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unfallstatistik autofarben

wir haben das neulich in einem der threads diskutiert, heute gibt es bei dinside einen neuen artikel dazu: dunkelgraue autos sind doppelt so hæufig in unfælle verwickelt wie rote. es stimmt also, daß die autofarbe offenbar sehr bedeutsam für die sichtbarkeit ist...

lieb gruß,

oli

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16 Antworten
am 2. Oktober 2002 um 15:28

Hey Oli,

aus diesem Grund fahr ich schon seit Jahren mit Licht egal wo, ob Stadt, Land BAB. Ich kenns ja auch nicht anders aus Skandinavien.

Hab das gefunden zum Thema Sehen und Gesehen werden.

Laut Statistischem Bundesamt

ereigneten sich 2001 71,7% aller

schweren Verkehrsunfälle mit Personenschäden

am Tage – durch

den Einsatz von Tagfahrlicht lässt

sich dieses Unfallrisiko deutlich reduzieren.

Skandinavien als Vorreiter

Mit der Einführung des Tagfahrlichtes

in Skandinavien in den

70-er Jahren wurde erkannt,

dass Frontlicht bei Autos am

Tage die Zahl der Unfälle im

Straßenverkehr senkt und Leben

retten hilft. Dort ging die Zahl

der Mehrfachunfälle (zwei oder

mehr beteiligte Fahrzeuge) im

Begegnungsverkehr nach dieser

Entscheidung deutlich zurück.

Europaweite Feldversuche haben

jetzt zweifelsfrei ergeben,

dass 50% aller Unfälle und 80%

aller Zusammenstöße im Kreuzungsbereich

tagsüber

geschehen, weil die Verkehrsteilnehmer

einander zu spät

oder überhaupt nicht gesehen

haben.

Ob blendendes Gegenlicht, tiefstehende

Sonne, mangelnder

Tageslichtkontrast oder Waldschatten:

Ohne Licht wird man

in solchen Fällen für andere

schnell zum „Geisterfahrer“.

Denn untertags, so die Experten,

ist weniger das Sehen als

das Gesehenwerden ein Problem.

Positive Wirkung von Tagfahrlicht

durch Studien belegt

Auch in Deutschland ist es nun

amtlich: Allein durch den Einsatz

von Scheinwerferlicht am Tage

lassen sich sage und schreibe

25% aller tödlichen Unfälle und

35% der Zusammenstöße zwischen

entgegenkommenden

Fahrzeugen vermeiden.

EU-weite Einführung

wahrscheinlich

Die EU erwägt aufgrund der eindeutigen

Ergebnisse aller Studien

und der bestehenden Erfahrungen

in anderen EU-Ländern eine

Pflicht für den Einbau von automatischem

Tagfahrlicht in Neuwagen.

Und die ersten Automobilhersteller

planen bereits heute,

Teile ihrer Modellpalette serienmäßig

mit automatischem Tagfahrlicht

auszustatten.

Quelle: Osram

Na hoffentlich (mein Norwegisch ist nicht so wirklich sattelfest ;-) ) steht da nicht "Für unsere representative statistische Auswerung wurden drei Autos herangezogen. Das alarmierende Fazit: Dunkelgraue Autos sind doppelt so oft in Unfälle verwickelt als Rote" ;-)

Hellere Autos sieht man einfach besser - zumindest, wenn der dunkle Wagen kein Licht anhat. Andere Statistiken besagen leider auch: Je heller das Fahrzeug, umso eher fällt es einem Vandalenakt (Kratzer) zum Opfer.

Zumindest statistisch gesehen würde ich mit meinem Auto bis in alle Ewigkeiten unfallfrei rumfahren, wenn ich es rosa lackieren und mit grünen Tupfen bemalen würde, was meint ihr? ;-)

mfG - linn

Zitat:

Quelle: Osram

Ich möchte nicht den Wahrheitsgehalt dieses Artikels anzweifeln, aber merkt ihr nicht auch was?

Selbstverständlich ist ein Lampen-Hersteller hier nicht ganz "unbeteiligt", ich bleibe aber immer noch bei meiner Meinung, daß das Licht am Tag die Fahrsicherheit wesentlich erhöht.

