments, welches bei allen neuen Mazda - Modellen übrigens einheitlich ist, ist phänomenal gut. Kein lästiges Getatsche und Verschmutzen des Bildschirmes während der Fahrt, sondern eine unkomplizierte und sichere Bedienung über den Dreh - Drückschalter in der Mitte. Endlich muss ich keine gefährlichen Verrenkungen während der Fahrt mehr machen, mich mit Bodenwellen ärgern, wenn ich etwas eintippe oder ständig den Bildschirm säubern. Wer möchte, kann das Infotainment - System auch per Touch - Funktion bedienen. Dies geht aber nur, wenn der Wagen steht.
An Funktionen mangelt es nicht. Sogar Nachrichten werden fehlerfrei und deutlich vorgelesen, das Navi arbeitet schnell und die Freisprecheinrichtung ist sehr gut. Hat man sich seine Alltagsoptionen unter Favouriten eingespeichert (Ziele, Telefonnummern, Radiosender), ist man deutlich schneller als mit einem Touchscreen.
Zum Fahrverhalten:
Die 90 PS habe ich natürlich noch nicht ausgereizt, da ich den Wagen die ersten 1000 Kilometer schonen möchte. Man ist allerdings deutlich souveräner unterwegs als im Citigo mit 75 PS. Der Motor läuft sehr ruhig und kultiviert. In der Stadt bekommt man ihn gar nicht mit. Das Start - Stopp - System arbeitet vernünftig und ist, ob man es nun braucht oder nicht, keinesfalls störend. Das Getriebe ist eine Wucht. Die fünf Gänge lassen sich hervorragend schalten. Wer mal das nicht voll synchronisierte Getriebe eines Citigos ausprobieren durfte, wird meine Begeisterung verstehen. Rückwärtsgang und erster Gang gehen auf Anhieb rein, ohne ständig rühren zu müssen. Die Kupplung hat einen für mich sehr guten Schleifpunkt. Ich habe den Wagen nicht einmal abgewürgt 😁
Den Verbauch fand ich für einen nicht eingefahrenen Wagen ebenfalls sehr gut. Stadtverkehr, dann Autobahn mit Tempo 120 und anschließend noch ein wenig Landstraße - das war meine heutige Fahrstrecke. Zum Schluss hatte ich einen Durchschnittsverbrauch von 6,2 Litern auf dem Bordcomputer. Das geht vollkommen in Ordnung. Mal schauen, wie sich das in der Zukunft entwickelt.
Ausstattungsdetails:
Es gibt so ein paar Sachen, die ich schon nach den ersten paar Minuten lieb gewonnen habe. Punkt 1 wären die Scheinwerfer, auf welche ich nachher nochmal gesondert eingehen werde. Auf der Autobahn habe ich den Spurassistenten gleich mal getestet. Sobald ich ohne Einsatz des Blinkers eine Spurlinie überquere, wird durch ein lautes Vibrieren signalisiert, dass ich die Straße verlasse. Der Tempomat kann sogar ein Geschwindigkeitslimit aufnehmen, welches ich auch durch Gasgeben nicht überschreiten kann. Kann man mögen, muss man aber nicht. Die elektrisch anklappbaren Außenspiegel sind eine feine Sache. Gerade, wenn man viel in Parkhäusern oder auf engen Supermarktparkplätzen unterwegs ist. Das war erstmal das Grobe.
Voll - LED - Scheinwerfer:
Zugegeben - es handelt sich nicht wirklich um Voll - LED, da die Blinker normale Glühbirnen sind. Es gibt aber Schlimmeres. Abblendlicht und Fernlicht sind LED - Technik. Für mich als Überlandfahrer, der im Raum Brandenburg unterwegs ist, stellt dieses Licht ein deutliches Plus an Sicherheit für mich dar. Ich gestehe, es ist nicht unbedingt soooo viel besser als das Bi - Xenon im Skoda Yeti meiner Mutter, aber man muss auch immer das Preis - Leistungs - Verhältnis im Auge behalten, etwas was bei Skoda übrigens auch immer mehr vernachlässigt wird. Das Licht ist angenehm hell und weniger fleckig. Bei Fernlicht schickt der Scheinwerfer ordentlich was voraus. Bietet sich mir eine Gelegenheit, werde ich mal ein paar Bilder machen und hier reinstellen. Die starke Hell - Dunkel - Grenze, die viele bei LED - Scheinwerfern generell bemängeln, ist hier nicht großartig vorhanden. Es wird hinter dem Lichtpegel nicht schlagartig stockfinster.
