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Toyota Aygo Ventile einstellen ?

Toyota
Themenstarteram 28. Mai 2019 um 18:53

ich möchte beim Aygo die Ventile einstellen. Wie ist dass mit der Steuerkette und Steuerketten-Spanner?

Wenn die Nockenwellen wieder eingesetzt sind wie verhält sich das mit dem Kettenspanner? Kann man den Kettenspanner von außen entfernen um die Kette zu entspannen?

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9 Antworten

https://images.app.goo.gl/kvwZrXPVyDrdQM2X9

In die kleine Bohrung an der unteren Schraube wird ein Stift zum Entriegeln des Spanners eingeführt, ausbauen muß man den Spanner nicht.

Themenstarteram 28. Mai 2019 um 20:35

Danke für den Tip. Muss ich denn den Stirndeckel abnehmen um an den Spanner zukommen? Ich wollte nicht den Motor ausbauen.. Oder bekommt man den Stirndeckel auch so demontiert im eingebauten Zustand?

Musst Deckel abbauen, der auch gleichzeitig mit Motorträger ist. :-(

Es muss quasi alles ab. Lichtmaschine, Klimaanlage (vorsicht, steht unter Druck samt Öl (gibt richtig Sauerrei, am Besten vorher in Fachwerkstatt leeren und hinterher wieder voll befüllen lassen), Öl ablassen, Kühlflüssigkeit ablassen .... leider leider ...

Nachdem du dann nach dem Messen des Ventilspeils und nach dem Ausbau von allem und den Tassenstößeln UND deren Vermessung weißt (benötigst frisch geeichte Bügelmessschraube!), wieviele und welche Größe du dann bestellen musst, wird es ohnehin einige Tage dauern. In der Zeit könntest du auch gleichzeitig den gesamten Steuerkettensatz SAMT Kettenspanner erneuern, samt aller daran beteiligten Zahnrädern, das fängt nämlich bei nahezu allen ab einer gewissen Laufleistung an zu tackern udn auch im warmem Zustand.

Das du in jedem Fall ein Reparaturhandbuch für deine Arbeiten benötigst, wirst du sicher wissen. Mal eben Ventildeckelschräubchen ab und Fühlerlehre zwichenhalten ist leider nicht.

Grüße

Ersteinmal würde ich das Spiel prüfen und das geht mit geringer Mühe.Intervall ist 90Tkm.

Tackern ist normal und kommt nie von der Kette.Ungleich gelängte Ketten machen schlagende, schleifende Geräusche, an diesen Motoren habe ich das noch nicht erlebt trotz Einfachrollenkette.

Der Aufwand, finde ich, ist astronomisch. Ich fahre meinen C1 seit über 10 Jahren und 200.000 km und ich habe bisher nicht im Traum daran gedacht, das Ventilspiel zu überprüfen, ganz zu schweigen vom Einstellen. Bisher läuft der Motor ohne Probleme, vom kaltstartüblichen Gerassel abgesehen.

Auf der anderen Seite halte ich den Werteverfall von heutigen Autos für nicht so ganz gerechtfertigt. Die Zeiten von durchrosteten Bodenblechen und Kotflügeln sind lange vorbei und wenn jemand halbwegs nach dem auto schauen lässt oder angemessen selbst Ahnung zum schauen hat, dann sind viele doch sehr sehr langlebig. Viel mehr können Neufahrzeuge heute auch nicht, ausser öfter ausfallen bzgl. elektronischer Probleme.

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Und wenn man mal ein Hauptmanko eines Fahrzeugs oder dessen Motor revidiert hat, kann ggf. dem Fahrzeug nochmal genausoviel Lebenszeit einhauchen, wie schon zuvor und das für einen absoluten Bruchteil der Kosten.

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Klar, wenn ich mir so ein aufgeblasenes Neuteil kaufe und ständig Turbos zu erneuern habe, dann ist das schon nervig. Aber selbst schuld! Ebanso bei den Vielzylindern, wenn da mal etwas gemacht werden soll, genauso aufwendig und die aufgrund von mehr beteiligten beweglichen Teilen kostspieliger. Kommen nich die irrwitzig überteuerten Werkstattkosten bei Vertragswerkstätten hinzu und deren Unfähigkeit allenthalben, wenn sie keinen Fehler direkt im OBD auszulesen bekommen ... .

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Einfaches Auto, viel selbst machen, wissen, worum es geht und wo jemand versucht, etwas zu berechnen, was weder geändert wurde noch defekt war. Eingrenzung von Mängeln ist immer gut selbst zu können.

