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ER5 Twister Kupplung rupft

Kawasaki
Themenstarteram 2. Juli 2011 um 8:59

Moin Leute,

meine Kawa ER5 Twister hat ein Problemchen. Wenn ich den Gashahn mit gezogener Kupplung beim Fahren voll aufdrehe, dann läuft der Motor ganz normal hoch. Wenn ich allerdings eingekuppelt habe und dann meine Maschine auf Touren bringen möchte, funktioniert es nicht.

Am Sound der Maschine kann man hören, dass das Gemisch bei voll aufgedrehtem Gashahn angereichert wird (Vergaser), aber die Leistung wird nicht auf die Straße gebracht bzw. die Drehzahl steigt nur sehr sehr langsam. Bin der Meinung, dass irgendwo etwas im Antriebstrang verloren geht und hatte die Kupplung im Verdacht, dass die Beläge evtl. verschlissen sind bzw. der Anpressdruck nicht stimmt. Bevor ich jetzt alles außeinander nehme, wollte ich jedoch mal hier im Forum fragen, ob jemand das Problem kennt und eventuell ne genaue Diagnose hat.

Lg

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27 Antworten

hä?! ;)

Themenstarteram 2. Juli 2011 um 18:36

Hach Mensch, typisch Opelfahrer ;D

Also, nehmen wir einmal an, ich fahre mit einer Geschwindigkeit Vx die Straße entlang. ^^

Wenn ich jetzt das Bedürfnis bekomme, schnell zu beschleunigen, drehe ich naturgemäß den Gashahn am Lenker voll auf. Anstatt das meine Kawa jetzt beschleunigt, tut sich kaum etwas. Vergleichen kann man diesen "subjektiven Eindruck" mit dem Drehzahlmesser, der sich kaum verändert, d.h. mein Motorrad tourt nicht hoch. WAS man allerdings hören kann ist, wie das Gemisch durch den Vergaser angefettet wird. Der Auspuff klingt dann in etwa so wie bei einer Harley Davidson, es knattert sehr laut und riecht auch etwas nach Kraftstoff. Das lässt wiederum darauf schließen, dass das Beschleunigungsproblem nicht motorseitig ist, da das Kraftstoff Luft Gemisch gesteuert wird und auch in den Brennraum eingelassen wird. Natürlich verbrennt das ZU fette Gemisch NICHT vollständig und ein Teil des Kraftstoffluftgemisches entzündet sich dann im Abgastraktt (Soweit meine Theorie). Nachdem ich also das Problem theoretisch motorseitig ausgeschlossen habe, bleibt nur noch ein Compartment übrig, bei welchem meine Antriebskraft flöten gehen könnte und das ist der Antriebstrang, wobei ich das Getriebe eigentlich ausschließe, da sich die Gänge problemlos einlegen lassen. Kette wurde erst instandgesetzt.

Mein Verdacht liegt also auf der Kupplung, unzwar speziell auf den Kupplungsbelägen, dass diese ihr Leben hinter sich haben. Die Kupplung trennt noch einwandfrei. Da ich aber keine Lust habe, alles außeinander zu friemeln nur um dann zu sehen: Oh, das wars doch nicht. und Motorräder nicht mein Steckenpferd sind wollte ich hier fragen, ob sich jemand damit ein wenig auskennt und meinen Verdacht eventuell bestätigen könnte.

Hoffe, ich habe mich hier etwas klarer ausgedrückt, falls es jedoch noch Unverständlichkeiten gibt (schreibe das hier etwas in Eile) nur fragen (:

Lg

Wie kommst du darauf, dass die Kupplung verschlissen ist, nach der von dir geschilderten Symptomatik erfüllt sie doch ihre Aufgabe.

Hast du schon nach den Zündkerzen geschaut?

Das ist ein Zündungs- oder Vergaserproblem, aber ganz bestimmt kein

Kupplungsproblem.

