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Das Märchen über E10

Das Märchen über E10

Immer wieder berichtet die Presse, angeheizt durch den ADAC von Millionen von Fahrzeugen in Deutschland, die kein E10 vertragen können.

Langsam stellt sich die Frage, wer hinter dieser Hetzkampange steckt? Mit sachlicher Information hat dieses sicherlich nichts mehr zu tun!

 

Nachfolgend eine Info von der AVIA Seite:

 

E10 Freigaben und Stimmen zu E10 (Stand: 27.03.2008)

 

Auf dieser Seite haben wir als Service für Sie die von uns recherchierten Freigaben der Automobilindustrie zu E10 zusammengetragen. Diese Seite erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wir freuen uns über Hinweise auf neue Freigaben durch die Automobilindustrie. Wir bitten um Verständnis, dass an dieser Stelle nur verifizierte Quellen veröffentlicht werden können.

 

Alfa Romeo

 

Auch in der Fiat Group Automobiles SpA und für unsere Marken Alfa Romeo, Fiat und Lancia läuft derzeit eine aktuelle Bestandsaufnahme. (Quelle: Antwort Fiat am 25.02.2008). Alfa Romeo Hotline: 00800 / 25 32 00 00

 

AUDI

 

Audi-Fahrzeuge ab 1992 nahezu komplett für geplanten E10-Kraftstoff geeignet. Eine Verwendung dieser neuen Kraftstoffe, die künftig nach gesetzlicher Regelung bis zu 10% Ethanol enthalten können, ist damit für die Kunden von Audi problemlos möglich. Nicht geeignet sind die neuen Kraftstoffsorten Normal E10 und Super E10 für Fahrzeuge mit FSI-Saugmotoren der ersten Generation. Das sind im Detail der A2 1.6 FSI der Modelljahre 2002 bis 2006, der A3 1.6 FSI sowie der A3 und A4 mit dem 2.0 FSI der Modelljahre 2001 bis 2004. Diese Fahrzeuge sind auf Super Plus nach DIN 51626-2 angewiesen. Mit Standheizung ausgerüstete Audi A4 mit Ottomotor der Baujahre 2000 – 2007 sollten in der Betriebsphase der Standheizung gleichfalls mit Super Plus betankt werden. Grund dafür ist, dass Kraftstoff führende Bauteile, insbesondere Kraftstoff­hochdruckpumpen und Kraftstoffrails dieser Motoren bei Einsatz der neuen E10-Kraftstoffsorten ausfallen können. Den Kunden entsteht aber kaum ein Nachteil, da die Fahrzeuge in der Regel für den besonders verbrauchs­günstigen Einsatz von Super Plus-Kraftstoffen ausgelegt sind. (Quelle: Pressemeldung AUDI vom 08.02.2008)

BMW

 

Für die weit überwiegende Mehrheit der BMW Kunden ergeben sich mit der Einführung der neuen Kraftstoffe E10 und B7 keine Veränderungen. Die Kraftstoffe mit biogenem Anteil können dann - ohne erforderliche Nachrüstungen am Fahrzeug - zu einer willkommenen Reduzierung der CO2 Emissionen beitragen. Die neuen Kraftstoffe sind verträglich für alle BMW Benzinmotoren... In BMW Fahrzeugen sämtlicher Baujahre ist der unbedenkliche Einsatz von E10 Kraftstoffen möglich – sofern die Betriebsanleitung nicht ausdrücklich die Verwendung von Super Plus Kraftstoff vorschreibt. Quelle: BMW aktuell vom 31.01.2008

 

Chrysler

 

Alle Chrysler mit Benzinmotoren ab Modelljahr 1989 dürfen mit E10-Kraftstoffen betrieben werden. (Quelle: Pressemeldung Chrysler LLC vom 13.03.2008)

 

Citroen

 

Bisher keine Stellungnahme erhalten. Kundenhotline Citroen: 0800 / 445 1111

 

Daihatsu

 

Die meisten aktuellen Daihatsu Modelle sind für die neuen Kraftstoffnormen ausgelegt und vertragen die erhöhten Bio-Ethanolbeimischungen bei Ottokraftstoffen von bis zu zehn Volumen-Prozent (E10). Neben allen Materia und den 1,3 Liter Copen-Varianten gilt das auch für Sirion (M3 ab 2005) und Terios (J2 ab 2006). Inwieweit die Modelle Trevis und Cuore ebenfalls E10-tauglich sind, wird derzeit noch geprüft. Alle älteren Fahrzeuge benötigen ... SuperPlus.

