sparsamer Benziner für Alltag bis 22.000 Euro

Ich habe mich entschlossen mein Budget für mein Spaßauto etwas aufzustocken, dafür muss mein momentanes Alltagsauto jedoch durch etwas Günstigeres ersetzt werden.
Es soll ein reiner Benziner werden, der sowohl im Stadtverkehr, als auch bei längerem Strecken nicht exorbitant viel verbraucht. Ich muss aber gestehen, dass meine Erfahrungen mit Benzinern schon etwas weiter zurück liegen oder eher im Spaßbereich lagen, wo der Verbrauch dann doch eher zweitrangig war. Daher wollte ich mal um Rat fragen.

Ich suche also ein Alltagsauto (4 Türen) mit Benzinmotor und den üblichen Annehmlichkeiten (Klimaautomatik, Tempomat, Sitzheizung, also nichts Spezielles), guten Sitzen und für meine langen Beine ausreichend Platz. Leistung muss nicht übermäßig vorhanden sein, schadet aber nicht. Irgendwo zwischen 140 und 220 PS denke ich wäre passend.
Maximales Alter: 6 Jahre
Meine letzten Erfahrungen mit Benzinern waren ein 2016er Mini One mit 102 PS und einem extrem hohen Verbrauch in der Stadt, ein 2016er Tiguan mit 125 PS (toller und sparsamer Motor! Leider wurde der dann nicht mehr gebaut) und zuletzt ein Opel Mokka Mietwagen (hoher Verbrauch und irgendwie gefühlt keine Leistung auf der Autobahn).

Was für Benziner sind sowohl in der Stadt, als auch auf der Autobahn, auch wenn man mal etwas flotter fährt, empfehlenswert? Sowohl Verbrauch, aber natürlich auch Ansprechverhalten, Leistung usw.

Meine Gedanken:
- Golf 7/8 (ist der 150 PS 1.5l Motor mit Zylinderabschaltung so gut wie der 125 PS 1.4l Motor?) bzw. analog Audi A3 (was ja die gleichen Motoren sind) oder auch einen Seat Ibiza (wäre ja auch der gleiche Motor glaube ich?).
- BMW F20 oder F40 120i (der 118i müsste ja fast der Motor aus dem Mini sein? der ist auf jeden Fall raus).
- A-Klasse, hier kenne ich mich mit den Motoren gar nicht aus, ist der 109, 139 und 163 PS Motor der gleiche nur quasi andere Software?
- Hyundai i30, aber die guten (elektrischen) Sitze gibts leider nur im i30N, der wohl sehr viel verbraucht.
- Kia Ceed GT, auch hier habe ich negative Berichte über den Verbrauch gelesen.
- Ford Focus, taugt der 3 Zylinder mit 150 bzw. 182 PS etwas?
- Opel schließe ich nach meiner Mokkaerfahrung eher aus

Vielen Dank vorab 🙂

25 Antworten

Der Verkauf des BMW nach nur 7 Monaten wird sicher verlustreich. Daher die Frage, ob sich ein Wechsel lohnt.

Zitat:

@autosmachenfreude schrieb am 6. Oktober 2024 um 14:57:28 Uhr:



Der Unterschied im Alltag zwischen der 122 und 150 PS Variante ist übrigens geringer als man denkt.

Das stimmt in den meisten Fällen, nur wenn man öfter gerne mal überholen möchte, oder auf der Autobahn öfter 170-180 km/h fahren möchte, dann ist die 150 PS-Variante auf jeden Fall richtiger. Bei der ist alles unangestrengter. Das höhere Drehmoment von 250 Nm zu 200 Nm macht sich schon bemerkbar.

Zitat:

@autosmachenfreude schrieb am 6. Oktober 2024 um 15:25:33 Uhr:


Der Verkauf des BMW nach nur 7 Monaten wird sicher verlustreich. Daher die Frage, ob sich ein Wechsel lohnt.

