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Suche bezahlbaren Alltagsoldtimer

Themenstarteram 3. März 2009 um 17:46

Hallo,

ich mache grade meinen Führerschein, und werde mir auch nach Erwerb der Fahrerlaubnis ziemlich direkt einen Wagen zulegen.(Meine Eltern brauchen ihren selbst)

Nun die Frage: Welches? Als Mazdafan kam mir erstmal der Xedos 9 oder Xedos 6 in den Sinn,

allerdings pochte mein Herz auch schon immer für alte Autos, sprich Oldtimer. :D

Nun zu meiner Frage: Ich suche also, falls es ein Oldtimer wird, einen bezahlbaren, zuverlässigen

Oldtimer für den Alltagsgebrauch. Ich bin für alle Vorschläge und Automarken offen.

Preislimit liegt bei MAXIMAL 10.000 Euronen, wie gesagt, dass ich wirklich dass absolute MAXIMUM.

Genaure Vorstellungen habe ich des weiteren noch nicht, also alles posten, egal ob Sportflitzer oder Familienkutsche. XD

Ich würde mich über zahlreiche Antworten, Tipps und Vorschläge sehr freuen. :D

Grüsse

Olli

Beste Antwort im Thema
am 11. April 2009 um 14:21

Wenns wirklich ein Oldie werden soll, und der im Alltag herhalten muss (mit sowas kenn ich mich inzwischen auch, ich hab das jahrelang gemacht...):

Erstens: Kauf Dir auf jeden Fall ein "Brot-und Butter-Auto", also so nen "Papas Standardwagen", der hunderttausende Mal gebaut worden ist. Bei nem älteren Auto ist nämlich der Wartungsaufwand höher als bei modernen Kisten, und je nach Fahrprofil und Zustand kommt ab und an mal was zum Reparieren, und nix ist ärgerlicher, als kein Auto zum zur Arbeit fahren zu haben, weil das benötigte Ersatzteil erst in 6 Monaten auf der Veterama zu bekommen ist... vielleicht...! Außerdem sind Teile oft billiger als für Exoten, und die Fahrzeuge selber sind um Längen günstiger, d.h. mehr Auswahl, auch an guten Wagen!

Daher auch zweitens: Kauf das bessere Auto! 2000 Euro sparen ist witzlos, wenn es dich 20.000 kostet, den Wagen in den Zustand zu bringen, den der bessere gehabt hat, und wenn Du Dir keinen 300SL oder Rolls kaufst, siehst Du die Kohle nie wieder. Und wie schon einer schrieb: nimm Dir am Besten wen mit, der mitguckt und das Modell kennt, oder besorg Dir wenigstens ne Kaufberatung mit der kompletten Schwachstellenliste... Internetforen helfen oft, Clubs auch. Stell Dich drauf ein, zehn Autos quer durch Deutschland anzuschauen und nach der hochgelobten Verkaufsannonce meistens schlachtreife Karren oder überteuerte Zustand-3Minus-Autos zu sehen... Trotzdem: Gib wenn Du 10.000 als Maximalbudget hast höchstens etwa 6000 für das Auto, falls doch ne Überraschung wartet, und damit für den nächsten Punkt noch was übrig ist:

drittens: Wenn Du den Wagen dann hast, geb nen 1000er für ne gute Konservierung aus, selbst wenn der schon konserviert worden ist! Bis in die späten 80er hinein ist bei kaum einem Wagen verzinkt worden, Standard wurde das erst in den letzten Jahren! Oldies wurden meist von Hand geschweißt und von Hand lackiert, da hast Du schon mal drei, vier Lagen Blech aufeinander im Spritzwasserbereich liegen die noch nicht mal nen Tropfen Grundierung abbekommen haben, und nach dem ersten Winter spätestens hat sich der Rost da so festgesetzt, den kriegst Du da niemals wieder weg...und beim 2. Tüv schüttelt der Prüfer den Kopf! Professionell mit Mike-Sanders-Fett oder Fluid Film behandelt bleibt ein guter Oldie auch ne lange Weile gut! Und: Lokari-Innenkotflügel (ca. 150 €) sollten Pflicht sein!