E10 tauglich sind: SIRION M3 ab 2005, TERIOS J2 ab 2006, COPEN alle 1,3l, MATERIA alle. Die Modelle TREVIS und CUORE sind derzeit in Prüfung. (Quelle: Pressemeldung Daihatsu vom Februar 2008)

 

Dodge

 

Alle Dodge mit Benzinmotoren ab Modelljahr 1989 dürfen mit E10-Kraftstoffen betrieben werden. (Quelle: Pressemeldung Chrysler LLC vom 13.03.2008)

 

Ferrari

 

"...vertragen alle aktuellen Ferrari-Modelle den E10-Kraftstoff. Die Analyse der älteren Modelle ist noch nicht abgeschlossen, es sollten aber keine Probleme auch hier bestehen." (Antwort Ferrari vom 25.02.2008 auf Anfrage dser AVIA)

 

Fiat

 

Auch in der Fiat Group Automobiles SpA und für unsere Marken Alfa Romeo, Fiat und Lancia läuft derzeit eine aktuelle Bestandsaufnahme. (Quelle: Antwort Fiat am 25.02.2008). Fiat Hotline: 00800 3428 0000

 

Ford

 

 

Baujahr unabhängig vertragen alle Ford-Fahrzeuge mit Ottomotor die künftige, bis zu zehnprozentige Beimischung von Bio-Ethanol zum Superkraftstoff - entgegen zunächst anders lautender Meldungen auch der Ford Ka und die US-Importmodelle. Einzige Ausnahme ist der Ford Mondeo SCi mit Benzin-Direkteinspritzung (96 kW/130 PS). Der Mondeo SCi wurde von 2004 bis 2006 gebaut. (Quelle: Ford Pressemeldung vom 19.03.2008)

 

Harley-Davidson

 

Für die Besitzer von sämtlichen aktuellen und zahlreichen älteren Harley-Davidson Modellen ist die Umstellung auf den höheren Bioethanol-Anteil im Sprit kein Problem: Alle serienmäßigen Harley-Davidson Motoren ab dem Modelljahr 1980 vertragen zehn Prozent Bioethanol im Kraftstoff. Besitzern von Harley-Davidson Motorrädern, die vor dem Modelljahr 1980 gefertigt wurden, empfiehlt der Hersteller, ab 2009 auf "Super Plus" (ROZ 98) umzusteigen. Für modifizierte beziehungsweise leistungsgesteigerte Harley-Davidson Motoren sowie für alle Buell Modelle empfiehlt die Motor Company, nach der Umstellung des Bioethanol-Anteils im Kraftstoff "Super Plus" (ROZ 98) zu tanken. (Antwort auf Anfrage von AVIA vom 21.02.2008)

 

Jeep

 

Alle Jeep mit Benzinmotoren ab Modelljahr 1989 dürfen mit E10-Kraftstoffen betrieben werden. (Quelle: Pressemeldung Chrysler LLC vom 13.03.2008)

 

Lancia

 

Auch in der Fiat Group Automobiles SpA und für unsere Marken Alfa Romeo, Fiat und Lancia läuft derzeit eine aktuelle Bestandsaufnahme. (Quelle: Antwort Fiat am 25.02.2008). Lancia Hotline: 00800 52624200

 

Mazda

 

Alle Mazda Modelle der neuen Fahrzeuggeneration ab 2002 mit Ottomotoren (inklusive Benzin-Direkteinspritzer) beginnend mit der Einführung des Mazda6 sind laut Hersteller für die Verwendung von E10-Kraftstoff freigegeben. Bei allen unten aufgeführten Modellen ist eine uneingeschränkte Verwendung des E10-Kraftstoffs möglich, sofern dieser allen Vorschriften und Regeln zur Kraftstoffqualität im Allgemeinen entspricht:

Mazda2 (ab Baujahr 2007), Mazda2 (Baujahr 2003 – 2007; Produktionsstätte Valencia), Mazda3 und Mazda3 MPS (ab Baujahr 2003), Mazda5 (ab Baujahr 2005), Mazda6 und Mazda6 MPS (ab Baujahr 2002), Mazda MX-5 (ab Baujahr 2005), Mazda CX-7 (ab Baujahr 2007), Mazda RX-8 (ab Baujahr 2003). Die Verwendbarkeit von E10 bei älteren Mazda Modellen mit Benzinmotoren wird derzeit noch geprüft. Nach heutigem Kenntnisstand können diese Fahrzeuge nicht mit E10 betrieben werden, sondern sind für Kraftstoff mit maximal fünf Prozent Ethanol (E5) ausgelegt, wie er in Zukunft noch mit der Kraftstoffsorte Super Plus an den deutschen Tankstellen verfügbar sein soll. (Quelle: Mazda Pressemitteilung vom Februar 2008)

 

Mercedes / Smart

 

Die überwiegende Mehrheit aller Mercedes-Benz und smart Ottomotoren ist für den Einsatz von biogenen Kraftstoffen mit einem Anteil von bis zu 10 % Ethanol (E10) geeignet, deren Einführung in Deutschland vom Gesetzgeber für Mitte 2008 vorgesehen ist. Ausnahme sind einige Fahrzeuge im Oldtimerbereich und Fahrzeuge, in deren Betriebsanleitung ausdrücklich die Verwendung von Super Plus Kraftstoff vorgesehen ist, sowie Fahrzeuge mit Ottomotoren der ersten Generation von Vierzylinder Direkteinspritzern (C 200 CGI und CLK 200 CGI der Baureihen W203 und C209). Diese müssen in Deutschland künftig mit Super Plus betankt werden, das weiterhin einen Ethanolgehalt von nur 5 % enthalten wird. (Quelle: www.mercedes-benz.de Februar 2008)

 

Mitsubishi

 

