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Alfa Romeo 159 939 2.2 JTS 16V Sportwagon Test

20.11.2019 22:23    |   Bericht erstellt von DarioUnico

Testfahrzeug Alfa Romeo 159 939 2.2 JTS 16V Sportwagon
Leistung 185 PS / 136 Kw
Hubraum 2198
HSN 4136
TSN ACO
Aufbauart Kombi
Kilometerstand 124000 km
Getriebeart Handschaltung
Erstzulassung 12/2010
Nutzungssituation Privatwagen
Testdauer mehr als ein Jahr
Gesamtnote von DarioUnico 3.5 von 5
weitere Tests zu Alfa Romeo 159 939 anzeigen Gesamtwertung Alfa Romeo 159 939 (2005 - 2011) 4.0 von 5
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Einleitung

Habe das Auto jetzt genau zwei Jahre besessen.

An sich ein super verarbeitetes Fahrzeug in einem tollem Design.

 

Ich bin das Fahrzeug sehr gerne gefahren und auch gern mal sportlicher.

Hierbei ist allerdings der Verbrauch nicht gerade ohne.

 

Was die Reparaturbelastung angeht:

 

Unterhaltskosten sind relativ hoch.

Manche Ersatzteile bei „diesem“ Modell sind recht schwer aufzutreiben.

Mir ist die Riemenscheibe kaputt gegangen, welche ich zum Glück noch gebraucht in Italien auftreiben konnte.

Galerie

Karosserie

4.5 von 5

 

Testkriterien
Platzangebot vorn: eng geräumig
Platzangebot hinten: eng geräumig
Kofferraum: klein groß
Übersichtlichkeit: schlecht gut
Qualitätseindruck: minderwertig hochwertig
Fazit - Karosserie
  • + Platzangebot ist komfortabel

Antrieb

2.5 von 5

 

Testkriterien
Motorleistung: schwach stark
Durchzug: unelastisch elastisch
Drehfreude: zäh agil
Getriebe/Schaltverhalten: schlecht gut
Verbrauch: durstig effizient
Reichweite: gering hoch
Fazit - Antrieb
  • - Hoher Benzinverbrauch

Fahrdynamik

3.5 von 5

 

Testkriterien
Wendekreis: groß klein
Beschleunigung: langsam schnell
Lenkung: schwammig direkt
Bremsen: schwach standfest
Fahrverhalten: unausgeglichen ausgeglichen
Kurvenverhalten: unsicher sicher
Wendigkeit: träge agil
Fazit - Fahrdynamik
  • + Von der Beschleunigung war ich positiv überrascht

Komfort

4.0 von 5

 

Testkriterien
Federung (komfortabel): schlecht abgestimmt gut abgestimmt
Sitze vorn: unbequem bequem
Sitze hinten: unbequem bequem
Innengeräusche: laut leise
Bedienung: kompliziert intuitiv
Heizung/Klimatisierung: schwach wirkungsvoll
Fazit - Komfort
  • + Bequeme Sitze und Einstellfunktionen

Emotion

3.5 von 5

 

Testkriterien
Design: langweilig attraktiv
Temperament (sportlich): ausbaufähig realisiert
Image: negativ positiv
Fazit - Emotion
  • + Optisch und Qualitativ immer gut angekommen

Unterhaltskosten

KFZ-Steuer pro Jahr 200-300 Euro
Verbrauch auf 100 km über 10 Liter
Werkstattkosten pro Jahr 1.500-3.000 Euro
Teilkasko 600-1.000 Euro
Außerplanmäßige Reparaturkosten Sonstiges - Axialgelenke, Federn, Keilrippenriemen, Riemenscheibe, Öl Sensor, 1x Xenon Brenner (2400 €)

Gesamtfazit zum Test

Aus diesen Gründen kann ich den empfehlen:

An sich ist das Fahrzeug ein Hingucker was das Design angeht.

Die Ausstattung ist komfortabel, bequem und recht hochwertig.

 

Das Fahrverhalten hat mir durchaus spaß gemacht. Sowohl gemütlich über die Landstraße zu tuckern oder aber auch sportlicher in die Kurven oder im höheren Geschwindigkeiten.

 

Das Auto ist anfangs beim beschleunigen kurz eher zäh und schiebt dann auf einmal los, ähnlich wie beim Diesel.

Aus diesen Gründen kann ich den nicht empfehlen:

Der Kostenaufwand für Reparaturen war nicht gerade ohne.

Innerhalb der zwei Jahre in denen ich das Auto besessen habe, bin ich ca. 4000-4500 € los geworden.

 

Der Spritverbrauch ist auch recht hoch im vergleich zu Fahrzeugen bei denen man mehr Leistung unterm Hintern hat.

 

Wenn man mit diesem Fahrzeug liebäugelt, dann sollte sich wohl bewusst sein, dass es auch höhere Folgekosten auftreten können.

Gesamtwertung: 3.5 von 5
Das Testfahrzeug erhielt im Test durchschnittlich 3.5 von 5 möglichen Sternen
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Kommentare: 0

05.01.2020 00:19    |    BJ Hunnicutt

Die Folgekosten kann ich so nicht bestätigen. Die Ersatzteilpreise sind absolut im Rahmen und normale Verschleißteile sind auch überall zu bekommen. Weder Xenonbrenner, noch Flachriemen usw sind teurer als bei Mitbewerbern. Im Fall des Xenonbrenner sogar in wenigen Minuten problemlos einzusetzen.

 

Dass der 2.2 kein Spritverächter ist, ist allseits bekannt. Dazu kommt, dass die Steuerkette oft hopps geht. Diese Wartungsarbeit stellt mit Abstand den größten Kostenfaktor dar.