Was ist sonst noch so interessant? hm... mal ne Liste ohne Wertung und ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Autos mit H-Kennzeichen (oder H-Fähig) sind teurer als Autos, die noch ein oder zwei Jahre brauchen... rechnen, ob sich der jüngere Wagen rechnet!
  • Vollausgestattete Topmodelle mit dem großen Motor sind immer teurer und oft durch mehr (und oft schlechtere) Hände gegangen als nicht so plüschige und leistungsstarke Versionen!
  • Versicherung: Als Alltagswagen (insbesondere wenn sonst kein Auto vorhanden ist) gehen die billigen Oldtimerversicherungen nicht, auch bist Du wahrscheinlich zu jung dafür... rechne mal mit 500-600€/Jahr bei 100% für Haftpflicht allein, fette Maschinen kosten extra... vielleicht erstmal auf Eltern zulassen und schauen ob so nicht doch ne Oldieversicherung drin ist, da zahlst Du rund 150-200€/Jahr für Vollkasko...
  • Spritverbrauch: etwa 10 Liter Durchschnitt solltest Du einkalkulieren, Modelle, die früher mit Super gelaufen sind brauchen heute eigentlich Super Plus (früher gabs kein 95 Oktan...), sind aber auch meistens mit Eurosuper zu frieden... Eventuell brauchen die aber Bleiersatz als Zumischung...
  • Sicherheitstechnik: Vor Baujahr 1970 gab es noch Autos, die GAR KEINE Gurte hatten, weder vorn noch hinten! Hinten gabs bis in die frühen 80er oft immer noch keine! Fahren darfst Du damit immer noch, Nachrüstpflicht besteht nicht (mein Rekord ist so einer...), aber falls es knallt, sagt die Versicherung "Du hättest Dir ja ein modernes Auto kaufen können was Gurte hat, wir zahlen nix". Und (bei Dir wohl noch nicht aktuell, aber gut zu wissen:) Kinder unter 3 Jahren dürfen in einem Auto ohne Gurte nicht mitgenommen werden, wenn nur vorn Gurte sind dann nur ein Kind vorn im Kindersitz.
  • Wenn ihr in der Familie nicht schon sowas kennt, such Dir ne freie Werkstatt mit einem etwas älteren Mechaniker. Spätestens wenns ans Vergasereinstellen geht bist Du dankbar drum noch jemanden zu finden, der sich damit auskennt, und ich hab schon beim Markenhändler "Mechatronikergesellen" mit Lappi durch meinen Rekord irren sehen auf der Suche nach dem Diagnosestecker... (O-ton "Und woher soll ich sonst wissen was dran kaputt ist?")
  • mach dich selber über Dein Auto schlau! Internetforen sind ne große Hilfe, als ich meinen ersten Oldie hatte gabs das noch nicht und entsprechend aufgeschmissen war ich auch... Aber: Die Forenbuddys wohnen meist nicht um die Ecke, und es ist immer gut selber bescheid zu wissen... sei es beim Tüv-ler der aus Unkenntnis was gegen (damals teils serienmäßige) rote Blinker hat, sei es bem Teilehändler, der nicht wissen kann, welches Teil von nem Nachfolgemodell passt, was er eventuell doch noch in der Liste hat.

So, damit kannst Du Dich schon mal auf die Suche machen. Mal paar Vorschläge, so bis ca. Baujahr 1980:

-Opel: so ziemlich alles außer Kapitän/Admiral/Diplomat, mein Vorschlag wäre Rekord, Ascona oder Kadett auch, aber das sind Scene-Autos mit Aufpreis... Vorteil: Baukasten, in Sachen Technik gutes Teileangebot.

- VW: die ersten Golf I, Jetta I , Polo/Derby I, Scirocco I... aber schwer nen richtig guten zu finden, die werden langsam selten. Ansonsten Luftgekühlte, aber da hab ich persönlich nicht so den Draht zu...

-Ford: Fiesta Mk 1 oder Escort Mk. 1 oder Mk 2 (superselten!!! aber trotzdem billig), ansonsten vielleicht nen Taunus.

-Mercedes: wenns was dicker sein darf. W123er mit der 230E-Maschine gibts noch oft und günstig, dann aber teils noch 2-3 Jahre bis zum H-Kennzeichen, Nachrüstkats gibts aber, damit fährst Du zumindest was günstiger. Oder nen "Strichacht" (W114/W115), die ziehen aber langsam im Preis gut an...

-BMW: E21-er, der erste Dreier. Als 315, 316, 318 noch bezahlbar, sollen aber teils ganz böse rosten... Für den E12-er (5er) gilt ähnliches, da würd ich dann den 520 empfehlen, die Technik lief noch jahre später in Nachfolgemodellen...

Ausländer:

-Asiaten: als erstes Auto würd ich das lassen, auch wenn es da sehr interessante Modelle gibt. Aber: die sind zu selten, und die Ersatzteilsituation ist bis auf Einzelfälle katastrophal...

-Ebenso: Amis, die sprengen einfach jeden Rahmen... glaubs mir, ich habs versucht. Maximal möglich, aber dann ohne H: Chrysler LeBaron, oder vielleicht nen Firebird mit der "kleinen" 2.8 V6-Maschine, der ist aber durstig und lahm...

- Franzosen: Wenn Du bereit bist, was länger nach nem rostfreien Exemplar zu suchen, bietet sich vielleicht da was an. Falls Du noch welche findest, Peugeot sind fast alle nach Afrika gegangen (304/305, 504/505), Renault hab ich nicht so den Plan (der R16 soll ein seht alltagstaugliches Auto sein, habs aber noch nicht selbst versucht), Citroen wäre GS/GSA bzw. BX interessant (die kleinen Modelle mit Hydropneumatik... hmmmm), aber sind ein bißchen speziell in der Wartung.

Italiener lass ich mal außen vor, die haben entweder den "Italo-Aufschlag" oder sind fast nicht zu finden... Wenn doch, schau mal bei Fiat vielleicht nach 124, 125 (Lada-bzw. Polski-Fiat-Grundlagen, da geht teiletechnisch so einiges...), 128 oder 131... die sind aber bei uns zumindest praktisch ausgestorben... Vielleicht findest Du aber auch noch nen Alfa Giulietta zu nem guten Kurs, oder wenn es offen sein darf nen Alfa oder Fiat Spider. Die haben aber meist noch was bis zum H...

Oft vergessen: Engländer! Da ziehen die Preise aber auch langsam an, es sein denn du kaufst auch bei Briten unbeliebte Modelle: Leyland Princess wäre da ne Möglichkeit, oder der Morris Marina, Austin Maxi oder der Allegro... aber hierzulande sind das ziemliche Exoten, gelten als technisch veraltet und schlecht bis katastrophal verarbeitet... andererseits: wenn die trotzdem 30 Jahre durchgehalten haben, sind die bedenkenswert... Ob Du im preislichen Rahmen nen Spitfire oder MGA/MGB bekommst, wäre herauszufinden, bei denen ist die Teilesituation aber auf alle Fälle besser.

Ja, da hast Du mal was zum Knabbern.