Für Mitsubishi Benzinfahrzeuge mit Benzin-Direkteinspritzung (GDI-Motoren) ist derzeit ein Bio-Ethanol Gehalt im Kraftstoff von max. 5% (E5) freigegeben. Bei einem höheren Ethanolgehalt sind Schäden nicht auszuschließen. Für alle anderen Mitsubishi Benzinfahrzeuge ist derzeit ein Bio-Ethanol Gehalt im Kraftstoff von max. 10% (E10) freigegeben. (Quelle: www.mitsubishi-motors.de/services/tipps/bioethanol)

 

Mini

 

Unbedenklich ist der Einsatz von E10 auch in allen MINI Modellen nach dem Relaunch der Marke im Jahr 2000. (Quelle: Pressemeldung BMW vom 29.01.2008)

 

Nissan

 

Nicht nur alle Neuwagen, sondern auch alle Fahrzeuge ab dem Baujahr 2000 vertragen den geplanten Kraftstoff „Super E10 schwefelfrei ROZ 95". (Quelle: FAQ auf nissan.de)

 

Opel

 

Bis auf eine Ausnahme vertragen nicht nur alle Neuwagen, sondern auch die bisher zugelassenen Modelle „Super E10 schwefelfrei ROZ 95“. Diesem Kraftstoff wird gemäß DIN 51 626-1 ein Anteil von zehn Volumenprozent Ethanol beigemischt. Ebenso uneingeschränkt E10-tauglich sind Erdgas- und Autogasfahrzeuge im Benzinbetrieb. Lediglich der 2,2-Liter-Benzin-Direkteinspritzer mit dem Motorcode Z22YH benötigt generell Kraftstoff mit maximal fünfprozentigem Ethanolanteil – also herkömmlichen Superkraftstoff („Super schwefelfrei ROZ 95“) oder aber das neu benannte „Super Plus E5 (DIN EN 228) ROZ 98“. Den 2.2 DIRECT gibt es für die Baureihen Signum, Vectra und Zafira. (Quelle: Opel News auf www.opel.de vom 13.03.2008)

 

Peugeot

 

Alle Benzinmodelle der Marke PEUGEOT, die seit dem 1. Juli 1998 hergestellt wurden, können mit einer 10%igen Bioethanolbeimischung zum Kraftstoff betrieben werden. (Antwort PEUGEOT Deutschland GmbH vom 13.06.2007 auf Anfrage der AVIA).

 

Porsche

 

"Bereits heute seien darüber hinaus alle Porsche-Motoren tauglich für Ethanol-Beimischungen. Dies gelte sowohl für die Sportwagen, die für eine Beimischung von 10 Prozent ausgelegt seien, als auch für den sportlichen Geländewagen Cayenne, bei dem bis zu 25 Prozent Ethanol beigemischt werden könnten." (Quelle: Pressemeldung Porsche vom 04.03.2007)

 

Rolls-Royce

 

Außerdem können alle Rolls-Royce Automobile ab 2003, dem Launch des aktuellen Phantom Modells, mit E10 betankt werden. (Quelle: Pressemeldung BMW vom 29.01.2008)

 

Saab

 

"Die Saab BioPower-Modelle haben die Möglichkeit wahlweise herkömmlichen Benzin als auch E85 zu tanken. Darüber hinaus sind alle Saab Benzinmodelle aus der aktuellen Modellplalette E10 tauglich." (Quelle: Antwort von Saab Deutschland vom 20.04.2007 auf Anfrage der AVIA)

 

Seat

 

Bis auf wenige Ausnahmen sind die Fahrzeuge der Marke SEAT für den Betrieb mit den genormten E10-Kraftstoffsorten geeignet, die zukünftig an deutschen Tankstellen angeboten werden sollen. Die Verwendung der neuen Kraftstoffsorten Normal E10 und Super E10, die nach entsprechender gesetzlicher Regelung bis zu 10% Ethanol enthalten können, wird damit möglich. Fahrzeuge mit 2.0 FSI-Motoren bis Modelljahr 2004 können nicht mit den neuen Kraftstoffsorten Normal E10 und Super E10 betrieben werden. Dies betrifft wenige Fahrzeuge der Modelle Leon, Toledo und Altea. Bei diesen aufgeführten Motoren muss der Kraftstoff der Sorte Super Plus E5 verwendet werden. Der Grund ist, dass kraftstoffführende Bauteile, insbesondere Kraftstoffhochdruckpumpen und Kraftstoffrails dieser Motoren, bei Einsatz der E10-Kraftstoffsorten ausfallen können. Da die erwähnten 2.0 FSI Motoren seit Inbetriebnahme grundsätzlich nur für den Einsatz mit Super Plus Kraftstoffen vorgesehen waren, entsteht den Fahrern dieser Modelle kein Nachteil. Der SEAT Ibiza bis Baujahr 2001 und der SEAT Toledo bis Baujahr 1998 sowie die Motoren des SEAT Marbella können nicht mit den neuen Kraftstoffsorten Normal E10 und Super E10 betrieben werden. Kraftstoffführende Bauteile, insbesondere Kraftstoffrails und Kraftstoffleitungen dieser Motoren, können bei Einsatz der E10-Kraftstoffsorten ausfallen. Momentan wird überprüft, ob diese Kraftstoffleitungen ersetzt werden können, so dass diese Fahrzeuge für den Einsatz von E10-Kraftstoffsorten geeignet sind. (Quelle: Seat Pressemeldung vom 18.02.2008)

