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Permanente Ablagerungen im Vergaser

Themenstarteram 16. Mai 2019 um 7:29

Hallo,

Ich habe das Problem das ich einige Fahrzeuge nicht oft bewege und wenn sie 6Monate stehen muss immer der Vergaser gereinigt werden.

Gibt es Zusätze die man zum Benzin hinzu geben kann die diese Fremdstoffe binden oder das bilden verhindern?

Die andere Lösung wäre die wenn es zu spät ist, gibt es dafür Zusätze die das vernünftig reinigen ohne dauernd alles zu zerlegen?

Vor noch 10Jahren könnte man sein Moped oder sonst was 2 Jahre in der Ecke stehen haben, sprang immer an und der Vergaser blieb sauber.

Heute hab ich zwei Probleme, einmal Mintgrüner Belag /Schleim der aussieht als ob Kupfer korrodiert und einmal braunes harzartiges zeug beim Viertakter im Vergaser.

Was kann mir helfen, ich nutze die Fahrzeuge nicht sehr oft?

(Simson s51, ktm lc4 640, Suzuki sj410 trial Fahrzeug)

LG

Sascha

Beste Antwort im Thema

Bactofin z.b. und nein es liegt mit am Alkohol.

Oltimermarkt hat es getestet. Das beste war E10. Noch besser E10+Bactofin.

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Das liegt am Ethanol im Benzin das reagiert gerne mal mit der Umgebung.

Verhindern kannst du das wenn du ethanolfreies Benzin benutzt und dann dafür sorgst das du einen schutzfilm auf den kontaktstellen des Vergasers hinterlässt. Dazu geht ggf lampenöl in geeigneter Menge in den Treibstoff geben.

Ablagerungen solltest du mit Zusatz von Aceton und aromatischen Verbindungen über lange Zeit lösen können. Mit einem 50ccm roller funktionierte es im.test zumindest.

Themenstarteram 16. Mai 2019 um 9:54

Zitat:

@x2k_ schrieb am 16. Mai 2019 um 09:08:28 Uhr:

Das liegt am Ethanol im Benzin das reagiert gerne mal mit der Umgebung.

Verhindern kannst du das wenn du ethanolfreies Benzin benutzt und dann dafür sorgst das du einen schutzfilm auf den kontaktstellen des Vergasers hinterlässt. Dazu geht ggf lampenöl in geeigneter Menge in den Treibstoff geben.

Ablagerungen solltest du mit Zusatz von Aceton und aromatischen Verbindungen über lange Zeit lösen können. Mit einem 50ccm roller funktionierte es im.test zumindest.

Mir passiert das selbst mit super plus, was wäre dann mit Benzinstabilisator, taugt das was.?

Bactofin z.b. und nein es liegt mit am Alkohol.

Oltimermarkt hat es getestet. Das beste war E10. Noch besser E10+Bactofin.

Themenstarteram 16. Mai 2019 um 20:52

Zitat:

@Provaider schrieb am 16. Mai 2019 um 19:05:43 Uhr:

Bactofin z.b. und nein es liegt mit am Alkohol.

Oltimermarkt hat es getestet. Das beste war E10. Noch besser E10+Bactofin.

Ist am Ende aber nicht genau das das Problem?

E5 oder E10 verursachen doch die Ablagerungen, früher war kein Ethanol enthalten und es gab nie Ablagerungen im Vergaser.

Mir passiert es erst seit grob 5-6 Jahren, davor war nie was.

Nein. Schnaps kannst du nach Jahren noch trinken. Der bleibt auch klar. Ablagerungen kommen vom Erdölanteil. Olefine z.b. lagern sich gerne Mal ab.

E85 ist super lagerfähig. Chemisch sehr stabil. Das Benzin ist das Problem.

Themenstarteram 16. Mai 2019 um 21:13

Zitat:

@Provaider schrieb am 16. Mai 2019 um 20:57:27 Uhr:

Nein. Schnaps kannst du nach Jahren noch trinken. Der bleibt auch klar. Ablagerungen kommen vom Erdölanteil. Olefine z.b. lagern sich gerne Mal ab.

E85 ist super lagerfähig. Chemisch sehr stabil. Das Benzin ist das Problem.

Ok gut dann weiß ich Bescheid, nur komisch das es erst die letzten Jahre passiert, aber das meine O Ringe innen sich zersetzen und man es zwischen den Fingern verreiben kann liegt am Ethanol?

Irgendwas am Kraftstoff muss ja die letzten Jahre so verändert worden ein das es zu extremen Ablagerungen kommt. (Ne Art Grünspan und braunes klebrigen zeug)

Einfach o Ringe kaufen die Flexfuel fähig sind. Dann ist egal welche Mischung du fährst.