Gruß

Micha

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Zitat:

Original geschrieben von chicken469

Ich würde mich im VAG Konzern umsehen nach einem Passat oder Audi.

Die Ersatzteillage ist noch recht gut, allerdings sind Teile für den Passat aus den achtzigern bei VW auch schon selten. Aber man findet im Internet noch viele Teile und auf Schrottplätzen auch.

das denke viele die keinen haben ;) ich beziehe mich jetzt mal NUR auf die vw seite (aber beim audi wirds net anders aussehen).

ersatzteile bei vw sind eine frechheit weil sie a) viel zu teuer sind und b) meistens durch "ersatzteillos entfallen" glänzen! klar bekommst verschleissteile wie bremsen etc immer wieder. aber auch nur weil das vw baukstensystem hier zuschlägt. jetzt versuch nur mal etwas besonderes wie die immer kaputten fensterleisten zu bestellen -> is net! und ich rede hier vom 32b der von 81-89 gebaut wurde! vom vorgänger dem 32/33 will ich garnet erst anfangen. da hörst schon bei den domlagern auf!

versucht doch einfach mal für einen passat 3b der immerhin bis 2000 gebaut wurde einen sonnenrollo für die limo aufzutreiben! GIBTS NET MEHR!

wiegesagt daimler benz ersatzteile sind im vergleich zu vw billiger und länger vorhanden.

Nun wenn dein Herz schon mal für Oldtimer schlägt, scheinst Du ja grundsätzlich auf dem richtigen Weg zu sein.

Im Gegensatz zu unseren "modernen" Fahrzeugen bieten Oldtimer Dir außer den wirtschaftlichen Gefahren aber auch Chancen, sofern Du bereit bist selbst Hand anzulegen, sofern nötig. Eher früher wie später brauchen ältere Fahrzeuge auch ihre Zuwendung. Hier bieten sich aber auch die Chancen enorm viel Geld zu sparen, wenn Wartung oder Reparaturen in Eigenregie durchgeführt werden können.

Als Anfänger sollte man aber besser auf dem Teppich bleiben und nach Fahrzeugen mit möglichst einfacher Technik schauen. Wer länger Spaß an der Oldtimerei haben möchte wächst erst langsam herein und benötigt auch unbedingt am Anfang Erfolgserlebnisse bei Wartung und Reparatur. Klar macht ein Fiat X1/9 'ne Menge Spaß auf der Strasse, für die Schrauberei braucht es aber einiges mehr an Erfahrung und Nervenstärke.

Kleine Werkstätten mit echten Schraubern findest Du immer weniger. Hast Du überhaupt Lust, die Sache selbst in die Hand zu nehmen? Wenn ja, dann lassen sich viele älteren Fahrzeuge sehr kostengünstig bewegen und erhalten.

Japaner? - Würde ich auf Grund abstruser Ersatzteilpreise gleich ausschließen. Der Zubehör gibt hier oft auch nicht sehr viel her.

Mercedes/BMW - nix für Anfänger, sicher ab den 80er Jahren anständig im Blech aber eben doch immer aufwendiger in der Technik.

Italiener - kenne ich mich nicht so aus bis auf Fiat 500. Hatte 2 Stück davon und viel Spaß damit aber eben schon sehr klein der Fiat. Teileversorgung ist aber spitze(natürlich nicht über Fiat).

Opel und Ford kann ich so recht nichts mit anfangen, Geschmacksache halt, zudem ist die Teileversorgung dafür nicht eben gut.

Aus welcher Epoche soll der "Oldtimer" denn eigentlich sein?

80er Jahre - da gibt es gerade heute noch hervorragend erhaltene Fahrzeuge teilweise zum Schleuderpreis die uneingeschränkt alltagstauglich sind.

Golf II, Citroen BX oder Peugeot 205 kennen selten Rost, ärgern einen nicht mit elektronischem Schnickschnack und die Teileversorgung ist sehr gut - nur so richtige Oldtimer sind das natürlich noch nicht. Doch wer sich jetzt für kleines Geld ein Top-Exemplar sichert, hat dann heute ein seltender werdendes Alltagsfahrzeug und in ein paar Jahren, bei ein wenig Pflege, einen gut erhaltenen Oldtimer. Und das ohne Wertverlust oder überteuerte Wartungskosten.

Wenn es dann noch etwas älter sein soll (jedenfalls was die Konstruktion angeht) ist der Käfer natürlich für den Anfänger immer eine Überlegung wert. Sehr schrauberfreundlich, was die Technik angeht aber eine gute Karosserie sollte es schon sein. Es gibt alles dafür und die Preise sind sehr günstig, jedenfalls für die 70er/80er Jahre Modelle. Auch die Heizung ist besser als ihr Ruf, wenn Heizkanäle und Wärmetauscher intakt sind.

Mindestens genau so anfängerfreundlich ist die Technik beim Renault R4. Die Teileversorgung ist gut, die Preise günstig. Der R4 ist deutlich praktischer als der Käfer und sparsamer im Verbrauch. Dank Wasserkühlung punktet er auch in Sachen Heizung. Der Zustand der Karosserie ist auch hier der entscheidende Punkt.

Citroen 2 CV ist sicher skuriler als alle anderen Kandidaten und fährt sich wie ein Schaukelstuhl. Teileversorgung ist perfekt, es gibt einfach alles und die Qualität der Teile ist besser als beim Käfer (gilt auch für R4). Die Technik ist etwas fummeliger und im Winter wird es einfach nicht warm in der Kiste. Aber im Sommer mit dem riesigen Faltdach - Cabrio halt.

Ganz anders da der Austin Mini. Wenig Komfort, super Fahrwerk, fährt wie ein Kart. Teileversorgung bestens, es gibt auch hier alles.

