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Pendlerauto 130km täglich mit niedrigen Kosten pro 100 km

Themenstarteram 14. Oktober 2013 um 6:40

Liebe Forengemeinde,

nachdem ich die Beiträge von italeri1947 und Rotherbach gelesen habe wende ich mich jetzt doch an euch.

Ich habe zwei Probleme:

1. Ich will mehr über das Gebrauchtwagengeschäft lernen weil ich es hasse hilflos zu sein. Wo sollte ich da am besten anfangen/weitermachen? Italeris Posts kenne ich teilweise schon.

2. Meine Frau und ich pendeln beide täglich zur Arbeit. Für sie suche ich ein Fahrzeug mit möglichst niedrigen Kosten.

Anforderungen an das Fahrzeug sind:

25000km pro Jahr, 97% Autobahn.

Niedrige Gesamtkosten.

Komfort für 2h Autofahrt pro Tag mit 120-130 km/h bei angemessener Lautsärke, der einem nicht den Rücken mittel- und langfristig zerstört.

Fahrgemeinschafttauglich für insgesamt 4 Personen (die Personen sollen dauerhaft noch mitfahren wollen)

Tempomat.

ESP.

Klima (Automatik wäre natürlich super, aber kein Muss).

Basisairbagausstattung vorne.

Analog Italeris Liste ein Auto bis 3000€

Kauf um die Weihnachtszeit herum. Ab Januar beginnt der Ernst des Lebens.

Ich habe anhand von Italeris Liste bei Fahrzeugen unter 3000€ geschaut. Meine Haltedauer ist mir egal, solange ich niedrige Kosten habe. Lack ist auch egal.

Die Sicherheitsausstattung war mir einfach wichtig, deshalb ist sie mit drin.

Antriebsart egal.

Für mich ist das ein Nutzfahrzeug. Also sind mir "Spritzigkeit", "Erlebnis", "Freude" usw. egal. Für mich zählen Kosten, ergonomisches Reisen auf Langstrecke, Zuverlässigkeit und Sicherheit.

Bis jetzt liebäugele ich mit einem Vectra (o.ä.) , in den ich nachträglich Autogas einbauen lassen würde. Ich zögere allerdings, weil die Anlage mehr oder gleich viel kostet wie das Fahrzeug.

Wenn ich unsinnige Anforderungen habe, bitte sagen!

Ich bin lernfähig :).

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26 Antworten

Mein Jagdrevier wäre hier:

- Händler (Herkunft egal, Hauptsache mit Garantie für 12 Monate) / wichtiger ist, wer den Wagen gefahren hat

- aus erster Hand (meist sind diese Wagen wesentlich gepflegter)

- deutsche B-Produkte, wie zB Ford oder Opel oder Franzosen (Citroen, Peugeot), keine VW, Audi o.ä.

- um die 80PS - 130PS, Euro 3

- Diesel ca. 1700ccm - 2100ccm

- 4/5 türig

- Klimaanlage genügt, keine Schiebedach (undicht??)

- keine AHK (Kupplung / Getriebe)

- Scheckheftgepflegt

Und ohne es versucht zu haben, hast Du bestimmt eine Vielzahl an Fahrzeugen zur Auswahl.

Der Rest ist Probefahrt und Bauchgefühl... mit einem Kfz-Mechaniker der älteren Generation an der

Hand, kann so (fast) jede(r) einen Gebrauchtwagen kaufen. Natürlich ist das nur meine bescheidene

Meinung

Mfg

Keksemann (der keine alten C5 mehr empfehlen darf)

Zitat:

Original geschrieben von keksemann

(der keine alten C5 mehr empfehlen darf)

...darf man fragen warum?

Genau nach dem klingt doch die Wunschliste des TE?

Zitat:

Bis jetzt liebäugele ich mit einem Vectra (o.ä.)

Frage : muß das ein solch großer Wagen sein ? Oder würde eine etwas darunterliegende Größe auch noch gut reichen ?

Und warum kein Diesel ? Da hast du auch gute Durchzugskraft ohne gleich zum Ganghebel zu greifen, der Markt bietet genug Auswahl und ich halte es auch für robuster.

