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Wie der Staat und die Medien uns verarschen!

Themenstarteram 8. April 2005 um 19:03

Hi!

Ich muss mal was loswerden!

Überall ist der Feinstabkrieg ausgebrochen, und schuld sind die bösen Dieselfahrer!

Rußpartikelfilter können einen da schon entlasten, von den bestimmt steigenden Steuern für Fahrzeuge ohne Dieselpartikelfilter (DPF)!

Und in den Stätten sind die Feinstaub-werte ja so drastisch und nur die PKW und LKW fahrer sind dran schuld (nur die wo mit Diesel fahren und ohne DPF) !

Aber glücklicher weise kann man diese ja dann aussperren!

Wir vergessen aber: das die meisen Heizungen mit Erdöl (mehr oder weniger DIESEL) funktioniern!

Haben diese einen KAT oder einen DPF ???

Und es ist ja nunmal so dass wir mehr Heizöl in der heizung verbrennen als Diesel im Auto (der Durchschnitt, es fährt nämlich net jeder mit Diesel).

Zu beachten ist dabei vor allem, dass das Auto den Kraftstoff Diesel wesentlich besser und effizienter verbrennt (höhere Verbrennungstemperatur) als die Heizung !

Schon mal was im vernsehen gehört davon?

Tatsache ist: Die deutschen geben ihr geld nämlich lieber fürs Auto als für was anderes aus.

denkt mal drüber nach....

mfg Sven

17 Antworten
Themenstarteram 8. April 2005 um 19:15

Oh, natürlich auch ganz schlimm sind natürlich auch die Industrieanlagen, aber die will man ja nicht ärgern wegan Arbeitsplätzen und so.

Komische Diskussion die ihr hier führt!

Der Staat hat es verpennt sich in 6 JAhren darum zu kümmern, was er mit unterzeichnet und beschlossen hat und nun werden panisch MAßnahmen gesucht. Da ist es verständlich, das man da ansetzt, wo sich die Konzepte am schnellsten Umsetzen lassen. Man schiebt der schwarzen PEter einfach weiter!. Wären die Konzerne umweltbewusster, dann hätten wir dies Probleme nicht.

Sollen die FAhrzeuge mit RPF doch eine Steuererleichterung bekommen und gut! Oder noch besser man erhöht die Steuern für alle anderen und für die mit RPF lässt man sie gleich. Das wäre dann wohl im Sinne von Herrn Eichel.

FAkt ist man kann das Problem auf die Schnelle nicht lösen zumal bei 2, 100m von einander entfertnen MEssstationen erstaunlich unterschiedliche Werte auftreten. Wenn man den Fühler neben einer Ampel positioniert oder an einem HAuptverkehrsweg, dann kann man damit rechnen, das das Limit auf jeden FAll geknackt wird, auch wenn 100MEter weiter alles in Butter ist.

Wie gesagt die Förderung kann sich keiner leisten und die NAchrüstung ohne Förderung auch nicht! ICh Frage mich wie z.B. Polen dieses Problem löst, wo dort doch viele Autos und LKw älteren Typs unterwegs sind von den rußenden Industrieanlagen mal ganz abgesehen.

Da ich aus dem berüchtigten "Chemiedreieck" komme falls jemadem LEuna, Bitterfeld etc was sagt, dann muss ich sagen ist die BElastung im Vergleich zu vor 15 JAhren doch sehr gering. Früher konnte man das sogar riechen sobald man das Fenster aufgemacht hat.

Bin gespannt wie das weitergeht und auch darauf ob man das Experiment mit der Citymaut wagt.

Also wenn ich schnell mal in die Stadt will setz ich mich nicht extra in die Bahn und meine Einkäufe werd ich dort auch nicht erledigen, weil ich nicht mit 30kilo kram ewig an der Haltestelle warten will. Von der Unbequemlichkeit imal abgesehen ist für mich als Kleinstadmenschen der ZEitfaktor entscheident. Wenn man nämlich nicht grad nen Abo-Ticket oder sowas für die Innerstädtischen VErkehrsbetriebe hat zahlt man sich dumm und dämlich und kommt Abends auch noch Stunden später nach HAuse.

Vergessen wird vor allem, dass der Großteil der Partikelemissionen durch LKWs verursacht wird. Aber dann machts keinen Spaß mehr, weils keine Stimmung mehr bringt.

hi

 

@ TIM 80

 

hi, du hast angefangen :-)

@ sven

Was du dich in diese RPF Sache reinsteigern kannst is ja echt beängstigent. Warummachst du dir da solche Sorgen, bekommst ja eh nen FSI.

Re: Wie der Staat und die Medien uns verarschen!

 

Zitat:

Original geschrieben von Sven87

denkt mal drüber nach....

Du vor dem nächsten Thema bitte auch

Themenstarteram 8. April 2005 um 20:41

@ fanbertA3: Weil ich eigentlich auch nen TDI wollt und aus div. gründen nen FSI bekommen hab.

Ich finds trotsdem nicht gut!

