Transporter zum Wohnmobilumbau bis 9000€
Hey,
Wir sind auf der Suche nach einem gebrauchten Transporter zum Wohnmobilausbau für 2 Personen. Wichtig ist folgendes:
- Laderaumlänge von ca. 4,30m oder mehr, da ein Längsbett nötig ist
- Laderaumhöhe idealerweise 1,90m-1,95m
- Zul. Gesamtgewicht: 3.500 kg
- Dieselmotor
Unser Budget liegt bei 9000€. Da wir eine lange Reise von Kanada bis Argentinien planen, ist uns wichtig, dass der Transporter langlebig und zuverlässig ist.
Ivecos sind zwar von der Größe und der geraden Wandform ideal für uns, scheinen aber oft Probleme mit der Elektrik zu machen.
Gibt es Modelle, die ihr besonders empfehlen könnt? Oder von denen ihr uns abraten würdet?
26 Antworten
Sonst könntest du auch schauen, ob du hier zu Lande irgendwo einen Chevy Van findest, der in deinem Budget ist. Unter 10k sollte es eigentlich schon halbwegs brauchbare Angebote geben. Mit denen hast du auf der anderen Seite des Teichs zumindest kein Ersatzteilproblem.
Ich habe selbst nicht die panamerikanische Reise gemacht, war nur einmal auf einem Vortrag von Dylan Wickrama, der die Tour alleine mit dem Motorrad (noch dazu BMW!) und Floß bewältigt hat. Inkl. Darien gap. Sein Buch bzw. Film "Am Ende der Straße" kennt ihr wahrscheinlich.
Nicht ganz so abenteuerlustige Expeditionen nehmen gerne einen Unimog oder einen Pickup mit Wohnkabine.
Mit welchen Straßenverhältnissen rechnet ihr denn?
Ich weiss,ich glotz zuviel fern 😁
Aber auch hierzulande bekommt man z.b. einige Ford Econoline oder auch die Chevy HiCubes,wie man so oft bei Deutschlands prominentesten Overallträger sieht
Bei deinem Budget wirds zwar auch da eng mit rein sitzen und los gehts,sehe ich bei anderen aber auch nicht wirklich,da steckst überall zuerst mal in die Technik,damit das zuverlässig läuft
Anstehende Reparaturen kann man aber vielleicht auch mit in den Umbau oder als Modifikationen mit einfliessen lassen
Auch die Ladelänge von 4,30m is nen Wort,sehe ich da leider auch nicht
Aber vielleicht kann man die Art des Umbaus überdenken,da bekommen ja einige ganz schön viel auf wenig Raum gezaubert
Nen Vorteil wäre die robuste und einfache Technik,die natürlich aber auch erstmal stehen muss
Zumal die Autos auf eurer Wegstrecke geläufig sind,Ersatzteile und Knowhow drumherum sollte mit so ner Kiste noch am überschaubarsten sein
Kauf dir einen Airstream, dann ist Ruhe. 😁
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Zitat:
@emil2267 schrieb am 16. April 2021 um 12:57:02 Uhr:
Aber auch hierzulande bekommt man z.b. einige Ford Econoline oder auch die Chevy HiCubes,wie man so oft bei Deutschlands prominentesten Overallträger sieht
Wenn du so einen in diesem Preisrahmen siehst, dann sag Bescheid. Die sind inzwischen durch die Überbewertung von Kastenwägen auch preislich in absurde Regionen gekommen.
Bei denen im Westerwald steht so ein Ford für 6,5 und die HiCube für 11Mille auf der Homepage
Liest sich allerdings wie Mitnahmepreis,strassentauglich,mit HU oder gar Restauration bieten sie auch an,dann aber sicher mit entsprechenden Preisen
Aber wie gesagt,ich sehe auch bei anderen in dem Budget nicht wirklich,dass man ohne vorher satt in die Technik zu investieren,einfach mal quer durch nen Kontinent fährt
Dazu wurden mögliche schlechte Strassenverhältnisse zum Thema gemacht
Da finde ich jetzt noch reparaturbedürftige Sachen,wie z.b. an Fahrwerk,Bremse oder Antriebsstrang noch gar nicht schlimm
Das gehört dann vorher gemacht und sollte dann auch sicher und zuverlässig funktionieren,wenns gebraucht wird und vielleicht gibts da sogar auch Möglichkeiten für Verbesserungen
So nen HiCube wird ja eh schon vom Preis ausfallen,aber die Bauart find ich eigentlich cool für sowas
Der Aufbau hinten quadratisch,praktisch,gut und recht passende Abmessungen hats auch
Gabs auch bei uns,die Post z.b. hatte solche Aufbauten auch bei Sprintern
Oder auch Krankenwagen,sorry ich kanns grad net mehr halten
Aber da weiss ich auch schon,dass man mit 186cm hinten auch ohne Verrenkungen liegend Platz hat 😁
Zitat:
@eb9 schrieb am 16. April 2021 um 10:45:18 Uhr:
Lass das mal unser Problem sein 😁 Wie gesagt, wir haben schon unsere Gründe, weshalb wir das in Deutschland machen. Die muss ich ja jetzt nicht bis ins letzte Detail ausführen. Da steckt ein Jahr an Planung dahinter.Ich frage mich, ob wir mit einem VW Crafter wohlmöglich ähnliche Probleme haben werden wie mit dem Sprinter, d.h. dass potentielle Ersatzteile eine Versandzeit von mehreren Monaten haben könnten.
