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W140 S320 aus Amerika

Themenstarteram 18. September 2009 um 9:27

Hallo alle zusammen!

zur Zeit studiere ich in Los Angeles und wie es doch so kommen musste hab ich mir dort einen W140 S320 gekauft. Ich liebe wirklich dieses Auto und jetzt spiele ich natürlich mit dem Gedanken ob ich das Auto nach Deutschland mitnehmen soll. Das Auto hat 90.000 Meilen und scheint wirklich noch gut in Schuss zu sein. Okay hab mich mit einem Händler hier in Amerika unterhalten und er meinte den Zylinderkopf sollte man noch machen, dieser ist allerdings hier in Amerika bei weitem nicht so teuer wie in Deutschland. Um die $1000 , also ich glaub ein echtes Schnäppchen zu Deutschland. Ihr werdet bestimmt sagen, hol dir doch einfach einen in Deutschland. Allerdings muss es dieser sein, hab mich eben in das Auto verliebt. Mein Vater fuhr solch ein Auto auch mal in den 90er Jahren und ist natürlich entsprechen begeistert von meiner Idee. Hat denn jemand von euch Erfahrung bezüglich Export und wisst ihr ob die W140 in Amerika irgendwie nach einer anderen Norm gefertigt wurden, sodass es beim TÜV Probleme geben könnte?

Hoffe ihr könnt mir evtl. ein paar hilfreiche Tipps geben und bedanke mich natürlich schonmal im Voraus ganz herzlich bei euch.

Gruß

Julian

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3 Antworten

Hallo

die W140 wurden alle in Sindelfingen gebaut. Nur die ML sind in den USA gefertigt ( sieht man auch ).

Wenn das Auto länger als 6 Monate in deinem Besitz ist kannst du es als Umzugsgut nach Deutschland überführen und dann sind weder Zoll noch Steuer fällig.

Für den betrieb in Deutschland muss man die Beleuchtung abändern dazu tauscht man die Scheinwerfer gegen die europäische Version.

Rückleuchten müssten auch getauscht werden oder man haut eine seperate NSL ans Heck

Der Tacho dürfte schon die Doppelskala mph/kmh haben.

Beliebter Knackpunkt sind die in den USA gerne verwendeten Allwettereifen die keine echten Winterreifen sind und einen 190km/H Speedindex haben. Da macht der TÜV oft etwas Sperenzchen weil nur M&S mit weniger als Topspeed laufen dürfen (Dann ist ein kleiner Aufkleber im Sichtbereich nötig).

Beim aktuellen Dollarkurs lohnt evtl ein Satz Räder mit für Deutschland gültiger Bereifung.

Beim aktuellen Dollarkurs würde ich sehen ob man nicht in Amerika schon gebrauchte Euroteile findet.

Lass noch eine grosse Durchsicht und die Zylkopfdichtung machen letzteres ist in den USA ein Flatrate Reperatur und wird teilweise noch von Daimler USA mitgetragen.

Die billigste Verschiffung wäre RoRo über Houston oder Savannah aber einige RoRo in LA shipern über Houston/Savannah zurück nach Europe und wenn man etwas rumtelfoniert und rechnet lohnt sic das selbst Überführen nur wenn man eh mal das Space Center besichtigen oder deutsches Bier in New Braunfels trinken will (Dort gibts auch deutsches Brot und echte Brezn).

Bei RoRo Transporte rate ich zu einem eher teueren Verschiffer wie die deutschsprachige Schuhmacher in Long Beach. Es ist oft Sinnvoll das Radio seperat mitzunehmen und kein wertvolles Material im Kofferraum zu haben. Verschiffung FOB bis zu deinem nächsten Zollhafen am Wohnort. Nicht Bremerhaven oder Rotterdam.

Gute W140 sind in Deutschland schon rar geworden speziel die 6Zyl sind schon lange in den Export.