 

Skoda

 

Die Ottomotoren in Fahrzeugen der Marke Skoda sind unabhängig vom Modelljahr bis auf wenige Ausnahmen für den Betrieb mit den genormten E10-Kraftstoffsorten geeignet, die zukünftig an deutschen Tankstellen angeboten werden sollen. Skoda-Kunden können damit die neuen Kraftstoffsorten Normal E10 und Super E10 verwenden, die nach entsprechender gesetzlicher Regelung bis zu zehn Prozent Ethanol enthalten. Ausnahmeregelungen gelten für Octavia II-Modelle mit FSI-Motoren aus den Bauzeiträumen 2004 bis maximal 2006, die wie bisher mit Super Plus betankt werden müssen. Für den Kunden entsteht demnach kein Nachteil. Ob in Ausnahmefällen auch Super E10 verwendet werden kann, wird derzeit noch geprüft. Super Plus-Pflicht gilt ebenso für alle Motoren, für die diese Benzinart bisher schon vorgeschrieben war. Für den auf dem deutschen Markt nie angebotenen Fabia I mit 1,0 l 37 kW-Motor wird bei Bedarf eine kostengünstige Kundendienst-Lösung zur Umrüstung angeboten. Für den Felicia, 1994-2001, gilt: Der Motor 1,6 l 55 kW befindet sich noch in der Laborprüfung. Beim Motor 1,3 l OHV mit 40 und 50 kW müssen Teile des Druckreglers ersetzt werden. In der Prüfung befinden sich auch die Motoren vorangegangener Modelle (Forman, Favorit etc.). Der Bestand dieser Fahrzeuge in Deutschland ist allerdings gering. (Quelle: Skoda Pressemeldung vom 08.02.2008)

 

Subaru

 

Bisher keine Stellungnahme erhalten. Telefon Subaru: (0 60 31) 60 60

 

Suzuki

 

In den Bedienungsanleitungen unserer SUZUKI Fahrzeuge wird ausführlich auf den Betrieb mit freigegebenen Kraftstoffen (z.B. bis zu 10% Ethanol-Anteil) eingegangen. Diese Dokumentation in der Bedienungsanleitung gilt gleichzeitig als Freigabe für diesen Kraftstoff, dass heißt alle aktuellen SUZUKI Fahrzeuge haben die Freigabe mit dem Kraftstoff E10 betrieben zu werden. (Antwort Suzuki-Kundenbetreuung auf Anfrage der AVIA am 27.03.2008)

 

TOYOTA

 

Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu können, dass alle aktuellen mit Super Kraftstoff betriebenen TOYOTA Fahrzeuge mit einer 10%igen Bioethanolbeimischung betankt werden können. "Aktuell" bedeutet in diesem Zusammenhang alle Fahrzeuge zurück bis zum Produktionsjahr 1996. (Antwort TOYOTA Deutschland vom 10.05.2007 auf Anfrage der AVIA)

 

TRIUMPH

 

Gute Nachricht für die Besitzer von TRIUMPH-Motorrädern: ALLE TRIUMPH-Motoren vertragen E10-Kraftstoffe. Dies gilt für sämtliche TRIUMPH-Modelle der Hinckley-Ära seit Baujahr 1990. Zudem hat die Verwendung von E10-Kraftstoffen keinerlei Auswirkungen auf die Fahrzeuggarantie. (Quelle: Antwort Triumph vom 25.02.2008 auf Anfrage der AVIA)

 

Volkswagen

 

"Alle Fahrzeuge der Marke Volkswagen sind, bis auf wenige Ausnahmen, für den Betrieb mit den geplanten E10-Kraftstoffen geeignet. Eine Verwendung dieser neuen Kraftstoffe, die künftig nach neuer gesetzlicher Regelung bis zu 10% Ethanol enthalten können, ist damit für die Kunden von Volkswagen problemlos möglich. Nicht geeignet sind die neuen Kraftstoffsorten Normal E10 und Super E10 für Fahrzeuge mit FSI-Motoren der ersten Generation. Dies betrifft wenige Fahrzeuge der Modelle Lupo, Polo, Golf, Bora und Touran aus den Bauzeiträumen 2000 bis 2004, in Einzelfällen bis 2006. Diese Fahrzeuge müssen die Sorte Super Plus E5 tanken. Grund dafür ist, dass kraftstoffführende Bauteile, insbesondere Kraftstoffhochdruckpumpen und Kraftstoffrails dieser Motoren bei Einsatz der neuen E10-Kraftstoffsorten ausfallen können. Kunden dieser Fahrzeuge entsteht aber kein Nachteil, da für diese Fahrzeuge überwiegend der Einsatz von Super Plus Kraftstoffen vorgesehen ist. (Quelle: Pressemeldung VW vom 08.02.2008) Servicehotline von VW für Fahrzeughalter mit Fahrzeugen, die zu den "Einzelfällen" zählen: Tel. 0800-86 55 79 24 36 (kostenlos) oder kundenbetreuung<at>volkswagen.de

 

Volvo

 

Alle Volvo Benzin-Varianten, beginnend mit dem Modell 740 sind für die Verwendung von E10 ... geeignet. (Antwort Volvo Car Germany GmbH vom 13.06.2007auf Anfrage der AVIA).