Themenstarteram 3. Juli 2011 um 11:28

Wenn es ein Zündungs- oder Vergaserproblem wäre, dann ist es sehr komisch, dass a) im Leerlauf sowie auch bei gezogener Kupplung die Maschine sauber hochtourt und b) der Antriebsverlust erst nur ab und zu auftrat und jetzt immer häufiger wird.

Wie gesagt, die Leistung ist ja motorseitig da, deswegen kann ein Fehler motorseitig ausgeschlossen werden..... Es müsste in jedem Fall etwas mit der Kupplung zu tun haben, da das Getriebe, sowie der Motor, sowie die ZK, sowie der Vergaser einwandfrei arbeiten.... und wenn die Beläge runter sind, sollte auch die Kupplung normal trennen..... was sie ja auch tut.

Die Kupplung hat nur die Aufgabe den Kraftschluß zu trennen

oder herzustellen. Eine rutschende Kupplung merkt man daran,

dass der Motor hochdreht, ohne dass die Maschine schneller

wird. Bei einer Maschine, die bei Vollgas nicht hochdreht und

somit nicht schneller wird, ist die Kupplung auf keinen Fall

die Fehlerursache. Bei gezogener Kupplung - also ohne Last -

dreht ein Motor auch noch hoch, wenn z.B. ein Zylinder ausgefallen ist.

Never ever ists die Kupplung! Never...

Ich bin mir recht sicher, dass es nur an zwei Dingen liegen könnte:

- CDI: Die gibt schonmal gerne auf bei den Moppetz. Allerdings ist es dann schon seltsam (jedoch nicht unmöglich) dass sie unbelastet hochdreht. Dazu werde ich später noch was schreiben, wie das dennoch möglich ist.

- Der Gaser setzt sich zu, oder die Membran ist am aufgeben: Hast nen Spritfilter drin? Hast Rost im Tank? Ist der Werksseitige Spritfilter sauber? Hast den gechecked? Wurden die Gaserchen schonmal gereinigt? Wie?

Nun, Deine Frage, wie es sein kann, dass die Maschine unbelastet hochdreht, ist leicht beantwortet: Bei unbelastetem Motor (also im Leerlauf oder bei gezogener Kupplung) reich wenig, wenn auch unsauberes Gemisch, um hochzudrehen. Erst bei Belastung, wenn mehr richtiges Gemisch nötig ist, macht sich das bemerkbar. Nur so als Beispiel: Wenn Deine Ansaugstutzen hinüber sind, dann hast im Leerlauf und bei gezogener Kupplung volle Drehzahl. Fahren tut sich die ganze Fuhre jedoch wie ein Sack Nüsse inklusive den von Dir beschriebenen Symptomen. Wieso ich nun nicht auf die Ansauger tippe? Nun, sie stinkt nach Sprit? Ein Blick auf die Ansauger kann jedoch nicht schaden.

am 6. Juli 2011 um 21:40

Ich vermute mal, dass mein Vorrender Recht hat und es nicht an der Kupplung liegt.

Ich würde erstmal bei der Zündung suchen, sprich Zündkerzen, Zündkerzenstecker und Zündkerzenkabel, gegebenfalls erneuern, kostet nicht die Welt. Leistungsverlust können auch eingerissene Gasschiebermembranen bringen. Beides war bei mir z.B. mal der Fall, und dennoch konnte ich meine ER-5 im Stand einwandfrei hochdrehen. Wie schon gesagt wurde ist es entscheidend, wie sich dein Motorrad unter Last verhält. Als letztes würde ich den Vergaser in Betracht ziehen.

Themenstarteram 7. Juli 2011 um 19:22

Jo, hab mich auch schon bedankt für den Post. Habe durch Recherche herausgefunden, dass die Kawa schonmal in der Vergangenheit Probleme mit Rost im Tank hatte, werde erstmal die Vergaser reinigen und den Tank mal boroskopen. Rost im Vergaser ist eigentlich sehr wahrscheinlich, weil die Karre den Winter über nur halbvoll in der Garage stand.