Erstes "Fazit" nach 25 Kilometern:
Mazda ist da ein sehr gutes Auto gelungen, dass eine Menge Komfort und Ausstattung zu einem guten Preis - Leitsungs - Verhältnis bietet. Bemängeln kann man jedoch Mazdas Paket - Zwang beim Konfigurieren.
Der Motor läuft ruhig und vibrationsarm. Das Schaltgetriebe mit fünf Gängen ist ein Traum. Die Lenkung ist schön direkt und man braucht, Infotainment mal ausgenommen, nicht viele Kilometer, um mit allem zurecht zu kommen.
Die Verarbeitung ist für diesen Preis wirklich gut und das Bedienkonzept ist in der Kleinwagenklasse Benchmark - so zumindest meine Meinung. Kein anderer Hersteller ist da so flexibel.
Wer sich diesen Wagen kauft, sollte keinesfalls auf die LED - Scheinwerfer verzichten. Mit den rund 700 Euro kann man nicht viel falsch machen. Dass man kein High End - System alá Multi - Beam oder ILS erwarten kann, ist wohl selbstverständlich.
Ich bereue es nicht, vom VW - Konzern, speziell Skoda, weggekommen zu sein. Ein vergleichbarer Fabia bietet längst nicht das, was im Mazda 2 erhältlich ist und ist dann auch noch teurer.
Wenn Fragen aufkommen, stellt diese ruhig. Ich werde hier die nächsten Tage definitiv noch weitere Eindrücke schildern 😉
145 Antworten
Hallo Spezial Defkon
Danke für deinen weiteren Bericht. Es ist schön, das du mit dem Auto zufrieden bist und er sich so sparsam fahren lässt.
Noch ein paar Worte zum Navi. Ich verlasse mich nie, vollkommen auf die Angaben des Navigationssystemes, da ich weiß das es hier schon offt zu fehlerhaften Angaben gekommen ist. Die Leute die eben dann blind auf das Gerät vertrauen, stehen nicht selten auf unbefestigen Waldwegen und wissen nicht mehr, wie sie da rauskommen.
Ich sehe mir vorher eine unbekannte Strecke auf der Karte an, mache mir ein paar Notizen über die Route und dann weiß ich, ob das Navi mich auch richtig führt. Meistens brauche das Ding, sowieso nicht.
Zum Licht, ich denke hier sollte man nicht sparen, eine gute Beleuchtung trägt zur Verkehrssicherheit bei und kann einem vor Schaden bewahren.
Übrigens, unser 2 er hat letzte Woche die 50.000km voll gemacht (39 Monate) es gab in dieser Zeit keinerlei Mängel oder Defekte nur die normale Wartung.
Also noch eine lange schöne Zeit mit deinem 2 er und verlass dich nicht "nur" auf das Navi sonst landest wieder im Wald
Gruß
Aljubo
Nun ... ich hätte für die Strecke kein Navi gebraucht, doch wollte ich einfach mal schauen, wie dieses mich schickt 😁
Zitat:
@SpecialDefcon schrieb am 11. April 2016 um 08:25:20 Uhr:
Nun ... ich hätte für die Strecke kein Navi gebraucht, doch wollte ich einfach mal schauen, wie dieses mich schickt 😁
Was ich aber nicht verstehe, wenn du die Strecke kanntest, warum du diese dann befahren hast, bei dieser Beschaffenheit. Da wäre mir ein neues Auto schon zu schade, aber gut, es war deine Entscheidung.
Der Weg sah ja zu Anfang absolut normal und gewöhnlich aus, da dieser gepflastert war 😉
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Mit großem Interesse habe ich die 7 Seiten und Deine ersten Erfahrungen mit dem Mazda 2 gelesen. Vielen Dank dafür.