Das wird sich zeigen, ich hatte eigentlich schon einen Käufer, der, aus welchen Gründen auch immer, im letzten Moment doch noch abgesprungen ist. Der ausgehandelte Preis hätte mir sogar einen kleinen Gewinn gebracht. Ich werde das Fahrzeug jedoch erst verkaufen, bevor ich mir ein neues Auto kaufe, d.h. falls er nicht zu einem vernünftigen Preis weggehen sollte, würde ich warten, ich habe ja keine Not 🙂 .

Im Vergleich zum 330e kann der Verbrauch bei einem Wechsel ja nur höher werden und die Fahrleistungen geringer. Der monatliche Wertverlust kann allerdings tatsächlich geringer ausfallen, wenn der 330e noch recht neu ist.

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Ist halt ein relativer Widerspruch bei den Wünschen. Für Leistung und Souveränität auf der Autobahn will man Hubraum und PS, für die Stadt will man einen kleinen Motor. Der VW 1.5er ist als problemlos bekannt, eine spannende Alternative ist der 2.0TSI 190PS z.B. im Cupra Leon. In der Stadt nimmt er sich mehr, auf Strecke kann er aber sehr sparsam sein. Und der ist sehr souverän als Antrieb.

Mit Stadt und kleinem Motor kann ich nach meinem 1.2l Mini One leider nicht mehr so richtig zustimmen.
Ich sag ja nicht, dass er für die Autobahn perfekt sein soll, sondern eben ein guter Kompromiss. Das Fahrzeug wird auch tendenziell mehr in der Stadt bewegt werden als auf der Autobahn.
Meine Eltern haben zB einen 1.6l Golf 7 TDI mit 110 oder 116 PS, weiß ich gar nicht. Das Auto ist in meinen Augen perfekt für die Autobahn, sparsam auch wenn man mal 180 fährt und man fühlt sich nie untermotorisiert. Wäre meine erste Wahl, wenn ich nicht soviel Stadt/Kurzstrecken fahren würde, was der Diesel leider gar nicht mag.

Beim Cupra hört man leider viele Horrorgeschichten mit der Software, oder ist das kein so großes Problem?

@ritti96
Mein Kommentar bezog sich auf den Mazda 3.
Da ist das Drehmoment bei 122 und 150 PS identisch

Das beste in der Klasse zumindest vom Motor her

Der Honda Civic mit dem 1.5 Liter 4 Zylinder Turbo Motor (182Ps und 260/240Nm Serie) - (Stage1 easy 220ps und 340Nm / Automat 290Nm)- Preisleistung ungeschlagen!

Gibts als Limo oder Hatchback mit Automatik oder als Handschalter.

Brauchen 6,7 Liter im Mix.
Als Schalter 6,6 Liter
Als Automat 7,0 Liter

Honda Civic Hatch oder Limo 1.5 Turbo

Den Civic hab ich gefahren 1 Jahr lang. Super sportlich zu fahren aber nicht unbequem, tiefer Schwerpunkt und man sitzt tief. Fahrdynamik und niedtiger Verbrauch für die Größe.

Jetzt fahr ich seit 1 Woche den Swift Sport Hybrid. Als Tageszulassung mit 0km und Vollausstattung für 21k Euro. Verbrauch auf den ersten 1000km 5,2l/100km. Super sportlich zu fahren, klebt auf der Strasse in Kurven wie kein anderes Fahrzeug. Im Grenzbereich der viel später kommt als man denkt schiebt der nicht untersteuernd uber die Vorderachse sondern bleibt neutral, so ein Fahrzeug hatte ich bis dato nie.
Alles ist auf Sport abgestimmt, Schaltung Bremsen Lenkung Fahrwerk und steifes Chassis. Aber super Alltagstauglich und nicht laut und hart wie ein I20n. Musst mal die Sport Sitze checken ob die passen. Ansonsten Quality da Japan und ausgereift da ein in 2023 produziertes Fahrzeug eines in 2018 auf den Markt gebrachten Modells schon das Facelift darstellt und keine Kinderkrankheiten hat. Mit der Anschlussgarantie Jahr 3-6 für 450 Euro hast du insgesamt 6 Jahre ab EZ , max 150000km. Whats not to like? Mehr Fahrspass gibts bei keinem anderen Fahrzeug, ausser Spritfresser und auch nur Langsdynamik, auf kurvigen Strassen kommt kein Serienfahrzeug ran, ausser Alpine, aber bei dem sitzt du auch sehr tief und ist nicht praktikabel da 2 Sitzer und kein Kofferraum. Und ich wette der verbraucht mehr.

