Vorurteile => nur 25% Hersteller kommen überhaupt in Frage

Volvo

Da ich mir ja derzeit Gedanken machen, was der nächste Untersatz wird, schaue ich mich natürlich ein wenig auf dem Markt um. Und ich finde es interessant, wie viele Vorurteile ich so mit mir rumtrage.

So fallem mir z.B. unten stehende Hersteller ein, die in D gängig sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
Audi, Alfa Romeo, BMW, Fiat, Citroen, Chrysler, Jaguar, Honda, Ford, Lancia, Jeep, Mitsubishi, MG, Nissan, Mercedes-Benz, Mazda, Porsche, Opel, Peugeot, Renault, Skoda, Smart, Seat, Saab, Rover, Suzuki, Toyota, Volvo, VW

Und wenn ich ehrlich bin, kenne ich von den 29 Herstellern überhaupt nur von 7 die angebotenen Modelle und könnte mir vorstellen, dort einen Wagen zu kaufen.
Die 7 werde ich jetzt natürlich nicht nennen, aber auch bei den 7 gibt es eindeutige Prioritäten. ;-)

Bei rund 75% käme ich nicht mal auf die Idee, mich zu informieren, eine Probefahrt zu machen, oder gar zu kaufen.

Bin ich der einzige, dem es so geht?
Seid Ihr da offener?

23 Antworten

:-)

Hm,
bei mir sind es glaube ich noch weniger als 25%.
Meine OHL schränkt diese Auswahl dann nochmal ein, da sie Bring Mich Werkstatt und Dümmlich-Kreischler aussschliesst. Mit VW und Oppel brauche ich ihr nicht zu kommen (Kommentar zu 1: Spiessig, Kommentar zu 2:Prollig). Dann wird es schwer... Audi ist in Sippenhaft mit VW...

Bleibt auf der Liste übrig: Volvo, Jaguar, Saab und Lexus. Saab ist bei mir mit Stirnrunzeln, da sowohl Modelle als auch Plattformen alles andere als "frisch" sind. Jaguar findet meine Frau beruflich gesehen nicht "political correct". Sprich: sie findet die Autos schön, möchte aber damit nicht öffentlich herumfahren.

Somit kommt als nächstes wohl entweder XC50, XC90 (Facelift) oder V70 III. Und wenn Volvo es mit mir versaut, der Lexus RX400h (Hybrid) gefällt mir auch gut, dem gönne ich mal ´ne Testfahrt...

Zitat:

Original geschrieben von [Emkay]


Der Subaru ist idT ein sehr unterschätzes Fahrzeug - aber keinen gescheiten Dieseltriebwerke !

Korrektur: Gar keine Dieseltriebwerke. Deutschland ist für Subaru eben kein besonders hochgestellter Absatzmarkt, der Rest der Welt ist mit den Boxermotoren offensichtlich zufrieden... 😉

Die Markenvielfalt habe ich bei den bisherigen Autokäufen schon bedacht - dummerweise traut sich anscheinend kein anderer Hersteller, Suzuki bei den kleinen Offroadern Konkurrenz zu machen 😁.
Zwischendurch habe ich jedoch auch einen normalen Kleinwagen gefahren - und bin dort nach ausgiebigen Probefahrten beim Lancia Y gelandet, weil ich an dem für mich nichts Negatives entdecken konnte. Viel Auto und Extras für's Geld, preiswerte Fiat-Technik darunter, und das Design finde ich nach wie vor herausragend - im positiven Sinne. Als angenehmen Nebeneffekt sieht man den Y nicht an jeder Ecke.

Gruß

Derk

Zitat:

Original geschrieben von der_Derk


Korrektur: Gar keine Dieseltriebwerke.

Spekulationen über ein Dieseltriebwerk von Subaru gab es in letzter Zeit viele.

Hier im Forum war sogar mal was von einer Boxer-Diesel-Entwicklung als Gemeinschaftsprojekt mit Porsche zu hören

Der neue Grand-Vitara von Suzuki iast auch nicht schlecht, Aufpreisliste sehr klein 🙂. Benziner leider nur (bis jetzt) Vierzylinder. Ein Sechszylinder Gasumbau wär da was 🙂

Das Problem ist halt generell Budget und Wunschauto unter einen Hut zubringen. Gefallen würde mir viel, aber man muss es auch bezahlen und unterhalten können. bestes Beispiel BILDCHEF: der konnte sich den tollen Schweden-V8 nicht mehr leisten und fährt nun Diesel

😁 😁

😉

Eric

Ja, die Aufpreisliste gefällt mir auch 🙂.

Ich hoffe allerdings auch, daß der V6 noch nachgereicht wird. Im Vorgänger wurde er 2002 aus dem Programm genommen, nur um ihn nach ein paar Monaten aufgrund der Nachfrage wieder anzubieten. Bei den Suzuki-Fahren gibt es erstaunlich wenig Diesel-Freunde, und den Vierzylinder will im Prinzip auch niemand, weil er bei gleichem Verbrauch wie der V6 weder mit dessen Fahrleistungen, noch mit dem Komfort mithalten kann. Aber ich drifte ab... 😉

Bleibt noch der Suzuki SX4, bzw. Fiat Sedici abzuwarten. Da zieht auch das Fernost-Argument nicht mehr, die beiden rollen in Ungarn vom Band...

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Re: :-)

Zitat:

Original geschrieben von ThorstenP1


Hm,
bei mir sind es glaube ich noch weniger als 25%.
Meine OHL schränkt diese Auswahl dann nochmal ein, da sie Bring Mich Werkstatt und Dümmlich-Kreischler aussschliesst. Mit VW und Oppel brauche ich ihr nicht zu kommen (Kommentar zu 1: Spiessig, Kommentar zu 2:Prollig). Dann wird es schwer... Audi ist in Sippenhaft mit VW...