Deine erfreulichen Berichte bestärken meinen Wunsch nach dem Wagen noch mehr, die LED-Scheinwerfer und eine Automatik sind für mich zwei grundlegende Ausstattungsdetails, auf die ich nicht verzichten möchte, auf das Navi hingegen lege ich nicht so viel Wert, erst recht nicht nach Deiner Erkundungsfahrt durch den Wald. 😁
Nächste Woche Samstag darf ich den Kleinen das erste mal probefahren und bin gespannt, ob er meine Erwartungen erfüllen oder sie sogar noch übertreffen kann. Wichtig sind mir dabei ein souveränes Fahrverhalten, eine angemessene Leistungsentfaltung bei moderatem Verbrauch und eine gute/bequeme Sitzposition. Ein kurzes Fazit werd ich gerne schreiben.
Da die letzten Berichte schon eine Weile her sind, würde mich interessieren, wie es Euch und Euren Mazdas das letzte halbe Jahr ergangen ist.
VG
Hallo
Wie du vielleicht aus den Berichten lesen konntest, bin ich vom Mazda 2 (altes Modell) auf den CX 3 umgestiegen. Diesen
fahre ich seit Mitte Juni und inzwischen fast 8000km zur vollsten Zufriedenheit.
Nur ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt war notwendig (Heckspoiler war etwas locker) sonst läuft er wie ein Uhrwerk.
Auch der Verbrauch ist für das Auto modarat (5,8 -6,3)
Ich denke das wird sich beim Mazda 2 auch so darstellen. Was ich aber noch gemacht hatte, den Unterboden an bestimmten Stellen, nochmals gegen Korrosion geschützt. Der werkseitig aufgetragene Schutz, ist zwar vorhanden, aber gewisse Bereiche, sind nicht optimal geschützt.
Wenn es tatsächlich ein Mazda wird, werde ich mir den Rat mit dem Korrosionsschutz definitiv zu Herzen nehmen.
Ich freu mich schon auf die Probefahrt und berichte dann.
Zitat:
@Kikdaun schrieb am 2. November 2016 um 13:00:36 Uhr:
Wenn es tatsächlich ein Mazda wird, werde ich mir den Rat mit dem Korrosionsschutz definitiv zu Herzen nehmen.Ich freu mich schon auf die Probefahrt und berichte dann.
Hallo Kikdaun
Schau dir mal einfach den Unterboden an, (auf der Hebebühne) dann kannst je selbst sehen, ob noch eine Nachbehandlung notwendig ist, oder ob er bereits werkseitig gut geschützt ist.
Ist auf jeden Fall für Langzeitfahrer von Bedeutung.
Was ich immer mache bei Neuwägen, alles was eventuell später einmal gelöst- od. neue eingestell werden muss, wie Spurstangengewinde und andere Schraubverbindungen mit etwas Fett zu versehen, hat mir schon manchen Ärger später erspart. Als Selbstschrauber, ist das für mich wichtig.
Bin gespannt auf deinen Bericht.
Ich, der Threat - Ersteller, melde mich nach einigen Monaten auch mal wieder zu Wort. Bezüglich des Unterbodenschutzes und der allgemeinen Rostvorsorge kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass Mazda hier pfuscht. Die Marke befindet sich aktuell in einer beispiellos guten Aufschwungphase, baut sich ein Image in Deutschland auf und wird einen Teufel tun, dies durch derartige Sparmaßnahmen aufs Spiel zu setzen. So vermute ich das zumindest.
Nun nochmal zu meinem Wagen und meinem Eindruck.
Den rubinroten Mazda 2 fahre ich schon seit dem 29.01.2016, also bald ein ganzes Jahr. Echt der Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Im Großen und Ganzen bin ich mit Auto sehr zufrieden. Liegen geblieben bin ich noch nie. Ansonsten hätte das wohl hier im Threat gestanden 😁
Ich denke, dass ich meinen Text, wie ich es auch schon bei meinem Eingangsposting tat, etwas splitten werden, um Übersichtlichkeit zu schaffen.
