Solar zur Ladeerhaltung der Batterie auch im Winter
Suche für mein Womo eine günstige Solarladeanlage zur Batterieladeerhaltung im 5monatigem Ruhestand des Fahrzeugs. Leider kein Stromzugang möglich. Ausbau der Batterie für mich zu schwer um sie es sind dann Start und Bordbatterie in meinem Keller zu lagern. Hat jemand einen Rat für mich mit Nennleistung für ein Solar- Panel und weiterm benötigtem Zubehöhr. Vielen Dank für Eure Vorschläge.
Womo 104
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Knilchlein
Hallo Womo-104,
Das sind maximal 1,5W/13,8V=0,11 A! Wenn man noch 1/3 davon nimmt bleibt nich viel übrig (0,22Ah) pro Tag.
Es grüßt das Knilchlein
Und wie hoch ist die Selbstentladung einer ?-Batterie? Laut TE will er doch nur diese ersetzen und keine Verbräuche! Da könnten die 0,2 Ampere doch reichen.
28 Antworten
Gibt auch so schöne "Nato-Knochen" also Massive Schaltkontakte, die so um die 100A Schalten können. Den hinter die Batterie, Fertig. Da kann auch der Mover drüber Laufen.
Alternativ: einfach mal eine Dicke Sicherung hinter die Batterie machen (Ist auch nie eine schlechte Idee) Wenn man die entfernt, bleibt die Battrie voll.
Anmerkung: Haushaltsautomaten (Die aus dem Zählerschrank) sind auch für Gleichstrom zugelassen, bis 32A Handelsüblich, und schalten max. 10.000A sicher ab. der 32A sollte 80A für mind. eine Stunde zulassen, ist also auch Mover-Tauglich. Kostet 5€ und hat sogar einen Schalter!
Persönlich habe ich auch eine kleine solaranlage incl. Regler auf dem WoWa-Dach. Das reicht, um die 4 Kontroll-LED, die über den Winter weiterleben, zu füttern. Außerdem kann die Batterie ein bischen vor sich hin "Joggen".
Und ich mag es, zur Kontrollrunde alle paar Wochen, einfach Aufschließen, Licht anmachen :-)...
... im Frühjahr den Mover dran, Anhängen, Los.
(Würde mit Hauptschalter oder Sicherung aber genauso gehen)
Ich würde in jedem Fall zumindest keinen billigen "Knochen-" Schalter verwenden. Die können auf Dauer Probleme in Form eines schleichend höher werdenden Kontaktwiderstandes machen.
Habe so einen Fall gerade auf einer Yacht.
Im Campingbereich ist allerdings die Wahrscheinlichkeit einer eher salzhaltigen Luft kleiner.
Zitat:
der 32A sollte 80A für mind. eine Stunde zulassen, ist also auch Mover-Tauglich
Welche 32A-Haushalts-LS-Automaten halten die 2,5-fache Stromnennbelastung für
mindestenseine Stunde aus?
ABB gibt beispielsweise eine Strombelastung von 1,13 x Nennstrom (in dem Fall: 36A) für länger als eine Stunde und 1,45 x Nennstrom (in dem Fall 46A) für kürzer als eine Stunde an.
und du verrätst vielleicht auch noch, um was es sich da handelt?
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Also meine Batterien, 1 x Solarbatterie für Autarkzwecke und 1 x Gelbatterie nur für Mover halten ohne Entnahme Monate so um die 12,7 V. Vorsichtshalber hänge ich nach so spätestens 3 Monaten mal ein Ladegerät dran, aber das zeigt schon nach relativ kurzer zeit „volle Ladung”. Von daher, keine Panik.
Starterbatterie vom Auto ist was Anderes, wenn die angeschlossen bleibt und im Winter auch nur 3 - 4 Wochen nicht durch Fahren, oder Nachladen aufgefrischt wird geht nix mehr. Wahrscheinlich gibt es bei Autos eben immer irgendwelche Abnehmer die ständig Strom saugen und sei es nur ein „Bisschen”.
Zitat:
@Taxler222 schrieb am 18. August 2015 um 03:15:34 Uhr:
....Starterbatterie vom Auto ist was Anderes, wenn die angeschlossen bleibt und im Winter auch nur 3 - 4 Wochen nicht durch Fahren, oder Nachladen aufgefrischt wird geht nix mehr. Wahrscheinlich gibt es bei Autos eben immer irgendwelche Abnehmer die ständig Strom saugen und sei es nur ein „Bisschen”.
Klar, gibt es immer irgendwelche Verbraucher am Auto .. Uhr, Alarmanlage, Bordcomputer u.a., die Strom verbrauchen. In meinem Mondeo blinkt ständige eine LED zur Signalisierung, dass z. B. die Alarmanlage eingeschaltet ist. Ich habe das Problem, dass nach etwa 3 Tagen Standzeit die Batterie entladen ist und die Karre nicht mehr anspringt. Ein Solarpaneel mit 2 Watt und 130 mA wird aber wohl nicht ausreichen, denn die Batterie hat mehr als 80 Ah (Diesel). Auch ein 5 Watt mit 330 mA macht mir Bedenken, so dass eigentlich nur dieses in Frage kommen würde:
Solarpaneel 10W 0,7 AGruß .. Rudi ..
in dem Fall würde ich zuerst eher mal nach den Ursachen forschen, anstatt gleich mit Solarpanels nach zu helfen, denn nur 3 Tage bis zum Verlust der Startfähigkeit deuten auf einen Mangel hin.
Soweit ich weiß geht es hier aber nicht um die Starterbatterie eines Autos, sondern um Versorgungsbatterie(en) in WW, oder WoMo.