Alle 4 Kandidaten rosten bei mangelnder Pflege aber wer 4 - 5000 Euro investiert, darf ein top solide Substanz erwarten.

Enten sind teuer geworden, bei Käfern ist die Auswahl groß, die Preise bei Topexemplaren relativ hoch. R4 und Minis ziehen preislich gerade ordentlich an.

Diese Fahrzeuge machen am meisten Sinn, wenn man sich in die Lage versetzt, selbst daran zu schrauben. Sie überfordern einen in der Regel nicht und eröffnen einem die Möglichkeit Spaß an der Oldtimerei zu finden. Wenn der Funke dann überspringt sieht man halt weiter.

Vielleicht spricht Dich ja eines der Fahrzeuge an.

mein Tipp: Opel Kadett B.

Als ich meinen Führerschein machte (1977), wollte ich unbedingt einen DKW 1000 AU. Gott sei Dank hab ich keinen gekriegt, denn das hätte das gute Teil nicht lange durchgehalten. Hab mir statt dessen ein zur damaliger Zeit billiges Alltagsauto geholt, einen 64er Käfer für 450 Mark. Und bin gut damit gefahren.

 

Ein richtiger erhaltenswerter Oldtimer gehört nicht in Anfängerhände, wo er im Alltagsbetrieb unter der Laterne vor sich hin gammelt. Hat weder der Fahrer noch das Auto was von.

 

Ein X1/9 ? Um Gottes Willen! Das arme Auto!  Den kann nur jemand haben, der sich auskennt, stets Kohlereserven hat und ihn nur bei gutem Wetter aus der Garage holt.

 

Ich will Dir nicht zu nahe treten, lieber TE, was Deine Kenntnisse betrifft und ich schätze Deine Ambition für ein Auto mit Stil. Aber beim Alltagsfahrzeug muss man Vernunft walten lassen. Die Autos, die Rotherbach vorgeschlagen hat, sind schon angemessen und auch nicht langweilig. Am besten der MX5. Oder ein BMW Z3, den kriegst Du für 10 Riesen locker.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Karl-der-Käfer

Ein X1/9 ? Um Gottes Willen! Das arme Auto!  Den kann nur jemand haben, der sich auskennt, stets Kohlereserven hat und ihn nur bei gutem Wetter aus der Garage holt.

öhhh ich hab meinen x im zarten alter von 23 jahren von meinem bundeswehr ausscheidergeld gekauft, 4 jahre lang gefahren und keinen handschlag dran gemacht. garage hab ich keine gehabt und ahnung auch net. also soooooooooo schlimm ist das auch net wie es immer heisst.

am 18. April 2009 um 14:02

Zitat:

Original geschrieben von onkel-howdy

öhhh ich hab meinen x im zarten alter von 23 jahren von meinem bundeswehr ausscheidergeld gekauft, 4 jahre lang gefahren und keinen handschlag dran gemacht. garage hab ich keine gehabt und ahnung auch net. also soooooooooo schlimm ist das auch net wie es immer heisst.

Un in dieser Zeit ist die Zustandsnote von 2 auf 3 oder gar 4 abgesackt? DAS ist das Problem. Wenn ich nichts oder zu wenig in das Fahrzeug investiere (Zeit und Geld) dann leidet der Zustand nunmal. Bei alltäglicher Benutzung nochmal mehr als nur beim rumstehen in der Garage. Es kann ja wohl nicht das Ziel sein den "Alltagsoldie" einfach runterzureiten bis zum finalen Abverkauf nach Afrika. Deswegen ist ein "langweiliges" Brot-und-Butter-Auto als Alltagsoldtimer meist das optimale Auto. Unterhaltskosten sind dann einigermaßen kalkulierbar und die Ersatzteilversorgung gesichert.

Zitat:

Original geschrieben von onkel-howdy

Zitat:

Original geschrieben von Karl-der-Käfer

Ein X1/9 ? Um Gottes Willen! Das arme Auto!  Den kann nur jemand haben, der sich auskennt, stets Kohlereserven hat und ihn nur bei gutem Wetter aus der Garage holt.

öhhh ich hab meinen x im zarten alter von 23 jahren von meinem bundeswehr ausscheidergeld gekauft, 4 jahre lang gefahren und keinen handschlag dran gemacht. garage hab ich keine gehabt und ahnung auch net. also soooooooooo schlimm ist das auch net wie es immer heisst.

Der Sprung vom Dach eines Hochhauses ist auch nicht soooooo schlimm, wenn man es nur bis Höhe 1.Stock betrachtet.

 

Ansonsten kann ich nur dem beipflichten, was Plasmaenergy geschrieben hat.

Hallo!

Es wurde ja wirklich klasse und erschöpfend geschrieben, worauf man achten sollte.

Ich möchte noch ein paar Punkte ergänzen:

Dein Budget ist absolut ausreichend für einen schönen Oldie. Aus Michas Liste wird schon etwas dabei sein.

Was man allerdings wissen muss ist, dass ein altes Auto öfter mal auf Rost untersucht und dann auch zeitnah behandelt werden muss. Auch wenn man es im Quasi-Neuzustand kauft, kann das nach ein bis zwei Wintern ganz anders aussehen. Dazu muss man einfach die Lust haben.

Ich würde für den Anfang einen Mercedes W123 mit H-Zulassung empfehlen. Je nachdem wie viel Du fährst, kann das auch ein 250er Vergaser sein, der zwar schier unglaublich säuft, aer wunderschön fährt. Oder ein 200er Vergaser, der weniger braucht und auch ausreichend schnell fährt.