Nummer 1: Der Verbauch
Ein leidiges, aber auch vom Fahrer und äußeren Einflüssen abhängiges Thema. Ich wohne im brandenburgischen Flachland, welches mit Landstraßen, Ortschaften und Autobahnen gespickt ist. Berlin ist nur 20 Kilometer entfernt, doch aufgrund meines Studiums, das ich im Oktober begann, setze ich hier aufgrund des Semestertickets auf die öffentlichen Verkehrsmittel. Als Ex-Azubi, der als angehender Fachfuzzi für Deutsch und Geschichte (Lehramt) nun deutlich weniger Geld zur Verfügung hat, ist Autofahren in der Stadt einfach blödsinnig.
Geringe Verbräuche sind sind nach wie vor und gerade ohne Stadtverkehr, kein Problem. Auf der Landstraße sind 4,0 Liter keine Herausforderung. Man muss sich zwar ein wenig zügeln, wenn man das erreichen will, aber Streicheln muss man das Gaspedal nun auch nicht. In der Stadt bewege ich den Wagen mit um die 4,8 Litern durch die Gegend. In Stoßzeiten steht auch mal eine 5 vor dem Komma, aber das ist halt normal. Die Start-Stop-Automatik macht ihre Sache hier sehr gut und bringt wirklich eine Menge. Wer in Berlin-Mitte ab und an unterwegs ist, wird sich denken können, was ich genau meine 😉 .
Auf der Autobahn lasse ich es von jetzt an etwas ruhiger angehen, denn der Verbrauchsunterschied ist enorm, wenn man den Durst des Motors bei Richtgeschwindigkeit und Volllast vergleicht. Die 180-190 km/h peile ich nur noch sehr selten oder auf eher kurzen Abschnitten an, aber auch nur, weil ich meine, dass der Motor das gelegentlich braucht.
Nummer 2: Der Motor
Wenn man gerade von ihm spricht ... 😁 . Er ist nach wie vor das Sahnestück dieses Wagens und in Zeiten des Downsizings ein kleines Alleinstellungsmerkmal. Mehr Hubraum als der Skoda Yeti meiner Mutter mit dem 1.4 TSI (122 PS) und auch mehr Power (ist schneller), trotz 32 Pferdchen weniger. Natürlich liegt das maximale Drehmoment erst bei ca. 4000 Umdrehungen an, aber wenn man auf der Landstraße bei Tempo 50 in den zweiten Gang zurückschaltet und das Pedal bis zum Boden durchdrückt, fühlt man auch sowas wie Längsbeschleunigung. Bei meinem Citigo, den ich davor fuhr, konnte davon keine Rede sein 😁.
Über die Sparsamkeit des Aggregats habe ich mich ja schon positiv ausgelassen, doch über die Laufruhe noch nicht. Die ist auch weiterhin, wie soll es auch anders sein, ausgesprochen gut.
Die 90 PS reichen mir auch nach fast einem Jahr vollkommen aus. Natürlich muss man ab und an mal etwas öfter schalten, aber trotz des fehlenden Turbos artet es nicht in "Schaltorgien" aus. Der Wagen beschleunigt auch unterhalb der 2000 Touren vernünftig - zumindest wenn man das Wort "vernünftig" in Kontext mit dem alltäglichen Durchschnittsfahrer setzt. Wer es etwas zügiger mag, schaltet halt mal in den vierten Gang, quält den Motor weniger und ist bei über 2000 Touren flott genug. Zum Überholen gibt es den dritten oder, wenn es spaßiger sein soll, den zweiten Gang. Letzterer reicht übrigen fast bis Tempo 110 😁 .
Der Mazda 2 ist, wenn man alles aus ihm rausholt, seinen Konkurrenten in der Kleinwagenklasse, zumindest was die Leistungsdaten anbelangt, überlegen.
Nummer 3: Das Getriebe
Hier ist es leider so, dass die Leichtgängigkeit enorm temperaturabhängig ist - so zumindest meine Erfahrung. Im Sommer ist alles gut, aber jetzt im Herbt, der morgens auch mal Temperaturen nahe des Gefrierpunkts mit sich bringt, braucht das Getriebe so seine paar Minuten, um nicht mehr hakelig zu sein. Es ist kein nerviges oder gar schlimmes Hakeln, das das Schalten nahezu unmöglich macht, aber es ist schon zu merken. Das soll es dann aber auch gewesen sein.
