Verwendet keinen Reifen-Reparatur-Spray ....

Wir haben ja den 29er Tudor seit einigen Jahren.

http://www.motortests.de/.../tudor-sedan-ftId47321

Einige Basteleien ist man ja nun gewohnt, wenn man ein Vorkriegsauto fährt.

Tatsächlich haben sich in letzter Zeit die Reifenprobleme etwas gehäuft .
Und weil auch die Drahtspeichenfelgen mittlerweile krumm sind, gibt es als Nächstes:
4 x Felgen, Schläuche und Mäntel in "NEU"

Zurück zum Thema:
Wann man einen Reifenschaden hat, nimmt man halt das Reserve-Rad.
Soweit gut.
Ab dem zweiten Reifenschaden muß man sich erinnern, wie Reifenflickzeug funktioniert.

Hier ein paar Tips
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Meiner Erfahrung nach ist es das Beste, wenn man nicht nur auf den
angerauhten Reifen, sondern auch auf den Flicken Kleber draufmacht
und NATÜRLICH erst zusammendrückt, wenn auf beiden Teilen der
Kleber angetrocknet ist.
-
Ich verwende gerne großflächigere Flicken (eigentlich fürs Schlauchboot).
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Jeder Schlauch altert und ist irgendwann "fertig".
Wenn man den Schlauch genau betrachtet sieht man dann Strukturveränderungen.
Bei unserem Auto beginnen diese gerne (weder an den Kontaktflächen zur Felge,
noch auf der Lauffläche, sondern) an den Reifenseiten im oberen Bereich.
Da wir überwiegend hinten Reifenschäden hatten, vermute ich
(bei praktisch identischer Achslast) irgendeinen Antriebseinfluß.
Die neuen Felgen/Reifen werden markiert werden, um ein Verdrehen des Mantels
auf der Felge zu detektieren.
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Verwendet keinen Reifen-Reparatur-Spray bei bereits geflickten Schläuchen.
Die Sprays enhalten Lösungsmittel und die haben uns schon einen leicht undichten
Reifen völlig undicht gemacht (nach drei Tagen war dann das Lösungsmittel verflogen,
um der Schlauch wieder dicht.
Grundsätzlich glaube ich, dass diese Sprays für Schlauchlose Reifen gemacht sind
Wenn man einen Schlauch mit Dichtungsmittel (einzeln bzw ausserhalb des Reifens)
walkt hört man Geräusche von dem ausgehärteten und jetzt bröckelnden
Dichtmittel.

Gibts überhaupt noch weitere Leute hier, die unterwegs schon Schläuche an ihrem
Oldtimer flicken mußten?

Mit der Bitte um Rückmeldung
Grüße Christoph

Dscn2129x
16 Antworten

Ich würde die erstmal kalt richten und gucken, wie das so klappt.
Dafür würde ich die auf ne Nabe bauen und schauen. Nur ich würde mir ungerne mein Radlager am Fahrzeug kaputt machen beim richten...

Wenn da hinterher n Schlag von <5mm bei raus kommt, würde ich das gut finden und abhaken. So 2-3mm wären traumhaft. Da brauchst du auch keine Messuhr für und wuchten brauchste die Räder auch nicht. Ich schätze mal, die Kiste wird keine Geschwindigkeiten erreichen, wo Unwucht in den Rädern irgend eine Rolle spielt. Selbst LKW & Anhängerräder werden noch heute im Regelfall nicht gewuchtet, weil das bis 80km/h überhaupt keine Rolle spielt, vor allem nicht bei den bei LKWs großen Abrollumfängen und damit niedrigen Abrollgeschwindigkeiten...

Danke für die Infos.

Leider gibt es ja nicht mehr alles für Autos aus den 40er Jahren neu zu kaufen, daher muß man sich mit dem Richten von alten Stahlfelgen herumplagen (insbesondere wenn diese Autos ansonsten auch heute noch voll autobahn-tauglich sind - also etwas schneller als 80 km/h fahren...)

Grüße

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