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Pendlerauto 200 km

Themenstarteram 23. Juni 2018 um 9:54

Hallo

Ich brauche bald ein Auto zum Pendeln. Der Job ist 100km weg und Umzug / Zimmer kommt vorerst nicht in Frage.

Bin bis lang kleine / günstige gebrauchte Autos /Familienkutschen gefahren.

Bei der Strecke ist mir wichtig:

Kosten (vorallem Unterhalt/sprit)

Komfort und Sicherheit (zB Spurhalteassistent / distance control)

Werterhalt (wann weiterverkaufen?)

Bevor ich über Modelle nachdenke folgende Fragen:

Diesel / hybrid / Elektro ? (Verbrauchskosten)

Macht Leasing Sinn? (Werterhalt)

Tips oder Verweise auf gute aktuelle Artikel würden mich freuen

Wir haben eine ältere B Klasse CDI die meine Frau als Familienkutsche fährt. Die könnte ich auch nehmen und meine Frau kriegt was kleineres/anderes.

VG, dostl_ba

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6 Antworten

Wenn der B iO ist, eine gute Lösung. Wenn Neukauf, dann würde ich Diesel mit Euro 6d--temp wählen. Vorzug bei Honda und Mazda.

Privatleasing mach selten bis nie Sinn, kann man sich aber durchrechnen. Gerade bei der Laufleistung kommt hier eine ganz schöne Rate zusammen.

Bezüglich Werterhalt: Wenn Du Dir ein neues Auto oder einen sehr jungen Gebrauchten kaufst (Jahreswagen, Vorführer) hast Du den niedrigsten Wertverlust pro Kilometer, wenn Du das Auto bis zum bitteren Ende fährst. Eigentlich macht gerade ein Neuwagenkauf wirtschaftlich auch nur unter dieser Prämisse einigermaßen Sinn.

Wichtig wäre wohl noch zu wissen: Pendelst Du in eine Großstadt (Fahrverbote)?, Welche Budget steht zu Verfügung für eine eventuelle Neuanschaffung?, Wie alt ist die B Klasse genau und wie viele Kilometer hat sie runter, läuft das Teil zuverlässig oder Montagsauto? Wie ist das Fahrprofil deiner Frau? Was für ein Auto benötigt deine Frau größenmäßig?

Themenstarteram 23. Juni 2018 um 12:33

Super, gebe gerne mehr informationen :-)

Also es ist eine ältere CDI B-Klasse Bj 2009 mit 140tkm.

Meine Frau pendelt innerstädtisch. Gesamtjahresleistung 10-12tkm. Läuft zuverlässig.

Ich pendle nicht in eine Großstadt; Strecke ist 90% Autobahn.

Neuanschaffung müsste vollfinanziert werden - das wäre aber OK!

Im Prinzip will ich die Kosten auf die Laufleistung optimieren und dabei eher was neueres / komfortableres / sicheres fahren. Bei 2-3h steigt die Wschkt für Unfälle und der Bedarf nach Komfort einfach. Daher die Idee mit Spurkontrolle und Stauassistent etc.

Leasing werde ich mal genauer durchrechnen. Insbesondere war mir garnicht klar dass die Laufleistung da zu Buche schlägt..

Wie sieht es denn mit Stromern und Hybrid kostenmäßig aus ?

Was ist das "bittere Ende"? Wenn ich mit 200tkm pro Jahr rechne, wieviel Jahre kann man bis zum bitteren Ende erwarten ?

Spannendes Thema - und ich habe keine Ahnung bzw. mich noch nie damit auseinandergesetzt :-)

PS: 2-3h Pendeln bin ich seit langem gewöhnt -- aber eben mit der Bahn die einfach andere Vorteile und Nachteile hat. Das soll aber hier nicht Thema sein ...

Zitat:

@Dost_ba schrieb am 23. Juni 2018 um 12:33:00 Uhr:

Super, gebe gerne mehr informationen :-)

Also es ist eine ältere CDI B-Klasse Bj 2009 mit 140tkm.

Meine Frau pendelt innerstädtisch. Gesamtjahresleistung 10-12tkm. Läuft zuverlässig.