Nummer 4: Das Exterieur
Das Rubinrot ist einfach die richtige Farbe für den Mazda 2. Das mir zur Wahl gestandene Cyanitblau hat zwar auch was, aber es sieht nicht immer gut aus. Scheint zum Beispiel die Sonne, sieht das Blau zu quietschig aus. Aber Farbwahl ist ja bekanntlich eine Frage des Geschmacks und daher braucht man darüber nicht endlos debattieren.
Der Metallic - Lack sieht nach fast einem Jahr aus wie am ersten Tag. In den warmen Jahreszeiten habe ich immer per Hand gewaschen, was im Winter natürlich ausfällt. Ich habe mir eine vernünftige Waschanlage gesucht, bei der ich auch eine Vorwäsche durchführen kann. Zwar hatte ich zu Beginn leichte Bauchschmerzen dabei, aber wenn man sich mal durch den Kopf gehen lässt, welchen Belastungen das Auto und speziell der Lack während der Fahrt ausgesetzt sind, kommt man zu dem Schluss, dass Waschanlagen nun auch nicht die schlimmsten Lackkiller auf Erden sind. Einmal im Monat waschen und es passt alles.
Ach, was ich noch erwähnen wollte. Auch wenn mir das Cyanitblau nicht sooo zusagt, bin ich dennoch ein Freund von Blau. Hätte Mazda ein Blau im Angebot, dass dem Cavansitblau von Mercedes ähnelt, könnte man (meiner Meinung nach) das Cyanitblau sofort aus dem Programm nehmen 😁 .
Nummer 5: Das Interieur
Da wir ländlich wohnen und zusätzlich noch drei Hunde, drei Katzen und aktuell sogar einen Wurf mit fünf Labradorwelpen haben, sieht man das ein oder andere Haar gerne mal im Auto. Die Stoffsitze lassen sich aber vernünftig reinigen und auch das Kunstleder ist bezüglich der Pflege recht anspruchslos.
Sitze sind übrigens ein gutes Stichwort. Diese sind in Ordnung ... mehr aber auch nicht. Die Beinauflage ist zu kurz und im Schulterbereich wird zu wenig gestützt. Das merkt man besonders auf Langstrecke. Natürlich erwarte ich keine Multikontursitze, aber Fabia und Polo zeigen, um mal ein paar Beispiele zu nennen, dass es besser geht. Das gleiche Problem habe ich übrigens auch im Mazda 3 feststellen können. Da hat Mazda also noch Handlungsbedarf.
Zum Innenraum zähle ich das Infotainment einfach mal hinzu 😛 . Grundsätzlich ist es zuverlässig, intuitiv bedienbar und zackig, jedoch stürzt das Navigationsprogramm gelegentlich (wirklich selten, aber immer zum ungünstigsten Zeitpunkt) ab. Das Handy lässt sich zwar per Bluetouth problemlos verbinden, telefonieren klappt tadellos, aber sobald du Musik hören willst, möchte dein Handy nicht mehr verbunden sein. Ebenso kann das Smartphone per USB - Kabel gekoppelt werden. Es lädt dann zwar auf, aber eine vollständige Verbindung, bei der ich über das Infotainment auf meine Musik zugreifen kann, besteht nur in absoluten Ausnahmefällen. Positiv ist, dass man die Software die ersten drei Jahre kostenlos und unkompliziert mit dem eigenen PC aktualisieren kann.
Nummer 6: Probleme
Wirkliche Probleme gab es an sich nie. Ich zähle mal stichpunktartig auf, was Mazda verbessern sollte.
1. bessere Sitze verbauen oder optional anbieten
2. das Getriebe so verbessern, dass es auch bei Kälte nicht hakelig ist
3. das Infotainmentsystem optimieren
Nummer 7: Was ich noch anmerken möchte.
Wer den Threat ein bisschen durchstöbert hat, wird festgestellt haben, dass ich als Brandenburger, der vorwiegend auf dunklen Landstraßen unterwegs ist, ein kleiner "Lichtfetischist" bin 😁.
