Unnfall mit geliehenem Auto (PRIVAT/ ohne Versicherung "geklärt")

Vor gut einem Jahr (Juli 2014) habe ich mir ein Auto von meiner Freundin geliehen, weil ich meine Ausbildung angefangen habe und ich durch den Schienenersatzverkehr schlecht zur Arbeit kam. Ich bin mit ihrem Stiefvater über 1 Stunde das Auto gefahren, damit er selbst sehen kann wem er das Auto (alter FORD KA automatik | Tüv bis OKT 14) leiht. Das Auto war nicht mehr das Beste und sollte auch nach Ablauf des tüvs verschrottet werden.
Wir haben mich dann auch bei der Versicherung für 2 Wochen angemeldet.
Alles lief gut, bis ich keine 5 min alleine gefahren bin. Ich bin um eine Kurve gefahren und schwupp... einmal komplett überschlagen. TOTALSCHADEN!

Er hat sich dazu entschieden das nicht über die Versicherung klären zu lassen.
Die einzigen entstandenen Kosten waren die der "Reinigung" der Ölspur (ca.450€ ).
Vorerst hatten wir uns darauf geeinigt, dass ich es Ratenweise (50€/mtl. wenn möglich. sonst weniger) abzahle (weil Azubi mit 311€/mtl kann nicht alles aufeinmal bezahlen). Doch mittlerweile drängen die mich schon so zum bezahlen. Sobald ich mich auch nur an Freizeitaktivitäten beteilige die etwas kosten (Freibad, Café, ...), bekomme ich eine Nachricht, dass ich lieber den Betrag abbezahlen soll. Hab die Nase voll und einfach keine Lust mehr darauf! Dass die Freundschaft auch dahin ist merkt man wahrscheinlich auch.

Muss ich die Kosten übernehmen, weil es ja nicht meine Entscheidung war es nicht über die Versicherung laufen zu lassen?
Muss ich die Kosten komplett übernehmen?

Liebe Grüße und Danke im Vorraus für jede Antwort

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@Trantueten schrieb am 18. Juni 2015 um 00:10:28 Uhr:


Sobald ich mich auch nur an Freizeitaktivitäten beteilige die etwas kosten (Freibad, Café, ...), bekomme ich eine Nachricht, dass ich lieber den Betrag abbezahlen soll. Hab die Nase voll und einfach keine Lust mehr darauf!

Das ist aber auch ein absolutes Unding!

Jetzt soll man doch für einen Schaden, den man aus eigenem Unvermögen an fremdem Eigentum verursacht hat auch tatsächlich noch gerade stehen und kann sich nicht mal mehr in Ruhe seinen sonstigen Freizeitaktivitäten widmen.

Was bilden die sich eigentlich ein?!

Du hast das Auto der Freundin zu Schrott gefahren - hierfür will sie nicht einmal etwas - nur die durch dich verursachten (Fremd-)Kosten sollen wenigstens bezahlt werden.

Und nicht einmal hierauf hat man "Lust darauf".

Solch eine Unverschämtheit der Freundin und deren Stiefvaters aber auch - die sollen doch gefälligst sämtliche durch dein Unvermögen angefallenen Kosten selbst bezahlen.

Sind ja schliesslich selbst Schuld, wenn sie einfach ihr Auto an jemanden verleihen, nur um ihm einen Gefallen zu tun.

Du bist hier vollkommen im Recht, sollen doch die Anderen für dein Unvermögen aufkommen und bezahlen!

Zitat:

@Trantueten schrieb am 18. Juni 2015 um 00:10:28 Uhr:


Dass die Freundschaft auch dahin ist merkt man wahrscheinlich auch.

Ja, das verstehe ich sehr gut.

Leuten wie dir hätte ich auch schnellstens die Freundschaft gekündigt.

Zitat:

@Trantueten schrieb am 18. Juni 2015 um 00:10:28 Uhr:


Muss ich die Kosten übernehmen, weil es ja nicht meine Entscheidung war es nicht über die Versicherung laufen zu lassen?
Du

hast in einem sochen Falle

nichts

zu entscheiden, sondern ausschliesslich für den von dir verursachten Schaden gerade zu stehen.

Zitat:

@Trantueten schrieb am 18. Juni 2015 um 00:10:28 Uhr:


Muss ich die Kosten komplett übernehmen?

Sollte die Frage tatsächlich ernst gemeint sein: JA, ohne "wenn und aber".

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Ford KA Automatik hat es nie gegeben. Ferien sind zwar gerade keine, aber die Leute mit Abi haben Langeweile...