Mit Tempomat suchst du ?

http://suchen.mobile.de/.../185182543.html

Der ist groß, steht in deiner Nähe, hat Garantie ! Kannst du immer schnell ansehen gehen.

Themenstarteram 14. Oktober 2013 um 22:15

An die B-Ware habe ich auch gedacht.

Diesel ist natürlich eine Option. Allerdings ist für mich das hohe Drehmoment kein Verkaufsargument.

Ich bin mehrere Jahre Polo 6N gefahren und brauche deshalb auch nur mittelmäßige Beschleunigungsfähigkeit. Deswegen kann ich auch einen Benziner schaltfaul (spritsparend) fahren ohne mich aufzuregen ;).

Welche Vorteile hätte ich denn beim Diesel?

Die Sache mit der Größe ist da natürlich eine ganz andere: Ich bin auch bei der Größe offen. Nur möchte ich die Leute in meiner Fahrgemeinschaft nicht foltern. Ein Kompaktfzg. oder eine alte Mittelklasselimousine war deshalb mein erster Gedanke.

Die Gasanlage ist für mich auch ein Thema: Ab wann sollte man denn keine mehr einbauen? Robustheit ist wahrscheinlich ziemlich umstritten, oder? Wenn man einen Gasbefürworter erwischt hat man wahrscheinlich gleich eine Diskussion :). Oder sollte man einfach versuchen das Fzg wieder abzustoßen, wenn die robuste Zeit vorbei ist?

Und mit altem Kfz Meister meinst du wahrscheinlich einen, zu dem ich das Auto meiner Träume bringen kann und er dann für mich nachschaut, ob da was faul ist, oder?

Zitat:

Original geschrieben von the Matt

Zitat:

Original geschrieben von keksemann

(der keine alten C5 mehr empfehlen darf)

...darf man fragen warum?

Genau nach dem klingt doch die Wunschliste des TE?

Weil mir von verschiedenen Leuten hier im Forum vorgeworfen wurde,

ich würde immer und zu allen Fragen IMMER einen C5 empfehlen...

was aber gar nicht der Wahrheit entspricht, da ich nicht auf jede

Kaufberatung antworte und - im Gegensatz zu anderen Usern -

nicht zu jedem Thema irgendwelchen sinnfreien Mist schreibe. So!

Zitat:

Original geschrieben von Zielscheibe

Diesel ist natürlich eine Option. Allerdings ist für mich das hohe Drehmoment kein Verkaufsargument.

Ich bin mehrere Jahre Polo 6N gefahren und brauche deshalb auch nur mittelmäßige Beschleunigungsfähigkeit. Deswegen kann ich auch einen Benziner schaltfaul (spritsparend) fahren ohne mich aufzuregen ;).

Einen Diesel kann man eben nicht so schaltfaul fahren wie einen Benziner.

Schaltfaules Fahren ist nicht unbedingt sparsamer, am sparsamsten ist niedrigtourige Fahrweise. Am besten wenn warm bei 1/4 der Maximaldrehzahl hochschalten und nur dann höher drehen, wenn man die entsprechende Beschleunigung braucht, z.B. auf dem beschleunigungsstreifen der Autobahn.

Zitat:

Original geschrieben von Zielscheibe

Welche Vorteile hätte ich denn beim Diesel?

Größte Energiemenge pro Tankolumen unter den halbwegs gängigen Antriebsformen.

Das war es dann auch schon wieder.

Zitat:

Original geschrieben von Zielscheibe

Die Sache mit der Größe ist da natürlich eine ganz andere: Ich bin auch bei der Größe offen. Nur möchte ich die Leute in meiner Fahrgemeinschaft nicht foltern. Ein Kompaktfzg. oder eine alte Mittelklasselimousine war deshalb mein erster Gedanke.

Ist sinnvoll. Aber es gibt größere Überschneidungen.