Ich pendle nicht in eine Großstadt; Strecke ist 90% Autobahn.

Neuanschaffung müsste vollfinanziert werden - das wäre aber OK!

Das Fahrprofil ist ja gar nicht so wirklich förderlich für einen Diesel. Das heißt grundsätzlich käme dann für Frau ja sowieso eher ein Benziner in Frage. Wenn der Benz ok ist, macht der ja auch locker nochmal 100 000 km mit, also könntest Du tatsächlich überlegen ihn für Dich zu behalten.#

Zitat:

Im Prinzip will ich die Kosten auf die Laufleistung optimieren und dabei eher was neueres / komfortableres / sicheres fahren. Bei 2-3h steigt die Wschkt für Unfälle und der Bedarf nach Komfort einfach. Daher die Idee mit Spurkontrolle und Stauassistent etc.

Verständlich, ob Du den Benz behältst kommt wohl dann darauf an, wie viel Wert Du auf die aktive Sicherheit legst. Vom Komfort und passiver Sicherheit passt er ja denke ich.

Zitat:

Leasing werde ich mal genauer durchrechnen. Insbesondere war mir garnicht klar dass die Laufleistung da zu Buche schlägt..

Ja entweder im Restwert (beim Restwertleasing), wobei das generell überhaupt nicht zu empfehlen ist, da hier jeglicher Wertverlust auf deine Kosten geht oder eben wie der Name schon sagt beim Kilometerleasing, wo quasi ein fester Endwert eben nach Kilometern kalkuliert wird. Ich denke aber kaum, dass es sich Lohnen wird, wenn Du nicht gerade viel Wert darauf legst alle zwei Jahre ein neues Auto zu haben.

Zitat:

Wie sieht es denn mit Stromern und Hybrid kostenmäßig aus ?

Beim Stromer kommt es kostenmäßig darauf an, wo Du lädst. An öffentlichen Säulen, wo i.d.R. nach Zeit abgerechnet wird, ist es je nach Ladetechnik des Autos zum Teil sehr teuer. Bei den 0815-Stromern könnte es, wenn Du nicht an der Arbeitsstelle laden kannst, auch relativ knapp werden mit der Reichweite.

Hybrid: Kommt drauf an, wie du auf der Autobahn fährst und wie voll es bei euch ist. Tendenziell hat der Hybrid bei höheren und konstanten Geschwindigkeiten nur noch wenige Vorteile. Im Berufsverkehr, wie hier in RheinMain mit Geschwindigkeiten zwischen 0-120 auf dem typischen Arbeitsweg hingegen schon.

Plug-In-Hybrid: Lohnt sich bei der Benutzung definitv nicht.

Für Deine Frau würde aber im Falle, dass Ihr den Benz behaltet, ein Yaris Hybrid ganz gut passen.

Zitat:

Was ist das "bittere Ende"? Wenn ich mit 200tkm pro Jahr rechne, wieviel Jahre kann man bis zum bitteren Ende erwarten ?

Von einem heutigen Auto erwarte ich 250 000 - 300 000 km, das haben bei uns bis jetzt alle Diesel geschafft, beim Benz geht mit etwas Glück vielleicht sogar mehr.

Aber 200 tKM per Anno erscheinen mit etwas viel. I.d.R hat man ja nur um die 270 Arbeitstage -> 270*200 = 54 000 km plus eben noch das was an Wochenend-, Urlaubs- und Privatfahrten dazu kommt, wobei man ja hier bei kürzen Strecken ggf. auch nochmal auf den Zweitwagen zurückgreift.

Ich würde grundsätzlich sagen: B-Klasse weiterfahren bis sie nichts mehr will und ggf. Ausschau nach einem sparsamen, günstigen Benziner oder Hybrid als Zweitwagen halten.

B-Klasse weiter fahren.

die vielen Kilometer würde ich mit dem vorhandenen Auto wegschrubben, da ist ein Neuwagen zu schade...

Kaufe deiner Frau ein Elektroauto, den neuen Suzuki Jimny oder ein Yaris hybrid und sie wird dich damit nicht mehr fahren lassen...

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