Nachdem dort normalerweise nichts angeschlossen ist, bzw der Stromkreis mit einem „Knochen” während der Standzeiten unterbrochen wird halten die durchaus ein paar Monate ohne Nachladen
Hallo,
@Taxler222
Wie Du vielleicht an meinem Zitat gesehen hast, habe ich mich auf Deinen 2. Absatz in Deiner Antwort bezogen. Natürlich ist in einem WoWa die Entladung der Batterie zu vernachlässigen. In einem Wohnmobil sieht es da schon etwas anders aus. Die Zusatzbatterie kann man mit einem "Natoknochen" vom Netz trennen, aber bei der Starterbatterie kann man das nicht, sonst sind alle Daten im Bordcomputer (je nach Baujahr) weg .. oder liege ich da falsch?
@navec
Natürlich habe ich bzw. meine Werkstatt Ursachenforschung betrieben. Leider wurde bisher nichts gefunden, da immer minimal Strom von der Batterie abgenommen wird. Nachdem ich schon einige €uronen in die Fehlersuche investiert habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die günstigste Lösung eben ein Erhaltungsladegerät ist. Die Batterie selbst ist grade mal ein halbes Jahr alt und zeigt keinen Masseschluss an, lediglich "Aufladen" sagt das Messgerät.
Aber das gehört alles nicht hierher, obwohl der Thread 2012 begonnen wurde .. und der Ersteller es nicht für nötig befunden hatte, mehr als nur die Erstellung der Diskussion, einzubringen ..
Gruß .. Rudi ..
Zitat:
Natürlich habe ich bzw. meine Werkstatt Ursachenforschung betrieben. Leider wurde bisher nichts gefunden, da immer minimal Strom von der Batterie abgenommen wird.
Entschuldige bitte, aber minimal verbraucht jedes aktuelle Auto Strom und kein Auto würde nach 3 Tagen deswegen nicht mehr starten.
Eine intakte 80Ah Batterie sollte mit ca 40%
Ladezustandin jedem Fall noch starten. Um 40% Ladezustand zu erhalten müsste die vollgeladene Batterie 48Ah Kapazität abgeben haben.
Umgerechnet auf 3 Tage entspricht das einem Dauerstromverbrauch von über 0,6A.
Da stimmt also bei deinem Wagen mit angeblich intakter Batterie, entweder etwas bei der Ladung (LiMa) oder beim Ruhestromverbrauch gar nicht, denn 0,6A wäre m.E. schon so ca mindestens 10-fach erhöht im Verhältnis zu mir bekannten Fällen.
Mit so einem Spielzeug-Solarpanel ist bei dem berechneten Stromverbrauch auch nicht wirklich viel zu machen.
Mit einem Auto, dass u.U. ca 0,6A Ruhestromverbrauch hat und/oder alternativ keine korrekte LiMa-Ladung mehr hat, würde ich nicht mehr fahren.
Hallo,
gib nen bissel mehr aus und du bekommt etwas gescheites!!
http://www.ebay.de/itm/161890058427?...
Damit bist du auf der sicheren Seite. Gibt es auch etwas kleiner. Hast aber alles was du brauchst schon dabei.
greez werwolf
@ rudigut, du hast ja Recht, trotzdem ging es dem TE um Versorgungs- und NICHT um Starterbatterien. ;-)
Was deine Starterbatterie betrifft, so kann ich mich nur dem Vorredner anschließen, wenn die nach 3 Tagen leer ist, ist sie entweder kaputt, oder du hast einen heftigen Stromabnehner, denn „normal” ist das nicht. Würde ich einfach mal checken lassen, auch nagelneue Batterien haben manchmal einen Defekt.
Zitat:
@werwolfpower schrieb am 22. Dezember 2015 um 10:34:32 Uhr:
Hallo,
gib nen bissel mehr aus und du bekommt etwas gescheites!!http://www.ebay.de/itm/161890058427?...
Damit bist du auf der sicheren Seite. Gibt es auch etwas kleiner. Hast aber alles was du brauchst schon dabei.
Dass das was Gescheites ist bezweifele ich, da wie es aussieht der Regler ein ganz normaler PWM-Regler ist und kein MPP-Regler.
An 12 V kommen dann aus dem 60 Zellen-Modul nur etwa 50 % der Leistung heraus. Und selbst bei 24 V sind die 60-Zellen Module an einem PWM-Regler ungeeignet, da im Sommer wegen der Erwärmung die MPP-Spannung unter die Ladespannung sinkt und der Ertrag dann völlig einbricht.
Aus meiner Sicht ist die Kombination völliger Schrott!
Bezüglich der Suche nach stillen Verbrauchern:
Mehr als 5 € für ein Billig-Multimeter und etwas Zeit braucht man nicht investieren um so einen stillen Verbraucher zu finden. Gegebenenfalls braucht man auch ein paar Ersatzsicherungen für das Multimeter, falls der Einschaltstrom zu hoch ist. Dann muss man mit ein Stück Draht erst die Verbindung zur Batterie herstellen, das Multimeter anschließen, und nachher die Verbindung wieder trennen. So geht der Einschaltstrom erst Mal über den Draht.
Dann trennt man alle Verbindungen und entfernt alle Sicherungen. Dann schließt man das Multimeter zur Strommessung an die Batterie an und schließt nacheinander alle Leitungen wieder an. Danach steckt man nacheinander wieder alle Sicherungen ein. Stellt man nach jeder Aktion einen Stromanstieg von über 10mA fest dann muss man das genauer untersuchen. Ist der Stromverbrauch auf mehrere Verbraucher verteilt, muss man überlegen ob man sie nicht zum Teil auf die Zündung um klemmen kann. Man sollte die Messung bei einem deutlichen Stromanstieg immer ein paar Minuten laufen lassen, weil manche Verbraucher nach ein paar Minuten in einen energiesparenden Standby-Modus schalten.