Zitat:

Original geschrieben von Zielscheibe

Die Gasanlage ist für mich auch ein Thema: Ab wann sollte man denn keine mehr einbauen? Robustheit ist wahrscheinlich ziemlich umstritten, oder? Wenn man einen Gasbefürworter erwischt hat man wahrscheinlich gleich eine Diskussion :). Oder sollte man einfach versuchen das Fzg wieder abzustoßen, wenn die robuste Zeit vorbei ist?

Vor einem Einbau sollte man das Auto wirklich gründlich durchchecken (lassen). Das Auto sollte nach dem Einbau ja noch eine ganze Zeit halten.

Eine feste Regel, wie viele Jahre oder Kilometer das Auto auf dem Buckel haben darf, gibt es nicht.

Ich habe aktuell das zweite Auto mit Gasanlage. Das erste habe ich mit 14 1/2 Jahren und 119 tkm umrüsten lassen und es hat mich 2 Jahre und 52 tkm begleitet, dann ging es durch einen Unfall und einen Getriebeschaden von uns :( Das zweite habe ich mit 7 Jahren und 56 tkm umrüsten lassen, das ist jetzt 2 3/4 Jahre und 78 tkm her und kein Ende in Sicht.

Man sollte freilich noch darauf achten, daß man auch ein gasfestes Auto hat ;)

Zitat:

Original geschrieben von Zielscheibe

Und mit altem Kfz Meister meinst du wahrscheinlich einen, zu dem ich das Auto meiner Träume bringen kann und er dann für mich nachschaut, ob da was faul ist, oder?

Das sollte dann jemand sein, der sich auskennt, dem Du vertraust und der nicht daran verdient, wenn es Schäden gibt.

Themenstarteram 16. Oktober 2013 um 4:24

Vielen Dank für die ganzen Antworten!

Was ist denn mit dem C5 nicht i.O.?

Du musst ja einen Grund haben warum du den empfiehlst. Was sind denn deine Argumente?

@meehster:

Bei deiner Argumentation zur Schaltfaulheit hast du Benziner und Diesel vertauscht, oder?;-)

Ich bin meinen Benziner immer so gefahren, dass ich nicht das Drehmoment bei hohen Drehzahlen gebraucht habe. Also bei mir hat es immer geklappt.

am 16. Oktober 2013 um 4:34

Jetzt nochmal...Du hast 3000 € Budget und willst davon ein Auto und eine Gasanlage kaufen?

am 16. Oktober 2013 um 4:44

Zitat:

Original geschrieben von Zielscheibe

Vielen Dank für die ganzen Antworten!

Was ist denn mit dem C5 nicht i.O.?

Du musst ja einen Grund haben warum du den empfiehlst. Was sind denn deine Argumente?

@meehster:

Bei deiner Argumentation zur Schaltfaulheit hast du Benziner und Diesel vertauscht, oder?;-)

Ich bin meinen Benziner immer so gefahren, dass ich nicht das Drehmoment bei hohen Drehzahlen gebraucht habe. Also bei mir hat es immer geklappt.

Frau Meehster hat gar nicht so unrecht. So ne olle Saugbenziner Schüssel fährt mit 40 locker im 5 Gang. Probier das mal mit nem Diesel. Allerdings vergisst sie immer die Grundlegend andere Übersetzung und den ganz anderen Drehmoment Verlauf. Der Turbo Diesel explodiert dann sobald genug Luft anliegt während der Benziner erst schreien muß bis der anzieht.

Äpfel und Birnen.

Kleiner Nachtrag: Heute Morgen im V6 Diesel mit 60 im 6.Gang. Geht. Aber spritzig ist was anderes. .

Der Citroen C5 ist grundsätzlich hier schon zu empfehlen, aber für 3000,-

kann man überall etwas Gutes und etwas Schlechtes bekommen. Ich meine,

bei 3000,- Budget sollte man ein geschultes oder erfahrendes Auge für das

Detail haben, ein C5 ist bei einigen Dingen sehr speziell, da braucht es zur

Zustandsbewertung schon mehr als die allgemeine Ahnung von Autos.

am 16. Oktober 2013 um 11:10

Letztes Jahr habe ich auch ein Auto gesucht und mich Monatelang vorher durch die Autohändler gekämpft und Börsen studiert.

