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Öltest mit "Motorcheckup"???

Was halten die Experten von "Motorcheckup" siehe klick ?

Ist es damit wirklich ein Problem, wenn auf einem Blatt Papier ein Öltropfen schon nach wenigen 1000 km ein dickes schwarzes Zentrum bildet (obwohl vollsynthetisches Mobil 1 5W-50 verwendet wurde)?

Mit Dank + Grüßen

Klaus

 

Beste Antwort im Thema

Das Testsystem basiert auf der sog. "Papierchromatographie", bei der eine Stofftrennung durch unterschiedliche Diffusionsgeschwindigkeiten verschiedener Bestandteile erfolgt.

Motorcheckup kann jedoch nur auf Ruß, Kraftstoff und Wasser im Motoröl testen - die Aussagekraft ist daher stark begrenzt, vor allem, wenn man berücksichtigt, daß im Kurzstreckenverkehr quasi immer Kondensate aus Treibstoffen und Wasser im Öl verbleiben. Und Kühlmittelverluste beobachtet man immer noch am besten am Ausgleichsbehälter selbst.

Dieses Verfahren liefert keinerlei Hinweise auf Additivzustand bzw. -verbrauch, Verdampfungsverluste, Restviskosität, HTHS-Reserve, TBN-Reserve oder eventuell vorhandenen Metallabrieb im Öl. Ölverdünnung ist ebenfalls nicht meßbar, da eine Zeitskala für das Testverfahren fehlt - dasselbe gilt für Öleindickung.

Nicht umsonst werkelt in ernstzunehmenden Analysenlabors Hardware im Wert von z.T. mehreren Millionen Euro, die zumeist von hochqualifizierten Fachkräften bedient wird.

Papierstreifen taugen bestens für pH-Wert-Schätzungen, Nitratnachweise oder Schwangerschaftstests - aber sicher nicht zur Beurteilung des Zustands eines Motoröls.

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Das Testsystem basiert auf der sog. "Papierchromatographie", bei der eine Stofftrennung durch unterschiedliche Diffusionsgeschwindigkeiten verschiedener Bestandteile erfolgt.

Motorcheckup kann jedoch nur auf Ruß, Kraftstoff und Wasser im Motoröl testen - die Aussagekraft ist daher stark begrenzt, vor allem, wenn man berücksichtigt, daß im Kurzstreckenverkehr quasi immer Kondensate aus Treibstoffen und Wasser im Öl verbleiben. Und Kühlmittelverluste beobachtet man immer noch am besten am Ausgleichsbehälter selbst.

Dieses Verfahren liefert keinerlei Hinweise auf Additivzustand bzw. -verbrauch, Verdampfungsverluste, Restviskosität, HTHS-Reserve, TBN-Reserve oder eventuell vorhandenen Metallabrieb im Öl. Ölverdünnung ist ebenfalls nicht meßbar, da eine Zeitskala für das Testverfahren fehlt - dasselbe gilt für Öleindickung.

Nicht umsonst werkelt in ernstzunehmenden Analysenlabors Hardware im Wert von z.T. mehreren Millionen Euro, die zumeist von hochqualifizierten Fachkräften bedient wird.

Papierstreifen taugen bestens für pH-Wert-Schätzungen, Nitratnachweise oder Schwangerschaftstests - aber sicher nicht zur Beurteilung des Zustands eines Motoröls.

Zitat:

Original geschrieben von KSch

Was halten die Experten von "Motorcheckup" siehe klick ?

Was für ein blödsinn.. Spar dir das geld und mach rechzeitig einen ölwechsel, dann sollte der motor zufrieden sein..

 

Für Leute die nur kurzstrecke fahren kann man den ölwechsel interval etwas nach unten korrigieren oder sie könnten auch mal am wochenende irgendwo weiter weg hinfahren(ca 150km am stück), so haben frau und eventuell kinder auch mal einen tapetenwechsel.

Solche längeren Autobahnaufenthalte sind immer wieder sinnvoll damit der motor mal ordentliche temperaturen hinbekommt die er im kurzstreckenverkehr eben nicht erreicht.. So können kondensate und benzinrückstände im öl verdampfen und die Auspuffanlage kann sich auch von kondensate(zuständig für rost im inneren des dämpfers) und auch ruß befreien, ebenso auch bestimmte motorteile wie ventile(ölkohlerückstände auf dem ventilteller) ect

Wichtig zu erwähnen wäre auch noch den motor auf der Autobahn nicht mit aller gewalt zu treten, sondern lieber mit mittlerer last zu fahren, das ist gesünder gerade wenn die kopfdichtung etwas älter ist..

mfg

JeanLuc69,

du hast es auf den Punkt gebracht, den Käse kann man sich sparen.