Es gibt ja auch genügend die sich sowas nicht leisten können und sowieso kurz vor knapp mit ihren Finanzen sind und bei denen dann durch höhere Steuern (von den Steigenden Spritpreisen abgesehen) die Schuldenfalle zuschnappt.

Klingt vielleicht krass aber in meinem Bekanntenkreis könnte dies auch für einige zutreffen.

@ polo uschi: ??

Re: Wie der Staat und die Medien uns verarschen!

 

Zitat:

Original geschrieben von Sven87

Überall ist der Feinstabkrieg ausgebrochen, und schuld sind die bösen Dieselfahrer!

Aber glücklicher weise kann man diese ja dann aussperren!

Der Einzelhandel in den Städten wird sich bedanken....:(

Dann setzen sich die Einkaufszentren auf der grünen Wiese endgültig durch.

DPF, RPF etc.

 

Nun mal langsam, Leute: Leider wird die Diskussion ziemlich emotional geführt, sodass manche Argumente auf der Strecke bleiben bzw. andere zu sehr herausgehoben werden:

Tatsache ist, dass der Staat die Umsetzung der EU - Richtlinie verpennt hat. Dass nun wieder überall ganz fleißig gemessen wird und jetzt plötzlich die Grenzwerte überschritten werden ist typisch deutsch. Mich würde echt mal interessieren, wie andere Länder, die offenbar keine Probleme haben, messen.

2. Tatsache ist auch, dass die Deutsche Autoindustrie nicht von ihrem hohen Ross herunterkam und die Entwicklung der Filter schlichtweg ignoriert hat. Vielleicht hat deshalb auch der Staat nichts unternommen, die Automobilindustrie ist eine der wenigen Industriezweige, die (noch) nicht am Boden liegen.

Nun zum Thema finanzielle Belastung etc.: Zum einen stört mich, dass nur vom Finanziellen geredet wird. Wenn es weniger Feinstaub gibt steigt die Lebensqualität (und damit auch die Lebenserwartung) und das kann man nicht mit Geld messen. Zudem sollte man mal "die Kirche im Dorf lassen". Ein DPF kostet bei Audi 690,- € (beim A6), das ist im Vergleich zum Neuwagenpreis (auch verglichen mit einem A3 oder A4) nicht die Welt und wird niemanden in Armut stürzen.

Wenn es eine steuerliche Berücksichtigung geben sollte wird diese so gering ausfallen, dass niemand sein Auto in der Garage stehen lassen muss.

Gruß

Tobias

Re: DPF, RPF etc.

 

Zitat:

Original geschrieben von spargel1972

Tatsache ist auch, dass die Deutsche Autoindustrie nicht von ihrem hohen Ross herunterkam und die Entwicklung der Filter schlichtweg ignoriert hat.

Man wird allerdings auch den Eindruck nicht los, daß der Filter hier in Deutschland scheinbar als alleinseligmachende Problemlösung angesehen wird.

Re: Re: DPF, RPF etc.

 

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Man wird allerdings auch den Eindruck nicht los, daß der Filter hier in Deutschland scheinbar als alleinseligmachende Problemlösung angesehen wird.

Wenn wir uns auf den Dieselruß bzw. Dieselstaub beschränken - und um das geht es ja - fällt mir ehrlich gesagt keine effizientere Technologie die einsatzfähig ist ein

Wenn ich das richtig in der Presse gelesen habe, dann macht der Strassenverkehr gerade mal 5% der Feinstaubbelastung aus ! Das wäre der Tropfen auf dem berühmten heißen Stein, wenn die restlichen 95% weiter stauben !

Das ganze hat Züge einer Realsatire :

von 100 % Feinstaubemissionen kommen :

80 % von Industrie und Haushalten (Heizungen !!)

16 % vom LKW-Verkehr

4 % vvom PKW-Verkehr

Die Feinstaubbelastung ist heute min 3 mal geringer als noch vor 20 Jahren.

So - und jetzt denken wir mal nach ........

> Wem nützt eine solche Diskussion z.Zt am meisten ?? *wo wird doch gleich in 6 Wochen schicksalsgleich gewählt ???*

> Wer fördert doch noch gleich den Einsatz regenerativer Energien (u.a. Holzpellets) und will die CO²-Belastung senken *Achso - die Gleichen schalten übrigens die CO2-freien Atomkraftwerke ab und bauen neue Kohlekraftwerke - CO²&Staub im Doppelpack*

Es ist offensichtlich, daß die Ausrüstung der PKWs mit RPF uns da GANZ, GANZ VIEL weiter bringt ..... *Ach so - Ironiealarm ;)*

eMKay - hält die RPF-Debatte für PKWs einfach nur für BULLSHIT und fährt mit seinem EU3-Diesel mit GUTEM Gewissen weiter .....

Die Feinstaubbelastung unserer Luft ist in den vergangenen Jahren nachweisliich zurückgegangen. Die derzeitige "Feinstaub-Problematik" ist somit nicht auf die Ursache zurückzuführen, daß unsere Luft schlechter geworden ist, sondern daß die Grenzwerte drastisch zu tief angesetzt wurden.

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