Lg

Zitat:

Original geschrieben von tacvbo

Hach Mensch, typisch Opelfahrer ;D

LOL, das les ich jetzt erst ... aber was ich nur sagen wollte, wenn du die Kupplung im Verdacht hast, dann wurde sie genau das machen, was sie jetzt nciht machtm und zwar hoch jaulen, nur nicht schneller fahren :)

tsz .. typisch VW Fahrer ... pff

;)

am 7. Juli 2011 um 22:44

Zitat:

Original geschrieben von tacvbo

Jo, hab mich auch schon bedankt für den Post. Habe durch Recherche herausgefunden, dass die Kawa schonmal in der Vergangenheit Probleme mit Rost im Tank hatte, werde erstmal die Vergaser reinigen und den Tank mal boroskopen. Rost im Vergaser ist eigentlich sehr wahrscheinlich, weil die Karre den Winter über nur halbvoll in der Garage stand.

Lg

Wenn du Rost im Tank findest kontrollier auf jeden Fall den Benzinhahn mit, dort kann sich auch Rost anlagern mit dem Effekt, dass er nicht mehr richtig schließt. Das ist mir beispielweise passiert mit der Folge, das meine ER-5 ständig voller Benzin lief, sobald ich sie abgestellt habe, weil das Benzin, hinzukommend durch nicht schließende Nadelventile, die Maschine regelrecht "geflutet" hat. Das Benzin war anschließend auch im Öltank etc., also geh lieber sicher, dass du Rost vorbeugst, zur Not schalte Benzinfilter zwischen Tankausgang und Benzinfilter.

LG

Zino

Zitat:

Original geschrieben von tacvbo

Der Auspuff klingt dann in etwa so wie bei einer Harley Davidson, es knattert sehr laut und riecht auch etwas nach Kraftstoff.

Wenn ich das früher erfahren hätte, dann hätte ich mir auch ne Twister geholt ;)

Moos

Zitat:

Original geschrieben von Zino1337

...

Das Benzin war anschließend auch im Öltank etc., also geh lieber sicher, dass du Rost vorbeugst, zur Not schalte Benzinfilter zwischen Tankausgang und Benzinfilter.

LG

Zino

BITTE: Nie einen Spirtfilter einbauen! BITTE. Die Dinger machen nur Probleme, die man ganz schlecht findet! Man glaubt die sind sauber, sind sie aber nicht. Ich schmeiss die Dinger immer sofort ganz weit weg, wenn ich ein Mopped mit sonem "Zubehör" schraben muss.

Okay, dann entroste mal den Tank und mach die Gasfabrik sauber. Aber auch beim Gaserreinigen: Nur Profis ranlassen! Hier macht man mit Pressluft oft auch mehr hin, als gut. Wenn Du keinen Profi an der Hand hast, schreib mir ne PN. Ich gugge dann mal, was ich für Dich tun kann.

Themenstarteram 8. Juli 2011 um 20:20

Mhm, gut dasse dat sagst. Wollte eigentlich jetzt son transparenten Spritfilter einsetzen, aber wenn die Erfahrung damit nich so gut sind, lass ichs lieber sein.

Falls jetzt Rost im Tank ist, wollte ich den mit Kieselsteinchen innen schleifen (hat man früher mal so gemacht), damit der lose Rost ab geht, dass dumme dann ist ja nur, dass wenn ich die Karre mal wieder etwas länger mit halbvollem Tank stehen lasse, alles von vorne beginnt. Gibt es da nich was wie sone Art spritbeständige Lasur für den Innenraum? Denke da an sowas wie Plasti Dip http://www.plastidip.de/

halt nur für das Tankinnere. Quasi einfüllen, schwenken, Überschuss wieder raus und der Rost ist luftdicht eingeschlossen.

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