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McLaren: P1 GTR und 650S Le Mans - McLaren feiert die Rennstrecke

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20 Jahre nach dem Erfolg des F1 in Le Mans feiert McLaren doppelt: Der Hersteller zeigt die Rennversion des P1 und ein Sondermodell des 650S.

Zur Erinnerung an alte Zeiten: Der McLaren 650S Le Mans mit nostalgischer Lufthutze auf dem Dach Zur Erinnerung an alte Zeiten: Der McLaren 650S Le Mans mit nostalgischer Lufthutze auf dem Dach Quelle: McLaren

Genf/Le Mans – 1995 gewann ein GT1-Renner beim Langstreckenrennen in Le Mans: Fünf von sieben gestarteten McLaren F1 hielten an der Sarthe 24 Stunden lang durch und belegten die Plätze 1, 3, 4, 5 und 13. Daran will der Hersteller jetzt mit einem Sondermodell erinnern. Die Tuning-Tochter MSO („McLaren Special Operations“) stellt zum 20. Jubiläum des Erfolges den 650S Le Mans vor.

McLaren 650S Le Mans: Sondermodell zum Le-Mans-Jubiläum

Das Cockpit des McLaren 650S Le Mans mit Carbon-Elementen am Lenkrad Das Cockpit des McLaren 650S Le Mans mit Carbon-Elementen am Lenkrad Quelle: McLaren Gemeinsam mit dem F1-Designer Peter Stevens verziert MSO den 650S mit nostalgischen Details. Dazu gehören eine Lufthutze auf dem Dach, Felgen im Design des Vorbilds, einige orange abgesetzte Details und eine eigene Außenfarbe.

An der Technik ändert sich nichts: Im Sondermodell arbeitet der 3,8-Liter-Biturbo-V8 des normalen 650S. Der leistet weiterhin 650 PS und schiebt das Coupé in drei Sekunden auf Tempo 100. Die Spitze liegt bei 333 km/h, eine Cabriolet-Version gibt es nicht.

Insgesamt 50 Exemplare des 650S Le Mans werden gebaut, jedes 244.500 Pfund (ca 320.000 Euro) teuer. Das entspricht rund 90.000 Euro Aufpreis zum Serienmodell. Dafür gibt es (neben dem limitierten Sportwagen) eine Einladung für zwei Personen zur McLaren-Jubiläumsfeier.

McLaren P1 GTR: Supersportler ohne Straßenzulassung

Ein P1 für die Rennstrecke: McLaren zeigt den P1 GTR mit einem Leistungsgewicht von rund 1,4 kg pro PS Ein P1 für die Rennstrecke: McLaren zeigt den P1 GTR mit einem Leistungsgewicht von rund 1,4 kg pro PS Quelle: McLaren In wenigen Wochen stellt McLaren zudem die „serienreife“ Rennversion des Supersportlers P1 vor. Der P1 GTR bekommt keine Straßenzulassung, dafür aber ein Leistungsgewicht von rund 1,4 Kilogramm pro Pferdestärke. Im Cockpit gibt es viel Carbon, ein Formel-1-Lenkrad und Sechspunktgurte.

Der Hersteller habe den McLaren P1 GTR im Winter auf diversen Rennstrecken erprobt. „Gewichtssparende Optimierungen des Antriebsstranges“ würden das Leistungsgewicht um zehn Prozent gegenüber der Serienversion verbessern. Seit der Vorstellung der Studie in Pebble Beach hätten sich die Ingenieure vor allem um Aerodynamik und Kühlung gekümmert.

Konkrete Preise nennt McLaren noch nicht. Kaufen dürfen den P1 GTR aber ohnehin nur jene Menschen, die bereits einen von 375 Serien-P1 besitzen. Die Produktion der 50 Renner läuft im Sommer 2015 an.

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