Mit dem LED-Licht bin ich auch jetzt noch zufrieden. Es war allerdings von Werk aus zu tief eingestellt, was übrigens häufig und auch bei vielen anderen Herstellern der Fall ist. Das Lichtbild ist gleichmäßig und das Fernlicht ist eine Wucht. Dennoch muss ich sagen, dass mir ein gutes Xenon - Licht besser gefallen hätte. Ich bin letztens eine längere Strecke bei Dunkelheit mit dem Skoda Yeti meiner Mutter gefahren und das Bi-Xenon hat mir von der Ausleuchtung her einfach besser gefallen. Es reicht einfach nochmal etwas weiter.
Aber all das ist Jammern auf hohem Niveau. Wer sich den Mazda 2 anschafft und nicht nur in urbanen Gebieten unterwegs ist, sollte auf das LED-Licht nicht verzichten.
Das soll es dann auch gewesen sein. Wer bis zum Ende durchgehalten - Respekt 😉 . Wer abgebrochen hat, hat aber auch meine vollstes Verständnis, denn das war ja schon recht viel 😁 . Sollten noch Fragen offen sein, scheut euch nicht, sondern stellt sie einfach. Ich werde aufgrund des Studium, was deutlich zeitaufwändiger als eine Ausbildung ist, zwar nicht sofort antworten können, aber ich versuche zu helfen, wo es nur geht.
Heute habe ich mir einfach mal die Zeit genommen 😉
Schöner (subjektiver) Beitrag zu deinem Auto. Lässt sich gut lesen.
Nur bei deinem Abschnitt über den Motor würden deine späteren Schüler nur:"Alter, Ernsthaft?" sagen...Du vergleichst einen schnittigen Kleinwagen mit 1t Gewicht gegen eine SUV-Schrankwand mit 1,4-1,5t. Da kann der Kleine nur gewinnen. Schön, dass er es tut. Der Verbrauch liest sich ja klasse.
Ich kann auch deine Kritikpunkte verstehen. Die Sitze finde ich bei Mazda auch verbesserungsbedürftig. Trotzdem: Mazda baut gute Autos.
Hallo Special Defcon
Schöner und ausführlicher Bericht. Ich fahre zwar den CX 3 und kann daher keinen direkten Vergleich anstellen, aber auch bei unsererem mit LED Licht sind die Scheinwerfer etwas zu tief eingestellt. Um bei den Scheinwerfern zu bleiben, ich gebe dir recht, die Xenon sind genauso gut wie diese, also kein Vorteil für die LED-Technik
Bezüglich der Sitze, ich bin zufrieden, aber ich denke, es kommt stark auf die Statur des Fahrers an, ob es passt oder nicht. Korossionschutz wenn man sich den Boden betrachtet, ist zwar auf den Ersten Blick alles Besstens, aber zumindest ich musste in machen Bereichen nochmals Hand anlegen um auch den Boden in den Ecken und Kanten vor Rostfraß zu schützen.
Das Getriebe, da muss ich dir wieder recht geben, es neigt manchmal etwas zu haken (kalter Zustand)
Aber, das ist wie du bereits sagtest, Jammern auf hohen Niveau
Hallo zusammen,
nach der Probefahrt am Samstag mit dem Mazda 2, 90 PS Automatik, möchte ich Euch nun meinen Eindruck mitteilen.
Kurz zu den "negativen" Punkten. Der Testwagen gefiel mir von der Optik her mit den Halogenscheinwerfern und Stahlfelgen zwar nicht so gut, das Fahrverhalten bei schnellem einlenken war mit den Standartfedern etwas schwammig (aber nicht dramatisch) und im Innenraum fehlte mir die Mittelarmlehne, das war es aber auch schon.
Alles Punkte die ich bereits bei der Bestellung umgehen würde, indem ich ihn in der Sportsline mit 16 Zoll Alufelgen, Lichtpaket, zzgl. Mittelarmlehne, Tieferlegungsfedern, Front- und Dachkantenspoiler bestellen würde.