Möglich sind mit H-Zulassung auch die Diesel. Ein 123er 300 D läuft gut und man kommt mit 8-11 L/100 Km hin.

 

Solche Autos gibt es für 1.500 Eur aufwärts in brauchbarem Zustand und man kann erst mal 2 Jahre üben. Pflegt man die Autos, bekommt man dasselbe Geld nach 2 Jahren wieder raus.

Ich hatte einen 123er 200 für meinen Bruder, als er den FS neu gemacht hatte. M.E. ein gutes Anfängerauto und durch das riesige Platzangebot und das große Schiebedach für junge Leute einfach kultig.

Wichtig ist beim Oldiethema, auch wenn es um sog. "Youngtimer", also Autos, die 20-29 Jahre alt sind, geht: entweder G-Kat oder H-Zulassung. Alles andere gibt Ärger mit den Umweltzonen und kann unglaublich viel KfZ-Steuer kosten. Mein 1600er Spider, erst ab Juni 09 H-zugelassen, kostet z.B. aktuell noch gut 400 Eur p.a. Mit H-Zulassung dann 178 Eur.

Ein Mercedes 300 D W123 kann schon mal 900 Eur kosten.

 

Was bislang noch nicht erwähnt wurde: die alte S-Klasse W116.

Wenn man noch einen guten Wagen findet: die 280 SE sind schnell und verhältnismässig(!) sparsam. Die 350/380 seidenweich, lahm und durstig. Der 450 schnell und durstig. Der 6.9 ein Traum, für den allerdings Dein Budget nicht reicht.

Man bekommt für 5-6 TEur wirklich gute 280er, die mechanisch unzerstörbar und mit der richtigen Vorsorge und Pflege auch karosserieseitig erhaltbar und erhaltenswert sind.

Platz ohne Ende und je nach Ausstattung purer Luxus und absolute deutsche gediegenheit der 70er. Für ein Auto m.E. genau die richtigen Attribute. Ich suche schon länger nach einem 6.9er...

Gruß,

M.

Hallo erstmal,

ich weiß gar nicht ob das Thema für den jungen Mann überhaupt noch aktuell ist, denn er hat sich ja nicht weiter geäußert, was ihm denn überhaupt gefallen könnte. (Führerschein schon bestanden???)

Es gibt doch soviel schönes auf dem Gebiet was übrigenns auch gut in meine Garage passen würde.

Worauf aber noch keiner so richtig hingewiesen hat, ist der Wiederverkaufswert.

Bei Youngtimern ein wichtiges Thema.

Denn vielleicht verliert der ein oder andere ja doch relativ schnell die Lust an so einem alten Auto.

Also wenn ich 10000 EUS zum verballern hätte, dann würde ich mir einen sehr gut erhaltenen Porsche 924/944 aus 1. Hand (ja sowas gibts noch) mit Klima kaufen.

Der hat wirklich noch Potential und ist ein sehr gutes Auto, auch bezüglich Korrosionsschutz und Ersatzteile.

Oder halt nen Jeep Wrangler. Die scheinen zumindest im unverbauten Zustand auch fast keinen Wertverlust zu haben (vorausgesetzt man findet nachher den richtigen Interessenten...gg).

Ich hatte bisher übrigens immer nur Mercedes-Benz. Aber für 10 Riesen bekommt man eben keinen gut erhaltenen SL:D

Reingehauen

Euer J.C.

Zitat:

Original geschrieben von matzhinrichs

 

 

Was bislang noch nicht erwähnt wurde: die alte S-Klasse W116.

Wenn man noch einen guten Wagen findet: die 280 SE sind schnell und verhältnismässig(!) sparsam. Die 350/380 seidenweich, lahm und durstig. Der 450 schnell und durstig. Der 6.9 ein Traum, für den allerdings Dein Budget nicht reicht.

Man bekommt für 5-6 TEur wirklich gute 280er, die mechanisch unzerstörbar und mit der richtigen Vorsorge und Pflege auch karosserieseitig erhaltbar und erhaltenswert sind.

Platz ohne Ende und je nach Ausstattung purer Luxus und absolute deutsche gediegenheit der 70er. Für ein Auto m.E. genau die richtigen Attribute. Ich suche schon länger nach einem 6.9er...

Gruß,

M.

Hallo,

mit "verhältnismäßig" sparsam ist gemeint: ab 20 Liter aufwärts! -jedenfalls mit Automatic.

Ich weiß, wovon ich rede! Gaaaanz sachte und piano vielleicht 16 Lter.

Ein 200er (M102, ab Bj. 1980) mit Schaltgetriebe bekommt man sogar unter 10.

Ein gutes Modell dieser Baureihe gibts ab 4000 Euros aufwärts.

Darunter eher was zum Basteln!

Die laufenden Kosten im Auge behalten!

Versicherung als Erstfahrzeug: je nach Versicherung zwischen 600 und 900 Euro im Jahr

Sprit bei 10tkm ca. 1300 Euro im Jahr

Steuer: bei eingebautem Wurm-Kat = 147 Euro im Jahr

Wartung ca. 350 Euro im Jahr.

Fixe Kosten also von mind. 2400 Euro im Jahr.

Der W116 kostet mind. 1500 Euro mehr im Jahr oder du fährst wirklich nur 1000km.

Das war jetzt nur mal ein Rechenbeispiel! Es gibt zig Fahrzeuge, die für dich in Frage kommen würden und dazu noch günstiger im Unterhalt sind. Der W116 ist ein super Fahrzeug!

Es hat mir nur das verhältnismäßig sparsame gestunken. Wenn, dann geht das nur mit Gas oder als Reimport mit TurboDiesel Motor. Alles andere säuft hemmungslos Sprit! Ich hatte den W116 350 SEL als Erstauto, aber das war 1993, wo es noch Super verbleit für 1,36 DM gab. Selbst das war schon zu teuer. Für das Geld kannst du dir sogar ein nagelneues Fahrzeug leasen.