Prima und danke!!

Gruß Jüppken

am 10. März 2010 um 14:14

Mal eine unabhängige Meinung zu dem Thema

http://www.youtube.com/watch?v=72HtkuAPeI4

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von KSch

Ist es wirklich ein Problem, wenn auf einem Blatt Papier ein Öltropfen schon nach wenigen 1000 km ein dickes schwarzes Zentrum bildet (obwohl vollsynthetisches Mobil 1 5W-50 verwendet wurde)?

Mit Dank + Grüßen

Klaus

Leider hast Du nichts zur Vorgeschichte des zu prüfenden Motors geschrieben.

Für den der Dir helfen soll und für die Mitleser ist es wichtig zuwissen,

welcher PKW

welcher Motor Diesel oder Otto

Hubraum, PS/KW und MKB

Wartungszustand, Luftfilter, Zündkerzen usw.

Historie der Ölwechsel

Nur dann kann man etwas zu Deiner Frage antworten.

Warum ist der Öltropfen, im Zentrum, nach wenigen Tausend Km schwarz.

Da Mobil 1 SAE 5W-50 dafür bekannt ist, das auch dieses den Motor gut reinigt,

wäre es wichtig zuwissen wie sah das M-Öl vor dem Ölwechsel aus.

Wie lange, Zeit und Km war es im Motor.

Wurde eine Umölung vorgenommen, z. B. von mineralischen 10W-40.

Deine Idee über den visuellen Tropfentest etwas mehr zuverstehen hat doch seinen Grund.

Eine visuelle Kontrolle nur möglich und sinnvoll wenn vergleichend jede 1000Km ein Tropfen betrachtet wird. Jedoch ist meiner Meinung nach mit dieser Methode, nur die Einschwärzung über die Km möglich. Wie JeanLuc69 es Dir schon geschrieben hat ist eine Beurteilung, des noch vorhandenen Leistungsvermögens aus dem Tropfen-Verlauf im Filterpapier, aus einem Tropfen schwer möglich.

Um zu üben, eignet sich auch normales Tintenstrahldruckerpapier. Dicke Qualitäten, Grammatur ab 150g/m² kann man im Kopiershop blattweise kaufen.

Deine Frage ist so nicht zubeantworten.

Gruß

Naja, ich nutze diesen "Blödsinn" seit einigen Wechselintervallen und habe dadurch überhaupt entdeckt, dass ich Wasser im Ölkreislauf habe.

Daraufhin habe ich mir den Motor meines alten BMW genauer angesehen und konnte nach einer Sichtprüfung nichts feststellen. Beim Zahnriemenwechsel hab ich es dann genau wissen wollen und siehe da, die Kopfdichtung war durch.

In dem Fall hat mir dieser Schwangerschaftstest sehr geholfen.

Dennoch sollte man auf Basis dieser Tests keine Wechselintervalle eigenhändig verschieben. Gilt übrigens auch für Tests a la "wear check", wo das Öl weitaus umfangreicher untersucht wird, aber das schreiben die ja auch selbst.

Wenn man sich seiner Erwartungen und Möglichkeiten dieser Papierstreifen bewusst ist, sind sie super!

Zitat:

ClubSandy

Naja, ich nutze diesen "Blödsinn" seit einigen Wechselintervallen und habe dadurch überhaupt entdeckt, dass ich Wasser im Ölkreislauf habe

Ein beobachten des Kühlmittelstands hätte dir sicher auch ohne *motor up* gezeigt dass aus deinem kühler wasser verschwindet, dieser sache wäre ich erstmal nachgegangen..

Sicher hätte ein begutachten des öls auch die typischen spuren von wasser gezeigt und somit wäre es auch klar gewesen..

Auch sollte man gerade die m40, m20,m30 motoren immerwieder mal nach dem rechten sehen.. M20 und m30 weil sie zur schmierung der nocke ein röhrchen haben das verstopfen kann..

Und der m40 ist ja bekannt für eingelaufene nockenwellen..

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