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Würdet Ihr noch ein gebrauchten Diesel kaufen? budget 5000 Euro.

Themenstarteram 16. Mai 2018 um 19:33

Würdet Ihr noch ein gebrauchten Diesel kaufen? budget 5000 Euro.

Wenn ich diesen Vergleichsrechner anschmeise, würde es sich wohl lohnen. Würde mindestens wohl 200 Euro im Jahr sparen, gegenüber einen Benziner, also bei 18tsdKilometer/Jahr.

Eigentlich wollte ich ein normalen Benziner....aber nun bin ich doch Skeptisch, warum kein Diesel...

Wo würdet Ihr noch Nachteile sehen?

Hat ein Golf 5, 1.9tdi, ez2007, schon ein Partikelfilter?

Wenn der defekt ist, wird es teuer?

Hält eine Auspuffanlange am Diesel eigentlich länger wie am Benziner?

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31 Antworten

Auspuffanlage? Keine Ahnung, hab in den letzten 30 Jahren keine mehr wechseln müssen, egal, ob Diesel oder Benziner.

Aus der Erinnerung heraus wurde der Partikelfilter erst Mitte 2007 bei VW beim 2.0 TDI mit 170 PS serienmäßig eingeführt.

Vom Prinzip her würde ich in der Preisklasse auch einen Diesel kaufen, wenn das Auto sein Geld wert ist und mein Fahrprofil nicht von Fahrverboten bedroht wäre. Ob ich dies allerdings wegen 200,- € Ersparnis machen würde, ist zweifelhaft. Da müssten vergleichbare Benziner beim Kaufpreis schon teurer sein.

Hast du nur die Treibstoffkosten berücksichtigt? Falls ja, rechne mal Versicherung und Kfz.-Steuer dazu und vergleiche dann.

Wegen 200 eur im Jahr, d.h. 17 eur im Monat wechsel ich sicher nicht.

am 16. Mai 2018 um 20:09

Bei den geringen Kostenunterschieden lohnt sich der Umstieg nicht. Diesel sind ja nicht nur teuer in der Steuer und Versicherung sondern sind leider oft nicht mehr so zuverlässig. Will heißen: Gehen öfter kaputt und die Reparaturen sind oft teurer als beim Benziner.

Übrigens: Warum sollte ausgerechnet der Auspuff beim Diesel länger oder kürzer halten? Den zerstören ganz andere Dinge: Vor allem Kondenswasser nach dem Kaltstart und das Wetter z.B. kaltes Spritzwasser auf heißem Auspuff usw. Das ist beim Diesel nicht anders als beim benziner. Kurzstrecke ist beim Kondenswasser das entscheidende. Diesle sind von der tendenz her eher langstreckenautos.

Die 1.9er Diesel sind im Gegensatz zu den späteren 2.0 Dieseln bei VW noch relativ unkaputtbar und zählen noch zu den Langläufern.

Damals waren Skoda und Seat auch noch deutlich günstiger als VW, bei überwiegend gleicher Technik.

Den Preisvorteil gibt es auch immer noch bei den Gebrauchten. Ich würde auf eine regelmäßige Wartung achten.

Die Frage ist: ist das schon ein Common Rail Diesel ? Bei denen leben die Injektoren nämlich wegen der hohen Drücke nicht ewig. Bei nur 200 EUR Kostenvorteil für den Diesel sind die möglichen teuren Reparaturen nicht mit einberechnet.

DPF wäre auch ein no go. Damit ein alter Diesel sich lohnt, sollten es nach meiner Meinung schon etwa 30 000 km + sein pro Jahr und man sollte besser Schrauberkenntnisse haben. Kann sonst eine Bruchlandung werden.

2007 sollte das noch ein Pumpe-Düse gewesen sein. Die Dinger leben aber auch nicht ewig.

am 16. Mai 2018 um 21:05

Ich würde schon allein wegen des geminderten Komforts keinen Diesel kaufen. Dazu noch die höhere Anfälligkeit und dann iist so ein Uraltdiesel von 2018 oder noch älter abgasseitig noch nicht mal auf dem Stand der späten 80er.

Zudem hätte ich mit einem Diesel auch noch höhere Kosten an der Tankstelle, bei der Steuer und idR in der Werkstatt sowie bei der Versicherung.

..mit einem Diesel auch noch höhere Kosten an der Tankstelle..

Der Diesel verbraucht weniger und der Literpreis ist niedriger, warum also höhere Kosten an der Tankstelle?

am 17. Mai 2018 um 1:10

Zitat:

@PeterBH schrieb am 16. Mai 2018 um 21:07:29 Uhr:

..mit einem Diesel auch noch höhere Kosten an der Tankstelle..

Der Diesel verbraucht weniger und der Literpreis ist niedriger, warum also höhere Kosten an der Tankstelle?

Weil ich nicht in Dänemark, sonden in Deutschland lebe und tanke. Hier kostet der Liter Diesel mehr als die 57,9 Cent, die ich letztes Mal bezahlt habe.

Wegen der unterschiedlichen Energiedichte sollte man aber auf den Energiepreis umrechnen. Danach ist Diesel immer noch über 50% teurer. Sebst wenn er weniger verbraucht, kann er diesen Rückstand nie wieder einholen.

Wenn du gerne schaltfaul fährst und ab und an einen Hänger ziehen willst, würde ich den Diesel kaufen.

