Brennende Fahrzeuge in deutschen Großstädten, politisch motiviert oder purer Vandalismus?

http://www.brennende-autos.de/

Erschreckend, oder ?

Liebe Berliner,
Eure Toleranz gegen solche Straftäter stinkt zum Himmel. Mich seht ihr in der Hauptstadt des Autoabfackelns sicher nicht !

Gruß SRAM

Beste Antwort im Thema

Hallole zusammen
ich habe da überhaupt keine toleranzschwelle denn der schwerarbeitende Familienvater oder die alleinerziehende Mutter für diese Taten zum finanziellen Ruin führen können haben das nicht verdient. genausowenig wie die Leute die ein sogenanntes Bonzenauto fahren denn auch die arbeiten und bezahlen sozialabgaben die vermutlich diese Art von Menschen auch noch finanzieren. Wegsperren und als arbeitsdienst die Autobahn mit dem handbesen fegen lassen, natürlich ohne geschwindigkeitsbegrenzung und im berufsverkehr.. pro abgeliefertem kilo schmutz gibts was zu essen..

Hat genausowenig wie damals die RAF mit Politik zu tun was ja immer behauptet wurde. Da sind einfach nur Verbrecher und mir würde noch beseres eibfallen diese Leute zu bestrafen... JOL:

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Standard. Bitte. So schwer ist das doch nun wirklich nicht...

Interessant übrigens, dass man nun schon wieder bei der Todesstrafe und Hitler angelangt ist. Godwin's Law bestätigt sich immer wieder...

Aber wenigstens muss sich die Politik keine Sorgen machen, dass Jemand mal auf die Idee kommt und bei solchen Taten die Grundproblematik hinterfragt. Nämlich die Spaltung unserer Gesellschaft in Gewinner und Verlierer...

Zitat:

Original geschrieben von OhLord


In diesem ganz speziellen Fall wäre mir standard aber lieber, definitiv.😰

Gut, wenn das bei dir nicht so ist... Jedem sein Pläsierchen.... 😁😁😁

Turbovivic muss demnächst durch Rumänien. Mit den Reisetipps von Hartz4Fahrer bekommt er bestimmt die Gelegenheit Erfahrungen abseits vom Standardprogramm zu machen. 😁

😁😁😁😁

Wer drauf steht...

😁😁😁

Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer


Ja lieber alle schön durchfüttern? Wie willst du es haben?

Lieber Tausende tatsächlicher Mörder durchfüttern, als nur einen einzigen Unschuldigen zu töten. Wo wir schon dabei sind: lieber Tausende tatsächlicher Mörder laufen lassen, als nur einen einzigen Unschuldigen zu inhaftieren.

Allerdings ist eine zu Unrecht verbüsste Haftstrafe immerhin durch gewisse finanzielle Ausgleiche wiedergutzumachen, eine zu Unrecht durchgeführte Tötung allerdings nicht - der zu Unrecht exekutierte bleibt leider tot. Solange wir das nicht ändern können, so lange bleibt die Todesstrafe schon alleine aus diesem Grund ein entsetzliches Unrecht.

@xmrdx:
Die Grundproblematik soll die Spaltung der Gesellschaft in Gewinner und Verlierer sein? Soll ich das so verstehen, dass jede kriminelle Handlung dadurch zu rechtfertigen wäre, dass der Täter ein "Verlierer" ist? Das durch absolute Gleichmacherei keine kriminellen Taten mehr begangen werden? Wie naiv kann man eigentlich sein, dass man so sehr an das nicht vorhandene Gute im Menschen glaubt?

Der Mensch ist - und bleibt - das vielleicht am höchsten entwickelte Raubtier (jenseits der Katzen) auf diesem Planeten. Kein anderes Tier (außer den Katzen) hat es geschafft, andere Tiere in diesem Ausmaß für sich arbeiten zu lassen - und auf dieser Ausbeutung basiert unser aller menschliches Überleben. Grundlage dieses Überlebens ist der Drang nach genetischem Überleben. Aus diesem evolutionsbiologischen Grund wird jede Gesellschaftsform, die die totale Gleichmacherei fordert, nicht ohne massive Unfreiheit und Unterdrückung auskommen und nicht lange bestehen bleiben.

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Und wieder einmal stehen wir vor dem Problem, dass Jemand eine Erklärung nicht von einer Rechtfertigung unterscheiden kann 🙄

Es ist so unglaublich traurig manchmal...

Zitat:

Original geschrieben von xmisterdx


Und wieder einmal stehen wir vor dem Problem, dass Jemand eine Erklärung nicht von einer Rechtfertigung unterscheiden kann 🙄

Es ist so unglaublich traurig manchmal...

Eine Erklärung ist das auch nicht - denn dann müssten ja alle "Verlierer" zu kriminellen Handlungen tendieren. Die Erklärung liegt vielmehr in der Erziehung der Kriminellen begründet: ihnen wurde nicht genug Respekt vor dem Eigentum anderer oder gar Anstand beigebracht.