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Rotherbach Rotherbach

Gefahr! H334

Moin,

 

*grins* Was Ich jetzt nicht unbedingt so überraschend finde ... was sollen 10% Ethanol auch schon groß machen ... *g*

 

MFG Kester


Höchstwahrscheinlich nimmt der ADAC alle Fahrzeuge in Beschlag, die noch nicht 100%-ig freigegeben sind (...wird überprüft) und deswegen summiert sich da alles auf über 3 Mio. Fahrzeuge... ;)

 

Zumal manche Automobilhersteller dem ADAC auch einiges an Spielraum lassen mit Aussagen "von BJ bis" oder ähnlichen Aussagen. Über die Verträglichkeit von E10 brauchen wir wohl keinen Kommentar verlieren :D


GandalfTheGreen GandalfTheGreen

Bio Power vom Bauer

1980 waren 7.5% Ethanol die norm. Als Bleiersatz jetzt frage ich mich, weis das der ADAC nicht.

Oder berichtet der ADAC nicht mehr für den Autofahrer sondern nur noch als Sprachrohr der Öllobby.

 

LPG beim ADAC lange nicht erwähnt.

Biodiesen nie Erwähnt.

Pflanzenöl nie Erwähnt.

 

E10 MACHT DEN MOTOR KAPUTT :eek:

Schon immer war das so aber die E10 hetze geht wirklich zu weit.


Zitat:

Original geschrieben von GandalfTheGreen

1980 waren 7.5% Ethanol die norm. Als Bleiersatz jetzt frage ich mich, weis das der ADAC nicht.

Oder berichtet der ADAC nicht mehr für den Autofahrer sondern nur noch als Sprachrohr der Öllobby.

 

LPG beim ADAC lange nicht erwähnt.

Biodiesen nie Erwähnt.

Pflanzenöl nie Erwähnt.

 

E10 MACHT DEN MOTOR KAPUTT :eek:

Schon immer war das so aber die E10 hetze geht wirklich zu weit.

Die milliardenschwere Öllobby sitzt doch überall mit drin, erst recht beim ADAC.

Schmieren und salben hilft allenthalben, wer genug schmiert, über den berichten die meisten Medien auch so wie er es gerne hätte. Es findet sich auch immer irgendein Professor oder Experte, der ein Gefälligkeitsgutachten schreibt.


Das Märchen über E10

Zitat:

Original geschrieben von Golf F&I Gti

Höchstwahrscheinlich nimmt der ADAC alle Fahrzeuge in Beschlag, die noch nicht 100%-ig freigegeben sind (...wird überprüft) und deswegen summiert sich da alles auf über 3 Mio. Fahrzeuge... ;)

Wenn ich das richtig im Kopf habe, setzt sich die Zahl wie folgt zusammen:

 

375.000 deutsche Fahrzeuge, die kein E10 vertragen (z.B. die alten FSIs von VW)

und

etwa 3.000.000 ausländische Fahrzeuge, die kein E10 vertragen, aber da weiß keiner was genaues, und der ADAC schon lange nicht...

 

Zitat:

von http://www.zeit.de/online/2008/14/biosprit

Darunter seien nach Angaben des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA) 315.000 Fahrzeuge deutscher Hersteller und zwei bis drei Millionen Pkw ausländischer Produzenten

.

 

Da wahrscheinlich aber diese 2-3 Mios schnell zusammenschrumpfen werden, wenn die ausländischen Automobilhersteller denn dann mal Tests oder Berechnungen gemacht haben werden... (mit Sicherheit wird da keiner was machen, der "nur" ein paar Fahrzeuge auf dem deutschen Markt hat und woanders groß ist... warum auch?)


ich mag den adac auch nicht unbedingt gut leiden. aber in dem punkt der bedenklichkeit von e10 bei vielen automodellen, gebe ich ihm recht. denn die freigaben beziehen sich doch quasi nur auf fahrzeuge ab mitte bis ende der 90`er jahre. es fahren aber auch noch sehr viele autos aus früheren jahren. mein polo 86c zum beispiel. der ist , soweit ich das weiß, nicht für e10 freigegeben. und davon gibts ja noch ne ganze menge. oder andere klein- und kompaktwagen.

wie ist das eigentlich mit der herstellung von ethanol? wie ist da der aufwand bezüglich der umweltbelastung. das zeug muß doch erst `mal hergestellt werden, bevor es dem benzin beigemischt wird.

ich bin der meinung, der staat will nur seine wirtschaft auf dem rücken der kleinen leute ankurbeln. denn entweder ihr kauft euch ein neues auto, oder ihr tankt das teuere super plus (inklusive höherer mineralöl- und mehrwertsteuer). oder warum wird das super plus nicht mit 10% ethanol angereichert?