Wenn du nicht so mit dem Rost kämpfen willst und es ein Mercedes sein soll, dann geht auch ein W124 oder W201. Dieses sind aber "moderne" Fahrzeuge und zwischen Baujahr 1990 und 1992 nahezu rostimmun.

Bitte auch sowas in Erwägung ziehen, wenn man ganzjährig damit fahren will.

Gruß

Mario

Hallo Adaptiz,

Nichts für ungut, aber als Anfänger gleich mit einem Auto anzufangen, wo man wirklich was schönes kaputt mach kann ist keine gute Idee. Fahr lieber erstmal 10..20tkm ein Allerweltsauto und überlege Dir dann, ob der Oldtimer nicht doch besser nur Sonntags sinnvoll ist.

So eine Oldi ist mindestens aus den Jahren 197? oder älter. Dass Du mit ca. 50 PS und Beschleunigungen von "in weniger als 30 sec von 0 auf 100" in Deinem Alter schon dauerhaft leben möchtest, ist mir nicht verständlich.

Abgesehen von der Beschleunigung und den überlangen Bremswegen, die Autos damals waren in Punkto Lenkung und Bremse noch so gebaut, das man wusste warum das Ganze "Kraft"-fahren heißt. Bei der heutigen Verkehrsdichte ist das für einen Anfänger im Ernstfall tödlich.

Mein erster Skoda Baujahr 1976 (viel schneller war ein Käfer damals auch nicht) ist seinerzeit auch erst 8 Jahre alt gewesen, aber heut würde ich mich damit nicht mehr in auf die Autobahn trauen. Was machst Du denn, wenn alle Deine Kumpels plötzlich da lang zur Disko wollen und Du musst hinterher schlappen weil Din Weib drauf besteht?

Mach das mit dem Oldi später oder als Zweitwagen, sonst ärgerst Du Dich nur über all das, was dabei kaputt gegangen ist. (Wir waren (-fast-) alle mal Raser).

Oldtimer - Ja, aber nur wenn Du Dir einen funktionierenden Alltagswagen extra leisten kannst.

MfG. s.a.

Hi!

Naja, einen W116 280 SE mit automatik wird man lange suchen müssen. Die meisten haben Schaltung und lassen sich bei vernünftiger Fahrweise mit 11-14 L bewegen.

Das halte ich für tragbar, zumal eine ehrliche Kostenrechnung bei einem Auto schnell offenbart, dass 3L hin oder her kein wirkliches Thema sind. Es kommt eben, wie ich ja acuh schrienb, auf die Fahrleistung an.

Dein Bsp. - 350er ist worst case. Diese Maschine ist für ihren Durst bekannt. Der 280er braucht deutlich(!) weniger.

Ich schrieb zudem bewusst "verhältnismässig", da der Begriff "hoher Benzinverbrauch" stark relativ ist. Für mich sind die 11 - 15 L meines SUV völlig o.k., weil ich das Auto relativ(!) wenig fahre, ca. 10.000 Km p.a. und es meine (!) finanziellen Verhältnisse(!) mir erlauben, die 300 Eur hin oder her für Sprit im jahr zu ignorieren.

Somit halte ich persönlich (!) die 13 L, die ein vernünftiger Fahrer mit einem 280 SE oder die 11-12 L die er mit einem 200 verbraucht, für völlig o.k.

Wer 5-7 L für einen heute angemessenen Spritverbrauch hält, kann einen relativ jungen Audi A4 1.9 TDI für unter 10 TEur bekommen. Damit hat er dann ein ausgereiftes, sparsames, solides, bequemes Auto.

Wer einen Oldie will, muss auf der anderen Seite damit leben, dass er auch im Hinblick auf den Spritverbrauch mit dem technischen Standard der damaligen Zeit fährt oder einen heillos unsicheren Miniwagen fährt.

Mein brauchbarer 200 von 1977 ging übrigens zu realistischen 1.500 Eur weg. Es gab keinen Raparaturstau und keinen aktuellen reparaturbedarf. blech war nicht so toll, aber immer wieder einigermassen ordentlich gemacht, die Optik war gut. Für 4 Jahre ohne irgendetwas daran zu machen, kein Problem. H-Zulassung hat er auch bekommen.

Die Empfehlung des 124er ist übrigens gut. Ein 200er mit Euro 2 ist bezahlbar und hat Potential zum Klassiker.

Ich persönlich würde mir ja ein 320er T-Modell mit Vollausstattung suchen. Die kosten aber in sehr gutem Zustand über 10 TEur.

Gruß,

M.

 

Zitat:

Original geschrieben von MarioE200

Zitat:

Original geschrieben von matzhinrichs

 

 

Was bislang noch nicht erwähnt wurde: die alte S-Klasse W116.

Wenn man noch einen guten Wagen findet: die 280 SE sind schnell und verhältnismässig(!) sparsam. Die 350/380 seidenweich, lahm und durstig. Der 450 schnell und durstig. Der 6.9 ein Traum, für den allerdings Dein Budget nicht reicht.

Man bekommt für 5-6 TEur wirklich gute 280er, die mechanisch unzerstörbar und mit der richtigen Vorsorge und Pflege auch karosserieseitig erhaltbar und erhaltenswert sind.

Platz ohne Ende und je nach Ausstattung purer Luxus und absolute deutsche gediegenheit der 70er. Für ein Auto m.E. genau die richtigen Attribute. Ich suche schon länger nach einem 6.9er...

