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trotz 1% Regelung, weitere Abzüge bei Firmenfahrzeugen?

Themenstarteram 12. August 2009 um 12:13

Hallo, ich habe ein Problem mit meinem Arbeitgeber.

Ich habe ein PKW mit privater Nutzung überlassen bekommen, das ein Wert inkl. Mwst von 28004,00 € hat.

Anbei bin ich verpflichtet die 1% Regelung zu entrichten. Weiter habe ich 5000 km frei für private Fahrten.

Nun mein Problem:

Mein Arbeitgeber berechnet mir Brutto 287,39 € und zieht diese mir wieder Netto ab, was ja bis auf 7 € richtig ist. Weiter zieht mir die Firma einen Betrag Netto ab vom 54,67 € unter dem Vorwand PKW Mwst.

Meiner Meinung nach muss ich nur 280 € zahlen ( 1% Regelung ). Aber die Firma zieht zusammen die Summe 342,00 € ab.

Ist das rechtens?

Kann ich mir die Summe wiederholen?

Vielleicht hat hier jemand das gleiche Problem gehabt und hoffe hier eine Antwort zu finden.

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25 Antworten

Der geldwerte Vorteil berechnet sich aus 1 % BLP (Bruttolistenpreis + 0,03% BLP pro Entfernungskilometer Wohnung-Arbeit.

dumme Frage: bei der 1% Regelung muss dann aber doch die Beschränkung der privat gefahrenen Kilometer entfallen (sonst müssten das doch weniger als 1% BLP werden) ? Oder andersrum: die Berechnung des geltwerten Vorteils setzt doch die uneingeschränkte private Nutzbarkeit voraus ?

Themenstarteram 12. August 2009 um 13:07

Zitat:

Original geschrieben von CColumbus

Der geldwerte Vorteil berechnet sich aus 1 % BLP (Bruttolistenpreis + 0,03% BLP pro Entfernungskilometer Wohnung-Arbeit.

Ich weiss jetzt nicht, was mir das sagen soll.

Noch Info zu meiner Sache:

Da ich im Aussendienst bin, habe ich keinen Arbeitsweg zur Firma. Die liegt bei München und ich in Niedersachsen. Ich bin letztes Jahr 2 mal nach München gefahren, 1x Sommerfest, 1x Betriebstagung.

Themenstarteram 12. August 2009 um 13:39

Zitat:

Original geschrieben von HJOrtmann

dumme Frage: bei der 1% Regelung muss dann aber doch die Beschränkung der privat gefahrenen Kilometer entfallen (sonst müssten das doch weniger als 1% BLP werden) ? Oder andersrum: die Berechnung des geltwerten Vorteils setzt doch die uneingeschränkte private Nutzbarkeit voraus ?

Ich glaube nicht, das es so ist. Du kannst dir die 1% ja wiederholen über den Jahresausgleich beim Finanzamt. Man muss hier aber beweisen ( Fahrtenbuch oder alternativ ein 2 Wagen auf dein Namen ), das man das KFZ eben nicht privat fährt.

Zitat:

 

Noch Info zu meiner Sache:

Da ich im Aussendienst bin, habe ich keinen Arbeitsweg zur Firma. Die liegt bei München und ich in Niedersachsen. Ich bin letztes Jahr 2 mal nach München gefahren, 1x Sommerfest, 1x Betriebstagung.

Diese Info wäre in der Tat im Vorfeld hilfreich gewesen.

Dann ist es in der Tat so: der sog. geldwerte Vorteil beträgt in Deinem Fall EXAKT 280,- EUR (1 % BLP). nicht mehr und nicht weniger.

Was passiert, wenn die 5.000 km überschritten werden? Dann wird sicher pro km ein gewisser Betrag fällig? Denk daran, die Zahlungen für die Mehrkilometer mindern den geldwerten Vorteil!!

 

 

Themenstarteram 12. August 2009 um 14:22

Vielen Dank für die Antwort. Ich führe bedingt durch die Monatsabrechnung ( Park- u. Tankquittungen usw. ) mit der Firma eine Auflistung der Orte und der geleisteten KM-Zahl auf, wo ich auch die KM angeben kann, die ich privat gefahren habe. Somit steht klar, dass ich zu 98% für die Firma fahre. Ich kann also getrosst ( wenn es darauf ankommen sollte ) mich auf mein Recht beziehen und mit einen Rechtsanwalt, das mit einem Prozess gleichkommen wird, drohen.

Sind ja mittlerweile fast 3.500 € zuviel gezahlte Abgaben.

Hast Du evtl einen privaten Anteil am Leasing? Irgendwelche Sonderwünsche bei der Ausstattung, die die vom AG vorgegebene Leasingrate übersteigen? Sind die 5000km ohne Zuschlag Deinerseits inkl?