Aber das ist für angeblich so progressive Menschen nicht zu verstehen - die fangen dann immer an, Erklärungen und später Rechtfertigungen für kriminelles Verhalten im angeblich so asozialen Verhalten der "Mächtigen" oder "Reichen" zu suchen...

Zitat:

Original geschrieben von adder33



Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer


Ja lieber alle schön durchfüttern? Wie willst du es haben?
Lieber Tausende tatsächlicher Mörder durchfüttern, als nur einen einzigen Unschuldigen zu töten. Wo wir schon dabei sind: lieber Tausende tatsächlicher Mörder laufen lassen, als nur einen einzigen Unschuldigen zu inhaftieren.

Bin ich fast deiner Meinung, allerdings ist es heute nicht mehr wirklich schwer die Täter zu überführen.

Zitat:

Original geschrieben von Hartz4Fahrer



Zitat:

Original geschrieben von adder33


Lieber Tausende tatsächlicher Mörder durchfüttern, als nur einen einzigen Unschuldigen zu töten. Wo wir schon dabei sind: lieber Tausende tatsächlicher Mörder laufen lassen, als nur einen einzigen Unschuldigen zu inhaftieren.

Bin ich fast deiner Meinung, allerdings ist es heute nicht mehr wirklich schwer die Täter zu überführen.

und dementsprechend auch in die irre führende spuren zu legen.

http://www.harrywoerz.de/

Tatsächliche Rückfallquoten.

Zitat:

Lieber Tausende tatsächlicher Mörder durchfüttern, als nur einen einzigen Unschuldigen zu töten. Wo wir schon dabei sind: lieber Tausende tatsächlicher Mörder laufen lassen, als nur einen einzigen Unschuldigen zu inhaftieren.

Traumtänzer: Von den 1000 Mördern, die du hast laufen lassen begehen 270 (!) wieder eine schwere Straftat.

Ich hoffe es trifft Dich !

Ich halte das für inakzeptabel.

__________________

Bei jugendlichen Straftätern beträgt die Rückfallquote sogar 78%.

Mit Frau Zypries stimme ich insofern überein, daß dies ein unhaltbarer Zustand ist. Allerdings bevorzuge ich wirksame Maßnahmen: in diesem Falle hätte wegschliesen 2500 Straftaten verhindert.

Gruß SRAM

Zitat:

Original geschrieben von adder33


Eine Erklärung ist das auch nicht - denn dann müssten ja alle "Verlierer" zu kriminellen Handlungen tendieren. Die Erklärung liegt vielmehr in der Erziehung der Kriminellen begründet: ihnen wurde nicht genug Respekt vor dem Eigentum anderer oder gar Anstand beigebracht.

Korrekt. Und wer hat das verbockt? Die Kriminellen selbst? Wer erzieht denn? Eltern... und natürlich die Gesellschaft selbst. Mit ihren Vorbildern zum Beispiel...

Zitat:

Aber das ist für angeblich so progressive Menschen nicht zu verstehen - die fangen dann immer an, Erklärungen und später Rechtfertigungen für kriminelles Verhalten im angeblich so asozialen Verhalten der "Mächtigen" oder "Reichen" zu suchen...

In der Tat sehe ich keinen wesentlichen Unterschied zwischen Leuten, die fremde Autos anzünden und Menschen, die normale Bürger ruhigen Gewissens um ihres eigenen Vermittlungsbonus willen um ihr Geld bringen. Zigfach geschehen durch sog. Bankberater, die braven Sparern hochriskante Finanzpapiere aufgeschwatzt haben...

Aber das ist ne relativ sinnlose Diskussion, da "wir" sie auf Stammtischlevel mit Stammtischlern führen 😉

Eines ist jedenfalls klar:
Solange Misstände in der Gesellschaft bestehen, werden Autos brennen und auch Leute von frustrierten Jugendlichen vermöbelt werden. Völlig egal wie absurd hoch man die Strafen schraubt.

In den USA werden schon 14jährige Kinder für zig Jahre weggesperrt. Deswegen sind die USA auch so ein friedliches, ausgeglichenes und sicheres Land. Frag mal nen Miami-Urlauber 😉

Der konservative "Kopf ab"-Reflex ist zwar simpel, er löst aber keine Probleme...

Zitat:

Original geschrieben von tec-doc

Zitat:

Original geschrieben von tec-doc



Zitat:

Die auch hier im Thread geäußerte Vermutung, daß die Mehrzahl dieser Straftaten keinerlei politischen Hintergrund hat, war wohl nicht ganz falsch.

Öhm... von 2007 bis 10/2010 waren es 666, seit Jahresbeginn 2011 waren es nochmal 550 Autos - 1216 Stück also?
Bisserl gewagt ist deine Aussage daher schon irgendwie? 35 hat er angezündet, der Rest war quasi Kolateralschaden. 35 von 1216.. hm. 😉

Zitat Leiter Staatsschutz:
"Der Mann soll die Brände aus persönlichem Frust über seine Arbeitslosigkeit gelegt haben, so die Polizei. Ende August stoppte die Anschlagsserie des Mannes. „Da hat er schlicht und ergreifend einen Aushilfsjob gefunden und seine Frustreaktion etwas abgebaut
Das gibt mir auch etwas zu denken... politisch "motiviert" ist das indirekt ja doch wieder, denn real minimal 5,8 Mio Arbeitslose bei nichtmal 1 Mio vakanten Stellen sind ja nicht gerade Zeugnis einer vernünftigen Arbeitsmarktpolitik? Den politischen Hintergrund sollte man evtl. etwas weiter fassen? (bin ja gespannt, wer das jetzt richtig versteht *schmunzel* )

Entschuldigen kann und soll das natürlich nichts, höchst vorsorglich noch angefügt. 🙂

Darauf antworte ich gern, wenn auch jetzt mit etwas Verzögerung.