Gruß,

M.

Hallo,

mit "verhältnismäßig" sparsam ist gemeint: ab 20 Liter aufwärts! -jedenfalls mit Automatic.

Ich weiß, wovon ich rede! Gaaaanz sachte und piano vielleicht 16 Lter.

Ein 200er (M102, ab Bj. 1980) mit Schaltgetriebe bekommt man sogar unter 10.

Ein gutes Modell dieser Baureihe gibts ab 4000 Euros aufwärts.

Darunter eher was zum Basteln!

Die laufenden Kosten im Auge behalten!

Versicherung als Erstfahrzeug: je nach Versicherung zwischen 600 und 900 Euro im Jahr

Sprit bei 10tkm ca. 1300 Euro im Jahr

Steuer: bei eingebautem Wurm-Kat = 147 Euro im Jahr

Wartung ca. 350 Euro im Jahr.

Fixe Kosten also von mind. 2400 Euro im Jahr.

Der W116 kostet mind. 1500 Euro mehr im Jahr oder du fährst wirklich nur 1000km.

Das war jetzt nur mal ein Rechenbeispiel! Es gibt zig Fahrzeuge, die für dich in Frage kommen würden und dazu noch günstiger im Unterhalt sind. Der W116 ist ein super Fahrzeug!

Es hat mir nur das verhältnismäßig sparsame gestunken. Wenn, dann geht das nur mit Gas oder als Reimport mit TurboDiesel Motor. Alles andere säuft hemmungslos Sprit! Ich hatte den W116 350 SEL als Erstauto, aber das war 1993, wo es noch Super verbleit für 1,36 DM gab. Selbst das war schon zu teuer. Für das Geld kannst du dir sogar ein nagelneues Fahrzeug leasen.

Wenn du nicht so mit dem Rost kämpfen willst und es ein Mercedes sein soll, dann geht auch ein W124 oder W201. Dieses sind aber "moderne" Fahrzeuge und zwischen Baujahr 1990 und 1992 nahezu rostimmun.

Bitte auch sowas in Erwägung ziehen, wenn man ganzjährig damit fahren will.

Gruß

Mario

Hallo matzhinrichs,

ich glaube dir ja, das ein W116 mit M110 Motor (280SE) mit Schaltgetriebe mit um die 13 Litern bewegt werden kann und Automatic-Fahrzeuge sind eher die Regel als die Ausnahme (soweit ich den Markt noch kenne). Suche bei Mobile

Was meine Meinung dazu ist, dass ein W116 ungleich teurer; sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt (vor allem für Oldtimer-"Neulinge" in der Wartung!!!) als ein gutes W123 Modell mit M102 Maschine (200 ab BJ.80 + 230E) ist.

Alleine die Ersatzteilbeschaffung ist schwieriger und kostenintensiver!

Es ist halt eine S-Klasse!

Das wäre ein Auto für später.

Aber zu Anfang ein Fahrzeug mit 177 bzw. 185 PS?

Deswegen mein Rat zu Mercedes:

-Wenn mit max. 3 Personen, dann ein W201 (190E)

-Wenn mehr als 3 Personen mitfahren wollen W124 (200E)

(diese beiden Fahrzeuge bekommst du mittels KLR auf Euro 2, Kosten mit Einbau ca. 200 Euro)

-oder alternativ: W123 200 + 230E mit G-Kat (von Wurm) 3.Serie (ab Ende 1982), da dort schon eine Servolenkung Serie war (OK, das ist geschmackssache, aber ich finde es ratsam.) und die Rostvorsorge war besser (nun gut, rosten tun sie alle, aber ab 3. Serie nicht mehr so schnell)

Was nur wichtig ist, dass du wenn es ein Oldtimer sein soll dir Geld für ein Winterfahrzeug zurücklegst, sonst kommt im Frühling das böse Erwachen (ROST).

Von den von dir angestebten Japanern halte ich aufgrund der Ersatzteilbeschaffung nicht ganz so viel.

Die Frage war ja nach einem bezahlbaren Alltagsoldtimer

Meine Hitliste dazu (kann gerne ergänzt werden)

deutsche Fabrikate:

-halt W123 200, 230E

-BMW 525Eta (325Eta vom Innenraum so groß wie der 190E)

-Opel Record E

-Opel Manta B (CC) wenn man mit den Witzen leben kann

-Porsche 924 (ja Porsche! ab Bj.79 glaub ich verzinkt)

-Audi 100 ab 79

ausländische Fabrikate:

-Volvo 240er Serie

Mit diesen Fahrzeuge habe ich(bzw. mein Kollegenkreis) bereits Erfahrungen gesammelt, sind relativ simpel zu warten, vom Verbrauch bzw. Unterhalt und von der Ersatzteilbeschaffung nicht unverschämt und haben teilweise schon ganz gute Sicherheitsfeatures. (mal Opel ausgenommen)

Das große Problem wird für dich nur sein: wie komme ich an ein gutes Exemplar? All diese Fahreuge haben meist einen Forumkontakt (Google). Frage bei denen nach, ob sie dir bei der Beschaffung helfen.

Gerade bei Mercedes kann ein sehr gut fahrendes Fahrzeug eine gnadenlose Bastelbude sein.

Das war es jetzt mit meinem Senf. Ich hoffe, ich konnte dir bei deiner Frage helfen.

P.S.: nichts für ungut, matzhinrichs

der W116 ist und bleibt ein super Fahrzeug, jedoch unter der Premisse des bezahlbaren Alltagsoldtimer wurde ich ihn nicht einstufen.

Hallo!