Ansonsten Benziner. Vergleiche 1.6 Benziner, bitte nicht 1.6 FSI (taucht nix). Nächsthöhere Motorklasse wäre der 2.0 FSI schöner Motor aber nicht unter 8,5 Liter zu bewegen. Den 1.9 TDI PD kannst du ohne Probleme mit 5,5 Liter fahren.

Btw. Golf 5 neigt zum Rost, v.a. D-Säule Unterboden und an den Kotflügeln Radhaus 12 Uhr und Schweller.

Zitat:

@PeterBH schrieb am 16. Mai 2018 um 21:07:29 Uhr:

..mit einem Diesel auch noch höhere Kosten an der Tankstelle..

Der Diesel verbraucht weniger und der Literpreis ist niedriger, warum also höhere Kosten an der Tankstelle?

Gute Frage (habe ich mir auch gestellt), aber die Antwort darauf im nächsten Post ist noch viel besser :D

Ich verstehe sie nicht. Scheint sich einfach um einen Diesel-Hasser zu handeln. Die Beiträge machen auf jeden Fall keine Sinn...vielleicht ist er auch einfach ein Troll??

Die 57,9 Cent pro Liter beziehen sich auf LPG (Autogas). Ist durchaus eine Alternative zu Diesel und Benzin. Allerdings ist das Angebot an Autos, die ab Werk mit LPG ausgerüstet sind, recht überschaubar. Und bei den nachgerüsteten Fahrzeugen ist es sehr unterschiedlich, wie gut oder schlecht die LPG-Umrüstung funktioniert. Von "läuft super" über "steht öfter mal in der Werkstatt" bis "nicht gasfesten Motor umgerüstet" ist da alles möglich.

Würde ich einen gebrauchten Diesel kaufen? Prinzipiell schon, aber das Fahrprofil muss stimmen. Lohnt sich eigentlich nur bei viel Langstrecke auf der Autobahn, Wohnwagen ziehen etc. Auf der Landstraße verbraucht ein Benziner auch nicht viel.

18.000 km/Jahr finde ich noch ein bisschen knapp für einen Diesel, wenn man die möglichen Reparaturkosten bedenkt. Injektoren, AGR, ZMS, evtl. DPF -- das kann ganz schön ins Geld gehen.

am 17. Mai 2018 um 10:09

Zitat:

@TDI forever schrieb am 17. Mai 2018 um 08:37:51 Uhr:

Zitat:

@PeterBH schrieb am 16. Mai 2018 um 21:07:29 Uhr:

..mit einem Diesel auch noch höhere Kosten an der Tankstelle..

Der Diesel verbraucht weniger und der Literpreis ist niedriger, warum also höhere Kosten an der Tankstelle?

Gute Frage (habe ich mir auch gestellt), aber die Antwort darauf im nächsten Post ist noch viel besser :D

Ist das so ungewöhnlich, wenn eine Frau rechnen kann?

Die Sache ist auch, daß ich da etwas sinnentfremdend zitiert wurde. Ich hätte mit einem Diesel höhere Kosten u.A. an der Tankstelle. Zumindest gibt es keinen Diesel, der Platz hat wie ein ***editiert, bitte Beitragsregeln beachten. Puntomaniac, MT Moderation*** Volkswagen Passat und der (mit aktuellen hiesigen Spritpreisen) mit deutlich unter 4 €/100 km Kraftstoffkosten hinkommt. Erst recht nicht mit meiner Fahrweise. Meine Tochter schafft mit dem selben Auto unter 3 €/100 km. Und ja, das würde ich auch schaffen, wenn ich nicht so zügig fahren würde ;)

Zitat:

@Steffen1981 schrieb am 17. Mai 2018 um 05:26:11 Uhr:

Wenn du gerne schaltfaul fährst und ab und an einen Hänger ziehen willst, würde ich den Diesel kaufen.

Kommt auf die Häufigkeit des Hängerziehens an und wie groß der Anteil an den gesamten Kilometern ist. Wobei sich mir der Vorteil des Diesels beim Hängerziehen eher weniger erschließt. Hatte schon verschiedenste Autos zum Ziehen

Wenn man schaltfaul fahren will, dann sollte mn den Diesel eher lassen, denn das kann der einfach nicht annähernd so gut. Das liegt einfach an dem größeren nutzbaren Drehzahlbereich. Beispiel: Mit meinem Handschaltotto kann ich bei Bedarf auf der Autobahn über 200 km/h fahren und dann z.B. jemanden in der 30-Zone besuchen. Ich denke da gerade an einen Besuch bei meinem Bruder, was relativ häufig vorkommt. Wenn auf dem Weg von der Autobahn bis zu seinem Zuhause kein Auto ist, dem ich Vorfahrt gewähren muß, muß ich erst vor der Hofeinfahrt bei meinem Ziel das erste Mal zum Schaltknüppel greifen, um in den Rückwärtsgang zu schalten. Versuch das mal mit nem Diesel.

Zum Grundsätzlichen: Diesel fährt man, weil man den Charakter des Diesels bevorzugt und dafür bereit ist, die Nachteile in Kauf zu nehmen. Der einzige objektive Vorteil des Diesels - die größte Energiedichte unter den gängigen Kraftstoffen - kann er in der Zivilisation, wo es in fast jeder nennenswerten Ortschaft Tankstelle(n) gibt, eher nicht ausspielen.

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