s-max: kapitaler motorschaden nach 135000 km
Hallo,
wir haben gestern die Hiobsbotschaft bekommen: Unser S-Max 2.0, BJ 2006, hat einen kapitalen Motorschaden wegen zu wenig Öl. Wir hatten in der letzten Zeit immer mal wieder das das Ölkännchen kurz aufgeleuchtet hat. Mein Mann hat nach dem Ölstand geschaut und nachgefüllt, dann war erstmal wieder Ruhe. nach kurzer Zeit fing es wieder an. Eigentlich sollte der Wagen nächste Woche in die Werkstatt zum NAchschauen...das war dann wohl zu SPÄT! Manchmal sprang er auch nicht richtig an und lief nur auf 3 Pötten. Wenn ich ihn dann neu gezündet habe, ging es. Scheibenkleister...hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht?
Was genau jetzt am Motor kaputt ist wird nicht mehr geguckt...kostet ja nur. Wir verkaufen ihn dann so wie er ist. Warum der zu wenig Öl hatte kann sich der Werkstattmensch auch nicht erklären. Das rauszufinden hätte auch viel Geld gekostet...
Herzliche Grüße Conny
Beste Antwort im Thema
Bei mir gab es in der Fahrschule auch den Bereich Technik und da wurde das mit den Warnlampen auch erklärt. Und das es keine Ölstandanzeige sonder eine Öldruckanzeige wurde auch erklärt. Dazu findet man so was im jedem Handbuch. Die Hersteller können nichts dafür wenn du deren Handbuch nicht liest 😉
Autos mir Ölstandüberwachung gibt es auch auf dem Markt, die sind aber erst seit dem Aufkommen der flexiblen Wartungsintervalle in Mode gekommen.
Wenn die Öldrucklampe einmal angeht ist es noch nicht zu spät wenn man den Motor sofort abschaltet, aber wenn man das immer wieder macht dann wird das schon kritisch. Nach jedem Ölwechsel läuft der Motor kurz ohne Öldruck.
Nein der Motor ist nicht bekannt Probleme zu machen, aber Ausreißer gibt es bei jedem Hersteller. Und wenn ein Motor auf einmal mehr Öl als üblich verbraucht ist es das immer ein Warnsignal. Es kann eine banale Ursache haben oder den sicheren Tod bedeuten, aber nachsehen sollte man trotzdem.
Am einfachsten ist ein AT-Motor vom Autoverwerter zu nehmen, oder sich einen Heckschaden S-Max kaufen und dann den Motor transplantieren. Mit Motorschaden verkauft es sich immer sehr schlecht und mit sehr viel Abschlag.
21 Antworten
OmG, die bösen Hersteller! Es gibt seit je her, wie weiter oben schon geschrieben, in wohl jedem Auto eine Oeldrucklampe und es steht auch in jedem fucking Manúal. Eine rote Warnlampe ist überall im Leben -auch abseits des KFZ-Bereichs - die Aufforderung für sofortiges Handeln und keine unverbindliche Empfehlung. Oel ist keine leicht flüchtige Flüssigkeit, also mache ich mir schon beim ersten Nachfüllen Gedanken, wo das denn geblieben sein könnte.
Der Angriff auf die Hersteller zieht in diesem Fall einfach nicht.
Als ich noch LKW gefahren bin, habe ich jeden Morgen vor Fahrtantritt den Peilstab gezogen. Wenn der Motor vorher noch nicht lief, macht man sich auch nicht dreckig und braucht noch nicht mal den Stab abwischen. Bei immer mehr Autos kann man den Oelstand auch im KI abrufen.
mfg
Naja, nun ist es halt passiert und ich denke mal, das passiert auch nie wieder.
Ich habe auch schon Scheiße mit Schwung gebaut bei anderen Sachen (bei der Schwalbe billige 50 ccm Zylindergarnitur von e*ay gekauft und dann bei 50 km/h einen Kolbenklemmer gehabt... die nachbearbeitete Garnitur vom Schwalbendoktor kostete 35 Euro mehr... geschenkt, dafür läuft die Garnitur schon über acht Jahre), aber dann war ich halt selbst schuld... und so ist das hier jetzt auch.
Gegen rote Lämpchen kann keiner was, aber die Art und Weise, wie man dann damit umgeht, dafür kann man was.
Selbst mein 2002er Astra hat ein MID, das "Ölstand prüfen" anzeigt, dann wird das ein S-Max doch wohl auch haben...
cheerio
Zitat:
@Go}][{esZorN schrieb am 12. März 2015 um 11:51:47 Uhr:
OmG, die bösen Hersteller! Es gibt seit je her, wie weiter oben schon geschrieben, in wohl jedem Auto eine Oeldrucklampe und es steht auch in jedem fucking Manúal.
Hi,
gibt es denn heute nicht mehr diesen Piepser, der zusätzlich zur Öldrucklampe angeht?
Der hat mich regelmäßig erschreckt - bei meinem letzten Auto war das Öl immer eher alle als der Sprit 😉
Grüße
Mir fällt gerade ein, Mercedes hatte lange keine Oelleuchte, glaube ich. Habe gerade keinen da. Aber 123, 124 und Konsorten hatte imho nur die Anzeige, aber keine Lampe.
@ kapitän:
Klar haben wohl alle mal Scheiße gebaut, Schrauber nunmal eher am Auto als woanders *völligunschuldigesGesichtmach*. Wir haben uns dann aber auch selber in den Hintern getreten und den gnädigen Mantel des Schweigens versucht drüber zu decken, damit bloß keiner dahinterkommt.
Wir haben aber nicht den Hersteller für unseren Murks verantwortlich gemacht. 😉
Und ich bin der Letzte, der Hersteller in Schutz nimmt, wenn die Konstruktion Mist ist.
mfg
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Erleb ich leider öfters. Kam vor paar Tagen eine Bekannte mit ihrem kleinen Daihatsu Geländewagen. Da leuchtet öfters so eine kleine Lampe im Armaturenbrett. War leider die Ölkontrolle, und auch kein Öl mehr am Meßstab zu sehen. 2 ltr Öl mußte ich aus meinen Beständen opfern 😠. Man sollte doch öfters den Meßstab mal ziehen.
An die TE. Hat Dein Ford vorher blau aus dem Auspuff gequalmt? Oder Ölverlust auf dem Boden sichtbar? Wenn der Motor schon vorher auf 3 Zylindern lief, könnte schon was am Kolben/Kolbenringe gewesen sein. Den Motor müßte man dann zerlegen, um diesen Fehler zu finden.
th
Nun lasst mal gut sein!! Ich glaube die Botschafr ist eindeutig angekommen. ATM würde auch aus meiner Sicht Sinn machen.