Das klebrige ist genau so ein Abbauprodukt. Mit einem Stabilisator versucht man das zu verhindern. Oder einfach Alkylatbenzin tanken. Das hochwertige was du kaufen kannst und eben auch langerfähig. Reicht vor dem einwintern zu tanken und damit System spülen.

Themenstarteram 16. Mai 2019 um 21:33

Zitat:

@Provaider schrieb am 16. Mai 2019 um 21:28:12 Uhr:

Einfach o Ringe kaufen die Flexfuel fähig sind. Dann ist egal welche Mischung du fährst.

Das klebrige ist genau so ein Abbauprodukt. Mit einem Stabilisator versucht man das zu verhindern. Oder einfach Alkylatbenzin tanken. Das hochwertige was du kaufen kannst und eben auch langerfähig. Reicht vor dem einwintern zu tanken und damit System spülen.

Kann man nicht auch einfach die letzte Füllung mit 102 oktanen machen sei es von Shell oder Aral oder ist das Gerätebenzin besser?

Nein Tankstellensprit ist immer die gleiche Basis. Gerätebenzin nutzt eben fast nur den Alkylate. Das macht es eben so teuer. Dafür hat es aber auch die Stabilität und Aromatenfreitheit(Gesundheitsschutz).

Vergaster mit Gerätebenzin fluten und im Tank normaler Sprit in Stabilisator. Das sollte das Problem beheben ohne ein Vermögen auszugeben. Oder Vergaser entleeren und trocken lassen.

Ich würde mir aber auch mal Gedanken machen, welchen Zustand deine Tanks haben. Mein Oldie steht oft mehrere male im Jahr 2-3 Monate herum, manchmal auch länger. Er wird generell seit 2012 mit E10 betankt, im Winter kommt 1:1000 Bactofin dazu. Schleim, Ablagerungen, Dreck oder sich zersetzende Dichtungen kenne ich nicht. Sicher, dass du keinen Schmuddel in den Tanks hast?

Ich tanke beim Moped nur noch Ultimate. Habe 4 Vergaser. Springt im Frühjahr immer ganz sauber an.

LEjockel

Themenstarteram 17. Mai 2019 um 9:28

Die Tanks sind innen absolut sauber und kein Dreck drin.

Bei meiner ktm ist die vergaserdichtung leicht undicht, nach 6 Monaten Standzeit ist außen am Vergaser ein zeug das wie Honig ist und innen drin ist das Zeug wie festes Harz.

Dazu kommt so ein raues prickeliges weiß/grünes zeug was im gesamten Vergaser verteilt ist, wenn er trocken ist merkt man es beim drüber fassen.

Wenn er noch nass ist, ist so ein grün schleimigen zeug an den Düsen und am Schwimmer.

Ich kenne es wie gesagt nicht das jemals früher so ein Honig zeug am Vergaser klebte oder innen drin war und die O ringe z.b von er Co Schraube die kann ich wie Teer zwischen den Fingern zerreiben.

Der sauberste Vergaser ist der von der 2 Takt Simson.

Zitat:

@Provaider schrieb am 16. Mai 2019 um 23:19:42 Uhr:

Nein Tankstellensprit ist immer die gleiche Basis. Gerätebenzin nutzt eben fast nur den Alkylate. Das macht es eben so teuer. Dafür hat es aber auch die Stabilität und Aromatenfreitheit(Gesundheitsschutz).

Vergaster mit Gerätebenzin fluten und im Tank normaler Sprit in Stabilisator. Das sollte das Problem beheben ohne ein Vermögen auszugeben. Oder Vergaser entleeren und trocken lassen.

Lass dir von einem Chemiker sagen das das nicht so ist.

Benzin hat nur immer die gleichen physikalischen Grund Werte.

Was da aus der Raffinerie kommt ändert sich schon fast jede Stunde in der Zusammensetzung. Das einzige konstante an dem.zeug ist die 10% bioethanol und die zugesetzt Menge an MTBE. Alles andere ist nur zufällig brennbar und hat den passenden siedepunkt.

Du kannst ggf petrolether mit einem siedepunkt von 50Grad ausprobieren. Oder mal gucken was der baumarkt an nitroverdünnungen und lösemitteln her gibt. Ggf kannst du das dem sprit zusetzen um die Ablagerungen zu lösen.

Vorher aber testen ob die Dichtungen da mitmachen

Das Benzin ein Mehrkomponenten Gemisch ist das auch mal aus 200 Einzelkomponenten besteht ist mir bewusst. Die Ausgangsbasis ist nun mal das Rohöl. Probleme macht aber nicht der Alkohol oder der ETBE oder MTBE sondern die anderen Anteile die Fraktioniert wurden. Die wirst du nicht los. Das sind aber die Problemkinder. Entweder Sondersprit oder Stabilisator wenn man Probleme hat.

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