Das sind die typischen Gedanken von " Norbert Naiv ", erst Schaden verursachen und dann nicht zahlen wollen.

Mach ruhig weiter so, Du befindest dich in bester Gesellschaft, was heute so veranstalltet wird.

Alles machen, aber keine Verantwortung übernehmen.

Wenn du das mit den 50€ pro Monat gemacht hast wäre es doch schon am 1.4 vorbei gewesen? Wie viel ist noch offen ? Habt ihr das schriftlich festgehalten?

Zitat:

@Trantueten schrieb am 18. Juni 2015 um 00:10:28 Uhr:


Sobald ich mich auch nur an Freizeitaktivitäten beteilige die etwas kosten (Freibad, Café, ...), bekomme ich eine Nachricht, dass ich lieber den Betrag abbezahlen soll. Hab die Nase voll und einfach keine Lust mehr darauf!

Das ist aber auch ein absolutes Unding!

Jetzt soll man doch für einen Schaden, den man aus eigenem Unvermögen an fremdem Eigentum verursacht hat auch tatsächlich noch gerade stehen und kann sich nicht mal mehr in Ruhe seinen sonstigen Freizeitaktivitäten widmen.

Was bilden die sich eigentlich ein?!

Du hast das Auto der Freundin zu Schrott gefahren - hierfür will sie nicht einmal etwas - nur die durch dich verursachten (Fremd-)Kosten sollen wenigstens bezahlt werden.

Und nicht einmal hierauf hat man "Lust darauf".

Solch eine Unverschämtheit der Freundin und deren Stiefvaters aber auch - die sollen doch gefälligst sämtliche durch dein Unvermögen angefallenen Kosten selbst bezahlen.

Sind ja schliesslich selbst Schuld, wenn sie einfach ihr Auto an jemanden verleihen, nur um ihm einen Gefallen zu tun.

Du bist hier vollkommen im Recht, sollen doch die Anderen für dein Unvermögen aufkommen und bezahlen!

Zitat:

@Trantueten schrieb am 18. Juni 2015 um 00:10:28 Uhr:


Dass die Freundschaft auch dahin ist merkt man wahrscheinlich auch.

Ja, das verstehe ich sehr gut.

Leuten wie dir hätte ich auch schnellstens die Freundschaft gekündigt.

Zitat:

@Trantueten schrieb am 18. Juni 2015 um 00:10:28 Uhr:


Muss ich die Kosten übernehmen, weil es ja nicht meine Entscheidung war es nicht über die Versicherung laufen zu lassen?
Du

hast in einem sochen Falle

nichts

zu entscheiden, sondern ausschliesslich für den von dir verursachten Schaden gerade zu stehen.

Zitat:

@Trantueten schrieb am 18. Juni 2015 um 00:10:28 Uhr:


Muss ich die Kosten komplett übernehmen?

Sollte die Frage tatsächlich ernst gemeint sein: JA, ohne "wenn und aber".

Ähnliche Themen

Zitat:

@Trantueten schrieb am 18. Juni 2015 um 00:10:28 Uhr:


Vor gut einem Jahr (Juli 2014) habe ich mir ein Auto von meiner Freundin geliehen, weil ich meine Ausbildung angefangen habe und ich durch den Schienenersatzverkehr schlecht zur Arbeit kam. Ich bin mit ihrem Stiefvater über 1 Stunde das Auto gefahren, damit er selbst sehen kann wem er das Auto (alter FORD KA automatik | Tüv bis OKT 14) leiht. Das Auto war nicht mehr das Beste und sollte auch nach Ablauf des tüvs verschrottet werden.
Wir haben mich dann auch bei der Versicherung für 2 Wochen angemeldet.
Alles lief gut, bis ich keine 5 min alleine gefahren bin. Ich bin um eine Kurve gefahren und schwupp... einmal komplett überschlagen. TOTALSCHADEN!

Er hat sich dazu entschieden das nicht über die Versicherung klären zu lassen.
Die einzigen entstandenen Kosten waren die der "Reinigung" der Ölspur (ca.450€ ).
Vorerst hatten wir uns darauf geeinigt, dass ich es Ratenweise (50€/mtl. wenn möglich. sonst weniger) abzahle (weil Azubi mit 311€/mtl kann nicht alles aufeinmal bezahlen). Doch mittlerweile drängen die mich schon so zum bezahlen. Sobald ich mich auch nur an Freizeitaktivitäten beteilige die etwas kosten (Freibad, Café, ...), bekomme ich eine Nachricht, dass ich lieber den Betrag abbezahlen soll. Hab die Nase voll und einfach keine Lust mehr darauf! Dass die Freundschaft auch dahin ist merkt man wahrscheinlich auch.