Gruß,

Waw

Ich sage nur:

VERTRAUE NIEMALS EINER STUDIE DIE DU NICHT SELBST IN AUFTRAG GEGEBEN UND BEZAHLT HAST

:D

Hi zusammen,

die Umsätze der Leuchtmittelindustrie würden natürlich beachtlich von einem europaweiten Tagesfahrlichtgebot profitieren, würde mich interessieren was die Grünen dazu sagen wenn sie den erhöhten Schadstoffausstoß durch den steigenden Kraftstoffverbrauch hochrechnen. Natürlich bringt mehr verbrauchter Kraftstoff ja auch Steuergelder in die Staatskassen und die Versicherer müssten bei rückläufigen Unfallzahlen unsere Beiträge senken. Die Motorradfahrer nutzen schon seit langem das eigeschaltete Licht am Tag als Lebensversicherung!

-Tower-

Zitat:

...wenn ich es rosa lackieren und mit grünen Tupfen bemalen würde...

meinst du nicht, streifen wæren besser!? ;-)

lieb gruß,

oli

am 3. Oktober 2002 um 19:37

Das Problem bei Licht am Tag ist doch die größere Gefährdung der Motorradfahrer, weil diese dann nicht mehr so auffallen. Mit gesundem Menschenverstand lässt sich natürlich nachvollziehen, dass ein Auto mit Licht besser/schneller erkannt wird als ohne. Wenn es allerdings zum Unfall kommt ist der Motorradfahrer besonders gefährdet und nicht der Fahrer in einem sicheren PKW (Mercedes o. Volvo ;-)). Also ist es doch besser mehr Unfälle mit PKWs hinzunemen (mit meist geringeren Verletzungen) und dadurch die Motorradfahrer zu schützen, oder?

am 3. Oktober 2002 um 19:48

@ George,

hab ich das jetzt richtig verstanden. Du nimmst also lieber einen Frontalcrash mit einem anderen Auto hin, weil du es bei einem Ü-Manöver nicht rechtzeitig sehen konntest um die Motorradfahrer zu schützen. Warum haben wohl die Motorradfahrer Licht an, damit sie auch am Tag gesehen werden. Da kann doch was nicht stimmen bei deiner Ausführung. Oder gehörst du auch zu der Sorte Autofahrer die bei Dämmerung immer noch kein Licht anmachen. Sorry für die Worte aber ich versteh sie nicht.

Volker

Hallo Freunde, dass ist wieder ein Thema, welches die Emotionen und den Blutdruck in die Höhe schnellen lassen. Tatsache ist es, dass das Fahren mit Licht am Tag zu einer wesentlich sicheren Fahrleistung beiträgt. All jene die sich dahingehend mit der Überzeugung schwer tun sei geraten, stellt euch in einen Straßenabschnitt der durch einen längeren Wald führt. Ihr werdet sicher feststellen, dass man Fahrzeuge mit Licht einfach besser sieht.

Leider fahren einige mit Fernlicht und dass ist ein Problem!

Rote und weisse Autos sind halt am sichersten

 

Fahre trotzdem ein schwarzes.

Und würde auch im roten "immer" mit Licht fahren.

CU

BK

am 4. Oktober 2002 um 18:11

Die Motorradfahrer werden ja besser gesehen, weil sie aus dem Rahmen fallen, wenn alle Fahrzeuge Licht anhaben gehen sie quasi unter den vielen Scheinwerfern unter.

Ich (bzw. Lichtsensor) mache mein Licht übrigens auch bei Dämmerung an.

Ich meinte nur eines:

Wenn ein Tages-Licht-Gesetz die Unfallzahlen der Pkws sinken lässt, dafür aber die Unfallzahlen der Biker in die Höhe schnellen ist das keine Lösung, oder?

ich denke, ein direkter zusammenhang besteht da nicht. es geht doch um das licht, nicht um die menge des lichtes!?

lieb gruß,

oli

Ich darf nur am Rande an eine kürzliche Diskussion erinnern, in welcher wir uns über genau dieses Thema ereifert haben. Ich persönlich sehe auch die Vorteile für die Verkehrssicherheit, wenn alle Pkw am tage das Licht anhaben, doch die damit ansteigenden Risiken für Zweiradfahrer sind unbestritten und diese dürfen nicht unter den Teppich gekehrt werden. Offensichtlich kann man bei dieser Frage die Beteiligten in zwei Kategorien einteilen:

1. Diejenigen, die generell ein Anschalten des Abblendlichts bei Tag befürworten.

2. Diejenigen, die in diesem Daytime-Running-Light ein zunehmendes Risiko für Zweiradfahrer sehen.

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