Meine Erfahrung dazu ist dass für 3000 € Budget eigentlich nur Schrott gibt. Hab mein Budget auf 6 erweitert und bin dann fündig geworden.

am 16. Oktober 2013 um 12:48

Zitat:

Original geschrieben von BossHoss82

Der Turbo Diesel explodiert dann sobald genug Luft anliegt während der Benziner erst schreien muß bis der anzieht.

Äpfel und Birnen.

bei einer viper sieht das anders aus;)

Zitat:

Original geschrieben von BossHoss82

Zitat:

Original geschrieben von Zielscheibe

@meehster:

Bei deiner Argumentation zur Schaltfaulheit hast du Benziner und Diesel vertauscht, oder?;-)

Ich bin meinen Benziner immer so gefahren, dass ich nicht das Drehmoment bei hohen Drehzahlen gebraucht habe. Also bei mir hat es immer geklappt.

Frau Meehster hat gar nicht so unrecht. So ne olle Saugbenziner Schüssel fährt mit 40 locker im 5 Gang. Probier das mal mit nem Diesel. Allerdings vergisst sie immer die Grundlegend andere Übersetzung und den ganz anderen Drehmoment Verlauf.

Die Übersetzung vergesse ich nicht. Da man aber mehrere Gänge hat, ist sie in dem Punkt nicht relevant. Und der Drehmomentverlauf (etwa gleich viel über den gesamten Drehzahlbereich) wird nicht vergessen, sondern ausdrücklich berücksichtigt. Er trägt entscheidend dazu bei, daß man mit einem Sauger so schaltfaul fahren kann.

Und dann gibt es natürlich noch Unterschiede bei der Größe des nutzbaren Drehzahlbereichs. Meinen Mazda kann ich z.B. von Tempo 23 bis Vmax im selben Gang fahren, weil er schon ab 700/min loslegt erst bei 7300/min im Begrenzer hängt. Bei Vmax im 4. dreht er ca. 6700/min. Der 5. ist nach einem Getriebeumbau ein Spargang.

Das können unsere Dreizylinder nicht, da sollte man unter 1/5 der Maximaldrehzahl keine Sprünge erwarten und der Volvo steckt noch tief im Turboloch.

Zitat:

Original geschrieben von BossHoss82

Der Turbo Diesel explodiert dann sobald genug Luft anliegt während der Benziner erst schreien muß bis der anzieht.

Äpfel und Birnen.

Das was Du über Turbodiesel sagst, trifft auch auf Turbobenziner zu und das, was Du über Benziner sagst auch auf Saugdiesel.

Zitat:

Original geschrieben von BossHoss82

Kleiner Nachtrag: Heute Morgen im V6 Diesel mit 60 im 6.Gang. Geht. Aber spritzig ist was anderes. .

Das hat ohne die Nennung der Übersetzung keine Aussagekraft. Wie auch die gut 1250 Nm meiner Daihatsu Cuore oder die knapp 2000 Nm meines Mazda oder die gut 4000 Nm meines Volvo ohne die Nennung der Radgrößen keinerlei Aussagekraft haben.

am 16. Oktober 2013 um 13:41

Zitat:

Original geschrieben von meehster

 

Und dann gibt es natürlich noch Unterschiede bei der Größe des nutzbaren Drehzahlbereichs. Meinen Mazda kann ich z.B. von Tempo 23 bis Vmax im selben Gang fahren, weil er schon ab 700/min loslegt erst bei 7300/min im Begrenzer hängt. Bei Vmax im 4. dreht er ca. 6700/min. Der 5. ist nach einem Getriebeumbau ein Spargang.

Ist zwar richtig, aber eher ein theoretischer Wert da du nie einen Gang komplett nutzen wirst (macht keinen Sinn, wenn du ausdrehst weil du schnell beschleunigen willst fängst du nicht bei 700 /min an, und wenn du sparsam fahren willst drehst du den Gang nicht aus).

50 im 5. fahren zu können ist zwar schön, aber wenn der Diesel bei 50 im 4. weniger schluckt dann hast du davon nichts.

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