Muss ich die Kosten übernehmen, weil es ja nicht meine Entscheidung war es nicht über die Versicherung laufen zu lassen?
Muss ich die Kosten komplett übernehmen?

Liebe Grüße und Danke im Vorraus für jede Antwort

Ich gehe mal davon aus dass du nicht grundsätzlich deine Schadenersatzpflicht bestreitest sondern nur auf die unschönen Vorgänge drumherum keine Lust hast.

Wie gesagt kann deine Freundin Schadenersatz verlangen. Dies nicht über die Versicherung laufen zu lassen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit günstig für dich. Die Rückstufung der Schadenfreiheitsklasse wäre vermutlich teurer. Genau kann man das aber nur sagen wenn man die Bedingungen ihres Versicherungsvertrags kennt.

Sofern du der Vereinbarung monatlich 50,00 Euro zu zahlen nachkommst ist es nicht sehr nett von ihr dich mit Zusatzforderungen zu nerven. Andererseits hat sie alles getan um die Sache für dich so billig wie möglich zu halten und es wäre sowohl rechtlich wie auch moralisch deine Pflicht den Schaden so schnell wie möglich zu begleichen.

Zitat:

@Bloedbaer schrieb am 18. Juni 2015 um 07:45:14 Uhr:



Ich gehe mal davon aus dass du nicht grundsätzlich deine Schadenersatzpflicht bestreitest sondern nur auf die unschönen Vorgänge drumherum keine Lust hast.

Jemand der in einem Forum die Frage:

Zitat:

@Trantueten schrieb am 18. Juni 2015 um 00:10:28 Uhr:



Muss ich die Kosten übernehmen, weil es ja nicht meine Entscheidung war es nicht über die Versicherung laufen zu lassen?
Muss ich die Kosten komplett übernehmen?

stellt, macht auf mich nicht gerade den Eindruck, als ob er vor hat, für den von ihm angerichteten Schaden auch aufzukommen - eher schon, dass hier Mittel und Wege gesucht werden, wie man sich aus der Verantwortung stehlen und sich um die Zahlung drücken kann.

Davon abgesehen:

Zitat:

@Trantueten schrieb am 18. Juni 2015 um 00:10:28 Uhr:


Vor gut einem Jahr (Juli 2014) habe ich mir ein Auto von meiner Freundin geliehen,

Unfall vor einem Jahr, vereinbart EUR 50,00 als Rate - ergibt einen Zeitraum von neun Monaten, in welchem die Rückzahlung erledigt hätte sein müssen.

Wäre hier jemand für sein Verschulden gerade gestanden, wie es sich gehört, so müsste die Forderung bereits seit drei Monaten beglichen sein.

Ist sie aber offensichtlich nicht, daher auch dieser Thread.

Das die Freundin, die den Schaden bereits bezahlt hat vermutlich auch "keinen Bock" mehr auf solche Dinge hat, ist zumindest für mich verständlich.

Zitat:

@Bloedbaer schrieb am 18. Juni 2015 um 07:45:14 Uhr:



Andererseits hat sie alles getan um die Sache für dich so billig wie möglich zu halten und es wäre sowohl rechtlich wie auch moralisch deine Pflicht den Schaden so schnell wie möglich zu begleichen.

Wie wahr - der Schaden hätte bereits (siehe oben) seit Monaten beglichen sein müssen.

Also bei 300 Euro im Monat sind 50 Euro recht viel. Würde die Rate auf max. 30 Euro im Monat drücken. Aber auch dann wäre das schon bezahlt. Hätte sowieso lieber einen Kleinkredit bei der Bank aufgenommen, dann hätte das der Beziehung zu den Leuten nicht geschadet.

Grundsätzlich ist die Versicherung da um den Schaden zu begleichen. Es gibt aber eine Rückstufung im Folgejahr, wenn ein Fahrzeug angemeldet ist. Die Höhe richtet sich nach den Bedingungen, der SF-Klasse und der Tarifprämie für das versicherte Fahrzeug.

Bei diesem "bagatell" Schaden ist es besser selbst zu zahlen.

Haftbar ist der Fahrer des Fahrzeuges. Also musst Du für den Schaden aufkommen. Würde es über die Versicherung laufen könnten sie auch gerichtlich den Rückstufungsschaden bei Dir geltend machen.
Würde zahlen, die könnten auch einen Gerichtsvollzieher vorbei schicken, würde das Ganze kurz mal 150 Euro teurer machen. 😉

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