Bleibt auf der Liste übrig: Volvo, Jaguar, Saab und Lexus. Saab ist bei mir mit Stirnrunzeln, da sowohl Modelle als auch Plattformen alles andere als "frisch" sind. Jaguar findet meine Frau beruflich gesehen nicht "political correct". Sprich: sie findet die Autos schön, möchte aber damit nicht öffentlich herumfahren.

Somit kommt als nächstes wohl entweder XC50, XC90 (Facelift) oder V70 III. Und wenn Volvo es mit mir versaut, der Lexus RX400h (Hybrid) gefällt mir auch gut, dem gönne ich mal ´ne Testfahrt...

Sag Deiner OHL doch einfach der Jaguar ist verbesserter Mondeo .. 😉

eMkay, für den ein S-Type-Crossi-Kombi dann noch interessant wäre ...

PS Der Grand Vitara ist i.dT attraktiv - aber für meinen OHL nicht - zu offroadig / lasterhaft ... 😁 🙄

Zitat:

Original geschrieben von der_Derk


Als angenehmen Nebeneffekt sieht man den Y nicht an jeder Ecke.

... das ist ganz wichtig. Ich habe keine Lust, säckeweise Euronen zu einem Händler zu schleppen und mir dafür ein deutsches Premium-Produkt einzuhandeln, dem ich dann einen Luftballon an den Spiegel binden muß, damit ich es auf dem Parkplatz unter seiner zahlreich versammelten Verwandtschaft wiederfinde. Und unterwegs zweifele ich dann an mir selbst, weil ich glaube, ich würde mit ständig selbst begegnen (Genscher-Effekt 😁 ). Oder noch schlimmer: ständig winkt mir jemand vom Straßenrand zu, weil er mein Heiligsblechle mit den Brüdern vom Individual-ÖPNV (vulgo: Taxi) verwechselt.

Nein, eine Automarke mit mehr als 5% Marktanteil sollte man nicht kaufen. Die berühmte "Zuverlässigkeit" ist bei allen Marken inzwischen wohl gleich schlecht oder gut und das Vernunftargument "Wiederverkaufswert" stimmt auch nicht immer und selbst wenn: Es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.

Ich gebe offen zu: ich bin vorurteilsbeladen, unbelehrbar und kaufe mir nur ein Auto, wenn es mir gefällt - und wenn es noch so unvernünftig ist.

Meint bierernst der

Ostelch

Mir würde bei fast jedem der genannten Marken ein Modell einfallen, bei dem ich mir vorstellen könnte, das zu kaufen/fahren.
Ich bin da relativ offen und könnte mir vorstellen einen Nissan 350Z oder Honda S2000 genauso zu fahren, wie eine Mecedes E/C Klasse oder einen Audi A6.
Vielleicht liegt das daran, dass wir in der Familie drei Autos besitzen (Opel Astra Caravan Bj.2000, Honda Jazz Bj.2005 und die R-Bude) und ich somit nicht mehr auf Sinn und Zweck des "neuen" achten muss.
In erster Linie würde ich jetzt auf Spaß bzw. Optik achten.
Und da hat doch (fast) jeder Hesteller was schickes im Programm.

Der Volvo ist im Prinzip nur mein "Spaßauto" 🙂 , der Astra ein Hunde-und Lastesel (um den Volvo nicht zu beschmutzen 😉 ) und der Jazz für mein Frauchen.
Von der Qualität nehmen sich die drei nicht viel.
Der Unterschied besteht nur in der Ausstattung und Leistung.
Aber das ist ja auch ein Preisunterschied - Volvo NP 50000 EUR, Opel NP 19000 EUR und der Honda NP 18000 EUR.
Wobei der Honda sogar besser ausgestattet ist, als der Opel.

Von daher könnte ich sagen, dass bei mir 90% der Hersteller in Frage kommen 🙂 .

Für mich kommt auch vieles in Frage ( am liebsten rauh, leicht und schnell) Dummerweise verschob sich mit jedem
Kind die Priorität hin zu groß, komfortabel und sicher...

einzige Ausnahmen sind VW und Volvo.

Mit dem einen habe ich nach einem POLO-Experiment fertig (3 Mal abschleppen, 6 Mal Werkstatt und ein neues Getriebe innerhalb eines Jahres und 25.000 km an einem Auto, das ich mit 50.000 km gekauft habe / das in Kombination mit arroganten Händlern, die meinen Autos verteilen zu dürfen).

Der andere hat einen riesen Stein im Herzen, nachdem ich gelernt habe, mit welcher Liebe sie Autos bauen... 😁

dorsel

Da ich großer Kfz-Fan und öfter als freier Redakteur bei einem Motorpresseverlag tätig bin, beschäftige ich mich ausführlich mit den Auto- und Motorradmarken.

Mein Weg zu Volvo war ursprünglich rein zufällig, weil der 460T damals einfach der günstigste als Anfängerauto war - jedes Auto danach wurde aber ausführlich mit sämtlichen in Frage kommenden Modellen anderer Marken verglichen. Auch bin ich bereits eine Vielzahl anderer Fahrzeuge gefahren, sei es als Dienstwagen, sei es privat oder über Probefahrten. Letztlich konnte mir aber immer nur Volvo das bieten was ich wollte - und das ist bis heute ein individuelles(!!!) Auto mit einem klaren Design das auch noch in zehn Jahren gut aussieht, einen Turbobenziner als Motor hat, einen klar strukturierten und praktischen Innenraum mit hervorragenden Sitzen besitzt, mit einer tollen Soundanlage aufwartet, ein neutral-positives Image genießt, als zuverlässig und sicher gilt und das alles zu einem fairen Preis bietet.

Viele Grüße,

vr

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