Auch wenn da ein Jahr dahinter steckt, ist sie von meiner Seite nicht unbedingt Sinnvoll. Schon mal überlegt das in den Staaten ganz andere Standards gelten, die man hier vielleicht gar nicht bekommt? Kann überhaupt die interne Elektrik auf 220/110 Volt aufbauen? Und dann Wasser und Gasanschluss ect.
Für mich macht es eher Sinn ein fertiges Motorhome in den Staaten zuzulegen. Vielleicht bekommt man für das Geld bessere als ein ausgelutschten Tranporter hier zu kaufen aufbauen den hin und her zu Schiffen. Manschmal ist man durch seinen Standpunkt blind.
Zitat:
@camper0711 schrieb am 15. April 2021 um 12:04:07 Uhr:
und ernsthaft:
wäre es nicht sinnvoller, in Kanada oder den USA vor Ort einen Transporter zu kaufen und sich darin einzurichten?
statt die Kiste für sicherlich teures Geld aus Europa über den großen Teich hin und her zu verschiffen?
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Ich sehe das genauso.
Ich würde drüben was fertiges suchen und dort das Budget erhöhen.
Für so ne Tour ist allein ein "europäischer" Transporter mit Basisdiesel m.E. etwas zu schwächlich.
Du brauchst was mit stabilen Achsen und einem kräftigen Motor.
Obige HiCube - Idee würde ich mal nachverfolgen - nur nicht aus dem Westerwald, sondern drüben suchen.
Und wie sind weitere Bedürfnisse - hinsichtich WC / Dusche / Nasszelle ??
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 15. April 2021 um 19:09:08 Uhr:
Wahrscheinlich, weil die ganzen Transportunternehmen bzw dessen Kutscher damit so pfleglich umgehen. Und wenn ich mir teilweise die Sprinter ansehe, mit denen hier kleine Händler beliefert werden, würde ich sowas nicht Mal geschenkt nehmen.
Aber im Grunde stimmt es schon. Die Dinger sind gebraucht nicht per se schlecht, aber man sollte schon sehr genau hinschauen.
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Ich finde schon, das das Budget für einen passablen Transporter reicht - nur nicht für einen etwas robusteren stärkeren.
Vor allen Dingen würde ich nach 4x4 gucken. 😉
Leistung braucht man nur, wenn man in den Anden in den Hochlagen fährt. Sonst ist die Übersetzung wichtiger für das Vorankommen. Allrad ist sicher sehr wünschenswert, wenn man abseits der befestigten Hauptstraßen unterwegs sein möchte.
Das ganze Vorhaben in dem genannten Preisrahmen wirkt wie eine Laune bei einem Feierabendbier.
Finanziell und logistisch mag das stimmen,dass ein Kauf und Umbau vor Ort mehr Sinn macht
Dafür musst aber auch vor Ort sein oder zumindest einen sehr zuverlässigen Kontakt vor Ort haben
Ich würde nach Möglichkeit aber auch meine 7 Sachen hier zu Hause richten,da weisst du wenigstens dass das schon mal vom Tisch ist
Zumindest,wenn mit Transport und Einfuhr alles klappt
Ich kenn mich jetzt nicht wirklich mit Transportern aus,Camping,Überseetransporten und Langstreckenreisen
Aber ich wag mal zu behaupten,dass der Wunschcamper nicht viel unter 25Mille kosten wird,wenn ihr so in Kanada starten würdet
Ein Ford Transit ist in der gewünschte Länge 670cm lang und hat gerade einmal eine Bodenfreiheit von 210mm. Dazu einen Radstand von 3750mm und einem extrem langen Überhand hinter der Hinterachse. Am Bild der C-Klasse, leider habe ich kein besseres gefunden, kann man sehr schön erkennen warum diese Kombination für solch ein Unterfangen keine geeignete Basis ist.
Hier ist noch ein sehr schöner Artikel für die identische Fragestellung und auch sehr gut erklärt.