Übrigens: 342€ *12Monate/5000km = unglaubliche 0,82€/km :eek: geldwerter Vorteil....

 

Themenstarteram 12. August 2009 um 14:52

Der Preis 28004 € ist inkl. aller Sonderausstattung.

Ich zitiere mal:.....bla,bla,bla...

Das KFZ darf auch privat benutzt werden.

Die Kosten dafür ( ausser Urlaubsfahrten ) trägt die Firma bis zu einer jählichen KM-Leistung von 5000 KM. Der Arbeitnehmer stimmt der steuerlichen 1% Regelung zu.

Das KFZ ist von der Firma gekauft und nicht geleasst oder finanziert.

1) wird hier munter zwischen Steuerrecht und privatrechtlichen Vereinbarungen gemischt, das Eine hat mit dem Anderen so viel zu tun wie Beides zusammen mit dem Wetter.

2) Wenn der Themenstarter tatsächlich mit Fahrtenbuch nachweisen kann, dass das Fahrzeug zu 98% betrieblich genutzt wird, dann sollte er mal mit seinem Arbeitgeber (und der mit seinem Steuerberater) über die 1% Regelung reden. :rolleyes:

ps Die USt zusätzlich abzuziehen ist nicht richtig.

Die Nutzung der 1% Pauschalmethode ist eine Vereinfachung für den AG, da er ansonsten für jeden Dienstwagenfahrer (bildlich gesprochen) einen Sachbearbeiter einstellen müsste, der die Abrechnung jeden Monat kontrolliert. Das wird bei uns in WOB auch so gemacht.

Davon unabhängig hat natürlich der TE die Möglichkeit, mittels Fahrtenbuch am Ende des Jahres bei der Steuererklärung den tatsächlich DEUTLICH geringeren geldwerten Vorteil anzugeben und dementsprechend mehr Steuern zurück zu bekommen.

Einen Rechtsanspruch (=Wahlmöglichkeit) hat der TE m.W. nach nicht.

Allerdings frage ich mich eines: Wenn wirklich schon 3.500 EUR Abgaben zu viel aufgelaufen sind, wieso wird hier nicht das Gespräch mit dem AG gesucht??

Zitat:

Original geschrieben von Nr.5 lebt

ps Die USt zusätzlich abzuziehen ist nicht richtig.

Also ich kenn es so:

1% für die Nutzung des Fahrzeugs, USt auf Unterhaltskosten, die prozentual auf Privatfahrten außer Arbeitswege entfallen...

Themenstarteram 12. August 2009 um 22:09

Zitat:

Original geschrieben von LC5L

Zitat:

Original geschrieben von Nr.5 lebt

ps Die USt zusätzlich abzuziehen ist nicht richtig.

Also ich kenn es so:

1% für die Nutzung des Fahrzeugs, USt auf Unterhaltskosten, die prozentual auf Privatfahrten außer Arbeitswege entfallen...

Aber dass sollte doch im Arbeitsvertrag (wie oben angegeben) niedergeschrieben sein. Mann kann doch nicht einfach auf diese Summe 54...€ Unterhaltskosten pochen und der Arbeitnehmer weiss nichts davon. Bei meinem damaligen AG hatte ich diese Summe nicht extra zu zahlen, trotz privater Nutzung. Dort war VK PKW Brutto = der Abzug Netto. Anbei es als PKW Mwst zu bezeichnen, ist doch komisch. Warum betittelt man es nicht als PKW Kosten o.Ä.?

Anbei hatte ich ja auch erwähnt 98% nicht privat das KFZ zu bewegen.

Zitat:

Allerdings frage ich mich eines: Wenn wirklich schon 3.500 EUR Abgaben zu viel aufgelaufen sind, wieso wird hier nicht das Gespräch mit dem AG gesucht??

Habe ich, jedoch wurde das Gespräch mit ... das ist so bei uns und ich sollte es so nehmen wie es ist... Beendet. Obwohl ich weiss, das es einige Kollegen nicht zahlen.

Wieviel ist denn 2% Privatfahrt in km? Kannst du die nicht besser mit dem Taxi fahren und den Wagen rein geschäftlich nutzen, somit auf die 1%-Regelung und damit die Abzüge verzichten?

Themenstarteram 13. August 2009 um 13:15

Bei mir im Vertrag sthet nur die 1% Regelung und nichts anderes. Keine zusätzliche Kosten. Also gehe ich davon aus, dass ich auch nur die 280€ bezahlen soll und nicht mehr, was der AG aber macht. Rein rechtlich kann ich mich doch auf meinem Vertag beziehen, und die Mehrkosten zurück fordern???

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