Jetzt zu den mir weitaus stärker vertretenen positiven Aspekten des Kleinen. Schon beim einsteigen ist mir die ausgesprochen wertige Innenausstattung aufgefallen, sowohl Haptik als auch Optik haben mir sehr gut gefallen (besonders das Multifunktionslederlenkrad) und im Direktvergleich zur ebenfalls besichtigten Konkurrenz wie z. B. Clio und Yaris einen wesentlich besseren Eindruck hinterlassen. Gerade in Verbindung mit dem Infotainment und der intuitiven benutzerfreundlichen Bedienung fühlt man sich nicht wie in einem Kleinwagen. Was den Sitzkompfort angeht bin ich ebenfalls zufrieden gewesen, kann aber nicht von langen Autobahnfahrten berichten. Die in Berichten teils angesprochenen Windgeräusche bei höheren Geschwindigkeiten sind zwar vorhanden, aber m. E. nicht übermäßig laut oder gar störend. Performancetechnisch fand ich den Motor mit seinem verhältnismäßig großen Hubraum auch sehr gut, da ich bei gewohnter und teils recht zügiger Fahrweise nie das Gefühl einer Untermotorisierung hatte und dabei sogar nur ca. 6,5 l Sprit (90% Stadtverkehr) laut Boardcomputer verbraucht habe. Bei einer ausgewogeneren Fahrweise und mit etwas Gewohnheit denke ich, dass ein Verbrauch von etwas unter 6 l realistisch ist. Zum Vergleich, mit dem aktuellen Hyundai i10 mit 1,25 l 4 Zylinder und 4-Gang Wandlerautomatik habe ich bei ca. gleicherfahrweise locker 2 l mehr auf 100 km verbraucht. Die Musikanlage im Mazda hat mir auch gut gefallen, selbst bei einer höheren Lautstärke hat diese nicht übersteuert oder geknarzt.
Fazit: Mit der von mir gewünschten Optik denke ich, dass ich sehr viel Spaß mit dem Wagen haben werde, ohne neidische Blicke auf andere Fahrzeuge werfen zu müssen. Denn auch wenn mein aktuelles Fahrzeug (Mercedes CLK 320) dem Mazda 2 leistungstechnisch stark überlegen und kompforttechnisch mind. auf augenhöhe ist, denke ich, dass ich mit dem Mazda 2 sehr glücklich werden könnte, da dieser nichts wirklich missen lässt und unterhaltstechnisch wesentlich günstiger sein wird.
Falls er tatsächlich bestellt wird sag ich Euch Bescheid, konfiguriert ist er zumindest schon. 😁
Zitat:
@Kikdaun schrieb am 14. November 2016 um 17:17:16 Uhr:
Hallo zusammen,nach der Probefahrt am Samstag mit dem Mazda 2, 90 PS Automatik, möchte ich Euch nun meinen Eindruck mitteilen.
Kurz zu den "negativen" Punkten. Der Testwagen gefiel mir von der Optik her mit den Halogenscheinwerfern und Stahlfelgen zwar nicht so gut, das Fahrverhalten bei schnellem einlenken war mit den Standartfedern etwas schwammig (aber nicht dramatisch) und im Innenraum fehlte mir die Mittelarmlehne, das war es aber auch schon.
Alles Punkte die ich bereits bei der Bestellung umgehen würde, indem ich ihn in der Sportsline mit 16 Zoll Alufelgen, Lichtpaket, zzgl. Mittelarmlehne, Tieferlegungsfedern, Front- und Dachkantenspoiler bestellen würde.
Jetzt zu den mir weitaus stärker vertretenen positiven Aspekten des Kleinen. Schon beim einsteigen ist mir die ausgesprochen wertige Innenausstattung aufgefallen, sowohl Haptik als auch Optik haben mir sehr gut gefallen (besonders das Multifunktionslederlenkrad) und im Direktvergleich zur ebenfalls besichtigten Konkurrenz wie z. B. Clio und Yaris einen wesentlich besseren Eindruck hinterlassen. Gerade in Verbindung mit dem Infotainment und der intuitiven benutzerfreundlichen Bedienung fühlt man sich nicht wie in einem Kleinwagen. Was den Sitzkompfort angeht bin ich ebenfalls zufrieden gewesen, kann aber nicht von langen Autobahnfahrten berichten. Die in Berichten teils angesprochenen Windgeräusche bei höheren Geschwindigkeiten sind zwar vorhanden, aber m. E. nicht übermäßig laut oder gar störend. Performancetechnisch fand ich den Motor mit seinem verhältnismäßig großen Hubraum auch sehr gut, da ich bei gewohnter und teils recht zügiger Fahrweise nie das Gefühl einer Untermotorisierung hatte und dabei sogar nur ca. 6,5 l Sprit (90% Stadtverkehr) laut Boardcomputer verbraucht habe. Bei einer ausgewogeneren Fahrweise und mit etwas Gewohnheit denke ich, dass ein Verbrauch von etwas unter 6 l realistisch ist. Zum Vergleich, mit dem aktuellen Hyundai i10 mit 1,25 l 4 Zylinder und 4-Gang Wandlerautomatik habe ich bei ca. gleicherfahrweise locker 2 l mehr auf 100 km verbraucht. Die Musikanlage im Mazda hat mir auch gut gefallen, selbst bei einer höheren Lautstärke hat diese nicht übersteuert oder geknarzt.