ich denke mal sparsamer als jetzt im 330e wirst du nicht unterwegs sein können. Und das mit dem Budget zugunsten des Spaßautos verstehe ich nicht. Budget Unterhalt oder Budget Anschaffung. Der Wechsel des Daily auf egal was anders müsste ja schon eine deutliche Klasse tiefer sein und dann wird es auch halt nimmer so komfortabel und so neu und so sparsam im Unterhalt, weil nix gleich kaputt. Warum der Käufer abgesprungen ist? Vielleicht lags ja am "guten" Preis? Nach 7 Monaten Gewinn erzielt? Das habe ich bisher nur bei seltenen und gesuchten Fahrzeugen geschafft oder bei gut erhaltenen Youngtimern, in welche in vorher gut investiert hatte. Kann ja beim 330e nicht der Fall gewesen sein.

Mein Daily ist ein 2019er Golf mit einigen Annehmlichkeiten, der 2L Benziner in Verbindung mit dem DSG DQ381 ist sehr ausgereift und gilt als problemlos bis problemfrei. Im 1.5er mit ACT hättest du das DQ200, welches .. je nach Nutzung und Benutzung des Vorhalters... schon mal Probleme haben "könntest", nicht musst. Aber die Aufrufe in den Foren zeigen halt ein rel. deutliches Bild.

Meine Daily-Shit-Box nimmt sich im Mix seit 30000km exakt 7,23L Aral E10, Tendenz fallend. Ich musste mich auch vom Diesel kommend erst etwas daran gewöhnen, wie ich damit sparsam fahren kann. Tägliche Pendelstrecke über Land, BAB und Stadtverkehr 25km hin und wieder zurück.

Müsste ich heute wechseln und gäbe es dann keine adäquaten 7er GTI Performance mehr, würde ich nach einem 1er BMW aus der alten Generation mit 4 Zylindern und Hinterradantrieb schauen, das ist immer ein maßgeschneiderter Jogginganzug. Alternativ ein KIA ProCeed.

Budget Anschaffung, einen gleichalten Golf gibt es ca. 14-15.000 Euro unter dem 330e. Garantie hätten beide gleich. Nur der Golf wäre in der Versicherung erheblich günstiger.
Der 330e ist im Stadtverkehr rein elektrisch zu fahren, ja, auf Langstrecke finde ich ihn jetzt nicht extrem sparsam wenn ich ehrlich bin. Das sollte auch mit anderen Autos machbar sein. Man bekommt 3 jährige Golf (also genauso alt wie mein 3er) für inzwischen unter 20.000 Euro, ja es ist eine Klasse tiefer, aber ich finde einen Golf absolut Langstrecken tauglich. Wobei ich auch nicht mehr soviele Langstrecken fahren werde, wie ursprünglich beim 3er Kauf geplant.
Man muss einfach günstig kaufen, ich habe meine letzten 3 Autos alle mit Gewinn verkauft. Das war ein Smart, ein E-Up und ein Golf 7 (aber eben Diesel). Auch alle anderen Autos der letzten 10 Jahre lagen unter oder um 500 Euro Wertverlust pro Jahr (Audi A1, Audi A3, 3er BMW, Mini One), was ich völlig in Ordnung finde, da ich nie irgendwelche Service/Verschleißkosten hatte, da Service beim Kauf immer neu war.
Ich habe momentan zwei Interessenten für den 330e und schaue wie sich das entwickelt, der eine würde ihn sofort nehmen, da scheitert es aber wohl an der Finanzierung. Der andere würde ihn auch nehmen, wenn sein aktuelles Auto verkauft ist. Da würde ich jetzt zwar keinen Gewinn machen, aber auch nur 300 Euro weniger bekommen, als ich im März bezahlt habe.

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