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Selbst wenn dann mal eine Motorrevision oder sowas fällig wird, meiner Meinung lohnt sich sowas eigtl. fast immer, wenn jetzt der Karosse nicht durch 1000 Blechschäden von Ein- und Ausparkkünstlern im Innerstädtschen verhunzt ist oder Sitze verranzt sind, dass man damit Oma am Sonntag nichtmehr zur Kirche sich traut zu fahren.

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Unser 3-Ender Aygo mit nun ca. 165Tkm wird vermutlich ein paar Frischzellen bekommen (Steuerkettensatz, Ventiltassenstössel, ggf. auch komplette Kopf-Überholung mit neuen Ventilschaftsitzen und -Dichtungen, Ventilen, Ventilsitzen). Ich denke, ein paar 100€ sind dort in einem Aufwasch gut angelegt. Danach schnurrt der wieder wie am 1.Tag

Cheers

Klar, nicht jeder hat mal ebend 1500€ auf der hohen Kante liegen für sowas, und mal schnell zum Händler und ein Leasing-Fzg. zu 99€ pro Monate ist da mal schnell auf den Hof gestellt und alles duftet dann auch noch neu.

Muss man halt wissen, wie oft man so ein Auto wie abstoßen will. Ist im Übrigen auch eine Nachhaltigkeitsgeschichte.

Heutige Elektrofahrzeuge verkloppen direkt jetzt schon bei Neubau die Hälfte ihres CO2, das könnte ein erhaltener/aufgefrischter Verbrenner wesentlich langsamer über knapp ein Jahrzehnt viel langsamer in die Umwelt eintragen. Aber die Emotionen und das Pressegegeifer um den Mainstream herum ist halt noch nie von Rationalität geprägt gewesen. ist aber ein anderes Thema.

Der Aygo ist ein nüchternes, wirtschaftliches Auto für Menschen, die in ihre Mobilität wenig Geld stecken wollen. So muss man auch das Thema angehen:

Das Einstellen der Ventile kostet in der Werkstatt 1000-1500€. Wenn ich das invenstieren will ->machen.

Wenn nicht, warum dann das Ventilspiel prüfen? Um zu wissen, dass ich das Auto bald abstoßen muss? Vielleicht. Sonst bringt diese auch nicht kostenlose Info überhaupt nichts.

>10 Jahre alte Aygos mit 100.000km werden inzwischen bei ca.1500€ gehandelt, beim C1/107 sind es eher 1000€. Keine Frage, alle - ausnahmslos alle - zum Verkauf angebotenen Drillinge der ersten Generation sind verschlissene Verbrauchsgegenstände, nur: Bei einem Versicherungsfall (Hagel, Unfall, Diebstahl) interessiert es keine Sau, dass dein Aygo anders war. Der Wiederbeschaffungswert a la Mobile.de entscheidet. Folglich sind Investitionen über dem absolut notwenigen Minimum beim Aygo unversichertes Kapital mit 100% Ausfallrisiko.

Wenn mir die Zuverlässigkeit meines Autos wichtig ist, verheize ich das Geld eben. Wenn ich auch jeden Euro angewiesen bin und Termine keine Rolle in meinem Leben spielen, würde ich es darauf ankommen lassen. Es fahren so verflucht viele laut klappernde 1KR-FE durch die Gegend und auf den Schrottplätzen sind Aygo Teile immernoch Mangelware.

Habe erst vor Kurzem für unseren Aygo 1.0 (2005) mit 165Tkm 2500€ angeboten bekommen. Trotzdme gebe ich ihn dafür nicht her. Hat aber auch einiges an Ausstattung und schon einiges revidiert/gewartet.

 

Ist richtig, man kuft ihn, um wenig Sorgen damit zu haben. Auch kennen sich heutzutage noch die Wenigsten mit der Technik und z.T. einfachsten Selbstreparaturen aus. Das ist auch ein wichtiger Faktor.

Aber selbst Motoren bekommt man schon für einige 100€ angeboten, wenn es denn mal erforderlich werden sollte. Ein Umbau wäre so eine richtig gute Brot-und-Butter-Arbeit für einen fersierten Schrauber oder kleinen freien Werkstatt mit Equipement.

 

Vermutlich wird der Diesel demnächst teurer werden und da ist der kleine Benziner gerade gut und verbraucht nur einen Witz an Sprit und Steuern und Versicherung sind auch easy. Eben das perfekte Stadt und/oder Pendlerauto ohne viel Schnickschnack, der kaputtgeheben könnte.

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