O.K., ziehen wir die zahlreichen Statements mal gerade:

- ein W116 mit M110 Motor (280SE) mit Schaltgetriebe mit um die 13 Litern bewegt werden kann und Automatic-Fahrzeuge sind eher die Regel als die Ausnahme (soweit ich den Markt noch kenne).

Habe hierzu keine empirische Erhebung gemacht oder bei Benz nachgefragt, sondern einfach nur meinen Eindruck von den Angeboten, die ich über die Jahre gesehen hatte, wiedergegeben.

Mit Automatik braucht der dann eben 1 L mehr. Was soll´s?

- ein W116 ungleich teurer; sowohl in der Anschaffung als auch im Unterhalt (vor allem für Oldtimer-"Neulinge" in der Wartung!!!) als ein gutes W123 Modell mit M102 Maschine (200 ab BJ.80 + 230E) ist.

In Anschaffung und Unterhalt mag das noch zutreffen. In der Wartung sehe ich keine großen Unterschiede.

Bremsenteile, Reifen, Öl ist alles ähnlich, sofern man jeweils von Originalausrüstung ausgeht.

- Alleine die Ersatzteilbeschaffung ist schwieriger und kostenintensiver!

Das trifft für Einzelteile ausserhalb des Verschleißbereiches allein schon wegen der unterschiedlich hohen gebauten Stückzahlen natürlich zu.

Verschleißteile nehmen sich m.W. nicht viel.

- Es ist halt eine S-Klasse!

Beides sind relativ einfach und sehr solide aufgebaute Autos.

- Das wäre ein Auto für später.

- Aber zu Anfang ein Fahrzeug mit 177 bzw. 185 PS?

Power kann man nie genug haben, finde ich.

 

- Deswegen mein Rat zu Mercedes:

- Wenn mit max. 3 Personen, dann ein W201 (190E)

So eine Kiste würde ich persönlich mir ja niemals antun, aber warum nicht? Ist halt kein oldtimer, aber immerhin ein klassischer Benz.

- Wenn mehr als 3 Personen mitfahren wollen W124 (200E)

Das schon eher. Der 124er ist für mich(!) im Vergleich zum 201er ein richtiges Auto.

 

- (diese beiden Fahrzeuge bekommst du mittels KLR auf Euro 2, Kosten mit Einbau ca. 200 Euro)

- oder alternativ: W123 200 + 230E mit G-Kat (von Wurm) 3.Serie (ab Ende 1982), da dort schon eine Servolenkung Serie war (OK, das ist geschmackssache, aber ich finde es ratsam.) und die Rostvorsorge war besser (nun gut, rosten tun sie alle, aber ab 3. Serie nicht mehr so schnell)

Das sind vernünftige Tips. Mit diesen Modellen kann man auf alle Fälle auch als Anfänger in der Oldtimerei im Alltag glücklich werden.

 

- Was nur wichtig ist, dass du wenn es ein Oldtimer sein soll dir Geld für ein Winterfahrzeug zurücklegst, sonst kommt im Frühling das böse Erwachen (ROST).

An den 123ern und 116ern muss man eben kontinuierlich etwas tun.

Die 124er brauchen nach nun bestenfalls 13 Jahren auch Pflege. Auch diese Autos rosten, und zwar ordentlich. Bei einem 201er oder 124er sehe ich jedoch keine Notwendigkeit für ein Winterauto.

 

- Von den von dir angestebten Japanern halte ich aufgrund der Ersatzteilbeschaffung nicht ganz so viel.

Hier wird es auch Freaks geben, die das anders sehen. Ich gehe jedoch mit Dir konform.

 

- Die Frage war ja nach einem bezahlbaren Alltagsoldtimer

- Meine Hitliste dazu (kann gerne ergänzt werden)

deutsche Fabrikate:

- halt W123 200, 230E

- BMW 525Eta (325Eta vom Innenraum so groß wie der 190E)

Das sind schöne Autos und sie kommen in absehbarer Zeit in den H-Bereich. Hatte mal einen 525eta von 1981 in weiß. Der Motor ist wirklich schön und man bewegt ihn mit 10-12 L, wobei man durchaus zügig unterwegs ist.

- Opel Record E

- Opel Manta B (CC) wenn man mit den Witzen leben kann

- Porsche 924 (ja Porsche! ab Bj.79 glaub ich verzinkt)

- Audi 100 ab 79

- ausländische Fabrikate:

- Volvo 240er Serie

- Mit diesen Fahrzeuge habe ich(bzw. mein Kollegenkreis) bereits Erfahrungen gesammelt, sind relativ simpel zu warten, vom Verbrauch bzw. Unterhalt und von der Ersatzteilbeschaffung nicht unverschämt und haben teilweise schon ganz gute Sicherheitsfeatures. (mal Opel ausgenommen)

Das sind vernünftige Empfehlungen, finde ich.

 

- Das große Problem wird für dich nur sein: wie komme ich an ein gutes Exemplar? All diese Fahreuge haben meist einen Forumkontakt (Google). Frage bei denen nach, ob sie dir bei der Beschaffung helfen.

- Gerade bei Mercedes kann ein sehr gut fahrendes Fahrzeug eine gnadenlose Bastelbude sein.

- Das war es jetzt mit meinem Senf. Ich hoffe, ich konnte dir bei deiner Frage helfen.

- P.S.: nichts für ungut, matzhinrichs

der W116 ist und bleibt ein super Fahrzeug, jedoch unter der Premisse des bezahlbaren Alltagsoldtimer wurde ich ihn nicht einstufen.

 

Passt schon. Wir sind ja hier, um uns auszutauschen und auch um etwas zu lernen. Ich lese mich vielleicht die tage mal in die Ersatzteilpreise ein.

Gruß,

M.

 

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