Erstens: Der jetzt gefaßte Täter stellt, statistisch gesehen, eine Stichprobe dar. Er hat nach gegenwärtigem Kenntnisstand keine und damit auch keine linksradikalen politischen Motive (im Sinne einer ideologischen Rechtfertigung; das ist ja das, was die Mainstream-Medien und damit die meisten Foristen hier darunter verstehen). Dies erlaubt selbstverständlich keine exakte Aussage über das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein solcher Motive bei allen Berliner Autobrandstiftern, es erlaubt aber eine Abschätzung. Die lautet für mich, daß ich jemandem, der behauptet, die Mehrzahl dieser Straftaten habe wohl eher keinen politischen Hintergrund, zustimmen würde. Das habe ich oben versucht auszudrücken. (Mit aller gebotener Vorsicht.)

Zweitens: Richtig, Kriminalität ist ein soziales Phänomen, bei dem immer auch politisches Handeln oder Nichthandeln eine Rolle spielt. Wobei sich Heerscharen von Politikern, Juristen und Kriminologen seit jeher den Kopf darüber zerbrechen, welche gesellschaftlichen Strukturen Straftaten begünstigen oder verhindern; einfache Antworten gibt es da nicht. Ist ja nicht so, daß die Leute hier in Deutschland aus Verzweiflung und um des Überlebens willen rauben und plündern müßten.

>Brennende Fahrzeuge in deutschen Großstädten, politisch motiviert oder purer Vandalismus?<

Meine Meinung ist, daß die Autobrände ursprünglich ganz klar aus der linken Szene heraus initiiert sind und auch heute bei den meisten Bränden eine mindestens latent linke politische Motivation vorhanden ist.

Selbst wenn jemand, der nicht direkt den autonomen Spektrum entstammt, aber aus Frust über eine angebliche soziale Schieflage (vornehmlich teure) Autos anzündert - wie der gerade in Berlin verhaftete Brandstifter - haben wir hier genau genommen auch einen ideologischen und damit (linken) politischen Hintergrund.

Und das linke Gedanken auch bei Nichtbrandstiftern (will ich doch wohl hoffen) mehr als nur latent vorhanden sind, dazu sind etliche Postings in diesem Fred oder auch im TL Fred - ich erinnere an einen gewissen Boxertreiber, der brenneneden Autos was positives abgewinnen konnte (und es war nicht das dabei freigesetzte CO2) - der Beweis.

Zitat:

Original geschrieben von xmisterdx



Zitat:

Original geschrieben von adder33


Eine Erklärung ist das auch nicht - denn dann müssten ja alle "Verlierer" zu kriminellen Handlungen tendieren. Die Erklärung liegt vielmehr in der Erziehung der Kriminellen begründet: ihnen wurde nicht genug Respekt vor dem Eigentum anderer oder gar Anstand beigebracht.
Korrekt. Und wer hat das verbockt? Die Kriminellen selbst? Wer erzieht denn? Eltern... und natürlich die Gesellschaft selbst. Mit ihren Vorbildern zum Beispiel...

Typisch linke Geisteshaltung.

Die Gesellschaft soll alle Probleme jedes einzelnen lösen, somit ist sie im Falle von Problemen auch an diesen Schuld.

Hey Swallow, dich außerhalb von gesellschaftlichen Normen zu bewegen, wie du es im Fahradhelmthread proklamierst ist aber auch oberlinks. Und jetzt?

Zitat:

Original geschrieben von fruchtzwerg


Hey Swallow, dich außerhalb von gesellschaftlichen Normen zu bewegen, wie du es im Fahradhelmthread proklamierst ist aber auch oberlinks. Und jetzt?

Es ist nicht links

exklusiv

*.

Übrigens noch so etwas, daß linkstypisch ist: Sich für die Avantgarde der Querdenker zu halten.
In Wahrheit ist denken etwas, daß eher linksuntypisch ist - genau wie aus der Gruppe (dem Kollektiv) auszuscheren.

Bedeutung Exklusiv:

a. (bildungssprachlich) sich [gesellschaftlich] abschließend, abgrenzend, abhebend [und daher in der allgemeinen Wert-, Rangeinschätzung hochstehend]

b. (bildungssprachlich) höchsten Ansprüchen genügend, [vornehm und] vorzüglich, anspruchsvoll

2.ausschließlich einem bestimmten Personenkreis oder bestimmten Zwecken, Dingen vorbehalten, anderen [Dingen] nicht zukommend

Quelle: Duden

PS
Und jetzt?

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