Fazit: Mit der von mir gewünschten Optik denke ich, dass ich sehr viel Spaß mit dem Wagen haben werde, ohne neidische Blicke auf andere Fahrzeuge werfen zu müssen. Denn auch wenn mein aktuelles Fahrzeug (Mercedes CLK 320) dem Mazda 2 leistungstechnisch stark überlegen und kompforttechnisch mind. auf augenhöhe ist, denke ich, dass ich mit dem Mazda 2 sehr glücklich werden könnte, da dieser nichts wirklich missen lässt und unterhaltstechnisch wesentlich günstiger sein wird.
Falls er tatsächlich bestellt wird sag ich Euch Bescheid, konfiguriert ist er zumindest schon. 😁
Hallo Kikdaun
Schöner Bericht. Ich denke beim Mazda 2 macht man nichts falsch. Wenn man nicht täglich hunderte von Autobahnkilometer schruppt, ist der M 2er ein Auto das für Kurze-und mittlere Strecken sehr gut geeignet ist, aber man kann natürlich auch lange Strecken fahren. (habe ich mit unserem Vorgängermodell schon öffters gemacht)
Was mir da diesen Autos so imporniert, ist die überdurchschnittliche Zuverlässigkeit. Unser Vorgänger ein Mazda 2 Edition 40 Jahre, hat in den 3 1/2 Jahren Nutzungsdauer, keinen einigen Mangel oder Defekt gehabt.
Wünsche dir eine glückliche Hand bei der Bestellung und lass wieder was hören, wenn es soweit ist.
Mensch ... irgendwie kribbelt es mich ja doch in den Händen und Füßen, mal einen Mazda 2 mit Automatik zu fahren, wenn ich manche Erfahrungsberichte hier lese. Auf dem Papier scheint die Automatik ja eine Menge Leistung zu fressen, aber interessant wäre es schon, mal ein turboloses Auto mit einem Wandler zu bewegen. Bis jetzt bin ich höchstens mal den 2.0 TDI mit DSG im Octavia 2 und den 1.2 TSI mit 90 PS und DSG im Polo gefahren.
Ich muss diesen Threat nochmal reaktivieren. Zur ´Zeit haben wir ja ein sehr durchwachsenes Wetter hier in Deutschland. Bei uns in Brandenburg hat es heute mal wieder geschneit und dann geregnet - heißt, wir haben hier richtig schönen Schneematsch.
Nun das Problem. Die LED-Scheinwerfer haben das Problem, dass sie irgendwie nie richtig frei werden. Sind sie gefroren, nutze ich Enteisungsspray, um sie von der Eisschicht zu befreien. Mit einem Kratzer mache ich das ganz sicher nicht. Nun hatte ich es letztens, dass sich während der Fahrt wieder eine Eisschicht gebildet hat. Wahrscheinlich gibt LED zu wenig Wärme ab.
Der Schnee lagerte sich heute bei langsamer Fahrt (war echt verdammt glatt) ebenfalls auf diesen ab und schmilzt einfach nicht. Daheim angekommen, stelle ich den Wagen ab und sehe, dass die Scheinwerfer fast wieder komplett zu sind (Schnee und Matsch).
Mit meinem Citigo hatte ich dieses Problem irgendwie nicht.
Sorry, falls es eine dumme Frage sein sollte.