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Übertrieben

Themenstarteram 18. Juni 2009 um 2:34

Hallo,

bin Heute morgen auf einer 70 km strecke mit 120 km geblitzt worden mit meinem auto(325tds) der wagen ist aber auf mein vater angemeldet und ich bin noch 1 jahr in der Probezeit!!! Auf was darf ich mich jetzt freuen ???

Beste Antwort im Thema

Um sich aus tatsächlich begangenen verstößen rauszuwinden, für die man gefälligst geradezustehen hat?

DU bist Deutschland, Junge.

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Laut Bußgeldrechner:

Bussgeld in Euro (Regelsatz)* 160

Punkte im VZR (Verkehrszentralregister) 3

Fahrverbot in Monaten 1

Verlängerung der Probezeit** Ja

Aufbaukurs*** Ja

Verwaltungskosten in Euro**** 18

Und auf den Spruch: "Selber Schuld"

Hallo!

Ab zum Anwalt! Vielleicht findet sich ja ein Weg.

Gruß,

M.

Zitat:

Original geschrieben von matzhinrichs

 

Ab zum Anwalt! Vielleicht findet sich ja ein Weg.

Gruß,

M.

Genau. Armen Kerle wollen ja auch leben, vor allem aussichtslose Sachen bringen schließlich die Kohle. :rolleyes:

Bei 75%iger Anfechtbarkeit mit Erfolgschance, wegen Mess- bzw. Formfehlern ist das durchaus ein sinnvoller Ansatz. Und mit einer Rechtschutzversicherung nicht das Problem. Dafür hat man sie ja schließlich.

Um sich aus tatsächlich begangenen verstößen rauszuwinden, für die man gefälligst geradezustehen hat?

DU bist Deutschland, Junge.

Schön wäre es, wenn zipfeklatschers Beitrag mehr grüne Daumen erhielte als andyrx für die Eröffnung des TL-Fred.

Ich würde mich freuen.

;)

Tscha, da werden dann für tausende sinnlose Gutachten zerzapft , Schreiben erst per Fax, dann im Original versandt ( kann man 2 mal kassieren ) , dreimal Aktenausleihen beantragt ( es könnte ja ein Blatt weg sein) - alles auf Kosten der Beitragzahler. Es lebe der Rechtsstaat, zumal 99 % der Anwälte von der Materie soviel Ahnung haben wie der Hahn vom Eier legen.

Zitat:

Original geschrieben von R 129 Fan

Tscha, da werden dann für tausende sinnlose Gutachten zerzapft , Schreiben erst per Fax, dann im Original versandt ( kann man 2 mal kassieren ) , dreimal Aktenausleihen beantragt ( es könnte ja ein Blatt weg sein) - alles auf Kosten der Beitragzahler. Es lebe der Rechtsstaat, zumal 99 % der Anwälte von der Materie soviel Ahnung haben wie der Hahn vom Eier legen.

Mein Reden.

Hallo!

Ah, die moralin-saure Fraktion hat sich auch schon in Formation gebracht. Na dann...

Ich persönlich kann nicht bewerten, ob der TE hier arg daneben lag, oder das Tempolimit wie so oft schwachsinnig niedrig angesetzt war. Darum geht es hier auch nicht.

Dem Bürger in Deutschland steht bei Verwaltungsakten der Rechtsweg offen. Diesen zu beschreiten trauen sich viele nicht, es tut zumeist jedoch nicht weh, sich über seine Rechte und mögliche Folgen professionell aufklären zu lassen, auch ausserhalb des MT-Forums.

Schließlich gibt es in der Tat oft genug fehlerhafte Messungen und eine harmlose Unaufmerksamkeit oder gar das Fehlverhalten eines anderen Verkehrsteilnehmers können zu Führerscheinverlust und Zerstörung der wirtschaftlichen Existenz führen.

Daher halte ich persönlich es vor allem im Straßenverkehr für angeraten, sich genau darüber zu informieren, wo man steht, falls ein derart deftiges Ticket ins Haus flattert.

Als ADAC-Mitglied kann man eine kostenlose Erstberatung nutzen. Zumindest das würde ich bei drohendem Führerscheinverlust schon empfehlen.

Der Einwurf, man solle in einem solchen Fall "seinen Mann stehen und die Konsequenzen des eigenen Handelns tragen" oder was auch immer sonst noch für ein Unfug bei solchen Fragen gepostet wird, sollte man einfach ignorieren. Das System hat nicht immer Recht.

Gruß,

M. (seit vielen Jahre punkte- und anzeigefrei bei 80.000 Km p.a.)

absolut richtig.

darum gehts aber nicht.

wer einen verstoß begeht, hat man dafür geradezustehen.

wenn man zu unrecht "angeklagt" wird, hat man entsprechende rechte.

da aber heute jeder für jeden 5 euro strafzettel zum anwalt rennt, weil es schlaue leute gibt, die ihm das raten, zahlen wir so schöne beiträge.

Na ja die Gutmenschen können für den Unsinn, den sie verbrochen haben ja geradestehen. Mit dem richtigen Anwalt mit Spezialisierung auf Verkehrsrecht (der sich auch kontinuierlich fortbildet etc.) kommt man aus fast jeder noch so eindeutigen Sache raus. Hat meiner Familie schon sehr viele Punkte und Bußgelder erspart, weil es echt immer irgendwas anfechtbares gab, was zur Einstellung der Verfahren führte. Und es ist auch ein legitimes Mittel sich einen Anwalt zu nehmen, ganz legal. Warum sollten man die Rechte in unserem Rechtsstaat nicht nutzen? Weil es moralisch korrekter wäre zu büßen? :D :D :D

Ich geh dafür 2 Minuten in die Schämecke, ok?

Und in dem ganzen Wust gehen dann die Fälle mit den echten Fehlern unter. Und die Fehler gibt es zweifellos, niemand ist perfekt.

Als Endeffekt wird irgendwann dieser Passus aus den Rechtsschutzverträgen rausfliegen, weil zu teuer. Und dann ? Aber das ist die typsch neudeutsche Mentalität - für jeden Mist zum Anwalt rennen, gibt ja genug davon.

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