Ich weiß zwar nicht was für ein Polo der 86c ist! Ich geh mal von nem alten vor 2000 gebauten aus! Der ist freigegeben. Selbst ein Käfer Bj. 44 sollte laut dem ersten Text freigegeben sein! Was interessiert mich bei ner Kiste die älter als 10 Jahre ist eine Freigabe? Entweder er läuft damit oder nicht! Bei nem Direkteinspritzer wäre ich wohl auch vorsichtig aber bei MPI oder Mono?! Eher nicht! Was nützt die Freigabe? Glaubt irgendjemand das er deshalb auf ne 10 Jahre alte Kiste Garanie kriegt? Wir brauchen alternative Treibstoffe ob wir wollen oder nicht. Irgendwo muß halt angefangen werden. Abgezockt werden wir auch so oder so.

Kommt mir vor wie damals als das Blei verboten wurde, da hat auch jeder geschrien und passiert ist nix.


Zitat:

Original geschrieben von mozartschwarz

Ich weiß zwar nicht was für ein Polo der 86c ist! Ich geh mal von nem alten vor 2000 gebauten aus! Der ist freigegeben. Selbst ein Käfer Bj. 44 sollte laut dem ersten Text freigegeben sein! Was interessiert mich bei ner Kiste die älter als 10 Jahre ist eine Freigabe? Entweder er läuft damit oder nicht! Bei nem Direkteinspritzer wäre ich wohl auch vorsichtig aber bei MPI oder Mono?! Eher nicht! Was nützt die Freigabe? Glaubt irgendjemand das er deshalb auf ne 10 Jahre alte Kiste Garanie kriegt? Wir brauchen alternative Treibstoffe ob wir wollen oder nicht. Irgendwo muß halt angefangen werden. Abgezockt werden wir auch so oder so.

Kommt mir vor wie damals als das Blei verboten wurde, da hat auch jeder geschrien und passiert ist nix.

als das blei im benzin abgeschafft wurde, hat man additive als ersatz entwickelt.

ein polo86c ist ein kleinwagen von vw. meiner ist aus dem jahre 1990. der 86c wurde von 1990 bis 1994 produziert. der motorblock ist sicher für e10 freigegeben. aber was machste mit den anbauteilen und leitungen (inklusive dichtungen)? und das mit der garantie ist der knackpunkt. der staat verordnet, ohne dafür im falle eines schadens durch diese verordnung zu haften.


"Alle Fahrzeuge der Marke Volkswagen sind, bis auf wenige Ausnahmen, für den Betrieb mit den geplanten E10-Kraftstoffen geeignet. Eine Verwendung dieser neuen Kraftstoffe, die künftig nach neuer gesetzlicher Regelung bis zu 10% Ethanol enthalten können, ist damit für die Kunden von Volkswagen problemlos möglich. Nicht geeignet sind die neuen Kraftstoffsorten Normal E10 und Super E10 für Fahrzeuge mit FSI-Motoren der ersten Generation. Dies betrifft wenige Fahrzeuge der Modelle Lupo, Polo, Golf, Bora und Touran aus den Bauzeiträumen 2000 bis 2004, in Einzelfällen bis 2006. Diese Fahrzeuge müssen die Sorte Super Plus E5 tanken.

 

 

 

Da steht Fahrzeuge und nicht Block! Wie willst du bei so einem alten Auto beweisen das ein Schaden durch E10 entstanden ist? Selbst wenn die dir ne Garantie geben würden, müßtest du dich mit ner Amada von Rechtsverdrehern anlegen! Ich seh das locker kannst du auch an meinem Profil sehen! Ab E70 wirds lustig und das kann deiner auch und es spart Geld!

 

 

Wenn du ein Aditiv brauchst mußt du halt E5 Tanken also Super Plus! So umgeht der Staat alles wie damals! Den Bleiersatz hat dir auch keiner geschenkt!


Das Märchen über E10

@mozart

danke für den hinweis. ich werde mich `mal bei gelegenheit bei vw erkundigen, wie das nun mit meiner alten möhre aussieht. ich wollte ihn noch etwas länger fahren.


Bei mehr als E10 sagen die höchstens keine Freigabe! Warum sollten sie auch!


Rotherbach Rotherbach

Gefahr! H334

Moin,

 

kleiner aber feinder Unterschied. Es war ERLAUBT, aber eher unüblich, denn Ethanol (auch aus chemischer Produktion) war schon immer teurer als Grundbenzin ;) ).

 

Zitat:

Original geschrieben von GandalfTheGreen

1980 waren 7.5% Ethanol die norm. Als Bleiersatz jetzt frage ich mich, weis das der ADAC nicht.

Oder berichtet der ADAC nicht mehr für den Autofahrer sondern nur noch als Sprachrohr der Öllobby.

 

LPG beim ADAC lange nicht erwähnt.

Biodiesen nie Erwähnt.

Pflanzenöl nie Erwähnt.

 

E10 MACHT DEN MOTOR KAPUTT :eek:

Schon immer war das so aber die E10 hetze geht wirklich zu weit.