Noch ein Tipp rede mal mit der AAA und deinem Versicherer und nutze die 18 Monate die du mit der US Zulassung in Europa weiterfahren kannst.

Die Versicherung in Europa macht dann oft der ADAC zu einem günstigen Kurs aber viele US Versicherungen haben europäische Partner wie die AIU in Zurüch.

Es ist umstritten aber solange du einen gültigen Wohnsitz hast und dort an die Post kommst dann ist die Umzugsregelung machbar obwohl das Auto neu gekauft iszt und du es schon die nächste Woche in Europa nutzen tust solange du vorhast das Auto wieder in die Saaten zurückzunehmen. In der Zeit musst du nichts am Auto ändern und Strafzettel und dergleichen kommen selten in den USA an

Grüsse

Themenstarteram 21. September 2009 um 4:29

Hallo,

vielen Dank für die ausführliche Informationen. Hat mich auf jeden Fall weiter gebracht. Okay das mit dem "Umzugsgut" ist wirklich sehr interessant. Fahre das Auto hier insgesamt 10 Monate und sollte daher passen.

Muss man das irgendwie beantragen oder weist du genau wie das funktioniert? Von den Speditionen hab ich mir jetzt schon ein paar Angebote eingeholt. Was empfiehlst du? Container, am besten nur für mein Auto oder eben RoRo? Ist es im Container nicht sicherer?

Bezüglich TÜV, weist du wie viel die Umrüstung in etwa kosten wird. Kann man die Scheinwerfer irgendwo günstig bekommen oder woher bekommt man sie überhaupt?

Ja ich möchte hier auf jeden Fall noch einige Dinge machen lassen. Die Dämpfer (die Straßen hier sind ja überwiegend eine Katastrophe vor allem direkt in LA) werde ich komplett machen lassen, der Zylinderkopf ist ja logisch, Bremsbeläge etc. also mal das ganze Programm.

Mit den Reifen hab ich auch schon mitbekommen und werde dies natürlich meinem Händler sagen, dass er nur Reifen aufziehen soll die in Deutschland auch zulässig sind ;-) wird er hoffentlich wissen. Teile mitnehmen hört sich auch super an. An was für Teile denkst du so, welche verschleißen doch öfters und sollten evtl. mal mitgenommen werden? Neulich war die Sekundärpumpe kaputt und im Vergleich zu Deutschland waren dies preislich natürlich Welten!

Also bedanke mich schonmal ganz herzlich für deine Hilfe und deine Bemühungen! Ja dieser W140 ist echt toll, vor allem natürlich auch die tolle Laufkultur und der Klang von dem schönen 6-Zylinder. Traumhaft zum cruisen!

Gruß Julian

Hallo

ich weiss nicht alles und habe keine Zeit aktuell alles zu recherchieren da das meiste soweiso leicht ergooglet werden kann und man sich eh vorab mit Verschiffern, Zoll und Versicherung beraten sollte bevor man sich für die optimale Lösung entscheidet.

Container "lohnt" nur wenn man den komplett selbst beladen und entladen kann und noch das restliche Umzugsgut mit reinstopfen kann.

Auch bei Container ist ein Frachtrisiko da typischweise immer 2-8 Autos in einen Container verstaut werden. Das verstauen und entladen ist ein kritischer Moment wo viel kaputtgehen könnte und da gibt es halt Spediteuere die das selbst machen und sorgfältig vorgehen und andere die dass auf die schnelle erledigen und den Rest soll der Kunde mit der Fracht-Versicherung anschliessend selbst durchboxen.

RoRo hängt auch wieder etwas vom Spediteuer ab und ist nichts für Autos die technisch sensibel sind und nach einem Kaltsart nicht einen Burnout auf 50 km/h vertragen. Wenn ein Auto bei RoRo nicht anspringt kommt meist der Gabelstabler oder eine Rampensau die das Auto einfach rausziehen.