Ähhh ... Sorry ... aber der Bestand an Autos mit einem Alter >20 Jahren ... ist doch eher überschaubar. Letztes oder vorletztes Jahr hatte ich die Zahl wegen der Diskussion H-Kennzeichen/07 Nummer mal zu knapp 650.000 Fahrzeuge recherchiert. Bei 65 Mio. Fahrzeuge ist das ein Bestand von ca. 1%. Lass es heute mal meinetwegen 1 Mio. Fahrzeuge sein, von denen aber auch wiederum viele Mercedes eine Freigabe haben. Das ist schlicht eine ZAHL, die im Gesamtkontext schlicht zu vernachlässigen ist. Bei jeder Reform, Veränderung etc.pp. wird es einige geben, die einen Nachteil dadurch haben. Auf die kann man aber nicht in jedem Fall Rücksicht nehmen, sonst verändert sich NIE etwas.

 

Die Herstellung von Bioethanol ist abhängig von der Pflanze, aus der es gewonnen wird. Der Vorteil in der Umweltbelastung reicht von fast nicht vorhanden (schlechte Anlage in Kombination mit schlechter Pflanze) bis hin zu derzeit 55% (Effiziente Anlagen, effiziente Hefekulturen, gute Pflanzenbasis).

 

Und im Ernst ... glaubst Du allen ernstes, das diejenigen, die einen Polo 86C fahren bzw. VERBRAUCHEN ... nur wegen Bioethanol einen NEUWAGEN kaufen ?! Entweder iss es denen SCHEISSEGAL ob der Wagen nen Monat früher oder später verreckt (also tankt man ohne Bedenken E10) oder die kaufen sich wieder irgendeine 1500 Euro Schlurre die es schluckt. Die Wirtschaft ... kurbelt das ÜBERHAUPT nicht an.

 

Das SUPER Plus wird nicht gemischt, damit diejenigen ... die WIRKLICH Fahrzeuge haben, die E10 nicht vertragen, deren Fahrzeuge aber noch einen entsprechenden Wert und eine entsprechende Lebensdauer aufweisen ausweichen können (z.B. VAG FSI Fahrzeuge, Mitsubishi GDI, Mercedes CGI etc.pp.), ausserdem ist die zu erzielende GESAMTQUOTE gemäß EU Verträge nicht 10% sondern darunter ... und wird im MISCHVERBRAUCH Normal/Super E10 vs. Super+ E5 erzielt, einfach weil die MEHRZAHL an Fahrzeugen mit Super läuft, und nur sehr wenige Fahrzeug Super+ brauchen. Würde man die Logik umdrehen ... müßte Super Plus zum erreichen der Gesamtquote möglicherweise E50 sein, und da kann es VIEL EHER Probleme geben, als bei E10, was ein wesentlich geringeres Risiko darstellt.

 

Zitat:

Original geschrieben von swobi417

ich mag den adac auch nicht unbedingt gut leiden. aber in dem punkt der bedenklichkeit von e10 bei vielen automodellen, gebe ich ihm recht. denn die freigaben beziehen sich doch quasi nur auf fahrzeuge ab mitte bis ende der 90`er jahre. es fahren aber auch noch sehr viele autos aus früheren jahren. mein polo 86c zum beispiel. der ist , soweit ich das weiß, nicht für e10 freigegeben. und davon gibts ja noch ne ganze menge. oder andere klein- und kompaktwagen.

wie ist das eigentlich mit der herstellung von ethanol? wie ist da der aufwand bezüglich der umweltbelastung. das zeug muß doch erst `mal hergestellt werden, bevor es dem benzin beigemischt wird.

ich bin der meinung, der staat will nur seine wirtschaft auf dem rücken der kleinen leute ankurbeln. denn entweder ihr kauft euch ein neues auto, oder ihr tankt das teuere super plus (inklusive höherer mineralöl- und mehrwertsteuer). oder warum wird das super plus nicht mit 10% ethanol angereichert?

Da geht es nicht um Garantien oder Gewährleistungen, sondern um PRODUKTHAFTUNG. Gibt z.B. VW ein Fahrzeug für E10 frei, dann sagen die aus : Im Rahmen der normalen Nutzung sind keine Schäden durch den Kraftstoff am Fahrzeug zu erwarten. Wenn dir jetzt z.B. die Hochdruckpumpe deines FSI verreckt, den Motorraum mit Benzin unter hohem Druck duscht und die Kiste deshalb hoch geht ... könntest du an VW z.B. Schmerzengeldansprüche stellen, wenn ursächlich der Kraftstoff den Schaden hervorrief. Und DAS wollen die Hersteller logischerweise vermeiden.

 

Zitat:

Original geschrieben von mozartschwarz

Ich weiß zwar nicht was für ein Polo der 86c ist! Ich geh mal von nem alten vor 2000 gebauten aus! Der ist freigegeben. Selbst ein Käfer Bj. 44 sollte laut dem ersten Text freigegeben sein! Was interessiert mich bei ner Kiste die älter als 10 Jahre ist eine Freigabe? Entweder er läuft damit oder nicht! Bei nem Direkteinspritzer wäre ich wohl auch vorsichtig aber bei MPI oder Mono?! Eher nicht! Was nützt die Freigabe? Glaubt irgendjemand das er deshalb auf ne 10 Jahre alte Kiste Garanie kriegt? Wir brauchen alternative Treibstoffe ob wir wollen oder nicht. Irgendwo muß halt angefangen werden. Abgezockt werden wir auch so oder so.

Kommt mir vor wie damals als das Blei verboten wurde, da hat auch jeder geschrien und passiert ist nix.

*lach* Das glaubst auch nur du ;) Man hat da keine Additive als Ersatz für Blei entwickelt. Es gibt tatsächlich Fahrzeuge die bis HEUTE keine Freigabe für Bleifrei-Benzin haben. Diese Fahrzeuge muss man tatsächlich umbauen lassen (auf geänderte Ventile und Ventilsitze). Das einzige was man reingehauen hat, waren "Additive" zur Klopfzahlerhöhung. Die zusätzliche Funktion des Et4Pb hat NIEMAND ersetzt. Übrigens ... der 86C wurde ab 1981 gebaut, ab 1990 handelt es sich um den 86C2F (Facelift).

 

Und mal im Ernst ... eine GARANTIE hast du auch bei E5 bei diesem Auto überhaupt nicht mehr ! Und Leitungen und Dichtungen ... die nach 18 Jahren mal undicht werden ... sind auch bei E5 absolut keine SELTENHEIT. Das ist schlicht ein Nullargument. Solche Dinge sind halt schlicht und einfach irgendwann mal zu wechseln. Bei einem Auto, das seinen "Lebenszyklus" im Grunde bereits überschritten hat ... zieht das Argument nicht, siehe oben ... sonst KANN MAN niemals etwas ändern.

 

Das ganze wird nur sehr heiß gekocht ... der Grund, wenn man MICH fragt : Es geht um das Geld ... Bioethanol ist TEUER ! Teurer als Ethanol, das aus Erdöl hergestellt wird und nochmals teurer als reines Benzin. Und was für die Konzerne viel WESENTLICHER ist ... dieses GELD verdienen ANDERE. z.B. ehemalige Zuckerproduzenten oder gar ganz andere Unternehmen. DAS ist das Problem. Der Tankstellenkonzern verdient ... am Liter nen Cent weniger ... und deshalb wird es so heiß gekocht. Da meint es GANZ SICHER niemand besonders gut mit den Fahrern älterer Autos. Für die interessiert sich KEINE SAU ! Ausser denen die damit Ihr Geld verdienen ... und nun mal so ein kleiner Hammer ... ein Hersteller von Vergasern für Oldiemopeds ... hat bei seinen Vergaser sogar bei E15 (!) keine Probleme feststellen können und dies auch kommuniziert.

 

Gegen E10 sind vorallem diejenigen ... welche dadurch WENIGER Geld verdienen ... also : Autohersteller (Die technischen Veränderungen (sofern notwendig), der Test und die Freigabe kosten pro Auto zwischen 150 und 350 Euro) und die Kraftstoffhändler (da ein Teil deren Geldes jetzt an dritte weiterfließt).

 

MFG Kester

 

Zitat:

Original geschrieben von swobi417

 

als das blei im benzin abgeschafft wurde, hat man additive als ersatz entwickelt.

ein polo86c ist ein kleinwagen von vw. meiner ist aus dem jahre 1990. der 86c wurde von 1990 bis 1994 produziert. der motorblock ist sicher für e10 freigegeben. aber was machste mit den anbauteilen und leitungen (inklusive dichtungen)? und das mit der garantie ist der knackpunkt. der staat verordnet, ohne dafür im falle eines schadens durch diese verordnung zu haften.


@kester

ich danke dir für deine aussagen. sie waren für mich doch sehr beruhigend. also kann ich meinen polo noch weiterhin nutzen. auch mit e10.


Lottermoser Lottermoser

The funky Ökofreak

Traumhaft! Das ist ja ein endloses Thema, mit dem bißchen mehr. Im Prinzip kann man das doch auch so sehen. Wenn ein Auto mit E10 kaputt geht, dann tut es das mit E5 ja in der doppelten Zeit auch. Ethanol macht ja scheinbar den Motor kaputt! Das ist doch eine Frechheit seitens der Hersteller, sie nehmen also heutzutage in Kauf, daß mein Auto einen Motorschaden erleidet und weil es doppelt so lange dauert, bin ich warscheinlich aus der Garantie und somit sind die Herren raus? Sollte man hier nicht langsam mal Vorsatz unterstellen?

Abgesehen davon, was die schlauen "Motorenexperten" und "ADAC-Fuzzies" in allen Medien breittreten, wird sowieso nichts passieren. Sind diese Leute eigentlich mal zur Schule gegangen? Scheinbar nur in der Baumschule ohne das Fach Chemie!

 

Also ich fahre meinen Golf mit E70-E85 und scheiße auf irgendwelche Aussagen von diesen selbsternannten "Experten", denn nach den bisherigen Aussagen sind sie leider als unzurechnungsfähig einzustufen. Ich übernehme selber Verantwortung für meinen Ar... bzw. mein Auto und möchte doch einfach nur nicht ständig durch Falschauassagen genervt werden!

Wenn Euch ein Arzt sagen würde, frische Luft und gesundes Essen sei schädlich, ihr solltet lieber rauchen und saufen, würdet ihr ihm dann glauben?

Armes Deutschland,

 

Lottermoser


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