Frachter zahlen Stündliche Hafenliegegebühr und der schnelle Umschlag spart mehr Geld als sich wegen alter Gammelbüchsen Zeit zu nehmen kam auch vor dads Autos schon mal aus Zeitmangel eine Extrarundreise machen bzw erst am nächsten Hafen abgeladen werden.

Deswegen mein Rat las es alles von einem Verschiffer von Tür zu Tür machen FullService.

Wenn du Zeit und Lust hast dann mach selbst die Ablieferung beim Verladehafen bei den meisten Speditionen kostet das aber weniger Fracht als der Rückflug.

Nur bei Oldtimern oder teueren Autos lohnt sich eine Spezialfrachtfirma die Autos wie rohe Eier verschifft.

Der Abholer kommt und macht Fotos und schreibt auf einem Formular die Mängel auf dort sollte man penibel sein und auch die Teile im Auto in die Frachtliste mitaufnehmen. Der US Zoll macht bei Autos ein "Screening" nach Schmugelgut und Drogen und auch bei Autos die exportiert werden da sollten dann alle Deckel aufgehen und man sollte einfach nichts drin haben das die Zöllner in den Suchmodus versetzt. Sieh dir das Auto vorher selbst genau an und mach es penibel sauber es ist nicht ungewöhnlich das sich in Oberklasseautos Reste diverser Relaxiants vom Vorbesitzer finden die dann in die Nase des Schnüffelhunds stechen daher Rücksitzbank ausbauen und aussaugen und alles im Schwerkraftbereich um die Vordersitze durchputzen.

Keine Sachen ins Auto die Drogenhunde irritieren weil dann das Auto evtl. ausgarniert wird.

Wenn das Auto bei einem Spediteur abgeliefert wird dann ist es bei den Schumacher so das die den Container nicht am Hafen sondern in aller Ruhe auf dem Hof beladen dann kommt die Zollplombe und der Container wird erst am Zielhafen entladen.

Wenn dann ein Drogenhund durchgeht oder verdächtiges Schmuggelgut im Kofferraum gefunden wird ist das Auto schon mal hier und der deutsche Zoll reisst das Auto nicht auseinander sonder demontiert und remontiert wenn nix gefunden wird.

Ich habe Jahrelang mit BOAS verschifft und nach dessen Pleite öfters mit http://www.schumachercargo.com/ und einmal mit Interfracht und isher hatte ich immer Glück obwohl mir jeder erzählt das man das auch für den halben Kurs haben könnte. Wobei der Disponent vom Schumacher mich noch aus BOAS Zeiten kannt und damals habe ich bei einer US/Deutschen Firma gearbeitet und da gingen bis zu 200 Autos im Jahr über denn Teich hin und her

http://www.shipping-international.com/companies/schumacher-cargo.html

http://www.motor-talk.de/.../...-import-nach-deutschland-t1650385.html

http://www.detroitinfo.de/discus/messages/142/2076.html?1202427430

http://www.tuev-sued.de/.../umzugsgut

http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20080406150612AAHVE45

http://www.motor-talk.de/forum/speditionen-t1486320.html

Benötigte Umrüstteile auf EPAY USA und Deutschland in die Suchliste damit man einen Preislevel bekommt und auch evtl Adressen von gebrauchtteilhändlern.

Umbau in den USA Hat denn Vorteil das man die US teile evtl lokal vor Ort wieder bezahlt bekommt während in Europa die Teile Wertlos sind.

Anderseits haben viele US Mechaniker einen Horror vor Eurospec weil nicht dokumentiert und zuwenig Praxis. Dahe erst mal TÜV und Daimler kontaktieren.

Der TÜV macht auch Ausnahmegenehmigungen und wenn du wie vorgeschlagen die ersten Monate auf deiner US Zulassung weiterfährts kannst du dir in Deutschland in aller den Umbau anleiern und denn Papierkram erledigen bevor du das Auto ummeldest.

Grüsse

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